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5s folgte die Aussprache.

Stabta Prof. Dr. T h i e le m a n n, der namens des Zeu-

, sprach betonte ausdrücklich, daß lediglich von A o t - Zinnien die Rede sei und daß es Pflicht der Stadtvermal- E t die Herstellung des Allernotweudigsten Zu sorgen.

dann dem Wunsche Ausdruck, die Baracken je schneller -lieber wieder abzubrechen. Auch er sei gegen eine Anlage in

Hierbei seien für ihn sittliche Gesichts- linkte maßgebend. Die Klassengegensätze würden auf diese Weile verschärft. Das Zentrum, in dessen Namen, er spräche, whaib gegen eine Errichtung der Notwohnungen in der ^^.-barberstraße auf. Man solle die Mittel aus der Haus- Mssteuer dem freien Bau zur Verfügung stellen. Auf diese Weise würde die Wohnungsnot vielleicht besser und sicherer i)ßi)Oibßu.

5tabto. Er^nis brachte den Antrag ein, daß die dortigen Häuser mit Wasserleitung und elektrischem Licht versorgt würden.

Stadtv. Dr. Büttner wies darauf hin, baß das städti- j^p Bauamt es dem Stadtparlamente leicht gemacht habe über tiefen unangenehmen Punkt zu verhandeln, da man vor einer beinahe vollendeten Tatsache stehe, 'insofern der eine Varacken- bau seiner Vollendung entgegengehe, während der andere in Angriff genommen würde. Er bat in Zukunft einen Plan des Bauamtes zu veröffentlichen, damit die Oeffentlichkeit dazu Stellung nehmen könne.

Stadtv. Pappert sprach gegen den Antrag und erging sich in einigen Redewendungen.

Stadtv. Barner stimmte für die Vorlage, setzte sich aber ebenfalls für den baldigsten Bau von festen Wohnhäusern ein.

Stadtv. Z i r ke n b a ch glaubte hier das Wort „Not bricht Eifen“ in Anwendung bringen zu müssen. Die Versorg­ung mit genügendem Wasser hielt er schon allein wegen etwai­ger Feuergefahr, für unumgänglich.

Stadtv. Erdniß beantragte die Durchführung einer Was­serleitung bis dort bin. Der Referent Herr Zu ch s bat sodann um die Bewilligung der Koestn. 3n Zukunft würde aber von einem Baracke n b a u keine Rede mehr sein können.

Der Antrag sowie der Zusatz wurde mit genügender Stim­menmehrheit angenommen. Damit war diese unerquickliche Angelegenheit erledigt.

Auf Antrag des Herrn Prof. Dr. Thielemann wurde in der Ersatzwahl für ein ausgeschiedenes Mitglied des Licht- spielausschuffes Herr Rektor Send Ke gewählt.

Als nächster Punkt stand die Anfrage des Herrn Stadtv. B a r n e r auf der Tagesordnung, welche folgendermaßen for­muliert war: Welche Schritte hat der Magistrat getan und gedenkt er weiter zu unternehmen um das Verbleiben der hiesigen Lisenbahnwerkstätts sicherzustellen. Herr Barner führte aus, baß von den 600 Arbeitern, die an der Werk- stätte beschäftigt seien, 202 arbeitslos würden, falls die Lisen- bahnwerkstätte eingehen sollte. Wie man hört, soll davon hauptsächlich die Lok.-Abltg. betroffen werden. Zalls dies sich bestätigen sollte, so solle man darauf bringen, wenigstens die Wagenabteilung derart zu vergrößern, daß die entlassenen Arbeiter dort Beschäftigung finden, oder man solle sich für eine Hebung der hiesigen Industrie einsetzen. Wenn auch dies nicht möglich sei, so möchte man den Zeitpunkt der Entlassung MEt hinausschieben, bis ein Unterkommen für die entlassenen Arbeiter gesichert sei. Herr Oberbürgermeiestr Dr. A n t o - n i nahm Gelegenheit zu erklären, daß seinerseits schon ver­schiedene Schritte unternommen seien. Erst kürzlich habe er in Berlin mit 3 Herren im Ministerium vorgesprochen und die Angelegenheit zur Sprache gebracht. Es wurde ihm mit­geteilt, daß an der Aufhebung der Lok.-Abltg. nichts zu än­dern sei, dagegen solle die Wagen-Abteilung hier bleiben. Die­se Maßnahme sei auf den Druck der Entente zurückzuführen, die darauf hinwiese, daß man in England mit 6 Eisenbahnwerk statten auskomme, während Deutschland derer 23 besitze. 3m übrigen würde cs sich um die Entlassung von „nur" 100 Ar­beitern handeln, wie ihm der Eisenbahnpräsident in Frankfurt erklärte. Die Leitung der Betriebswerkstätten solle übrigens von Frankfurt nach Easfel verlegt werden. Redner wies auf die schlechte Verbindung mit Lasse! hin, sodaß eine derartige Verlegung keineswegs angebracht sei. Er brachte zum Vor­schlag einen Protest in dieser Angelegenheit nach Berlin zu schicken. Zur Formulierung dieses Einspruches wurde ein Redaktionsausschuß bestehend aus den Herren Barner, Bütt­ner, Kind, Erdnis und Schmitt eingesetzt.

Herr Erdnis sprach zuletzt von der moralischen Ver­pflichtung der Stadt für eine bessere Verbindung mit Lasse! zu sorgen.

Schluß der Sitzung gegen 8 Uhr.

Streik bei den Gummiwerken,

Von den beteiligten Arbeitnehmer-Verbänden wird uns geschriebn:

Am 31. Dezember war das Lohnabkommen der'chemischen Industrie abgelaufen, und von den Arbeitnehmerverbänden frühzeitig Verhandlungen beantragt, um die^ Löhne den Le­bensnotwendigkeiten anzupaffen. Bis zum heutigen Tage, al­so nach einem ganzen Monat, ist es noch nicht möglich gewesen, in mehreren Parteiverhandlungen, ebensowenig durch die ta­riflich eingesetzten Schlichtungsinstanzen eine Einigung zu er­zielen, da die Zugeständnisse der Arbeitgeber vollkommen unge- mügend waren. Lrst nachdem die tariflich vorgesehenen Ei- nigungsmöglichkeiten erschöpft waren, und die Arbeitnehmer­oerbände bei der Direktion örtliche Verhandlungen beantragt hatten, wozu man sich jedoch unter, keinen Umständen bereit erklärte, hat die Belegschaft in geheimer Abstimmung be- ichlosseu, das leßie Mittel anzuwènden. Ueber die äußerst starke Erregung innerhalb der Fuldaer Arbeiterschaft kann sich nur derjenige wundern, der die Stimmung und ganz besonders die große Not welche in den Arbeiterfamilien herrscht, nicht kennt. Auch die Geduld der hiesigen Arbeiterschaft hat ein ^"do, womit auf Arbeitgeberseite scheinbar nicht gerechnet

Venn ;. B. in Städten des hiesigen Bezirks die Löhne ri weite um mehr als 30 Prozent höher sind als in Fulda "ach den amtlichen Teuerungszahlen die Lebenshal- um nur 7 Prozent höher sind, so beweist dieses, daß r , püvboitgeberseite verstanden hat, die Löhne der ‘^'Mcbaft möglichst tief zu halten. So wird man "EM die Arbeiterschaft das letzte Mittel ihrer Selbsthilfe amveudet.

Nach den übereinstimmenden Erklärungen der Gummiarbei­ter sind diese gewillt, mit allen zulässigen Mitteln den Kampf weiter zu führen, der nicht notwendig geworden wäre, wenn man der Arbeiterschaft das zum Leben Notwendige gegeben hätte. Die Belegschaft hat den ernsten Willen alles einzu- setzen, um das übergroße Elend in den Arbeiterfamilien zu lindern. ön diesem Kampfe sind die Streikenden der Sympa= thiealler übrigen Berufsarbeiten- von Fulda und Umgegend sicher.

Berichtigung. 2n der Nr. 22 vom 28. Sanuar muß es statt „Verein für Naturheilkunde" natürlich heißen „Verein für Naturkunde". Die Generalversammlung ist am 2. Fe­bruar, abends 8 einvierte! Uhr in der Hauptwache links.

Herrenklub Utopia. Das allseitig beliebte Maskenfest dieses Vereins findet heute abend in den gesamten Räumen des Bürgeroereins statt. Es beginnt 6 Uhr 59 abends; über sein Ende konnte uns der befragte Vergnügungs-Ausschuß kei­ne Auskunft geben.

Filmschau. A eu e s Theater. Maciste Imperator ist ein Film, in dem Maciste, der stärkste Mann Europas, die Hauptrolle spielt. Er wird der Vertraute eines in der Ferne feines Landes lebenden Thronfolgers, der infolge der Sntri- gien des Prinzregenten feiner Thronfolgervechte beraubt wer­den soll. Maciste spielt eine Zeitlang die Rolle des richtig- Thronfolgers und erobert dem Prinzen die Stelle, die ihm von rechtswegen zukommt. Der Film ist reich an spannenden Mo­menten, prunkvoller Aufmachung und läßt die Zuschauer die unglaubliche Körperkraft des berühmten Maciste in gebühren­der Weise bewundern.

Die Reichsbahn teilt uns mit:

Die Reichsbahndirektion Frankfurt (M.) hat bei günstigem Wintersportwetter einen Bedarfs-Personenzug (Leichten Dampfzug) an Sonntagen von Fulda nach Gersfeld mit nach­stehenden Fahrzeiten vorgesehen:

Fulda ab 7,06

Schmalnau an 7,36 V. ab 7,37 Gersfeld an 7,53 V.

Zug verkehrt auf telegr. Anordnung der Reichsbahndirektion Verkehrstage werden durch Schalteranschlag jeden Sonnabend bekannt gegeben.

Ausstellung für Handwerk und Gewerbe, vom 11. bis 20. 3uli 1925 in Hanau am Main. Wie wir hören, hat Seine Exzellenz, Herr Oberpräsident der Provinz-Hessen-Nassau, Dr. Schwander, das Protektorat über die in der Zeit vom 11. bis 20. 3uli 1925 in Hanau stattfindende große Ausstellung für Handwerk und Gewerbe übernommen.

Die Handelskammer, Geschäftsstelle Fulda, teilt uns mit:

Der Herr Minister für Handel und Gewerbe hat den Bei­tritt der Industrie- und Handelskammer Limburg a. d. Lahn zu dem Zweckverband Heffen-Nasfauischer Industrie- und Han­delskammern durch den Erlaß vom 5. öanuar 1925 geneh­migt. Der Zweckverband Hessen-Nassauischer Industrie- und Handelskammern besteht demnach aus den Industrie- und Handelskammern: Frankfurt a. M. (mit Geschäftsstellen Ha­nau und Fulda), Limburg a. b. Lahn, Dillenburg und Wetzlar.

Paul Keller in Fulda. Wer gestern in der Erwartung ei­nen genußreichen Abend zu verleben den Kel'lerabend be­suchte sah, sich in feiner Erwartung nicht getäuscht. — Ern­stes und Heiteres trug der weit über die Grenzen Deutschlands bekannte und beliebte Dichter aus eigenen Werken vor. Wohl niemals noch sah ein Verehrer Pau! Kellers die Gestalten sei­ner Werke so lebhaft und lebenswahr vor sein geistiges Auge treten wie gerade gestern abend. Er hielt vom ersten bis zum letzten Augenblick seine Zuhörer in seinem Bann: Mag er mm das erschütternde Erlebnis mit der Hauptfigur des Lei- erkastenmannes oder die reizende Weihnachtsepisode aus den schlesischen Bergen oder auch den mit köstlichem Humor ge­würzten „Beitrag zur Kinderspgchologie" vorgetragen haben. — Paul Keller ist nicht nur ein gottbegnadeter Dichter, sondern auch ein liebenswürdiger Unterhalter, der sich im Fluge die Herzen seiner Zuhörer eroberte, was der begeisterte Beifall bewies, der ihnz gezollt wurde. — Wir würden es begrüßen, wenn wir ihn bald wieder einmal in Fulda zu hören bekämen.

Gersfeld. Ein Irrtum, der leicht verhängnisvoll werden konnte. Vor einigen Tagen waren hier Beamte aus Bagern eingetroffen zur Verfolgung eines Geldscheinfädsthers, den man hier vermutete. Auf der Rückfahrt nach Bischofsheim un­weit der bayerischen Grenze begegnete ihnen ein Radfahrer, den sie für den gesuchten Fälscher hielten. Auf die Aufforder­ung zu halten, ergriff der Radfahrer die Flucht und konnte infolge des starken Nebels in den Waldungen zwischen Sim^ melsberg und Gchwedenschanze verschwinden. Der Beamte sandte ihm noch einige Schüsse nach, die fehlgingen. Am näch­sten Morgen klärte sich der Irrtum auf. Der betreffende Rad­fahrer war der Sohn eines Landwirts aus Rodenbach, der mit dem Seldscheinfälscher nicht das geringste zu tun hatte und in dem Glauben, die Insassen des Kraftwagens feien Werber- für die Fremdenlegion, die Flucht ergriffen hatte. Er irrte die ganze Nacht in der hohen Rhön umher und wurde von seinen Angehörigen in der Nähe des Eierbauks gefunden.

ölmenau. Mit 20 Fahren in den Tod. ön der Nacht er* schoß sich ein 20jähriger Mann in dem Lokal „Zum Kron­prinzen" vor den Gästen. Die Beweggründe zu dieser Tat sind unbekannt.

Die Besteuerung von Diensthunden.

ön einem gemeinsamen Runderlaß des Preußischen Mini­sters des önnern und des Finanzministers wird, einer Mit­teilung des Amtlichen Preußischen Pressedienstes zufolge, aus= geführt, daß unter „Diensthunden" der Forstbeamten usw. auch solche Hunde zu verstehen sind, die von den Forstbeamten un­ter den Privatforstangestellten selbst beschafft sind und bei Ausübung des Dienstes auf eigene Rechnung ge­halten werden. Für diese Hunde ist Steuerfreiheit zu gewähren, ön welchem Umfang die von einem Forstbeamten gehaltenen Hunde als Diensthunde anzusehen sein werden, muß von Fall zu.Fall entschieden werden, ebenso wie die Frage, wieviel Hunde von der Steuer freizulassen sind.

Aus dem GeMissaal.

Wegen Vergehens gegen die Verordnung betreffs Han­dels mit Vieh u. Frischfleisch wurde der Angekl. W. mit 30 Mark und 20 Mark Geldstrafe der Angeklagte H. mit 3 Mk. belegt.

Der Müller Fosef G .der ein Einbruch verübt haben sollte, wurde auf Antrag des Staatsanwaltes freigesprochen, da der erforderliche Beweis nicht zu bringen war. Der Verteidi­ger des Angeklagten hielt den Fall für so gelagert, daß die Staatskasse sämtlichen Kosten auch diedes Angeklagten zu übernehmen habe. Auch diesem Antrag wurde stattgegsben.

Der Fabrikarbeiter Wilhelm S. wurde wegen Uebertre* tung des Feld- und Forstpolizeigefetzes zu 30 Mark Strafe verurteilt. Eine Berufung der Staatsanwaltschaft gegen die-: ses bereits früher gefällte Urteil wurde zurückgewiesen.

Wegen Körperverletzung wurde der Angeklagte Wilhelm G. zu 50 Mark Strafe sowie Tragung sämtlicher Kosten oer» urteilt.

Kirchliche Nachrichten.

Nachtrag zur evangel. Sottesdrenstordnung.

9 Uhr Vormittags in Bieberstein Pfr. Lic. -Hofsmann.

Mierbericht.

wb. Srankfurt a. M., 30. öan. Der kräftige Tiefdruck- wirbel ist rasch ostwärts gezogen und hat dabei sein Bereich weit südwärts ausgedehnt. Seine südlichen Ausläufer brach­ten auch unserem Bezirk wieder neue Trübung und ergiebige Niederschläge. Von Westen her ziehen weitere Tiefausläu- fer heran.

Vorhersage bis Sonntag Abend: Wechselnde Bewölkung, Niederschläge, mild, frische westliche Winde.

Druck und Verlag: Rudolf Ramberger, Fulda. Verantwortlich für den textlichen Teil: Friedrich P. Parimuß, für Anzeigen, August Bamberger, sämtlich in Fulda.

Bekanntmachung.

Polizei-Verordnung, betreffend öffentliche karnevallstifche Veranstaltungen.

Auf Grund der §§ 6, 12 und 13 der Verordnung über die Polizeiverwattung in den neu erworbenen Landesteilen vom 20. September 1867 (G. 5. 5. 1529), der §§ 137 und 139 des Gesetzes über die allgemeine Lanüesoerwaltung vom 30. öuli 1883 (G. S. S. 195) und bes Artikels 3 der Verordnung über Vermögensstrafen und Bußen vom 6. Februar 1924 (R. G. Bl. S. 44) wird vorbehaltlich der Zustimmung des Bezirks­ausschusses für den Umfang des Regierungsbezirks Lasse! fol­gende Polizeiverordnung erlassen:

§ 1.

Oeffentliche karnevalistische Aufführungen, öffentliche kar- neyalsstiscke VöAräae.-Md chslsMiche karneDaliftiJcbe Tanzlust­barkeiten in geschlossenen Räumen dürfen nur nach Erteilung einer schriftlichen polizeilichen Erlaubnis abgehalten werden. Die Erlaubnis muß wenigstens 10 Tage vorher bei der Orts- polizeibehörde nachgesucht werden. Die Veranstaltungen öf­fentlicher Umzüge und sonstige karuevalistische Veranstaltungen unter freiem Himmel, sowie insbesondere auf öffentlichen Stra­ßen und Plätzen, sind verboten.

§ 2.

Verboten ist auf öffentlichen Straßen und Plätzen:

1 - Das Tragen karnevalistischer Verkleidungen ober Ab­zeichen jeder Art,

2. Das Singen, Spielen und Vortragen karnevalistischer Lieder, Gedichte und Vorträge,

3. das Werfen von Luftschlangen, Eonfetti und dergleichen. § 3.

Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Ver­ordnung werden mit Geldstrafe bis zu 150 Reichsmark, an de­ren Stelle, wenn die Geldstrafe nicht beizutreiben ist, entspre­chende Haftstrafe tritt, bestraft.

Der Bestrafung unterliegen Veranstalter, Teilnehmer, so­wie derjenige, der zu nicht genehmigten oder verbotenen Ver­anstaltungen der in dieser Verordnung genannten Art auffor­dert, einlädt oder sie in seinen der Oeffentlichkeit dienenden Räumen duldet.

§ 4.

Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündig­ung in Kraft.

Gleichzeitig wird die Bezirkspolizeiverordnung vom 5. öan. 1922 (A. Bl. S. 13) aufgehoben.

(A. 2. 113=25)

Easfel, am 11. öanuar 1925.

Der Regierungspräsident.

Wird veröffentlicht.

Fulda, den 23. öanuar 1925.

Der Landrat. 3. V.: S ch u st e r.

3n unser Handelsregister B Nr. 47 ist heute bei der Fir­ma Wichelm Stöhr, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Fulda folgendes eingetragen:

Durch Beschluß der Generalversammlung vom 27. 11. 24 ist der Gefellschaftsvertrag in § 3 betr. Stammkapital geändert.

Das Stammkapital ist ohne zahlenmäßige Aenderung auf 50 000 Reichsmark um gestellt.

Fulda, den 26. 3anuar 1925.

Amtsgericht Abteilung 5.

Diejenigen Herren Bürgermeiestr und Gittsvorsteher des Kreises, die mit der Beantwortung der Verfügung vom 22. öanuar 1925 K. 118 b bezw. der Erinnerung vom 28. ds. Mts. K. 118 b, betreffend Wohuungsstatistik noch im Rück­stände sind, werden um postwendendo Erledigung ersucht.

F u I d a , den 29. öanuar 1925.

Der Vorsitzende des Kreis-Ansschusses.

3. A.: S ch o l z.