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Nr. 24

greitag, den 30. Sarwar «1925.

MWe Mommllw»«.

Beiblatt.

Verlag: Fulda, Kanalstraße 44.

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Striche und Skizzen

8

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Jer Aecherrausch.

Humoreske swn Rudolf Presber.

igin Künstler ein Neurastheniker muß sich irgendwo, irgendwas schneiden [* Nicht gerade auf -Leben und Tod. Aber immerhin peinlich. An einer unangenehmen Stelle, wo es besonders weh tut, besonders lange dauert und mit soWigen Annehmlichkeiten verbunden ist.

Dieser Annehmlichkeiten wegen geht er verständig erweise in eine Klinik. Der Arzt sagt, das macht sich bort dlles viel hübscher und bequemer. Nicht gerade billiger Krank­heit ist überhaupt ein Luxus, den die Steuer noch übexsGsn hat aber erfreulicher.

Lhe er in die Klinik geht, der neurasthenische Künstler, sorgt er, daß nichts beim Linpacken vergessen wird. Hemden, Seist, FahnbUrste, Erfrischungswasser das ist alles selbstverständ­lich. Aber jetzt noch man kann ja nicht wissen, ob das alles in der Privatklinik gleich so vorrätig ist, was man braucht was er so an Fläschchen für gewöhnlich in seiner Hausapotheke hat. Lin Fläschchen mit Hofmanns-Lropfen für eventuelle Magenbeschmsrden. Lin Fläschchen mit Nlyr- rhentinktur; schließlich könnte ein Zahn Schwierigkeit^ ma­chen. Lin Fläschchen mit Rhinus-Oel für na, man weiß schon. Liu Fläschchen Lssigsaorer Lonerde, für tausend Dinge gut. Lin Fläschchen Aether . . . Denn wenn man geschnitten wird und überhaupt, man muß sich öfter die Finger des­infizieren. Und da ist Aether auf Watte sehr empfehlenswert, damit keine Keime übertragen werden; und damit die höchste Reinlichkeit ... "

So installiert sich der Patient "in Zimmer 19. Wird ins Bett gelegt, untersucht und bekommt eine Spritze. Wird auf einem Handkarren, wie ein Stück Gepäck, in den Aufzug und vom Aufzug in den Operationssaal gefahren. Wird narkoti­siert. Wird geschnitten. Liegt wieder im Bett. 6ßt mit gu­tem Appetit zu Mittag, nimmt Glückwünsche entgegen und genießt die Bewunderung der Umgebung, weil er absolut nicht vomieren muß.

Der Abend kommt. Die Schwester bringt das Nacht- mahl. Besichtigt, tröstet, spricht gut zu. Lin letzter Blick des Patienten über all seine Fläschchen, dir er für alle Fälle auf dem Nachttisch hat aufbauen lassen.

Das letzte, was der Arzt gesagt hat:Ganz ruhig liegen, gar nicht bewegen. Sollte etwas Besonderes sein schellen!"

Ls ist n i ch 1 s Besonderes. Der Patient schläft von zehn bis zwölf. Dann wacht er auf, wundert sich» in einem fremden Bette zu liegen. Macht Licht, stiert auf den weißen Schrank, dann auf die violette Nachtlampe, dann auf die verschiedenen Fläschchen auf dem Nachttisch.

2a soer ist operiert. Muß ganz ruhig liegen und wenn was Besondres ist, soll er schellen.

Was Besondres? Dem Hypochonder fällt ein, daß er vor dem Schlafen vergeben hat, seine Hände zu desinfizieren. Lr tastet nach dem Wattepäckchen und hat es. Lr tastet nach dem Aetherfläschchen Donnerwetter, verflucht nochmal! jetzt ist ihm der Stopfen aus den Händen geglitten, rollt na­türlich -gleich munter über das pfeudo-türkische Muster der Lchmiedeberger Bettvorlage auf das Linoleum . . ,

Ach, du lieber Gott! Lr erinnert sich, daß Aether of- fonstehender Aether gefährliche Räusche erzielt. Der Duft verbreitet sich im Zimmer wie jetzt wird immer in­tensiver. Lr erfüllt das Zimmer. Lr wird einen Rausch be­wirken! ömmer mehr verdunstet von der gefährlichen Flüs­sigkeit. Der Rausch wird immer schwerer werden er aber wird zu schwach fein, zu klingeln. Lr wird am frühen Morgen daliegen eine Leiche vom Aetherrausch hingenommen-- schrecklich!

Also dasBesondre" ist eingetreten. Lr wird klingeln.

Was ist das?! Die Schwester hat, bevor sie ihn verließ, das Bett zu seiner Bequemlichkeit etwas mehr in die Mitte des Himmers gerückt, hat vergessen, die Klingelschnur von der Wand herüberzuleiten auf das Schmerzenslager, auf dem er ja nicht bewegen! ruhig in seinem Verband liegen soll.

Was ist zu tun?

Lr steht Qualen aus. Schellen kann er nicht. An den entfallenen Korken gelangen kann er a u ch nicht. Limas an­deres Papier oder einen Lappen oder so etwas in den Fla­schenhals zu stopfen, hat er ebenfalls nicht in Greifnähe.

Lr entschließt sich am Lnde, mit -dem Zeigefinger die furchtbare Flasche zu sichern und lieber die ganze Nacht wach zu bleiben, das Fläschchen am Heigefinger, um dem gewissen Lode zu entgehen.

So tut er.

' Aber der Gedanke, daß die Gefahr des tödlichen Aether- rausches, dessen Vorgeschmack seine Geruchsnerven schon schaudernd gekostet haben, endgültig abgewiesen ist, hat ihn in einem Maße beruhigt, daß er einschläft. Sanft und fest. Die Spritze hat vielleicht auch das ihrige dazu getan.

Lr erwachte erst, als die Schwester schon die Gardinen ge­öffnet hat und mit einem sanften Lächeln teilnehmender Be­grüßung an seinem Bett steht . . . Setzt beugt sie sich freund­lich zu ihm hinunter und fragt in dem sanften Ton der Berufs- schwester, der überall der gleiche ist:Run, wie haben Sie ge­schlafen?"

HSchwester, es war eine schreckliche Nacht. Aufregend gefährlich!"

»Schrecklich aufregend, wieso? Sie haben doch ganz ruhig auf dem Rücken gelegen und fest und friedlich geschlafen, ich hereinkam."

Schwester, wenn Lie wüßten . . . Lin genialer Einfall mir das Lebe n gerettet!"

»Mann '.lacht die Schwester,gleich das Leben gerettet ' ' fieber scheinen Sie auch keins mehr zu haben. Bloß ins 61 ? ') i nus-Fläfch chen geöffnet und ett gegossen haben, das ist nicht recht einzusehen . . .

5 ^"^ Deckbett ist voll Oel. -Und ihre Hand öftren Zei-

gefingr- , sehen Sie >ficb den mal am! .... AAss voll RHi- nusölt"

Das AetherflW chen aber -stand gut verknackt auf dem AarhKyränckchen. 'Und grinste. Wahrhaftig, es gibt Mo­mentum denen lebige Dinge-wie so ein AetheLfläschchen g rft nse n können; richtiggehend grinsen.

Sie Insel Bimini.

Skizze von H a ns Ludwig.

Lin Scharfer Westwind wehte Wer die Felder vnd die gro­ßen, feuchten Flocken tanzten in dichten Masten um den alten Mann, der sich in dem fast knietiefen Schnee der Landstraße jeden Schritt mühsam erkämpfen mußte. Tapfer stapfte er nun schon seit Stunden jo dahin. Die Kälte drang ihm schnei­dend durch den dünnen Lodenmantel, von der Hutkrempe fiel hin und wieder ein Tropfen Schneewasser in seinen grauen, struppigen Bart und die verklammten Finger konnten kaum noch den Griff des Stockes halten, auf den er sich stützte.

Von Acht zu Zeit blieb der Alte stehen und sah um sich. Lr versuchte.alte Wegmarken wieder zu finden, aber er konnte nicht erkennen, alles war unter der tiefen, weißen Decke begra­ben. Nur W hohen Pappeln standen noch am Wegrand, stolz und steil wie in den Tagen seiner öugenb. Langsam brach die Dämmerung Herein, ein leichter Nebel stieg auf und die Stil le fees Winterabends schien sich über dem einsamen Weg des

Mein?

Höre auf, das Wörtchenmein zu sagen. Nichts ist dein, und niemand ist dir eigen; denn die Dinge haben dich und schweigen, und die Menschen, die dir Liebe zeigen, die im H-erzen glühend du getragen Mädchen, die in deinen Armen lagen, Kinder, die der Mutter Schoß getragen, Freunde selbst aus vielen frohen Tagen gehn auf Wegen, die sich seitab -zweigen, manchmal, ohne Lebewohl zu sagen; gehn in eine fremde Welt hinein, lassen dich zurück, und sehr allein bis du's sacht verlernst, dies -Wörtchenmein"!

Wolfgang Federn u.

Wanderers noch zu vertiefen. Lr ging durch das Schneege­stöber wie durch einen dicken Schleier, der sich vor ihm teilte um sich hinter seinem Rücken zu schließen, kein Weg war mehr zu erkennen, die Pappeln tauchten unter in Nacht und Nebel und in die unendliche Einsamkeit. Sie war wie erfüllt von unsichtbaren, bösen Mächten, die lautlos durch das kalte, fin­stere Schweigen zogen, während die Flocken immer dichter durch den Nebel wehten und alles Leben langsam zu ersterben schien. Der Alte war -so müde, daß er kaum noch vorwärts kam. Der Weg wurde uneben, a-ls wenn nicht mehr die Landstraße unter dem Schnee läge, der Greis stolperte über gefrorene Schollen und raffte sich wieder empor. Lr fühlte kaum etwas und konnte keine Gedanken fassen. Huweilen schreckte er auf wie aus einem Traum und mußte sich besinnen, wo er war. Dann bellte in der Ferne ein Hund. Das Dorf mußte schon nahe sein. Hugleich schob sich etwas Hohes, Dunkles vor den Weg, die starren Hände des Wanderers tasteten eine kalte Steinmauer, aber er sah kein Licht. Das Haus seines Bruders, einst seine eigene Heimat, war das erste im Dorf und lag hart an der Landstraße. Aber wenn das seine Mauer war, so mußte ir­gendwo ein Licht brennen. Hier gab es nur Nacht und Schwei­gen. Der Alte tastete am rauften Stein entlang. Lin paar Schritte ging er noch, dann verließ ihn die Kraft. Langsam und schwer glitt er nieder in den tiefen Schnee und schloß die Augen. Lr fühlte dumpf, daß er hier nicht einschlafen dürfe. Mit schwerer Anstrengung öffnete er die Lider noch einmal und erschrack fast, denn ein greller Lichtschein blitze nahe vor ihm auf. Lr tauchte ganz plötzlich aus dem Nebel, bewegte -sich vor­über und verschwand wieder. Für einen Moment hob sich der Umkreis aus der Nacht, die Schneefläche, ein Baumstamm, eine graue Mauer. Gespenstig leuchtete er auf unb sank in die Finsternis zurück. Schon fielen dem Greis die Augen wie­der zu, nur ein Glanz des Lichtes blieb in ihnen zurück und es wurde ihm zum Licht der Lampe, die hinter den niedrigen Fen­stern in der warmen Stube brannte. Die Wirklichkeit glitt in den Traum hinüber. Ls war nicht mehr die Winternacht, die Lampe schien in einen grau dämmernden Frühlingsmorgen hin­aus und auf den hohen Pappeln schwatzten die Stare. Und Vater und Mutter standen unter der Tür und sahen dem Soh­ne nach, der hinauswanderte in den jungen Tag und in die wei­te Welt.

Droben in der kleinen Kammer unter dem steilen First, in der er als Knabe gehaust hatte, hing in einem plumpen ver­goldeten Rahmen ein Bild, von unbeholfener Hand gemalt ein blaues Meer, Palmen am gelben Strand und ferne Berge, dunkle Menschen, die nach einem einsamen Segel ausspähten, Licht und Sonne. Darunter stand in eckiger Schrift: Die önfel Bimini.

ömmer hatte sein Kinderauge dieses Bild gesucht, so weit er zurückdenken konnte. Die önfel Bimini leuchtete auf den Knaben herab, wenn draußen die Sonne über blühenden Som» merwiesen stand und sie war herrlicher, als alles, was die Heimat Schönes barg. Lag er im Wald und der Wind sang in den Wipfeln, so -schloß er die Augen und hörte die Palmen

Tauschen und was der Bach an seiner Seite plätscherte, das war der Klang her blauen Wogen, die das Meer an die Küste- seiner Önfel warf. Ging aber der Herbststurm über die Stop­peln unb jagte das welke Laub, bogen sich dann bald die Aeste der Bäume unter der Last des Schnees, dann mußte er immer bara.6 denken, daß es keinen Herbst gab und kein Verblühen nicht Schnee und Sturm und graue Wolken im fernen Lande Bimini. Der Knabe wuchs heran und mit ihm wurde seine SchnsUcht groß. Lr wurde zum Mann und konnte seine eige­nen Wege gehen. Da ging er fort. Lr suchte Bimini. Suchte es auf fernen Meeren und in großen Städten, auf der Höhe der Berge und im Gewühl des Alltags. Die önfel Bimini, die dem Kinde Wirklichkeit gewesen war, sie wurde dem Wanne zum Symbol für Ailes, was groß und schön war, für alles, wonach die Hände greifen, ohne es je erreichen zu können. -Und immer glaubte er daran. Lr wurde alt und müde, das Schick­sal beschenkte ihn und nahm ihm wieder, was es ihm gegeben hatte. Aber nirgends, so weit er in der Welt auch danach suchte, fand er die önfel Bimini.

Und nun stand er in der Winternacht, so träumte ihm, wieder vor seines Vaters Haus, aus dem das Licht seiner Tu­gend leuchtete. Von hier war er einst ausgegangen, hierher hatte ihn das Leben zurückgeführt. Lr war im Kreis gegan­gen. Hatte er fein Leben zwecklos vertan? Hielt er einmal das Glück in Händen, das er dann auf allen Wegen gesucht und wußte nicht, daß es das Glück gewesen war?

Lr fuhr auf aus dem Halbschlaf, in dem er gelegen hatte. Wo war das Licht, das er doch eben noch gesehen hatte? Lr hatte doch nur für einen Augenblick, geblendet von dem Glan? und von dem Glück der Heimkehr, die Lider gesenkt und ge­hoben, so dünkte es ihm. Aber das Licht war fort. Rings­um war nur Nacht und Schweigen, Nebel und treibender Schnee Aber doch stand eine Mauer hier, das war kein Traum. Der Alte lag mit der Schulter an ihr. Mühsam hob er die starre Hand und griff nach dem Stein. Lr fühlte nichts mehr, und alle Sinne schienen zu schlafen. Nur im Ohr lag ihm ein leises Klingen, das anschwoll zu einem Rauschen wie von grü­nen Wipfeln und zum Branden eines fernen Wellenschlages. Unb in den geschlossenen Augen wurde es licht und hell. Bimi­ni! Der Alte hauchte das Wort mit erstarrten Lippen, dann sank er in den Schnee zurück.

Am andern Morgen fand man hundert Schritte vom Dorf entfernt neben einer kleinen Kapelle, die abseits von der Land­straße zwischen den Aeckern stand, einen alten Landstreicher erfroren im Schnee.

^aiugficiiai ubef ärs man $wk auftegt

Ein neuer Kaspar-Kauser-Fall!

(Eine entsetzliche Stiefmutter.)

(bt) Unser Klausenburger Dr. L. M. Berichterstatter be­richtet uns von einem soeben entdeckten, an die bekannte Ge­schichte von Kaspar Hauser erinnernden Fall gerade fürchter­licher Lntmenschtheit, der sich im siebenbürgischen Orte Gher- ghorsentniklos zugetragen hat. Vor etwa zwanzig öaftren heiratete einer der reichsten Landwirte, der Ghsrgho Blasius Madaras, ein reiches Mädchen aus der vornehmen Familie Blene.fi. Der Lhe entsprossen drei Kinder, zwei Mädchen und ein Knabe. ^Vor sieben öaftren starb die Frau, nachdem sie ihr großes Familienvermögen derart unter ihre Kinder aufge­teilt hatte, daß der kleine Wilhelm den Großteil, die beiden Mädchen aber den Rest bekommen hatten. Für den Fall, daß ein Kind sterben sollte, sollte sein Vermögensteil an den Vater fallen. Unter diesen Umständen brachte Blasius Madaras ei­ne zweite Frau, ein Bauernmädchen auch aus wohlhabender Familie ins Haus. Schon damals flüsterte man, das Mädchen habe sich zur Heirat mit dem Witwer nur unter der Beding­ung entschlossen, daß die Kinder beseitigt würden und ihr Erb­teil an die Eltern rückfalle. Das Ehepaar lebte einsam auf einem abseits gelegenen Anwesen uüd erhielt nie Besuche. Man wußte nur soviel, daß die Stiefmutter die Kinder grau­sam behandele. Unter dem Vorwand, der kleine Wilhelm sei krank, steckte man chn in eine Holzkammer und vertraute ihn der Obsorge eines alten taubstummen Idioten an. Kamen Kin­der in die Nähe dieses Gefängnisses, so vertrieb sie der Wäch­ter oder das Ehepaar mit einem Knüttel. Die beiden Mädchen gingen in Fetzen umher, sie hungerten wurden geschlagen, sa daß -sie nicht nur unentwickelt blieben, sondern auch verblödeten. Am 7. b. Mts. kam der röm.-katholische Pfarrer Gabriel Orban mit dem Hilfskantor Ludwig Eyörgy bei der Haus­weihe auch in die Behausung des Madaras. Der Pfarrer der über die Holzkammer so manches gehört hatte, öffnete in einem unbewachten Augenblick die Tür der Kammer. Von einem rätselhaften Gebell empfangen, gingen sie in der Rich­tung des Geräusches vor, und stießen in einer Ecke auf einen aus einer Holzkiste gemachten Käfig, aus welchem der Ober­körper eines kleinen Scheusals hervorragte. Am nächsten Morgen erschien die Polizei in der Holzkammer und stellte fest, daß der elfjährige Knabe Wilhelm mit gänzlich entartetem Un­terleib, mit schmutzigen Fetzen bedeckt auf einer schütteren Strohunterlage in unbeschreiblichem Schmutz unb Gestank im Holzkäfig liege. Beim Einbringen der Leute ließ der körper­lich geistig entartete Knabe feine, dem Geheul eines Tieres ähnliche Stimme hören. Der Knabe wurde ins Spital geführt, wo man versuchte ihm wieder eine menschliche Gestalt zu ge­ben und vielleicht kann es nach einer Operation gelingen, seinen Körper wiederherzustellen. Die Polizei hat Blasius und seine Frau verhaftet. Madarus aber gegen eine Kaution von 100000 Lei vorläufig auf freien Fuß gesetzt. Das Spital, wo der kleine Wilhelm liegt, wird von der erregten Bevölkerung mas­senhaft besucht.