vollen Verständnis für die Notlage der alten Sparer Lrgän- ruug der 3. Lteueruolverordnung den berechtigtèn Wünschen der Lurch die Geldentwertung Geschädigten getragen werden.
Weiter sind Gesetze in Vorbereitung, die eine systematische einheitlich, wirtschaftlich richtige und sozial gerechte Besteuerung in klarster, einfachster Form herbeiführen soll. Die Steuern dürfen nicht so drückend sein, daß sie die Wirtschaftskraft lahm legen oder der arbeitenden Bevölkerung eine nicht tragbare Last auferlegen. Der Abbau übermäßiger Besteuerung soll nach Möglichkeit fortgesetzt werden. Die Neichsregierung hofft ferner dem Reichstag demnächst ein Reichsschulgesetz vor-- tegen zu können.
Der Reichskanzler schloß: Die Neichsregierung wird ihr Bestes tun, um das deutsche Volk einer dauernden Gesundung zuznführen. Vorläufig wird die schwere Not, die auf unserem Volke lastet, nur langsam behoben werden können, ein Vor- wärtsschreileu auf der ganzen Linie wird nur möglich sein, wenn jeder Einzelne seine ganze Kraft in den Dienst des Vaterlandes stellt und wenn das deutsche Volk aus seiner Schwierigkeit heraus sich wieder einmütig zusammenschließt, nur dann wird das deutsche Volk durch Mühen und Entbehrungen hindurch sich im Kreise der anderen Völker der Weg zu einem Wiederaufstieg bahnen, der ihm eine friedliche Zukunft sichert, die Äner Vergangenheit würdig ist. sVeifall.)
Die Besprechung der Regierungserklärung wurde auf Donnerstag vertagt.
Das Neueste.
Eine Liebestragödie.
wtb. Eleve, 19. Sau. telej. Der Fabrikant Ophuiseu aus Ngmwegen in Holland hatte mit seinem Dienstmädchen ein Lie besverhältnis, mit der er beschloß gemeinsam nach, Amerika zu fliehen. Inzwischen aber reifte in ihm der Entschluß mit seiner Familie den Tod zu suchen. Er machte mit seiner Frau und seinen beiden Kindern eine Autofahrt und fuhr dann mit größter Geschwindigkeit in den Waal. Das Ehepaar und das IZjäh- rige Töchterchen fanden den Tod. Das jüngste konnte mit fstweren Verletzungen gerettet werden. Kurz darauf erschien au der gleichen Stelle die Geliebte des Fabrikanten, um sich auch das Leben zu nehmen, konnte aber gerettet werden nud wurde nach Esten, ihrer Heimat, abgeschoben.
Auf der Flucht erschösse«.
wb. Mannheim, 19. Jan. Am 13. Dezember 1924 entsprang aus der Strafanstalt Bruchsal der 31 Sahre alte Korb macher und Thauffeur Sosef Weingärtner aus Bischofsheim der wegen schweren Raubes noch mehrere Sahre Zuchthaus zu verbüßen hatte. Der Kriminalpolizei gelang es erst jetzt, das Versteck des Flüchtigen ausfindig zu machen, sodaß er am vergangenen Samstag mit seinem Bruder, einem Freunde namens Hoffmann und einer Frauensperson in einem Hause in der Mittelstraße verhaftet werden konnte. Kurz vor der Polizeiwache in der Langestraße riß Weingärtner aus. Da er auf wiederholten Anruf der Beamten nicht stehen blieb, gaben diese mehrere Schüsse auf ihn ab, durch die er so schwer verletzt wurde, daß er kurz nach seiner Einlieferung in das Krankenhaus an innerer Verblutung verstarb. Seine Komplizen wurden in das Amtsgerichtsgfängnis eingeliefert.
Erotzkg abgesägt.
wtb. Moskau, 19. Sau. telef. Das Zeutralkomite der kommunistischen Partei Rußlands hat beschlossen Erotzkg seines Amtes zu entheben und seine weitere Arbeit im revolutionären Kriegsrat als unmöglich zu erklären, da die Führung der Armee die Unterstützung durch die Autorität der Gesamtpartei erfordere.
wb. Paris» 19. San. Sestern fand für den Kanton Sui? in Oberelsaß eine Wahl zum Generalrat statt. Der Kandidat der National-Republikanisch-Demokratischen Vereinigung Heinrich wurde mit 1905 Stimmen gewählt. Der Gegenkandidat, der Schriftsteller Grumbach, erhielt 1073 Stimmen.
Das reiche Amerika.
wb. London, 19. San. Wie die Blätter melden, befindet sich an Bord des gestern in Plgmouth eingetroffenen amerikanischen Dampfers „George Washington" Gold im Werte von 6 Millionen Dollar, das für verschiedene europäische Länder bestimmt ist. Dies ist seit der Vorkriegszeit die größte Ladung Gold an Bord eines Schiffes.
wb. London, 19. San. Am Samstag und am Sonntag wurden in London, Grave fund und in Portsmouth je zewi Sr- länder, darunter eine Frau fest genommen. Der „Daily Mail" zufolge sind sie extremistische Anhänger der -irisch-republikanischen Bewegung und werden beschuldigt, an einem Komplott beteiligt zu sein, bas bezweckt, britische Schlachtschiffe und Unterseeboote in die Luft zu sprengen.
Amerika verstärkt feine Schlachtslotte. — Abwartende Haltung zur Abrüstungsfrage.
D.B. Aewgork, 19. San. (Sig. Meldg.) Der demokratische Senator Mac Kenna hat einen Gesetzentwurf eingebracht die Armierung von 13 Schlachtschiffen trotz englischen Einspruches zu verstärken, um damit der höheren Geschwindigkeit der englischen Schiffe zu begegnen. Man glaubt aber nicht, daß der Entwurf die Zustimmung des Senats finden wird. — Präsident Coolidge selbst hat seine Haltung in der Frage der Einberufung einer Abrüstungskonferenz revidiert und erklärt, er wolle die Snitiative des Völkerbundes in dieser Angelegenheit abwarten.
Das eugl. Pfund.
wb. Washington, 19. San. Das englische Pfund wird entsprechend dem'Erlaß des Generalpostmeisters im Postverkehr am 22. Sanuar zu seinem Pariwert wiederhergestellt. Der Konversionssatz für Postanweisungen, die in Großbritannien, Srland, Australien, Neuseeland und Südafrika zahlbar sind, wird 4,87 Dollar betragen.
Unsere Seeleute in Mexiko.
wb. Mexiko, 19. San. Ageuzia Dnems. Gestern wurde im Stadion der Hauptstadt in Anwesenheit des mexikanischen Präsidenten ein nationales Sportfest abgehatteu, dem die Offiziere und Mannschaften des deutschen Kreuzers „Berlin" als Ehrengäste beiwohnten. Die Wettkämpfe begannen bereits am Vormittag und fanden ihren Abschluß in einem großen Stierkampf. Den deutschen Seeleuten wurden lebhafte Ovationen von tausenden von Zuschauern bereitet.
Die Wirren in Ehiua.
wtb. Schanghai, 19. San. telef. Die Lage ist zur Zeit viel ernster als im Herbst. Die Gouverneure der chinesischen Provinzen fechten ihre Streitigkeiten in unmittelbarer Nähe der Stadt aus. Der angerichtete Schaden ist sehr groß.
Aus Stadt und Land.
Herr Superintendent Ruhl, der erste Geistliche unserer evangelischen Gemeinde feiert heute bei bester Gesundheit seinen 70jährigen Geburtstag. Viele Schöpfungen verdanken ihr Entstehen seiner Tätigkeit; denn seit dem 1. Suli 1894 wirkt er hier in Fulda und hat regen Anteil an dem Bau der evangeli-
schon Kirche, des Lgzeums, des Gemeindehauses sowie »k, falls an dem Entstehen der evangelischen Kirche in Sal-sn r"' und Großenlüder. Nicht nur in seiner Gemeinde unb evangelischen Vereinen, für die er als erster Geistlicher n ? besonderes Snterosse zeigte, erfreut er sich der größten Verek ung und Wertschätzung, sondern auch eine große Zahl ber jholischen Mitbürger schätzen unseren Seelsorger wegen bin' schlichten deutschen Wesens. Der Wunsch seiner Gemeint an seinem Ehrentage ist die Bitte, daß es dem greifen Seift/ eben noch lange Zeit vergönnt sein möge sich in bester sundheit der Liebe und Verehrung seiner Gemeinde zu erfreu/ ।
Die vaterländische Kundgebung am Sonntag.
Dem Aufrufe vaterländisch gesinnter Vereine waren am Sonntag vormittag mehr als Tausend gleichgesinnt ter Bürger gefolgt, um vor der Orangerie gegen die A^, räumung der Kölner Zone öffentlich Protest zu erheben. Ajz ihren Fahnen und Bannern waren u. a. erschienen: Der Kriegerverein, die Turngemeinde, der Sungdeutsche Orden in einer Stärke von 200 Mann mit 4 Bannern und der Schützen- unb Wanderbund mit 2 Fahnen. Außerdem bemerkte man den Herrn Landrat Freiherrn v. -Sagern sowie den Herrn Oberbürgermeister. Nach einem einleitenden Musikstück ergriff Herr Sustizrat Dr. Pfeiffer das Wort und führte u. Q aus, daß das neue Anrecht der Alliierten in den RheinlMen zu den schärfsten Protestkundgebungen Veranlassung .gegeben hatte, an denen sich die gesamte Bevölkerung mit EiM^ der Sozialdemokraten beteiligte. Aber auch in vielen (*ten deutschen Städten sei die Einwohnerschaft geschlossen ui& ^ ’ mutig zusammengestanden und hätte ihre Empörung über bn letzten Vertragsbruch der Reichsregiernng'wissen lassen, -M Protest vielen national Denkenden reichlich zahm erscheinen mußte.
Der Redner feierte, dann auch noch den Tq^, der für uns Deutsche so bedeutungsvoll ist, wurde doch vor 54 Sahren an diesem Tage im Schlosse zu Versaiells das.Deutsche Kaiserreich gegründet. So gestaltete sich die Protsstkundgebmg . .gleichzeitig zu einer Reichsgründungsfeier, denn der Aednei verstand es das Andenken an jene glorreiche Kaiserzeit uni auch diese selbst wieder wachzurUtteln. Wie niederschmetteÄ ist diese Erinnerung für uns, die wir geknebelt am Boden Eigen und unsere Empörung über die uns widerfahrene Vergr- waltigung nur in Worten ausdrücken können. Der Redmi verlas fodan die Kundgebung an den Herrn Reichskanzler in Berlin: Die von einer Reihe national gesinnter Fuldaer Verbände fufammen gerufene gleichgesinnte Bürgerschaft in Fulda und Umgebung bekundet in der heutigen öffentlichen Versammlung ihren lebhaften Widerspruch gegen die vertragswidrige Nichträumung der Kölner Zone durch den Feindbund. „Durch Zurufe wurde diese Formulierung von der Versammlung einstimmig angenommen.
Herr Sustizrat Pfeiffer mahnte in den Schlußworten /âr interessanten Ausführungen zum einmütigen Zusammeustchm ohne Rücksicht auf die Konfession. Das Werk unseres großen Bismark, ein einmütiges deutsches Reich, kann nur fortbestehen, wenn wir gegenseitig bestrebt find, die uns trennenden parteipolitischen und religiösen Gegensätze M überbrücken. Siw Volksgemeinschaft, wie sie jetzt von Iv^ââr-g»WWW>»t-Mnd j- fördert wird, kann nur möglich sein, wenn'diese Volksgr- meinschaft eine nationale ist. Die erste Strophe des „Deut/ch- landliedes" beschloß die eindrucksvolle Feier.
Der Reichsbund der Zivildienstberechtigten, Verein Fulda — früher Militäranwärterverein — hielt am 10. Sanuar 'm seinem Vereinslokal zum Deutschen Kaiser seine ordentliche Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende Kamerad Vogt begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder, erstattete den
Liebe kleine Limokoa
Fred Andersens Höllenfahrt
Roman v. Otfried von Hanstein.
(38. Fortsetzung).
Limokoa war blaß.
„Es ist gefährlich!"
Ueber uns ertönte ein Donnerschlag. Wir schauten uns erschreckt um. Etwas weiter von uns stäubte noch der Schnee einer neuen Lawine auf.
„Oben ist der Tod uns gewiß."
»Laß mich hinunter, ich bin leichter als du."
Wie mutig Jie war, und ich wußte doch, daß der Gedanke an die Dämonen der Unterwelt noch in ihr schlummerte.
»Ldein, Liebling, ich muß erforschen, ob die Höhle einen Ausweg hat."
„Das kann ich auch."
„Sch bitte dich."
«Wie du gebietest". ,
c ^^ loarf einen Haufen trockenes Werg und Tang und auch Aeste hinunter, denn ich mußte ja sofort drunten ein Feuer anzünden. Auch einige getrocknete Fische. Dann rüstete ich mich ?um Abstieg und steckte das kurze Handbeil in meinen Gürtel.
„3cb komme so rasch als möglich wieder empor. Du bleibst hier, wir können reden miteinander."
„Sa."
Sch sah ihr in das Gesicht und es war voller Angst. Tränen standen in ihren Augen und jetzt wurde auch mir klar, wie groft bie Gefahr war. Wenn mir etwas zustieß, wenn ich etwa ein Bein brach, wenn der Lederlasso riß, der vielleicht schon lehr alt war, dann waren wir beide rettungslos verloren. -Sch unten und sie hier oben und wir starben nicht einmal zusammen. Aber ich hütete mich, ihr zu zeigen, daß auch mich jetzt die Sorge ergriff. Aber im letzten Augenblick hatte ich einen anderen Gedanken. Sie mußte im besten Falle Stunden hier oben warten. 7
Sch zog meine dicke Sacke aus. „Nimm und zieh sie dir an.“ „Nein — du —"
„Sie würde mich hindern am Klettern. Gewiß, ich könnte die Glieder nicht rühren."
Das sah sie ein.
„Unb sorge, daß das Feuer hier oben nicht ausgebt.“
„Gewiß".
Sie vermochte in ihrer Angst kaum zu reden, aber sie dul- dete, daß ich ihr die Sacke anzog. Sch schloß sie an meine
Brust und küßte sie innig. Mir war in diesem Augenblick, als sollte ich sie nie Wiedersehen. Sch überlegte. Gab es noch eine andere Möglichkeit? Nein! Hier oben war unser qualvoller Tod gewiß.
Sch begann an dem Lasso herunterzuklettern. Das war nicht schwer bei den Knoten und zumal ich ja guter Turner war. Sch erreichte glücklich das Ende des Lassos und merkte nun hier unten, daß es nicht ganz dunkel war. Während die Grotte von oben als ein schwarzes Loch erschien war es hier in der Tiefe doch etwas dämmerig, weil ja von oben ein matter Schimmer des Tages hereinkam. Es gelang mir nun auch durch Pendelbewegungen, den schlanken Stalagmiten zu erreichen, der mir wie ein Baumstamm entgegenwuchs. Sch umklammerte ihn mit beiden Armen und ließ den Lederstrick von den Füßen. Nun war ich von Limokoa getrennt. Sch rutschte langsam an dem Stalagmiten abwärts. Er war sehr kalt und naß und es knackte in ihm, aber er hielt. Dagegen wurde er nach unten dicker. Seine Oberfläche war vollkommen glatt und glitschig von dem tropfenden Wasser.
Sch fühlte, daß er zu stark wurde, um ihn ganz umfassen zu können, und meine Hände waren starr und kalt. Dann fanden sie keinen Halt mehr, ich kam ins Gleiten, meine Hände ließen los schmerzten stark, ich ruckte ab und kam mit einem unsanften Fast auf den Boden .
Sch richtete mich auf und fühlte, daß ich mir bei dem Sturz nichts getan hatte. Nur die Hände war wohl blutig.
„Limoka!"
„Sa?"
Wie weit, wie leise klang ihre Stimme!
«Sch bin glücklich hier unten. Wirf mir Feuerbrände herab."
Sie tat es und warf nacheinander große, brennende Stücke herunter, die meist verglommen ankamen. Sch mußte mich hüten, daß sie mich nicht trafen, denn ich kannte den Grund, auf dem ich stand, noch nicht und konnte es nicht wagen, aufs -Ungewisse in das Dunkel zu tappen. Limokoa war klug. Sie batte eine Art Fackel gemacht, um einen starken Ast Fischfett und trockenes Seegras gewunden und dann das ganze entzündet. Zwei solcher Fackeln fielen an mir vorbei, in größere Siefen, die dritte konnte ich fassen und einige noch glimmende Funken wieder zur Flamme anblasen.
Setzt hatte ich Feuer und sah, daß ein großer Haufen trockenen Tangs und die Zweige, die wir herabgeworfen, in meiner ^äbe lagen. Sch häufte sie zusammen und machte ein Feuer I an.
Bei -seinem Schein sah ich, daß -die iS rotte noch geräumiger war, als ich geglaubt, daß sie aus mehreren Nebengrotten bestand und daß schwere Felsen, die wirr übsreinandergetürmt waren, sie bildeten. Sch selbst stand auf einem schwärzlichen Steinhaufen, der sich wie ein kleiner Berg in die Höhle erhob Es waren dieselben, die den Abschluß der Grotte gebildet hotten und die durch das Erdbeben heruntergebrochen wo« Bei dem Scheine des Feuers, von dem ich mir eine neue M kel anfertigte, denn ich fand unweit von mir auch die heruM geworfenen Fische und verwendete ein fettes Stück zu derselben, begann ich abzuklettern. Ueber die Festtrümmer ging65 ziemlich gut und -der eigentliche, aber selbst auch noch abschüD Boden der Höhle lag noch acht Meter tiefer. Hier hatte eine Freude. Ober war es ein Schreck? Sch fand die Uf' berreste eines Feuers und Spuren von Sndianermokassins in dem weichen Höhlenstaub. Hier also -hatten die Snoiauèr gelagert, deren Stimmen ich gehört hatte. Sch verfolgte J^ ihre Spuren. Sie führten immer weiter bergab und jetzt /-ei' ich ein neues, tiefschwarzes Loch. Den Weg, den das gebildet hatte, das sich -in den noch tieferen Strom ergoß Spuren zogen sich etwas auf der Höhe -entlang und waren «an undeutlich zu erkennen, weil hier Felsgestein war. SedenftA hatte neben den Menschen in jener Nacht der Bach gerauW» der das Wasser des Wolkenbruchs in die Tiefe leitete.
Sch ging fast eine Stunde, dann wurde es hell und «W offene Grotte lag vor mir. Einer der Canons des Toloraoo oder ein Nebencanon der mit ihm in Verbindung stand, we> die Sndianer dort gegangen.
Mein Herz stand still vor Bewunderung über den großartigen Anblick. Was war dagegen der flammende Schlund. »Hl kleiner Bergkessel, -der aussah wie das Verließ einer aM Ritterburg. Wüste Felstrümmer, wie die Reste einer ^ störten Mauer übereinander getürmt. Halbkreisförmig' der Thor einer Kapelle, schloß eine Wand ab, die schne^^ schimmerte. Nicht Schnee, sondern weißer, leuchtender Davor ein blauer Felsen, scharfkantig und sch-mal- wie dü 11 hengebliebene Tragsäule einer Kathedrale. Dahinter brau' Felsen, immer eine Wand hinter die andere getürmt und ie rissen durch Schluchten.
Natürliche Zinnen und Zacken krönten diese Mauern ul^ das Moos, das sie zum Teil überwuchs, gab den Anschein, seien diese Mauern von Menschenhänden aus Quadern g^ fügt. Und ganz oben, Jo schwindelnd hoch, daß das Auge kann emporreiebte, war Schnee auf den Gipfeln und bisweilen uni einer Zacke ein einzelner Baum, wie eine Fahnenstanges-Fortsetzung folgt.)