Strafte in die andere, an Straßenkreuzungen oder Straften- Krümmungen .endlich überall da, wo ein lebhafter Verkehr herrscht, muß langsam und so vorsichtig gefahren werden, daß das Fahrzeug sofort zum Halten gebracht werden kann. Nun haben allerdings gewisse Fahrzeuge das sogenannte Vorfahrrecht, so ;. B. die Postwagen, die Wagen der Feuerwehr und dergleichen. Dieses Recht pflegt durch ortspolizeiliche Vorschriften für Fuhrwerke bestimmter Gattungen festgelegt zu werden. Wie indessen in einem vom Reichsgericht kürzlich entschiedenen Falle („Leipz. Heitschr." Seite 826) ausgesprochen wurde, wird ein Ehauffeur durch dieses Recht der Vorfahrt trotzdem nicht der Pflicht enthoben, welche ihm die erwähnte Verordnung auferlegt. ön dem zur Aburteilung gekommenen Falle war ein Unfall dadurch geschehen, daß der Angeklagte mit so großer Geschwindigkeit fuhr, daß er die Herrschaft über sein Fahrzeug dadurch verlor. Ls handelte sich um eine Straßenkreuzung, an der die Strafte asphaltiert und der Asphalt durch Schnee und Glatteis schlüpfrig geworden war. Durch sein rasendes Fahren hatte er den anderen Chauffeur genötigt, den Versuch zu machen, in eine Seitenstraße vor ihm auszu- biegen. Dieser Versuch mißlang, indem der Wagen des Angeklagten den anderen faßte. Das Vorfahrtrecht gab ihm, wie das Reichsgericht ausführt, nicht die Befugnis, unbekümmert um den sonstigen Verkehr darauf los zu fahren. Wenn allerdings das Reichsgericht dann weiter ausführt, daß es durchaus im Rahmen der täglichen Erfahrung liege, daß Fußgänger und Fahrzeuge sich einem Kraftwagen gegenüber nicht völlig sachgemäß bewegen, und daß der Wagenführer daher, wenn er dies bemerkt oder voraussehen kann, seine Fahrt nicht unbekümmert fortsetzen darf, sondern seine Geschwindigkeit mäßigen müsse, so ist dieser Grundsatz an und für sich wohl zu billigen. Es muß indes auch daran festgehalten werden, daß Fußgänger ebenso wie die Chauffeure verpflichtet sind, sich auf dem Fahrdamm vorsichtig zu bewegen. '
Sicherung des Beweises durch die neue Zivilprozeßordnung.
Das Verfahren zur Sicherung des Beweises ist durch die seit dem 1. öuni 1924 in Kraft getretene Bestimmung dèr HPO. erheblich geändert worden. Während bis dahin die Sicherung des Beweises angeordnet werden mußte, wenn entweder der Gegner zustimmte, oder aber wenn Mängel einer Sache oder eines Werkes festzustellen waren, ist nunmehr die Anordnung von Sicherungen des Beweises, oder wie man früher sagte: eines Beweises zum ewigen Gedächtnis, in das freie Crmejfen des Gerichts gestellt worden. Ls kann nämlich auf Antrag einer Partei die Linnahme des Augenscheins oder die Vernehmung von Heugen oder Sachverständigen sofort angeordnet werden, auch wenn eine Klage noch nicht erhoben ist, wenn entweder der Gegner zustimmt, oder zu besorgen steht, daß das Beweismittel verloren oder die Benutzung desselben erschwert werde. Voraussetzung ist allerdings, daß der gegenwärtige Hustand einer Sache sestgestellt werden soll und daß der Antragsteller ein rechtliches Filierest e an der Feststellung hat. Das Gericht entscheidet also allein, ob einem Anträge stattzugeben ist und ein rechtliches Interesse an Erhebung eines Beweises vorliegt. Ein solches wird insbesondere dann gegeben sein, wenn z. B. eine Verspätung zu befürchten steht. Wenn der Prozeß noch nicht anhängig ist, so ist das Gesuch im Falle dringender Gefahr bei dem Amtsgericht einzureichen, in dessen Bezirk die zu vernehmenden Personen oder zu besichtigenden Sachen sich befinden. Falls der Prozeß bereits anhängig ist, ist bei dem Gericht des Prozesses der Antrag zu stellen. Das Gesuch muß ähnlich wie eine Klage, Name und Adresse des
Liebe kleine Limokoa
Sreb Andersens Höllenfahrt
Roman v. Otfried von Hanstein.
(34. Fortsetzung).
Neuntes Kapitel.
öd) erwachte und Limokoa war nicht an meiner Seite, aber das Feuer loderte hoch auf. Eine unerklärliche Angst packte mich, ich sprang auf und sah schon die Lösung. Sie stand am Ufer des Salzwassertümpels, auf dem gelben Sinterfelsen, und hatte einen Spieß in der Hand. Einen Spieß, den sie am Abend aus einem Stabe und einem Obsidiansplitter, den sie in der Nähe des Wracks aufgelesen, gefertigt hatte. Wie herrsch das aussah! Regungslos stand sie da, wie eine Dianastatue der gelbe Steinsockel, ihre schlanke Bronzefigur mit dem schlanken, in der jungen, ersten Tagessonne leuchtenden, hoch erhobenem Arm, der den Spieß hielt, und das gelbe anscheinend frisch gewaschene Gewand, das von der rechten Schulter geglitten war und jetzt wie ein römisches Pallium wirkte.
Nun kam Bewegung in ihr Ruhe. Sie schleuderte den Spieft mit ihrer angeborenen anmutigen Kraft, dann sprang sie vom Stein, kniete auf dem Rand und stützte sich auf ihre beiden Arme. Wieder ein entzückendes Bild, wie sie in das Raffer blickte. Rautendelein, das das Spiegelbild seiner braunen Schönheit erlauscht.
Aber sie hatte prosaischere Gedanken, sie griff in das Was- fer und zog einen mächtigen Fisch an das Ufer, den sie müh- sam heraushob. Dann eilte sie mit ihrer Beute zu dem anderen dem Süßwasserbecken, hinüber. öd) sah, wie sie die Nadeln ihres Gewandes löste. Sie wollte wohl baden und ich wandte mich ab. Eine auf meine achtende Liebe gegründete Scham ° junges Weib zu belauschen. Fch stieg währenddessen wieder auf das Schiff und sah nach meinem Golde, ^eute in dem ruhigen Gefühl des Besitzes. Natürlich war alles wie gestern, öd) hatte einen Feuerbrand mitgenommen und kroch m allen Winkeln herum. Die Fülle der Goldbarren war ungeheuer. Sicher ein ganzer Tempelfchatz, der hier versunken — oder versenkt war. Aber ich fand noch ein paar goldene Teller und eine große Axt. Wahrscheinlich eine Streitaxt. Sie war aus Bronze sehr kunstvoll geschmiedet, hatte eine Schneide aus hartem, haarscharfem Obsidian und einen, mit Edelsteinen besetzten Stil aus versteinertem Hartholz.
Eine sehr schöne und zugleich furchtbare Waffe, jetzt nahm ich sie mit, weil sie zu friedlicheren, wenn auch weniger würdigen Dingen dienen konnte.
Als ich wieder herabkam, stand Limokoa am Feuer, hatte den Goldkessei darübergestellt und kochte den Fisch. ön den Goldbechern war ein köstlicher Trank von unserem, leider zur
Antragstellers und Gegners sowie die Tatsachen enthalten, über welche die Beweiserhebung erfolgen soll, ferner die Namen und Adressen der Heugen und Sachverständigen und sonstigen Beweismittel, endlich die Darlegung und Glaubhaftmachung dos Grundes, welcher die Besorgnis rechtfertigt, daß die Benutzung des Beweismittels erschwert werde oder daß dasselbe verloren gehen kann. Gewöhnlich erfolgt die Entscheidung über das Gesuch ohne vorherige mündliche Verhandlung. Das Gericht kann indes auch mündliche Verhandlung anordnen. Hu dem für die Beweisaufnahme bestimmten Termin hat der Antragsteller den Gegner zu laben.
Die SkasernutMlmA ein deutscher Eies!
Aus dem Buche eines englischen Admirals.
Der heldenhafte Kampf unserer Hochseeflotte am Skagerrak, die einzige große Seeschlacht des Weltkrieges, ist unzweifelhaft ein Sieg der deutschen Flagge gewesen. Schon deswegen, weil sich die weit größere englische Flott nachher kein einziges Mal mehr unseren Seestreitkräften zur Entscheidungsschlacht stellte.
Ls ist zwar sehr verständlich, wenn auch nicht sehr aufrichtig, daß die englischen Admirale und die englische Oeffent- lichkeit diesen, deutschen Sieg in einen englischen umfälschten. Aber langsam kommt die Wahrheit auch jenseits des Kanals zum Durchbruch. Und so ist es gerade für uns Deutsche sehr wichtig, daß neuerdings auch ein englischer Admiral, Sir Reginald Bacon, in seinem Buche „The Futland Scanbai“, das soeben in London erschienen ist, zu dem Schlüsse kommt, daß die Schlacht am Skagerrak in Wirklichkeit eine Niederlage für Englands Schiffe war.
Das Buch ist in der Hauptsache eine Verteidigung für den vielgenannten Admiral Fellicoe, der in den letzten Fahren vielfach angegriffen wurde, weil er angblich eine glänzende Gelegenheit zur Vernichtung der deutschen Flotte durch übermäßige Vorsicht und Mangel an Kampfgeist versäumt habe. Bacon kommt im Gegenteil nach einer genauen Untersuchung zu dem Schluß, daß Fellicoe seine Flotte absolut fehlerlos geleitet und nichts unterlassen hat, um die Niederlage der deutschen Flotte zu besiegeln. Wenn die Schlacht nicht so ausging, wie die Nation gehofft hatte, so sei dafür nicht Fellicoe, sondern sein Untergebener Beattg verantwortlich, den man sehr zu Unrecht als einen zweiten Nelson gefeiert habe. Admiral Bacon betont, daß die Bestückung der Schlachtkreuzer-Flotte unter Beattg nicht gut war, und daß die Verantwortung dafür den Admiral trifft. Dieser habe die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß seine Schiffe präzise schießen können. Wenn dieses Hiel nicht erreicht wird, könne der Admiral von der Schuld dafür nicht freigesprochen werden. Hweifellos haben die Deutschen ihr bestes Material in diesem Kampf der Schlachtkreuzer verwendet. Das gehe scyon daraus hervor, daß sie zwei englische Schiffe bei geringen eigenen Verlusten versenken konnten. Außer seinen sechs Schlachtkreuzern hatte Beatty vier Schiffe vom Syp „Queen Elisabeth" zu seiner Verfügung. Als er den Feind erblickte, war es nach Bacons Darstellung feine Pflicht, einen Kampf zu vermeiden, bis diese vier kräftigen Schiffe, die sich zu Beginn auf ein paar Meilen entfernt befanden, seine Einheit erreicht hätten, um eine überwältigende Macht beisammen zu haben. Er aber stürzte sich Hals über Kopf in die Schlacht, ohne auf seine Schlachtschiffe zu warten. Hätte er gewartet, so wäre „der folgende Kampf" der in Wahrheit eine Niederlage für unsere (Englands) Schiffe war, wohl ein glänzender Sieg geworden".
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Neige gehenden Kaffee. Sie sah mich an und in ihren Augen waren Scheu und Frage.
„Tuten Morgen, Frauchen!"
Sie sah an meinem lachenden Gesicht und meinem Ton, daß es etwas Liebes war, was ich ihr zurief, wenn sie es auch nicht voll verstand. Sie stand da mit glücklichen Augen und errötenden Wangen, öa, sie kann auch erröten, kleine Limokoa trotz ihres dunklen Teints, wenn auch ihre Haut nur einen dunk leren Ton annimmt.
öd) schloß sie in meine Arme und küßte sie leise und zärtlich. Fetzt war sie erst ganz zufrieden, nun sie fühlte, daß ich sie heute noch ebenso oder mehr achtete als gestern.
Wir aßen unser Mahl, unser HochzeitsfrUhstück, meine kleine Limokoa!
Dann aber begann der Ernst des Lebens, öd) hatte schon einen Plan gemacht. Wir hatten wohl keinen Grund, uns zu überstürzen, zumal wir in den Tagen und Nächten, die wir nun hier zugebracht, durchaus nichts von neuen Erdstößen oder einem weiteren Ausbruch des Vulkans gemerkt hatten. Fetzt galt es nicht mehr, einen Pfad zu finden, der uns selbst hinaufbrachte, sondern einen Weg, der uns gestattete, unser Sold mitzunehmen, öm schlimmsten Falle mußten wir mit der Axt die ich jetzt hatte, uns eine Stufentreppe in das lockere Gestein schlagen. Dazu konnten wir Wochen gebrauchen, aber was schadete das? Wir hatten Fische für Monate, denn der große Salzwassertümpel schien nicht zu vertrocknen und frisches Wasser bot uns der Bach und der Teich.
Und — wir hatten uns selbst! Flitterwochen auf dem Grunde des Sees!
öd) hatte beschlossen, so gut es ging, neben dem Schiff eine feste Hütte zu bauen und den Kahn, der noch immer dort oben hing, herUberzubringen, ehe er in der Sonne zerbarst. Dann hatten wir ein festes Obdach, zu dem wir allwöchentlich zurück- kehren konnten, und das uns auch Schutz bot vor Regengüssen, die nicht ausbleiben würden. Fch versuchte, Limokoa das alles zu erklären. Es war nicht leicht, aber sie hatte ein staunenswertes Gedächtnis und alle Worte behalten, die ich sie gelehrt hatte, und was sie nicht verstand, erriet sie.
Den Kahn holen! Eine Hütte bauen!
Sie war glücklich! Was hatte es für einen Hw eck, ihr zu erzählen, daß ich mit ihr nach Habanna oder Honolulu wollte, daß sie lernen sollte, und daß ich sie dann heiraten wollte? Es hätte sie nur verwirrt. Sie fühlte sich ja verheiratet!
Aber die Hütte machte ihr Freude. Fch glaube, jetzt wäre es ihr am liebsten gewesen, wenn wir beide immer hier geblieben wären.
Wir gingen an die Arbeit und ich zeigte die Axt. Fch wollte ihr nun mein leichter Handbeil überlassen, aber sie nahm mir
Mattys zweiter Fehler lag, wie Bacon betont, darin, das- A den Kontakt mit den Deutschen verlor, indem er kehrtmarl
(!) und nordwärts raste. Er verlor die deutsche Flotte nicht nur aus den Augen, sondern unterließ es auch, seine leicht 1 Kreuzer achtern als Vebbindungsschiffe einzusetzen. Das Ergebnis war, daß er die Verbindung mit der Hochsee-Schlach^ flotte verlor und bei der Wiedervereinigung dem Oberbefehls- 4 Haber nicht mit den nötigen Fnformationen dienen konnte. 4 die deutsche Flotte „entkommen" konnte, führt Bacon das Versagen der beiden Schlachtschiffe „Malagas und „Va- ’ liant“ zurück, die den Oberbefehlshaber nicht darüber infor. t mierten, daß die deutschen Schiffe an dem Schwanzende der - englischen Linien durchbrachen.
_ Bacon richtet gleichzeitig seine Vorwürfe gegen Winsto» Churchill, der den unfähigen Beattg im Fahre 1913 an die Spitze des Schlachtkreuzergeschwaders stellte. Damals wurden zahlreiche ältere Anwärter übergangen, weil Churchill von der Tüchtigkeit Beattys als Polospieler und öäger begeistert war Admiral Bacon betont, daß Pferdeverstand für das Komniaii- do einer Schlachtflotte keine ausreichende Qualifikation sei.
Der Kampf um die Belohnung. Trotzdem der Spriffcbieber Weber schon vor einigen Tagen in Prag verhaftet werden konnte, kann sich die tschechische Presse über den Fall Weber noch lange nicht beruhigen. Feden Tag werden neue tenden- ziöse Einzelheiten über die Verhaftung veröffentlicht, die ch darauf hinauslaufen, den Erfolg des reichsdeutschen LM- iialisten Vorwerk zu schmälern und die hohe Belohnung hunderttausend Goldmark den tschechischen Gendarmen zu chern, die bei der Verhaftung lediglich die ausführenden Organe des deutschen Kriminalbeamten waren. Und das Schönste an dem ganzen Streite ist noch, daß sich unter den tschechischen Beamten, die irgendwie an der Verhaftung Webers beteiligt sind, verschiedene Lager gebildet haben, von denen jedes die Belohnung nur für sich haben möchte, und die sich gegenseitig durch Presseerklärungen bekämpfen.
(dt.) Mutter: „Meine Tochter kann nicht kochen!"
Bewerber: „Das macht nichts, so lange sie es nicht versucht."
(dt.) Lehrerin: „Nun, Karlchen, kannst du mir sagen, idüs eine Fnsel ist?"
Karlchen: „öa, Fräulein. Eine Fnsel ist ein Platz, von wo man bloß im Boot wegkommen kann.
Stilblüte aus einer Novelle.
(dt.) „Mann und Frau nahmen schweigend ihr Mahl ein. Es herrschte unverkennbar eine Mißstimmung zwischen ihnen. Der Mann aß einen Teller Suppe, einen halben Fisch, M Stück Roastbeef und eine Scheibe Plumpudding, ohne auch nur einmal den Mund aufzutun."
Der einzige Unterschied.
(dt.) Hur Seit der französischen ReWW^n war da5 Politisieren in Gasthäusern verboten. „Wie, also nichk^Mnmsi sprechen sollen wir?" empörte man Jicftgegei^ieje^erori)' nung, „wenn wir nur essen und trinken, wodurch unterscheiden wir uns dann von den Eieren?" „Durchs B ezahlen, meine Herren", mischte sich der Wirt in den Streit.
Der Held.
(dt) „Heute nacht hörten wir in unserem Hause jemanden gehen, aber mein Mann blieb ganz kühl, so kühl, daß er . . . am ganzen Leibe zitterte!"
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lächelnd die Axt aus der Hand und schwang sie spielend mit ihren zarten Aermchen.
öd) hatte noch immer nicht verlernt, ihre Kraft nach der amerikanischer Girls zu beurteilen.
Wir wanderten zum Boot hinüber. Fch wunderte mich, wie kurz mir heute der Weg erschien. Es war höchste Heit, wenn wir den Kahn retten wollten, denn in der Glut zeigte» sich bereits Risse und Sprünge. Ob die Konserven schon of' dorben waren? Wir durchsuchten sie und freuten uns, M kein Fleisch mehr darunter war, was doch wohl ungenießbar gewesen wäre, dafür noch eine Büchse mit Kakao, Mehl, Huk- ker und noch eine solche mit Kaffee. Es kam nun ein schlimmes Stück Arbeit, wenn wir den Kahn nicht als Trümmerhaufen sehen wollten. Wir mußten den besten Weg suchen, unsere Stöcke als Walzen oder Hebebäume gebrauchen und schieben und tragen.
Wie geschickt Limokoa dabei war! Biel geschickter atz ich, und wie mir die Kraft ihrer jungen Arme zustatten taw-
Wir rasteten in der Mittagsglut eine Stunde und aße// ^ paar Mehlfladen, die Limokoa fürsorglich mitgenommA Abend, als schon die Sonne versank, hatten wir das ^01 unten und senkten es in den Salzwasserteich, damit sich während der Nacht die Fugen wieder dichteten und zusammenzogen. Fetzt hatten wir es noch leichter, wenn wir fischen wollten, öd? war ganz erschöpft und lechzte nur nach einem Bade, Limokoa aber spießte noch einen Fisch und bereitete ein köstliches Mahl- Dann mußte ich auf das Feuer und unser kochendes achten, während sie badete.
Ein köstliches Mahl, dann sanken wir todmüde, aber di^ aneinandergeschmiegt auf unser Lager. Fch hatte sogar ve^ gössen, noch einmal nach unserem Goldschatz zu sehen.
Aber der zarte lebende Schatz, den ich in meinen ^^ hielt, war köstlicher.
Die nächsten drei Tage gebrauchten wir zum Bau Hütte. Wir nahmen dazu Bretter, die wir aus dem ön"ü des Toltekenschiffes lösten. Wenn es etwa in der Huk"" möglich sein sollte, doch noch den Körper zu heben, Jo wird m uns keinen Vorwurf machen können, denn wir schonten ' Verdeck, dessen Soldplatten uns doch nicht genützt hätten, >" hätten wir etwa die Absicht gehabt, den Schiffskörper so zu zerschlittern, wäre sicher zuerst unsere Axt gebrochen.
Nägel oder Seile hatten wir nicht. Wir gruben die Don len der Wände in der Erde und häuften Steine darum uu ebenso aus das Dach. Als unsere „Villa" fertig war, Jah etwa aus, wie ein Erdhügelhaus der Samojeden. Aber es wa Jauber drinnen und Ungeziefer gab es vorläufig in unserem Seebecken nicht.
(Fortsetzung folgt.)