Um 10 Uhr: Hafersuppe, geröstetes Brot. Mit zunehmender Besserung kann hinzugefügt werden: gebratenes Huhtt, Laube, Kotelett, Schinken und Fisch. Ls ist zu beachten, daß das geröstete Brot immer abgekühlt sein muß, ehe Butter darauf gestrichen wird. Wenn die Butter in das Brot einzieht, wird sie nämlich ganz unverdaulich. Um B o u l l i o n zu kochen, schneidet man ein Pfund mageres, saftiges Ochsenfleisch in kleine Stücke, tue es in einen Lopf, mit ein wenig warmem Wasser und einer Prise Salz. So muh es 20 Minuten liegen, dann ist cs langsam zu erwärmen und zu rühren, bis die Suppe eine warme, rotbraune Zarbe bekommt und das Zleisch weiß wird. Dann ist die Luppe durch ein Luch zu seihen; alle Setteile sind mit Hilfe eines Stückchens Fließpapier zu entfernen, und die Bouillon kann serviert werden.
K ü ck e n p a st e t e: Manschabe von einem jungen, weichen Huhn von den Beinen eine halbe Lasse voll Fleisch ab und lasse es durch eine feine Fleischhackmaschine gehen. Dann ist eine viertel Lasse Milch mit drei Teelöffeln Butter und einem Teelöffel Weihbrotkrumen zu erwärmensund mit dem Hühnerfleisch zu verrühren, bis die Masse ganz gleichmäßig ist. Da- ■ rauf ist etwas Salz und weißer Pfeffer sowie eine viertel Lasse Sahne und ein steif geschlagenes Eiweiß beizumischen, alles in eine ausgestrichene Form zu tun und im Dampfbad 40 Minuten zu kochen. Es ist etwas gehackte Petersilie darüber zu streuen und sofort zu servieren.
Z r u ch t t a p i o k a: Man tue eine Lasse kochendes Wasser in einen Topf, gebe zwei Eßlöffel voll Tapioka hinzu! und rühre, bis alles gut gemischt ist. Dann rühre man durchs ein Lieb, das fein genug ist, die Kerne zurückhalten, eine Lasse frischer Himbeeren oder Erdbeeren oder dreiviertel Tasse gekochte Beeren. Wenn frische Früchte genommen werden, müssen drei Teelöffel voll Zucker beigegeben werden. Man kocht bas Ganze, bis die Tapioka klar ist, was etwa 20 Minuten dauert. Dann läßt man es einige Minuten abkühlen, gießt es in zwei kleine Formen und stellt es zum Abkühlen hin. Es ist mit etwas Lahne zu servieren, wenn das gewünscht wird.
Gute Kochbücher bringen immer Rezepte für Krankenkost, und niemand der einen Kranken zu pflegen hat, sollte die Mühe scheuen, sehr sorgfältig die Speisen zuzubereiten. Um so eher wird der Kranke wieder zu Kräften kommen.
@Weber uns ihre Zubereitung.
(dt.) Wie Kunst und Literatur ihre ewig unsterblichen Namen haben, wie es Werke und Bücher gibt, zu denen alle Generationen zurückkehren, so hat auch die Kochkunst ihre unsterblichen Werke und Heroer. Einer von diesen Heroen, deren Namen jeder Feinschmecker in der ganzen Welt mit entblößtem Kopfe nennt, ist Seanne-Pierre Elaude, der Schöpfer der Straßburger Gänseleberpastete, der mindestens soviel dafür getan hat, den Namen der Stadt allen zivilisierten Völkern einzuprägen, wie der Erbauer des Straßburger Domes. War er ein Gelehrter oder ein natürliches Genie, hat er feine Glanz leistung durch lange, mühselige Arbeit erreicht, oder hat die göttliche Inspiration ihn dies Meisterwerk schaffen lassen, das sich hundertfünfzig Sahre lang als eins der Hauptwerke des Kulinarismus behauptet hat? Wir wissen es nicht. Seine Arbeitsmethoden sind unbekannt. Ein Tänfelebergericht ist stets der Höhepunkt eines Soupers oder Diners. Sede Hausfrau, die einen gewissen Ehrgeiz besitzt, möchte ihren Tästen diese Glanznummer vorsetzen. Man kann drei Arten von Straßburger Gänseleber kaufen, nämlich „en croute", in Dosen mit ganz gekochten Lebern und „au naturel“, wo jede Leber für sich in eine Fettschicht eingekapselt ist.
Die Gänfeleberpaste „au naturel" ist am besten auf folgende Art zu servieren: Man schneidet sie mit einem Messer oder
einem warmem Löffel in Scheiben und legt sie auf vorher in Butter geröstete Weihbrotscheiben. Dann sind die Scheiben mit aus kräftiger, durchgeseihter Fleischbrühe, die mit Portwein abgeschmeckt ist, hergestelltem Aspik zu überziehen. Natürlich ist dieses Gericht „au naturel" am teuersten. Mischt man die Gänseleber dagegen mit Husätzen, so ist sie ergiebiger, wenn auch weniger vornehm. Das sogenannte Gänselober- Parfait stellt man her, indem man die Gänseleber durch ein Sieb treibt und mit ein wenig Butter und geschlagener Lahne verrührt.. Dieser Aufstrich ist auf Weihbrotscheiben — ohne weiteren Zusatz von Butter — vorzüglich.
fegt man eine Schicht Gänseleber-Parfait auf eine Scheibe Zunge und überzieht dieses mit einer Aspikglasur, wie oben beschrieben und verziert das Gericht mit Trüffeln, so bezeichnet man dies Gericht als Elsässische Ochsenzunge. Ls gibt ein delikates Zwischengericht.
Auch Hühnerfleisch läßt sich gut zu einer solchen Zusammenstellung verwenden. Das gekochte Hühnerfleisch läßt man durch die Maschine gehen, verrührt es mit etwas Butter, um es geschmeidig zu machen, setzt etwas Gelatine oder Aspik zu und formt aus diesem Teig kleine Plätzchen, die mit einer Schicht Gänseleber-Parfait zu krönen und alsdann mit Aspik zu überziehen sind.
Für die sparsamere Hausfrau empfiehlt es sich, keine Straßburger Gänseleber zu kaufen, sondern frische, die bis tief in den Winter in guter Qualität käuflich ist. Auch aus ihr lassen sich leckere Gerichte herstellen. (Ebenso läßt sich Ge- fiügelleber glänzend verwenden.)
Man befreit die Leber von der Galle, spült sie ab, trocknet sie ab bestreut sie mit Salz und Pfeffer, wendet sie in Mehl. Frische Champignons werden gereinigt und in Stücke zer- fCDnitten. Leber und Champignons, zu gleichen Teilen, werden über raschem Feuer vier bis fünf Minuten gebraten, etwas Madeira hinzugetan. Das Gericht ist sofort zu Tisch zu bringen. Leber darf niemals in der Sauce kochen, da sie dadurch hart und trocken wird.
Sm übrigen lassen sich natürlich auch von frischer Gänseleber die oben angegebenen Gerichte herstellen.
M gedämpftes Essen besser als gekochtes und Warum?
<dt.) Beim Kochen gehen die wertvollen Stoffe aus der Nahrung in das Wasser uoer, in dem sie gekocht werden. Bei Fleisch ist Dieser Verlust so auffallend, daß sehr oft das Wasser in dem das Fleisch gekocht wurde, dem Fleisch selber vorgezogen wird. Bei Gemüsen ist längst festgestelit, daß durch das Kochen die wertvollen Salze verloren gehen, die für uns so wichtig sind, und daß wir eigentlich nur das Skelett verzehren. Beim ,Dämpfen der Speisen geht viel weniger Substanz verloren, außerdem ist, wenn der Prozeß auch etwas länger dauert,
die
Speise zarter, leichter verdaulich und nährstoffreicher.
Eine Mutter als Ekeitisterin.
Die heiratsstlftende Mutter gehört zu den Personen, denen wir in der Literatur, vor allem in der Unterhaltungsliteratur und auch im Kino, oft begegnen. Sm wirklichen Leben dagegen ist die Mutter als Ehestifterin ziemlich selten. Und zwar deswegen, weil sich ein gewisses, wenig angenehmes Odium an dieser Rolle der Mutter geheftet hat. Meist wäscht die Mutter ihre Hände in Unschuld und überläßt es, wenn auch mit Resignation, der Tochter, sich nach dem geeigneten Ehe-
gatten ninzutun. Das ist aber falsch. Denn es gibt | dem Extrem auf der einen Seite, zwischen der allzu lieben Mutter, die über die Ehe ihrer Tochter verf^, - ob diese eine Sklavin auf einem Auktionsmarkt wäre । \1 Mutter, die das eheliche Schicksal ihrer Tochter ganzhl"^ Zufall überläßt, den goldenen Mittelweg, auf dem es das Recht, sondern sogar die Pflicht einer guten Mutz ihres Kindes Glück und Wohlsein in verstehender und lender Weise zu überwachen. Cs ist seltsam, beinahe aller r cn, selbst wenn sie nicht glücklich verheiratet sind, glaubt die Ehe, halten sie für den idealsten Beruf der Frau, s- f sie am wahrscheinlichsten ihren Frieden fände. H wünscht auch jede Frau, daß ihre Tochter sich möglich verheiraten möge. Sie ist die Sorge um das ScMfg/ ■ Kindes eigentlich erst dann los, wenn es mit sicht an der Hand des strahlenden Gatten vom Stanw' kommt. Und wenn eine Mutter sich schon so sehr 5 . Schicksal ihres Kindes sorgt, warum sollte sie da nicht auch" Erfahrung und Lebensklugheit anwenden dürfen, um der U ter bei der Suche eine geeigneten Mannes zu helfen? dings hat keine Mutter das Recht, ihren Einfluß dahin Ust brauchen, daß die Tochter einen Mann heiratet, bloß . eine gute Partie ist. Aber sie sollte ihre eigene ehelich; st fahrung und ihre eigene Kenntnis der Männer dazu Wh ihr Kind bei der Wahl des Gatten fachte, ohne daß di i^- etwas davon merkt, so zu führen, daß diese Wahl Unsegen ausfällt. Gebe Stau weiß, daß gerade ini^, | geschieh ton Vorsicht mehr denn je am Platze ist. Mädchen erst verliebt ist, dann hat es keinen Zweck r^ schelten, dann ist es unfähig, irgend etwas, was den Etz,,' ' angeht, in feinem wahren Lichte zu sehen und ist gegn 4 ? Vernunft taub. Die Mädchen heiraten meistens Oje
mit denen sie in Kontakt gebracht werden. Daher ijt Pflicht der Mutter, darauf zu sehen, daß die Mänw-j denen die Tochter verkehrt, von der Art sind, die sie als S gersohn begrüßen würde. Eine vernünftige Mutter M^ < halb keinen hübschen jungen Verwandten einladen, von Wik weiß, daß er ein Tunichtgut ist. Auch sonst wird sie Q^k heit haben, solche Männer, an deren Seite die Tochter sichtlich unglücklich werden könnte, von der Familie feg § halten. Die kluge Mutter wird aber auch auf die Lochtest- wirken können. Sie wird sie lehren, daß ein Mann, der Frau ein menschenwürdiges Dasein zu sichern imstande ist, ger ihre Zuneigung haben wird, als einer, der sie sterben läßt, auch wenn er ihr Gedichte vordeklamiert. dann das Mädchen den Lehensgenossen wählt, dann tut [it wissend, anstatt den erstbesten jungen Mann zu heirate, ihrem Sdealbild einigermaßen ähnlich sieht. Unsere NätW- fen doch auch ihren Söhnen, wenn sie ein Geschäft anfwpj Warum sollten die Mütter dann nicht auch ihren TöchiMdiW der Heirat helfen? Denn die Ehe ist doch noch irwrta wichtigste Geschäft fast einer jeden Frau. Ä b
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Wie vuht man Meriachen?
(dt.) Es gibt ein sehr Hon Sicherst die man täglich öenrenoef, -hreu
ohne sie besonders reinigen zu müssen. Man braucht sic CK nach der Benutzung in das warme Kartoffelwasser zu fegen, dem man die Kartoffeln zum Mittagessen gekocht hat. Man läßt sie ungefähr 10 Minuten darin liegen, spült fit tonn mit reinem Wasser ab und reibt sie sofort trocken ust ^âW Wenn man so verfährt, braucht man Silber in langen ZM'M schenräumen zu putzen, was auch schon aus dem Grunde scyenswert ist, weil jedes Putzmittel das Silber angreift. ■
„Wo ist der Bach?"
Sch hatte ihn verloren, aber Limokoa verstand und lief schnellfüßig davon, den Topf in der Hand. Mir war es lieb, einen Augenblick allein zu sein. Sch mußte noch einmal in das Schiff, noch einen Blick tun auf meinen Schatz.
Die Goldbarren glänzten wieder im Lichte der Fackeln. Sch nahm mir vor, sie am nächsten Morgen zu zählen. Setzt sah ich, daß in einer Ecke auch eine Anzahl goldener Geräte war, darunter ein große goldene Schüssel und zwei Becher.
Sch lächelte und nahm sie mit mir. Als ich zum Feuer kam nahte eben auch Limokoa mit dem Wasser, das sie aus dem Bache geholt.
Setzt lachte sie, wie ich ihr Schüssel und Becher gab und besah ihre schöne Arbeit, dann scheuerte sie dieselben blitzblank, während sie wieder das Feuer entfachte. Nun kochte in der goldenen Schüssel der große Krebs und in den goldenen Bechern war das Wasser des jetzt völlig klaren Baches und währenddessen ging ich auf Umschau, denn daß wir an diesem Abend nicht mehr weitergehen konnten, selbst, wenn ich daran gedacht hätte, meinen Schatz zu verlassen, war ausgeschlossen. Sch fand hundert Meter weiter einen runden Trichter und in ihn ergoß sich nun der kleine Bergbach. Er würde ihn bald mit seinem guten Wasser bis zum Rande füllen. Nicht weit davon entfernt war der große Salztümpel, in dem die Fische lebten, und ebenso etwa mitten zwischen den beiden, allerdings noch | ein gutes Stück tiefer, das Loch, in welches der Lee verschwand.
Sch feßte mich auf den Rand des neuen Lüßwasserbek- tens und kühlte meine Schläfe mit dem Wasser. Sch mußte meine Gedanken sammeln. Wenn ich nicht bei Limokoa war, dann streckte das Gold seine Arme nach mir aus.
Sch lachte laut auf, aber es war kein gutes Lachen.
Da saß in San Frazisko oder Newgork mein armer Vater und grämte sich um ein paar Tausend Dollar und hier umgaben mich Billionen!
Sch war in diesem Augenblick wahrscheinlich der reichste Mann der ganzen Welt! Maud! Maud Allen! Wenn du das wüßtest! Wie lieb würdest du mich haben! Haha! Diesmal erschrick ich selbst über mein höhnisches Lachen.
Sch überlegte.
Natürlich mußte ich hierbleiben. Natürlich mußte ich das Gold mitnehmen.
Aber wie? Wußte ich doch selbst nicht, wie ich fort sollte und diese Lasten von Gold?
Ein Pfiff gellte auf. Er hätte mich ruhig lassen sollen, denn ich kannte ihn ja schon, diesen Pfiff des ©eyfers, der mit ber Pünktlichkeit einer Uhr alle vier Stunden seinen Pfiff ausstieß und dann sein Wasser in die Luft spie.
Liebe kleine Limokoa
Fred Andersens Höllenfahrt
Roman v. Otfried von Hanstein.
(32. Fortsetzung).
Sch ärgerte mich über ihren Lrotz und wendete mich wieder zu dem Gelde. Sie ging langsam hinaus. Aber jetzt schien mir das Gold kalt und fremd. Auch ich wendete mich ab, um ihr zu folgen, zumal meine Fackel am Erlöschen war. Da sah ich es in einem Winkel funkeln. Sch bückte mich und fand ein kleines Schmuckstück. Einen wundervoll kunstfertig aus feinsten Golddrähten geflochtenen Schmetterling. Große Edelsteine in verschiedenen Farben als Flecken auf den glitzernden Flügeln. Reine Diamanten als Augen auf den Fühlern.
Tin herrliches Schmuckstück von jetzt unermeßlichem Wert. Wie kam es unter die Goldbarren? Gehörte es zum Schmuck des Oberpriesters? War es aus der Schatzkammer irgendwo jenseits der Berge mitgenommen worden und zwischen die Goldbarren gekommen?
Sch eilte jetzt selbst hinüber zum Feuer und reichte den kostbaren Schmuck der kleinen Limokaa. Vielleicht hat nie ein europäischer Rabob ein wertvolleres Geschenk geboten. Sie sah es an, sie starrte auf mich, dann fing sie an, laut zu meinen und lief mir davon.
„Limokoa! Limokoa!" —
Sch holte sie ein. Sie stand mit abgeneigtem Kopf. Sie duldete, daß ich den Arm um sie legte, duldete, daß ich sie zum Feuer zurückführte.
„Was hast du? Du bist ja ein törichtes Kindl"
Hatte sie aus dem Ton meiner Stimme gehört, daß ich är- genier) war. Sie richtete sich auf. Shre Tränen waren versiegt. Sie hatte wieder das ruhige Gesicht, wenn auch trauriger als sonst. Sie setzte sich auch neben mich und lachte sogar wieder und ich befestigte den glitzernden Schmettrling in ihrem Haar. schlang ihre Arme um mich und sah mich an. Wieder waren ihre Augen voller Tränen.
Da sah ich, daß ihre ganze Seele mir gehörte. Daß ihr ganzes Sein aufging in ihrer großen, jungen, lodernden Liebe und daß sie in dieser Stunde erfahren hatte, daß sie mit dem Golde würde kämpfen müssen um mich.
Sch hatte den Arm um sie gelegt und sie sah zu mir auf. Ein verlorenen, sehnendes, liebes Lächeln lag um ihren Mund.
Sch beugte mich zu ihr und küßte sie auf ihren Mund. Zum ersten Male. Sch fühlte, wie es ihren Körper durchzuckte und gab sie frei. —
Ueber dem Schiffsfund war es spät geworden. Die Strahlen der Sonne begannen schräg zu fallen und das deutete für uns in dem tiefen Kessel auf schnelle Nacht.
Eine bequeme Normaluhr, die mir die Natur hier beschuM Setzt zuckte ich zusammen, sprang auf und ärgerte mich mich selbst. Setzt wußte ich, daß ich in Zukunft in Menschen einen Feind sehen würde, der mir mein Gold nM ben will.
„Nein — Limokoa nicht! Sie nicht!"
Plötzlich stand sie bei mir. Sie strich mir mit ihrer & | Hand über die heiße Stirn und ich erwachte. Sch blickt an, tief in ihre Augen und fühlte, daß sie mehr, unendli: mehr wert war, als alles das blinkende Gold und daß ü3 ganz allein ihr Schicksal war.
Schweigend gingen wir miteinander zum Feuer. Wir l^ ken Mehlsuppe aus goldenen Bechrn, aßen den Strebs - der goldenen Schüssel. Wir dachten nicht darüber nach, odi se selbe goldene Schüssel, die vielleicht aus dem Besihf^ ^ Oberpriesters, eines Huegtopixquai, stammte, früher dazu diente, dn Kinderbraten aufzunehmen, den der Diener des furchtbaren Tezcatlipoca an jedem Tage vrM^ .
Großes, furchtbares Volk der Tolteken und AzM^ in deiner hohen Kultur, furchtbar in deinen Menschsä^ D deinem Kannibalismus.
Mit kostbaren Tafeltüchern und Servietten speisten ^ ! goldbesetzter Tafel und aßen Menschen!
Was wußte Limokoa davon! .U
Sch blickte sie an. Wie kam mir jetzt der Gedanke, es vielleicht gar nicht lange her sei, daß auch ihre Ahne".". leicht sogar noch ihr Vater, die Körper erschlagener , speist hatte?
Kleine, liebe, weiche Limokoa. V k
Wir aßen auf dem Grunde des Sees aus goldene und tranken aus goldenen Bechern! . Ar i
Dann richteten wir unser Lager. Limokoa fragte 1 I wußte, daß ich hierbleiben würde. Wir steckten M^ ^« be und noch ein paar andere in den Boden und errich^âW ein Zelt. Seine Rückwand bildete der Körper des & den ich mit einem Beil von den Muscheln geeinigt haÜ^ P « leicht wäre es gesünder gewesen, ihn zu vermeiden,^ iv"Z ^ Modergeruches, aber — wie hätte ich diesen Platz 1,lir Meter verlassen können? Und Limokoa fragte nicht- , ^ -
Sie ging, um Tang zu suchen, und ich stieg noch ^n' Ad das Schiff. Sch sah ihr nach, bis sie verschwunden- war, als beginge ich vor ihr ein Unrecht, dann aber sMi J in den Schiffsraum und berauschte mich noch einmal ° X Anblick meiner goldenen Schätze, als fürchtete ich, dass ' ■ in der Nacht wieder entschwänden. Sch huschte hinab,
Limokoa kommen sah.
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