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vorragendes Bauwerk von großen Abmessungen handele; 5nr Wahrheit ist nur die für Deutschland neue Art der Verkehrsregelung von Snteresse während der Turm selbst weder auf Einheimische, noch auf Fremde einen nachhaltigen Eindruck Hervorrufen dürfte. Bei einem Durchmesser von zwei Metern erreicht er eine Höhe von 8,50 Metern; in sechs Meter Höhe befinden sich fünf elektrisch geregelte Normaluhren, darüber der Aufenthaltsört des diensttuenden Polibeibeamten, der nach fünf Seiten Hinausblicken kann. Die fünf, mit Schiebefenstern versehenen Oeffnungen entsprechen den am Potsdamer Platz endenden fünf Straßenzügen. Das ganze wird bekrönt durch eine Sturzverkleidung, mit je 15 großen elektrischen Singallampen in fünf Einzelgruppen, mit je einer grünen, weißen und roten Scheinwerferlampe. Das Erleuchten der grünen Lampen bedeutet „freie Durchfahrt" der weißen Lampe „Achtung" und das Erscheinen des roten Lichtes „Ganze Halt". Der diensttuende Beamte hat nicht nur telephonische Verbindung mit den einzelnen Verkehrsposten und der Ver- kehrsabteilung des Polizeipräsidiums, sondern auch Feuermeldeeinrichtung, Unfallmeldung und elektrische Alarmglocken zu seiner Verfügung. — Die farbigen Lichter leuchten hinreichend weit in die Straßen hinein, der beabsichtigte Effekt wird aber erst dann völlig erreicht werden, wenn die Bedeutung der Farben den Lenkern der Fahrzeuge völlig in Fleisch und Blut übergegangen ist
Verbilligung des Motorra-betriebes.
(dt.) Sn letzter Zeit sind mehrere Erfindungen gemacht worden, die eine Verbilligung des Motorbetriebes anstreben. Unter andern hat der Schwede Nils Andersson in Perstrop einen Apparat erfunden, der Benzin durch Rohöl ersetzen soll, was bedeutend billiger im Einkauf ist. Die Erfindung besteht in einem Vergaser, der „Perfekt» heißt, und so ausgeführt ist, daß er dem Motor eine völlig befriedigende Gasmischung liefert. Auf demselben Vergaser ist ein anderer Vergaser angebracht der für Benzin gedacht ist und beim Ankurbeln in Tätigkeit tritt, so daß der Motor leicht und bequem in Sang gesetzt werden kann. Wenn das Ablaufrohr gut erwärmt ist, was nur einige Minuten dauert, kann der Nohölvergaser eingeschaltet werden, das durch einen einzigen Handgriff vom Ehauffeurplatz aus geschieht. Der ganze Apparat ist höchst einfach zu montieren und arbeitet zuverlässig. Das Rohöl hat bekanntlich einen größeren Wärmewert als Benzin, hinzu kommt, daß es Schmieröl enthält, das dem Motor zugute- kommt. Die Ersparnisse bei Verwendung des „Perfekt" sind also sehr erheblich, da Rohöl nur etwa ein Drittel so teuer ist wie Benzin. Autobesitzer, die schon monatelang den Apparat benutzen, bestätigen, daß die Brennstoffersparnis bis zu 80 Prozent beträgt. Diese Vergaser werden jetzt fabrikmäßig hergestellt, und zwar von der Daimler Mercedes Gesellschaft in Stockholm.
Ein neuer BMondeniator für den Rundfunkempfang.
Schon oft hat sich das Bedürfnis nach einem wirklich einwandfreien Blockkondensator eingestellt, der einen dauernden guten Empfang verbürgt. Röhrengeräusche, störendes Zischen und Heulen sind Nebengeräusche, die häufig auf einen Kondensator zurückzuführen sind der seine Kapazität verändert. Dem Bastler kann es passieren, daß beim Anschrauben eines min- derwertigen Kondensators die Grundplatte zerspringt, wenn er die Schrauben etwas fest anzieht. Auch sonst genügen oft die üblichen Blockkondensaloren nicht den Ansprüchen an hohe
Durchfchlagsfesttigkvit und Ueberlastcmgsfähigkeit, Berlust- freiheit und dauernde Gleichmäßigkeit der elektrischen Eigenschaften, absolute Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit sowie kleinste Abmessungen bei höchster Kapazität. Die Telefmiken- Gesellschaft hat nun das Patent eines in den Vereinigten Staaten unter dem Namen „Dubilier" bekannten und bewährten Kondensators erworben, der gegenwärtig auf der Berliner Funk-Ausstellung vorgeführt wird und bedeutende Vorzüge aufweist. Versuche und Praxis haben gezeigt, daß das bei den Dubilier-Kondensatoren zur Verwendung kommende Material, sowie die Art des Einbaus in ein Schutzge- HLuso eine dauernde Gleichmäßigkeit seiner elektrischen Eigenschaften verbürgt. Dazu kommt noch geringes Gewicht, kleiner Raumbedarf und leichte Einbauniöglichkeit. Einen besonderen Vorteil bietet die Einfachheit des Einbaus, wodurch dieser Kondensator ganz speziell für den Bastler von großem Wert ist. Die Rohrnieten, die die Teile des Kondensators zusammenhalten, dienen gleichzeitig als Befestigungslöcher. — Der Kondensator wird so aufgeschraubt, daß die vier kleinen gelochten Lappen (Lötösen) nach oben zu liegen kommen. Mit einem Schraubenzieher oder Taschenmesser werden nun die Löt- ösen ein wenig aufgebogen, die Anschlußdrähte durch die Löcher hindurchgeführt, um die Lötösen gewickelt und möglichst verlötet. Dadurch ist dem Bastler die Gewähr für einen einwandfreien Kontakt gegeben.
Rem EtWikeiton über Theodor Körners Heldentod.
Ueber die letzten Stunden des Dichter-Kämpfers der Freiheitskriege von 1813, Theodor Körner, sind uns bisher nur unvollkommene und in manchen Punkten einander widersprechende Nachrichten überkommen. Einen neuen, anscheinend sehr zuverlässigen Beitrag über den Heldentod Theodor Körners hat der bekannte märkische Heimatforscher Rudolf Schmidt (Eberswalde) beim Ordnen alter Briefschaften entdeckt. Shm fiel ein Briefwechsel zwischen dem bekannten Geschichtsschreiber der Befreiungskriege, Friedrich Förster (dessen eigene historische Zuverlässigkeit neuerdings etwas umstritten wird), und einem Kampfgenossen Theodor Körners, namens Z. Helfritz, in die Hände. R. Schmidt druckt nun aus diesem Briefwechsel in dem von ihm horausgegebenen Ober- barnimer Kreiskalender für 1925 (Verlag des Kreisausschusses Freienwalde a. O.) einen Brief ab, den Z. Helfritz an Friedrich Förster geschrieben hat. Dieser Brief gibt eine sicherlich zuverlässige Schilderung des Heldentodes Theodor Körners, durch die der Bericht eines ehemaligen Lützower Sägers, Heinrich Busse, der zumeist als Grundlage für geschichtliche Darstellungen benutzt wurde, in vielen wichtigen Einzelheiten richtiggestellt wird. Sn dem Briefe heißt es:
„Sm Gefecht bei Gadebusch am 26. August war Körner bekanntlich Adjutant bei Lützow. Am Tage vor demselben begrüßten Körner und ich — wir hatten uns längere Zeit nicht gesehen — uns auf das herzlichste und brüderlichste. Roch in der Nacht vor dem Gefechte hatte Körner im Gespräch mit mir in Liebe unserer früheren Verhältnisse gedacht. Deshalb ist mir sein Siegelring, in dessen Besitz ich mich heute noch befinde, ein ewig treues Andenken. Einen Abdruck desselben lege ich bei. X
Wenige Worte waren es, welche ich und Körner während des Gefechtes wechselten; der Hergang und Erfolg sind Dir bekannt. Ein Teil der uns von den Franzosen abgenommenen Wagen entkam und eilte auf der Straße im Walde davon. Körner rief mir zu — nachdem von Lützow schon Befehl gegeben war, den Feind nicht weiter zu verfolgen — „Bruder
Helfritz, Du keMst Deine Säger besser als ich, wir wollen 1IOrfj ■ mal draufgehen!» Er sprengte fort; dem geliebten Freun? folgte ich mit den Worten: „3a, Bruder!" Meinem Zugx ri, ich zu: „Säger, vorwärts!" Die braven Lützower folgten J« dem Rufe: „Hurrah! Oberjäger, Hurrah!" Unsern Körn» aber traf die tödliche Kugel etwa dreißig Schritte von mir un^ meinen Sägern entfernt. Zu mir den Blick gewandt, rief et. „Da hab ich eins — schadet werter nicht —,"und mit biefm â Worten endete sein ruhmvolles Leben. Lr sank vom Pferd- ich sprenge herzu, sitze ab, helfe mit Zenker, Fregdank und an . deren den Fuß, der noch im Bügel hing, herausbringen, uni ? in meinen Armen ruht als Leiche 8er allen seinen Freunden und Waffengefährten, ja dem gemeinsamen deutschen Vater, lande ewig unvergeßliche Theodor Körner.
Das Uebrige ist Dir bekannt; Du nahmst den teuren nam in Empfang und brachtest ihn nach Wöbbelin.»
Ji^figf^/fen , ^ber die man sb^ ^e^^X'
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Deutsche Minister — auf nach England!
(dt.) Wir erfahren aus London, daß einer der €xm% der jüngst demissionierten Regierung — vermutlich der ^ Premierminister Ramsag Macdonald oder sein Kolonial nister S. H. crhomas — soeben mit einem angesehenen L» doner Zeitungsverlag einen Sahresvertrag abgeschlossen k I Er verpflichtete sich, dem englischen Blatt eine Reihe pob ? tischer Artikel zu liefern und erhält dafür die nette Summe von: 5000 Pfund Sterling. Sa, — England ist eben ein m noch die Feder was gilt!
Kleinstaaterei. Als Hans EhristianAnderfen, der dänische Dichter, einst auf der Eisenbahn nach Leipzig fuhr sagte ein Herr im Waggon: „Siehe, da sind wir im Fürstentum | Köthen". Der Mann nahm darauf eine Prise und bot cm§ 1 Andersen an. Dieser dankte, schnupfte, nichte und fra-t dann: „Wie lange sind wir noch in Köthen?» — „Ob“, ant wortete der andere, „da waren wir schon wieder heraus, als Sie nießten."
Prämien für kinderreiche Familien. Sn Frankreich ist als Mittel im Kampfe gegen den Geburtenrückgang das Prä- mienjyftem für besonders kinderreiche Familien eingefühtt worden. Die französische Akademie hat es selbst übernommen, die Prämien zu verteilen. Die größte Kinderzahl konnte ein Bauer aus Roux aufweisen, dessen Familie sechzehn Kinder zählte, von denen noch fünfzehn am Leben sind. Die geringste Kinderzahl der prämiierten Familien betrug sechs lebende Kinder. Der Preis beträgt 25 000 Frank.
Wie Pferde schlafen.
(dt.) Es ist bei einem Pferde nichts ungewöhnliches, daß» im Stehen schläft. Aber ein Tier, das sich zum Schlafen niederlegt, kann länger nützliche Arbeit leisten, weil durch das dauernde Stehen die Muskeln und Sehnen steif werdM w&
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auf achten, daß die Pferde sich niederlegen.
Wasser als Farbe.
(dt.) Die herrlich schimmernden Farben des OpalsM einzig und allein auf Wasser zurückzufUhren, denn Opd besteht nur aus Wasser und einer Abart des Flintsteins, dir Ms natürlichem Wege zusammengeschweißt sind.
Liebe Heine Limokoa
Fred Andersens Höllenfahrt
Roman v. Otfrieb von Hanstein.
(30. Fortsetzung).
„Nein, Limokoa, das dulde ich nicht, daß du die Last auf deine Schultern nimmst“. Was hätte wohl Maud Allen gesagt, wenn ich sie auch nur das kleinste Päckchen hätte tragen lassen. Wir stritten uns ordentlich, aber es half nichts. Das Segeltuch wurde noch einmal zerschnitten und zwei Bündel gemacht, denn sie litt wieder nicht, daß ich alles trug, aber ich machte es wenigestns, daß sie das leichtere bekam.
Es war immer noch früh, als wir aufbrachen. Sch hatte das Veil im Gürtel und in der Hand hatten wir jeder als Stecken einen abgeschäUen Baumast. Limokoa hatte sie gefunden. Wer weiß, wo sie einstmals gewachsen und welcher Zufall sie versinken ließ. Sie waren schwarz und hart, wie vom Salzwasser versteinert, ober kräftige Stäbe. Wenn nur die Sonne nicht schon wieder so brennen möchte, würde es ein angenehmes Wandern sein.
Sch hatte Angst, daß wir das Boot nicht finden würden, wenn wir den Rest der Vorräte brauchten, und begann, ohne mir viel dabei zu denken, mit dem Sprachunterricht.
„Boot".
Sie wiederholt mein Wort.
„Wo?»
Naturkinder find gewohnt, zu fast hat feine besondere Sprache, dem Kopfe und deutete auf ihre
erraten, denn jedes Dorf Sie lachte, schüttelte mit
Augen. Wie dumm und blind war ich doch, dessen instinktive Sinne unter den Hilfsmitteln der Zivilisation eingeschlafen waren. Wer ohne Kompaß durch die Wildnisse der Berge geht, der merkt sich leicht Megmarken.
‘iBir brachen auf. Das Bild war verändert. Kahler, öder! Alles Leben erstorben! öe^t unterschieden sich die Röhrchen, aus denen gestern die zarten Flimmerhärchen der Aktinien und I Seeanemonen zitterten, durch nichts mehr von dem übrigen Gestein. Auch die kleinen Wasserlachen waren alle, bis auf den größeren Tümpel, vertrocknet und ihr Leben verdorrt.
Wir hielten Umschau. Sch deutete da und dort empor und schüttelte den Kopf. Ein Aufstieg war unmöglich, auch war es ja die Seite des Teufelsfingers. Sch beschloß, zunächst einmal das ganze Seebecken M durchqueren, wenn es auch einen Tag kostete. So eilig hatten wir es ja nicht, da wir noch Proviant besaßen und eine heiße Quelle fand sich vielleicht auch wieder.
Wir stiegen langsam bergab. Es mußte ein köstliches Bild Jein. Sch in dem leider schon wieder bös zerschundenen Trv-
penanzug des Farmers und das Mädchen in feinem phantastischen Solar, die Riesenzigarre im Munde.
Es war genau so beschwerlich, wie gestern und doch viel leichter, denn Cimokoa war vergnügt, Sch glaube, sie war fest überzeugt, daß ich uns retten würde. Bisweieln freilich sah ich ihre scharfen Augen ängstlich umherirren und wenn irgendwo ein dunkler Gegenstand, etwa ein Stück Lava lag, lief sie hinzu und kam froh wieder. Bald erriet ich auch das. Sie sah sich nach den Shren um und fürchtete, ihre Leichen zu finden. Mir war es sicher, daß diese in das Loch gespült waren.
Während des Gehens setzte ich den Sprachunterricht fort, deutete auf die Sonne, auf den Rand des Leekessels, auf einzelne Felsen und nannte die Bezeichnungen. Erstaunlich, wie rasch sie begriff und behielt, wenn auch die Worte in seltsamen Lauten von ihren Lippen kamen. Endlich wußte ich, daß es ihre beiden Brüder gewesen, die in dem Kanu waren.
Auch die Luft war klarer als gestern, weil die Nebel des verdunstenden Wasser geschwunden waren. Schade, daß ich nicht Gelehrter genug war, um diese Fundgrube zu erforschen, Diese Fülle zarter Gebilde, in denen Tiere gewohnt hatten, diese großen, fremdartigen Muscheln, diese Raubtiergebisse vertrockneter Fische, dazwischen ungeheure, versteinerte Knochen. Gehörten sie vielleicht einst vorweltlichen Ungeheuren?
Es war durchaus kein gleichmäßiger Trichter. ön Terrassen, die von Hügeln, kleinen Bergen und zackigen Felsen unterbrochen waren, senkte sich das Gelände. Sch begriff nicht, daß mein Kahn nicht zerschellt war. Dann ragten wieder gewaltige Korallenstöcke auf, die wie Mammutbäume mit Riesenkronen ausschauten und bis dicht unter den Wasserspiegel gereicht haben mußten. Sch hatte festgestellt, daß das tiefe Loch nicht genau in der Mitte lag, sondern der, Kessel nach Süden zu weiter ausbuchtete.
Plötzlich schrie Limokoa auf. Sie zeigte westwärts auf den Rand des Beckens und legte lauschend die Hand an das Ohr. Sch konnte durchaus nichts erkennen, aber sie eilte schneller vorwärts und ich traute ihren schärferen Sinnen. Es konnte nichts schlechtes sein, denn sie eilte ihm ja entgegen. Dann blieb sie wieder stehen und nun war auch mir, als ob ich ein leises Plätschern und Murmeln hörte.
„Ein Gegser!"
Sie kannte das Wort schon und schüttelte den Kopf. Shr Finger deutete wieder nach oben. Sch hatte nie gewußt, wie blind meine Augen waren und doch halten mich meine Freunde immer um sie beneidet!
Endlich, nachdem wir noch einige hundert Meter schweißtriefend gelaufen waren, erkannte auch ich.
Ueber den Rand ergoß sich ein dünner Wasserfall. Ein kleines Bächlein, das früher in den See gemündet war und jetzt
erst als Staubfall hernieder mußte, um unten weiter zu rieseln.
Wir hatten noch immer eine Stunde zu gehen, bis wir, zwar nicht den Hang des Abfalls, aber doch das Rinnsal, erreichten. Es war natürlich süßes Wasser, wenn sein Geschmack auch jetzt noch nicht rein war, weil er von dem Salz, das noch auf dem Gestein war, beeinträchtigt wurde. Sedenfalls war es viel bester, als der Quell mit dem Schwefelgeschmack.
Wir tranken und rasteten. Wir waren froh, denn wir wußten, mit jeder Stunde, die der kleine Bach länger über da . Gestein wusch, wurde sein Wasser auch reiner und frischer.
Wir aßen etwas und schliefen, nachdem wir das Zeug unserer Bündel zeltartig über uns befestigt hatten.
Als ich erwachte, schlief Limokoa noch. Hatte geträumt?
Sie war im Schlaf dicht an mich herangeglitten, lag an mich g1 schmiegt und ihr einer Arm umfing mich. Wie hübsch sie doch war! Sch streichelte leise und zärtlich den weichen Arm, iw wachse sie auf. Sie lächelte etwas befangen ,aber ich sah W warmen Strahl in ihren Augen.
Kleines Mohavemädchen, warum freute ich mich so, als ^ sah, daß du in mir nicht bloß den Beschützer achtest, mich liebst!
2ch sah mich um und meine Augen wurden groß. Der O^ an dem wir lagerten, war gar nicht weit entfernt von dB W Loch, durch das der See abgeflosten, vielleicht zwanzig ®c’ ter von uns entfernt lag ein merkwürdiges, großes S^il^ War das ein versteinerter Riesenfisch oder ein a^ Lavablock?
Ein langer Körper, der bizarr aussah, denn er war über und über mit Muscheln bedeckt und auf ihm erhoben sich ^ i Korallenbäumchen, aber es war kein Felsen. k
Öcb lief hinunter und Limokoa folgte mir. Sch stand er- EL schLttert da:
Sin Schiff! Ein totes Schiff! Ein seltsam gefornü Fahrzeug, das weder ein Sndianerkanu noch ein europäis^ Boot war. Ein großes Ding, anscheinend ein Einbaum, , dann mußte er aus dem Stamm eines gewaltigen Rn)^, baumes gehöhlt sein. Auch war er mit Bronzebeschlägen 1111 goldenen Verzierungen geschmückt.
Auch der Kiel war mit Metall, anscheinend mit Gold, schlagen und ebenso waren allerhand merkwürdige Gestal ^ mit glitzernden Goldaugen, die auch die Sahrhunderte nicht! blenden vermochten, in das versteinerte Holz geschnitzt. . ,
Starr blickte ich auf das Lchiff. Was mochte es für cl Fahrzeug Jein? o
Ein Schiff der Tolteken? Der Vorläufer der Aztek^
Ein Schiff dieses uralten Kurlturvolkes, das dereinst 0°^ . Stürmen der Welt sich mit seinen letzten Resten in die WÜd>" des Lolorado geflüchtet? (Fortsetzung