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sche Kultur, die deutsche Sprache, ja die ganze deutsche Ge­schichte mit all ihren Legenden unb Schwärmereien -läuft, und vergißt alles, was ihn früher gegen den Krieg so aufrüttelte» rr betrachtet nun die bestehende Tatsache als Schicksal, als rtwas Meteorenhaftes und wird, um das prachtvolle Wort des armen Richard Dehmel zu gebrauchen, das er mir noch einige Tage vor seinem Tode schrieb,schicksalsbegeistert" und segnet den Krieg. Der Krieg dauert einige Sahre, das deut­sche Volk blutet aus tausend Wunden, eine Bande gewissen­loser Ausbeuter jeder Situation saugt innerhalb des eigenen Landes das Volk aus, so viel und wo immer sie kann, und Hauptmann wird plötzlich von der Vision des Friedens geblen­det, von dem ruhigen und hoffnungsvollen Schritt des Bau­ers, der säet, von den in Ruhe erzogenen Kindern, die uns eines Tages ersetzen werden, von den großen segensreichen Fortschritten des Friedens, und er fängt an, den Krieg auf das heftigste zu verabscheuen.Will Gott den Frieden nicht, schreibt er in sein Notizbuch,ich will ihn".

Hauptmanns politische Ueberzeugung enthält kein Pro­gramm und will blind regieren, wie Homer und Milton einst, gedichtet haben. Und ist denn schließlich, meint Hauptmann, Politik im ideellen Sinn so grundverschieden vom Dichten? Doch, sie ist es: Die Politik kann wohl, wie die schöpferische Phantasie, eine Leidenschaft verwirklichen oder zu befriedi­gen imstande sein, aber um dies zu tun, muß sie Hintertü­ren suchen, sie muß nüchtern sein und sich, im Gegensatz zur Phantasie, im Zaum halten. Propheten und legendäre Em­pörer können im zwanzigsten Sahrhundert nur die übliche rou­tinierte Politik treiben im Moment, in dem die Staatsge­walt in ihre Hand übergeht, werden sie plötzlich nüchtern, ver- ! suchen sofort eine Verständigungsbasis zu schaffen, oder sie werden hinweggefegt.

NermMes.

Wie man Karriere ma^. Jn der NewgorkerSaturdag Review" steht die Geschichte eins berühmten englischen Jour­nalisten. Die glänzende Laufbahn dieses Mannes begann so: Er kam als Jüngling aus Schottland nach London und konnte bei keiner Zeitung eine Su.ie finden. Jn seiner Verzweiflung ging er in das Postamt in der Fleetstreet, um seinem Vater zu schreiben; er wollte Geld haben, um heimkehren zu können. Auf dem Pult des Postamtes saß eine schwarze Katze. Der junge Mann hielt der Katze die Briefmarke hin, um sich selbst das Befeuchten zu ersparen; siehe da, die Katze leckte die Marke ab, vielleicht erfreut von dem süßen Geschmack des Gummis und der junge Mann, der wirklich das Talent zum Journalisten hatte, schrieb sofort auf ein paar Telegramm­formulare einen Artikel über diese Briefmarkenleckkatze, die vom Staat im Postamt Zleetstreet eigens unterhalten werde zur Bequemlichkeit des Publikums. Der Artikel erschien nicht nur, sondern schlug mächtig ein, das Postamt Zleetstreet war von Reportern und Zeitungsphotographen belagert und von Leuten, die Marken kaufen wollten, der Tierschutzverein griff ein, zum Schutz der Katze und der junge Journalist war ein gemachter Mann.

Schwimmende Hotelinseln im Ozean. Jn Verbindung mit den Plänen zur Einrichtung einer regelmäßigen Flugzeugver- bindung zwischen Paris und Buenos Aires beabsichtigt ein französischer Unternehmer schwimmende Jnjeln mit allen er­denklichen Hotelkomfort auf dem Atlantischen Ozean einzurich­ten. Den Passagieren der Zliegerrouten soll auf diese Weise Gelegenheit gegeben werden, sich unterwegs auszuruhen. Au­ßerdem ist auch daran gedacht, den Zlugzeugbetrieb durch An­legung schwimmender Zwischenstationen sicherer "ju gestalten. DieJnjeln sollen hufeisenförmig gebaut werden und jeweils

- so vor den Wind gelegt werden, daß eine Landung der Flug- d zeuge und Luftschiffe unter verhältnismäßig günstigen Um- ständen möglich ist.

Die Rache für den Anti-Bubikopf. Ein merkwürdiger Ehescheidungsprozeß wurde vor einem Wiener Gericht ver- handelt. Ein Privatbeamter hatte die Scheidungsklage ein- gebracht ,weil ihm seine Frau auf offener Straße und in Jei- ' nem Büro Skandalszenen bereite. Die Gattin erwiderte auf diese Klage, sie habe ihm die Vorwürfe nur deshalb gemacht, weil er mit einer anderen Frau ein Verhältnis habe und sich dessen sogar rühme. Von seinem Stammtisch im Wirtshaus ' entferne er sich jedesmal mit der Bemerkung:Setzt gehe ich zu meinem Pupperl". Dieses Pupperl trage einen Bubi- Kopf. Auch von ihr, der Gattin, habe er diese Haartracht ver­langt. Sie habe sich geweigert, weil sie diese Mode abge­schmackt findet. Aus Rache unterhalte er nun dds Verhältnis mit einer Frau, die ihm den Gefallen tat, sich einen Bubikopf zurechtzuschneiden. Das Gericht erklärte die Ehe wegen allei­nigen Verschuldens des Klägers für geschieden.

Eine religiöse Selbstmörderin. Ein spanische Frau beging dieser Tage lachenden Mundes Selbstmord, und zwar aus dem merkwürdigen Grunde, weil ihr in der Marokko-Armee käm- pfender Sohn unversehrt heimgekehrt war. Jene Frau hatte als gläubige Katholikin, nachdem ihr Mann im Feld gefallen war, der Jungfrau von Carmel gelobt, ihr Leben hinzugeben, wenn ihr Sohn am Leben bleibe. Als dieser kürzlich mit der Freudenbotschaft nach Hause kam, daß er aus dem Heer ent­lassen sei, schloß sie ihn jubelnd in die Arme und veranstaltete zur Feier seiner Rückkehr ein großes Fest. Nach dessen Been­digung eilte sie zur Kirche, verweilte einige Augenblicke im Ge­bet vor dem Bild der Gottesmutter, verließ dann die Kirche und sprang in den Fluß.

Ein politisches Rhinozeros im Londoner Zoo. Sm Zoolo­gischen Garten von London ist dieser Tage ein neues Pracht­stück in Gestalt eines indischen Rhinozerosses angekommen, das der Maharadscha von Nepal dem Snstitut zum Geschenk gemacht hatte. Die Neuerwerbung hat respektloser Weise den Namen Asquith erhalten. Diese sonderbare Namengebung hat allgemein peinliches Aufsehen erregt, und die Freunde des liberalen Führers, die das Haupt ihrer Partei nur unwillig mit einem Rhinozeros verglichen sehen, veröffentlichen in der Presse stürmische Protestkundgebungen. Sie befürchten ,daß dieser unliebsame Zwischenfall peinliche Auseinandersetzungen zwischen Sndien und dem Mutterland im Gefolge haben werde.

Woran die Pharaonen gestorben sind. Professor Elliot Smith von der Londoner Universität hat nachgewiesen, daß die Mumien noch die Male der Krankheit, die zum Tode ge­führt hat, an sich tragen . Bei einer Pharaomumie läßt sich deutlich erkennen, daß der Pharao an Arterienverkalkung ge­storben ist. Bei Ramses 5. läßt sich feststellen, daß er an einer pockenartigen Hautkrankheit gestorben ist, deren Spuren noch in der Mumie enthalten sind. Auch Krebs läßt sich oft fest­stellen. Spuren von Schwindsucht sind nur in wenigen Fällen vorhanden, ebenso selten sind Mumien, die die Kennzeichen der Leprakrankheit aufweisen.

Uulerhaltungsrundjunk im Parlament. Die vielbeschäf­tigten Parlamentarier sind bekanntlich höchst bedauernswert. Um ihr Los wenigstens etwas zu erleichtern, und ihnen ihr langweiliges Tagewerk zu verkürzen, hat man vorbildlicherwei­se im Lesezimmer des österreichischen Parlaments Empfangs- apparate mit einer ganzen Menge Kopfhörer aufgestellt. Eine Hochantenne, die auf dem Dach des Parlamentsgebäudes an­gebracht ist, sorgt dafür, daß auch die ausländischen Statio­nen erhorcht werden können.

Drahtlose Stenographie-Wettschreibeu. Der Leiter d Niederösterreichischen Landtagsstenographen wird dieser Taa^ einen Vortrag über die neue deutsche Einheitsstenographi durch den Wiener Radiosender halten. Der Oesterreich^^ Berufsstenographenverband ersucht die stenographiekundi­gen Radioamateure, diesen mit mäßiger Geschwindigkeit geI sprochenen Vortrag stenographisch aufzunehmen und ihm das Originalstenogramm einzusenden, um dadurch eine Probe und weitere Grundlage für ein Radio-Stenographiewettschreibeq zu erlangen.

Bismarcks Ordonanz. Jn Jena beging dieser Tage der i frühere Artillerie-Wachtmeister und später Brunnenbauer Bernhard Kalisch in voller Rüstigkeit seinen 70. Geburtstag Kalisch ist durch seine Dienste bekannt geworden, die er id^ rend des Krieges 187071 dem Altreichskanzler als persönliche Ordonnanz leistete. Der Enkel des Kanzlers, Zück Otto, sprach ihm unter Beifügung eines Geschenkes feine Glückwünsche aus.

Das Seigendnell des Zigeuuerkönigs. Jn Budapest ist öer volkstümlichste ungarische Zigeunerprimas Movczi Banda, F gestorben. Sahrzehnte hindurch war er der Jnterpret ungarh scher Musik, ein Virtuose der Geige, dessen Name auch in den höchsten Kreisen der ehemaligen Monarchie bekannt war, Kaiser Franz Josef ließ vor vielen Sahren, aus Anlaß eines Budapester Aufenthaltes den berühmten Primas in die Ofe­ner Burg rufen, und er mußte der Kaiserin Elisabeth vorU- len. Er erhielt damals für seine künstlerische Leistung Auszeichnung. Vor einigen Sahren forderte er einen Rim- L len, den Primas Laczi Racx, der ihm den Titel einesJ. geunerkönigs" abstreiten wollte, zu einem Seigenöuell, das im ; Prunksaal der Budapester Redoute im Beisein tausender Zu­hörer stattfand, ohne daß die Streitfrage entschieden werden konnte.

Aiggertänze und Deutschlandlied. Das mangelnde Ge­fühl für nationale Würde, das nicht mit Unrecht dem deut- D sehen Volke immer wieder zum Vorwurf gemacht werden nH kommt in letzter Zeit häufig barin zum Ausdruck, daß unsre h Aatiouallied bei allen passenden und unpassenden Gelegenheit ten gespielt wird und dadurch seines echten Stimmungsgehal- tes gedankenlos entkleidet wird. Die Kgffhäusör-Korrespon- den; macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, daß man neuerdings sogar dazu übergegangen ist, nicht nur unser alten schönen Militärmärsche sondern sogar die Nationalhgm- ne dadurch aufs ekelhafteste zu verunstalten, daß man sie im Tempo der für unsere Zeit leider so kennzeichnenden Nigger- und Sndianertänze spielt und in Bars und Dielen als Tanz­musik verwendet. Diese Herabwürdigung von Weisen, die un­serem Volke heilig sein sollten, sollte- von allen anständig ge­sinnten Leuten bei jeder Gelegenheit verhindert werden. Sst es doch schon vorgekommen, daß Ausländer mit den Aus^ drücken bedauernden Erstaunens sich über diesen Mißbrauch in unmißverständlicher Weise geäußert haben.Poor German/ M Armes Deutschland" sagte eine Amerikanerin, als st kürzlich bei einemVolksfeste" in einem mitteldeutschen Stabt» eben Zeuge einer solchen Geschmacklosigkeit wurde. Nicht nur als Tanzmusik, sondern auch als Begeisterungsausdruck für vorgerückte Stunden", noch ba^ujjfc^jjyetiüliiyi Pn^UjLfpll* te in Zukunft unjerwäffflHaW Wl

Das deutsche Händelfest, das ursprünglich für den Sep» , tember 1924 geplant war, wird nunmehr endgültig in der Zeit vom 6. bis 8. Juni 1925 in Leipzig abgehalten werden. Die Programme werden alle Gebiete des Händeifchen Schaff ,. umfassen.

Liebe kleine Limokoa

Fred Andersens Höllenfahrt

Roman v. Otfried von Hanstein.

(29. Fortsetzung).

Nein, der Gedanke des Todes wollte mir heute nicht kom­men, denn neben mir lag ja das Leben! Sch blickte zu ihr hinüber. Jeb hatte das Segeltuch über sie gebreitet und sah, wie es sich leise und gleichmäßig unter ihren friedlichen Atem­zügen hob und senkte.

Wie beruhigend, wie erlösend war das! Wie hoffnungs­stärkend!

Sch warf noch einmal trockenen Tang auf das glimmende Seuer, damit sie es brennen sah, wenn sie einmal erwachte, dann streckte ich mich an ihre Seite und den harten Felsen. Dicht an ihre Seite, um auch zu schlafen.

Achtes Kapitel.

Sch dehnte im Erwachen meine Glieder. Wie gut hatte ich geschlafen! Wie merkwürdig geträumt. Jeb war daheim, in meinem Vaterhause, und lag, wie ich das im Sommer so gern getan, auf dem Altan. Dann hörte ich im Erwachen ein Ge­räusch und wußte: Meine Mutter machte jetzt Kaffee. Meine gute Mutter, die den großen Jungen so gern verwöhnte, wenn er in den Ferien heimkam und ihm den starken, duftenden Kaf­fe mit frischen Brötchen an sein Lager brachte.

Sch öffnete die Augen. Wie wunderbar ausgeschlafen ich war! Wie gestärkt und frisch! Aber welch eine Phanta- [ie es roch auch jejtzt nach Bohnenkaffee und wie ich mich ausrichtete, sah ich Limokoa.

- Ä-^E jje ganz vergessen und nun überkam es mich wie ein Glucksgefühl, daß sie da war. Setzt wußte ich: Durch sie, durch das Gefühl ihrer Nähe, hatte ich so ruhig und gut geschlafen. Reizend sah sie aus! Kleine Kokette! Sie hatte keine roten HibiskusbMen, aber ein paar zarte, rote Korallen batte sie in das sauber gestrählte Schwarzhaar gesteckt und ihre Glieder waren frisch vom Bade, das sie wohl in dem Tümpel genommen. Das schönste aber waren ihre lachenden Augen, öhre Hand winkte und wies zum Feuer. Träume ich denn noch immer?

Bei dem Lodernden Feuer ist ein Frühstückstisch gedeckt ein richtiger Frühstückstisch! Sch vermag es nicht zu begrei- fen!

Da liegt das rote Halstuch, das ich im Boote an das Nuder gebunden, als Tischdecke auf einem sorgfältig gereinig­ten Felsstück, und darauf Herrgott, es riecht noch immer nach Kaffee! Der ganze Sndianertopf voll guten, starken Kas-

fee, daneben geröstete Mehlfladen, schön knusperig, und eine geöffnete Fleischbüchse.

Jeb verstehe nicht sehe Limokoa an und in ihren Augen ist Angst, daß ich schelte.

Wie ist denn das möglich?"

Sie spricht eifrig und zeigt mit der Hand. Jeb mußte es ja erraten, seit ich das rote Tuch erkannte!

Jn aller Frühe war sie hinübergelaufen zum Boot, während ich noch schlief. Wie gesund sie war, wie kräftig und stark in ihrer zarten Jugenb. Jeb, der Mann, mußte schlafen und sie, die dasselbe, vielleicht noch mehr geduldet hatte, war nach ein paar Stunden munter, lief in der Morgenfrühe den Weg hin und zurück, zu dem ich einen halben Tag gebraucht, um ihn ein­mal zu durchmessen. Sie hatte mit weiblicher Umsicht die Proviantkiste durchsucht. Ja, daß Kaffeebohnen in einer Büchse waren und Mehl in einer anderen, hatte ich wohl be­merkt, ihrer aber nicht geachtet,weil ich doch weder Feuer noch Wasser besessen.

Mit welchem Genuß konnte ich die Kuchen essen, die ihre sauberen Hände mir reichten. Jeb biß in den Kuchen und trank von dem starken Kaffe, dann ließ ich ab. Welch ein Egoist ich doch war. Sie stand demütig und mich beobachtend da und sah hu, wie ich.

2ß1 und trinkst du nicht auch?"

Sie verstand natürlich nicht und glaubte wohl, ich sei nicht zufrieden. Jeb hielt ihr einen Kuchen hin und machte die Ge­bärde des Essens. Sie wurde noch trauriger und glaubte wohl, es. schmecke mir nicht. Jeb biß einen Happen ab, streichelte mir behaglich den Magen, nickte ihr lachend zu und steckte ihr einen Happen in den Mund. Jeb wußte damals nicht, daß es bei den Wilden Brauch ist, daß die Squaw wohl den Gatten bedient, aber nicht mit ihm zusammen ißt, sondern wartet, was ihr von den Resten bleibt. Sie und lächelte dankbar, da zog ich sie mit sanfter Gewalt neben mich nieder und reichte ihr den Kaffeetopf.

Wie merkwürdig das wieder war. Sonst war ich so hei­kel in solchen Dingen und hätte nicht einmal mit meiner Mut- ter aus einer Tasse getrunken, jetzt freute ich mich, wie das wilde Jnbianermäbcben ihren Mund mit den weißen, blitzen­den Zähnchen an den Rand des Topfes legte und trank.

So saßen wir auf dem Gestein des Seegrunbes, hatten kei­ne Ahnung, ob wir je wieder an die Oberfläche kamen, oder im nächsten Augenblicke der Riesenfinger der Teufelsfoust auf uns herniederbrach, und spielten wie die Kinder!

Sch, der Sohn des Generals Andersen, ich, der Gent, und die kleine wilde Mohaveindianerin!

Sie war glücklich, weil sie sah, wie zufrieden ich war und ich freute mich an ihr, aber ich mußte sie regelrecht Wern, denn noch immer wagte sie nicht, von selbst einen BW zu nehmen. Dabei unterhielten wir uns! Ja, wir unterhielten uns. Sch deutete auf den Kaffee. |

Woher wußtest du?" / _______

Wie sie doch erraten kann.

Mister Pinacle."

Wie komisch verdreht kam der Name aus ihrem Muâ und jetzt wußte ich eine ganze Geschichte. Wahrscheinlich hqt-"W te sie einmal in der Farm einen Blick in die Küche getan Weiße frühstücken sehen. Uebrigens, auch der Jnbianer vH ja den Kaffee zu schätzen, den die Natur ihm beschert.

Und wie hübsch sie aussah! Welch feines Empfinden sit hatte! Sie war gewohnt, ihre jungen Glieder bis auf den Cen» denschurz nackt zu tragen, wenigstens so lange der Sommer in Lande. Setzt war sie mit einemweißen Manne" zusammen und glaubte wohl, mich beleidige der Anblick ihrer jungen rck Zenden Glieder.

Sie hatte in das grobe Segel zwei Löcher geschnitten f ihre Arme hindurchgesteckt. Diese zarten Arme mit der/ eben, braunen Sammethaut, und nun war das seltsame GeN^ * wie ein wallender Mantel, den sie mit Kristallnadeln zugeM hatte. Wie kam Jie darauf? Dachte Jie vielleicht, weil in der Nacht mit dem Segel zugedeckt hatte, um sie vor zu schützen, daß ich mich vor ihrem Körper ekelte? ^W sie, wie gern ich ihn küssen und streicheln möchte, diesen jn^ gen, prangenden Körper.

Arme Limokoa! Sch wollte, ich könnte dir ein SenW geben, das weniger rauh und hart ist, als dies dicke Segel s»r derben, geflochtenen Bambusfasern. .. â

Aber malerisch sah es aus, das weißgelbe Gewand, M braune Haut, das schwarze Haar und die roten Nadeln daw 1 Der Rest des Segels lag als Decke unter mir.

Wir hatten gefrühstückt und nun stand ich auf. Wie k te bas geschmeckt und gekräftigt! Sch wies nach oben und) fort verstand sie. Wie sie gesorgt hatte! Wie schwer â sie getragen haben an diesem Morgen. Sie hatte noch Konservenbüchsen, das Mehl, den Kaffee, dazu tat sie ei" Holzscheite und machte aus allem ein Bündel. Während Jen fiel mir etwas ein. Mister Pinacle hatte meine Zigarr lasche gefüllt. Hätte ich gestern daran gedacht, ich bäW.L vielleicht als unnötigen Ballast fortgeworfen und benutze 1 das verglimmende Feuer, um mir eine der Zigarren zu zünden. Sch fing einen Blick ihrer Augen auf und Wu , die Tasche hin. Ein dankbares Lächeln und sie griff Zu- , havemädchen sind das Rauchen gewöhnt. Dann ergriff I112 . Bündel. (Fortsetzung W<'