Einzelbild herunterladen
 

Nr. 6

^âg, den 9. Oauuar 1925.

MWe MrsenMum.

Beiblatt.

Verlag: Fulda, Kanalstraße 44.

opppeoooooopooooooooooooooeooooo.

°

Striche und Skizzen.

Soeooooooeoooooooooooeoooooooooooooo

Das Stiratsgesuch.

Humoreske von Walter 1 Icher-Leipzig.

Traulich klapperte. meine Papiermühle am rauschenden, er- lenumsäumten Vach; anmutig breiteten sich zaubergrüne. Wie­sen in dem von felsigen Höhen begrenzten Tal aus. Droben auf den Hügeln rauschten im leisen Abendwind dunkle Tannen, und zwischen ihnen schaute Abendröte mit glühenden Augen herein in den schattigen Grund-

So lieblich alles, so idMch! Und doch blickte ich, als ich unter einer Linde vor meinem Haus lag, recht wehmütig in das Abendrot. Was half mir das. reizvolle Bild ringsum­her, der Anblick grüner Flächen, rauschender Lannen, der Besitz der klappernden Mühle, wenn mir wie das Schwert des Damokles die Gewißheit-über dem Haupt hing, daß alles mir entrissen würde, noch ehe drei Monate, ins Land gingen? Die Mühle war schon vom Urgroßvater her Eigentum meiner 5a- milie. Och hatte sie erst vor zwei Gassen vom Vater geerbt, aber durch Auszahlung mehrerer Geschwister, zwei kurz aufei­nander folgende Bankerotte großer Absatzfirmen, ward ich der Mittel zum rationellen Weilerbetrieb beraubt und- sah mich bald in der ärgsten Klemme. Was nun anfangen?

Richt wahr, das fängt keineswegs wie eine Humoreske an? Aber der Humor kommt schon noch, das heißt er kam an jenem Abend bereits in der Person eines alten Bekannten, des För­sters Grüner, der, behaglich seine Pfeife schmauchend, gerade vorbeiging.

Ra, lieber Rommer, schon wieder so griesgrämig?" redete er mich gemütlich an.

Er hatte gut gemütlich sein mit seinem behaglichen Dienst, festen Gehalt und späterer Pension.

Muß wohl, Herr Förster", gab ich ihm zur Antwort. Die Zustände sind darnach."

Er blieb stehen, tat einige besonders mächtige Züge und meinte dann:Müssens doch nicht so tragisch nehmen! Don- nerlüttchen, Mann. Sie sind doch jung und ein schneidiger, kräf tiger Körst Werden schon anderswo was finden!"

Leicht gesagt, Herr- Förster! Es ist das Erbteil meiner Väter, die Papiermühle mir bricht das Herz, wenn ich mich von ihr trennen muß!"

Die Mühle kömmt also wirklich unter den Hammer?"

Kanns nicht verhindern. Wollte ichs abwenden, so müßte ich wenigstens vierzigtausönd Mark haben. Woher die neh­men und nicht stehlen?"

Hm hm". Er qualmte eine volle Minute wie ein Fabrikschornstein.Warum heiraten Sie nicht?" fragte er dann plötzlich.

Heiraten?"

Ra ja Frau mit Geldhilft sich mancher damit."

Och lächelte spöttisch und erwiderte:Die Frauen mit Geld find nicht so häufig wie Ohre Bucheckern, lieber Förster, und auch nicht so versessen auf ruinierte Fabrikanten und Kauf­leute. Wenn ich Ohren guten Rat auch wirklich befolgen wollte, wo sollte ich eine reiche Frau hernehmen?"

Er qualmte wieder geraume Zeit, bevor er mit feiner billi­gen Weisheit herausrückte:Setzen Sie doch ein reelles Hei- ratsgesuch in die Zeitung. Frau mit Kapital, häuslich, gut erzogen und so weiter geschieht ja so oft, und wer weiß, vielleicht beißt doch was an."

Wir sprachen noch mancherlei, ehe er weiterging, sein Vor­schlag aber schlug in meinem verzweifelten Herzen Wurzel. Och hatte mich bisher wenig um das ewig Weibliche bekümmert, nur einmal einen leider ziemlich unglücklich ausgehenden Lie­beshandel gehabt. Mein Herz war frei, die Versuchung groß.

Schon zwei Tage später sandte ich das Onserat unter Beo­bachtung aller möglichen Vorsichtsmaßregeln an die Expedition einer der größten Zeitungen der Hauptstadt.

Wird wohl niemand so dumm sein, darauf hereinzufal­len!" dachte ich bei mir.

Aber schon wenige Lage danach hielt ich fünf Offerten in den erwartungsvollen Händen. Drei davon konnte ich aller­dings gleich zerreißen, die vierte legte ich vorläufig zurück und wandte meine Aufmerksamkeit ernstlich der fünften zu.

Sehr geehrter Herr! Auf Ohr hoffentlich ehrlich gemein­tes Onseraat hin wäre ich nicht abgeneigt, mit Ohne« zu ge­dachtem Zweck in Verbindung zu treten. Och bin dreiund­zwanzig Oahr, völlig unabhängig, besitze einhunderttausend Mark Vermögen und glaube auch sonst so übel nicht zu sein. Erbitte Antwort unterLachendes Glück" an die Expedi­tion".

Das war kurz und erbaulich. Wahrhaftig erbaulich! Hunderttausend Mark Vermögen und erst dreiundzwanzig Oahr!

War das menschenmöglich?

Wenn es umgekehrt gewesen hunderttausend Oahr alt und dreiundzwanzig Mark Vermögen, ja dann aber so!

Es war Unsinn, konnte ja gar nicht sein! Ein junges Mädchen mit hunderttausend Mark braucht keine Helratsge- Juebe zu beantworten. Sicherlich waren hier ein paar Schreib­fehler untergelaufen.

Oder es erlaubte sich jemand einen Ulk mit mir.

Letzteres war das wahrscheinlichere. Kein Zweifel ein fauter Witz!

Aber die Hunderttausend lockten und blendeten.

Wenn doch vielleicht! Hm wenn schon, denn schon! Osts ein Ulk, so läßt sichs eben nicht ändern, kostet ja nur einen Brief!

Hingesetzt, geschrieben! Richt abgeneigt bitte um Photographie oder persönliche Zusammenkunft strengste {Diskretion Ehrensache und so weiter.

Die Antwort kam umgehend:

Freitag in der Abendkühle,

Wenn die Glocke sieben schlägt,

Werd ich bei der Weldenmühle,

Wo die Linde Beeren trägt,

Ein Rose an der Brust, Wandeln, Ohrer Näh' bewußt."

Dies Berschen bestärkte mich zwar in meiner Ueberzeug­ung, daß- man mir eine Falle stellen wollte, ich beschloß aber trotzdem, das Abenteuer zu bestehen. Der Ort der Zusam­menkunft war nur eine halbe Stunde entfernt, und die be­zeichnete alte Linde kannte ich genau. Der Blitz hatte vor langen Oahren den mächtigen Stamm zersplittert und einen ge­waltigen Ast abgeschlagen. .Mn dem so entstandenen Hohl­raum hatte sich Erde angesammelt, und darauf grünte kreuz­fidel ein Stachelbeerstrauchs der sogar Beereu trug. Die Schreiberin kannte die Linde, die Weidenmühle aber auch und das stimmte mich wieder etwas nachdenklich. Doch bie Hunderttausend schlugen alle Bedenken zu Boden.

Freitag abend- dreiviertel sieben stand ich bei der Stachel- beerlinde, aufmerksam die Allee links. und rechts hinabsehend.

Dreiundzwanzig Oahr hunderttausend Mark", mur­melte ich.Wenns kein Schabernack ist, wirds wohl ein Mu­ster von Häuslichkeit fein, einen Buckel haben oder einen Klumpfuß oder sie wird einäugig sein, oder o weh, o weh!"

Niemand kam, und ich setzte mich auf die Bank unter der Linde, um den äußersten Termin wahrzunehmen.

Da vernahm ich plötzlich ein helles Lachen hinter mir, eine melodische Stimme sagte:Guten Abend", und ich er­blickte, mich umwendend nein, ich erblickte eigentlich nichts mehr, ich schwamm in einem Ozean von Wonne und Trun­kenheit!

Vor mir stand ein reizendes junges Mädchen im weißen Sommergewand, blauäugig, mit vollem lichten Blondhaar, schlank und hochgewachsen, mit einem Wort ein wahrer En­gel in Menschen- oder besser in Mädchengestatt denn mit Männern sind meines Missens Engel bisher nicht verglichen worden.

Daß sie es war, daran ließ die duftig weiße Rafe cm der Brust keinen Zweifel.

Und verkrüppelt war sie auch nicht, weder buckelig noch klumpfüßig noch einäugig.

Um so auffälliger war es. Denn wenn sie es aufrichtig meinte, wirklich aufrichtig, so so mußte dann ein anderes Etwas im Staate Dänemark faul fein. Gewiß trat dann der gefürchtete Schreibfehler in Kraft. Hunderttausend viel­leicht eine Rull oder gar zwei Nulten zu viel waren ihr aus der Feder gerutscht. Doch dann war sie eine Betrügerin und so sah sie nicht aus. Sie blickte so lieb und aufrichtig, so vornehm-sonderbar! Ein Mädchen wie Jie hätte mit keinem Pfennig Vermögen sicher keines Heiratsgesuches bedurft. Die Sache mußte doch einen Haken haben!

Allerdings war jetzt keine Zeit, ihn zu suchen. Och befand mich auch gar nicht in Stimmung dazu, war wie berauscht von dem süßen Geschöpf, mit dem ich bald in ein anziehendes Se- plautrer vertieft war.

Och schilderte ihr offen meine Verhältnisse. Sie nickte nur lächelnd und sagte:Wenn Sie mich lieben können, so ist Ohrem Unglück ja bald abzuhelfen. Och bin reich und selbst­ständig nur wünsche ich nicht, daß Sie mich allein um des Geldes willen heiraten."

Och beteuerte ihr, nachdem ich sie gesehen, hätte ich die Bedingung des Gesuches ganz vergessen, sofern mich nicht mei­ne Wahrheitsliebe zur Darstellung der Sachlage gezwungen.

Das schien ihr zu gefallen, und na kurz und gut, wir wurden nou) am selben Abend einig. Sie gab mir einen Kuß und ihre Adresse, ich begleitete sie auf den Bahnhof und wankte dann wie ein Trunkener Lborselig nach Haufe.

Am nächsten Morgen kehrten meine Bedenken mit ver­doppelter Wucht zurück.

Ein so herrliches Mädchen, so reich denn die Bestä­tigung hatte ich ja nun aus ihrem eigenen Mund und sie antwortet auf Heiratsgesuche, wirft sich dem ersten besten an den Hals.

. »Wenn ich auch nicht der erste beste bin, sagte ich zu mir,so doch immerhin ein armer Teufel in kritischer Lage. Die Sache muß einen Haken haben!"

Aber was für einen? Das liebliche Geschöpf ward mir unheimlich. Häßlich war sie nicht, alt nicht, dumm nicht, sie besaß kein Gebrechen, war vielmehr die Anmut von Klugheit selber, und auch gutherzig und offenbar da mußte der Hase also wo anders im Pfeffer liegen .

So sehr sie es mir angetan, gedachte ich doch nicht ganz blind ins Unglück zu rennen. Och fuhr nach der Hauptstadt und zog Erkundigungen ein. jj

Sin Kunde von mir kannte sie genau. Er ahnte übrigens den Zweck meiner Nachforschung nicht.

"Wohl ein überspanntes Ding?" fragte ich.Aufgebla­sen, eitel, gefallsüchtig?"

Ganz und gar nicht. Ein reizendes, durchaus verstän­diges Mädchen!"

Aber wohl mit etwas nun mit Vergangenheit?" och bitte Sie hochgeachtete Familie, bester Ruf!"

Die Braut ward mir immer unheimlicher.

Wohl viel Freier gehabt? Oesters verlobt gewesen?"

"E Bewunderern und Bewerbern kann es einem solchen Mädchen ja nicht fehlen, aber verlobt war sie noch nicht. Sie scheint wählerisch zu sein."

Vielleicht unglückliche Liebe gehabt? Racheschwur ge­tan, den ersten besten zu heiraten?"

Wie kommen Sie nur auf so schnurrige Odeen? Ohre beste Freundin verkehrt bei uns, daher sind wir ganz genau unterrichtet. Keine Ahnung von so etwas!"

Ommer unheimlicher wurde mir zumute. Och stellte wei­tere Nachforschungen an. Umsonst! Es war kein Verbre- men in ihrer Familie yorgekommeu, kein besonderes Ereig­nis, nichts Seheimnisvolles.

Och liebte sie immer toller, je länger unser Verkehr dau- erte, aber das Gefühl ihrer Unheimlichkeil ward immer größer in mir.

Zuletzt forschte ich sogar ihren Hausarzt aus. Och sagte ihm die Wahrheit und versicherte mich seiner Verschwiegenheit.- Sind in der Familie etwa gefährliche Krankheiten vorge­kommen?"

Niemals. Eltern, Großeltern kerngesund."

Und Fräulein Elsa ist nicht etwa belastet mit .Wahnsinn oder dergleichen?"

Mit nichts als einem gewichtigen Geldfack," scherzte der Doktor.

Och lachte und ging, aber meine Braut war mir von Stund an unheimlicher als je.

So war ich endlich glücklich und doch unendlich unglück­lich! Der Hakecr störte mich immer mehr.

Och fragte sie schließlich seiber, wie sie auf die Odee ge* kommen sei, mein Gesuch zu beantworten, da sie doch Männer in Hülle und Fülle hätte haben können, aber sie lachte nur, und sagte: Das erfährst du erst nach der Hochzeit", und schloß mir mit einem Kuß den Mund.

Zwei Monate später standen wir vor dem Altar. So reich, so wunderbar schön, so gut und edel und durch ein Heirats­gesuch meine Frau!

Der Haken, der schreckliche Haken!" dachte ich.Viel­leicht ist er so groß, daß du dich gleich daran aufhängen kannst!

Als wir uns allein befanden, war meine erste Frage:Nun Elsa, nun stille endlich meine Neugier. Warum hast du ge­rade mein Gesuch beantwortet? Oder war es nicht das ein- zige?"

Sie lachte errötend rmd erwiderte, ihren Kopf an meiner Brust bergend:Natürlich war es das einzige, du törichter Mann! Und mit voller Absicht gerade wählte ich deines aus^ eben well es das deine war!"

Aber du kanntest mich ja gar nicht?"

Meinst du? War- ich nicht während des vorigen Früh­jahrs zwei Monate bei Förster Grüner in der Sommerfrische? Da hab ich dich oft gesehen und beobachtet. Du warst so fleißig und doch so sorgenvoll, und ein so schöner Manns Walter ich liebte dich schon damals und konnte dich nicht wieder vergessen. Aber ich konnte mich dir doch nicht antra­gen, wußte ja auch gar nicht, ob du nicht längst gebunden warst. Da kam vor einigen- Monaten der Erster mit feiner Frau auf Besuch in die Stadt. Die Rede kam auch auf dich. Da erzählte er von deiner Drangsal und daß er dir ein Hei- ratsgesuch angeraten hätte.Und- denken Sie, Fräulein" rief er und lachte gerade heraus,heute abend stehts wirklich in der Zeitung! Lesen Sie nur es kann niemand anders fein als er!" Och las, und die ganze Nacht schloß ich kein Auge. Am andern Tag schrieb ich. Zürnst du mir deshalb?"

Och gab meinem Zorn mit einem Dutzend Küssen gebüh­renden Ausdruck-

Von diesem Augenblick an war mir meine liebe, süße El­sa nicht mehr unheimlich.

Serhard Sauptmann und fern Elfermann.

Gerhart Hauptmann hat den Ehrgeiz, so eine Art Goeche unserer Zeit zu werden. Damit dem neuen Goethe auch der getreu Eckermann nicht fehle, ist feit einigen Oahren ein Nufse, Oofeph Ehapiro, damit beschäftigt,Gespräche mit ihm" zu sam mein. Gerhart Hauptmann ist mit dieser Tätigkeit seines Ek- kermanns natürlich einverstanden. Herr Ehapiro ist von der Wichtigkeit seines Amtes sehr durchdrungen. So sagt er in der Wiener Neuen Presse, in der er jetzt mit der Veröffent­lichung der Hauptmann-Gefpräche beginnt, daß es ihm oft erschienen sei, als ob er einen Verrat an unserer Zeit be­gehen würde, wenn er die Gespräche mit dem Meister nicht auf­zeichne und weiter verbreite. Und Herr Ehapiro hat auch die Genugtuung, daß seine Arbeit sogar von Hauptmann anerkannt wird, der gesagt habe, daß er die Gespräche für den ersten geistigen Spiegel halte, in dem er sich endlich sehen könne. Doch lassen wir Eharpiro selbst sprechen:

Och versuchte, nicht so sehr die Redons- als die Denkart Hauptmanns zu wahren, die unterbewußte Logik, die in jedem Don uns lebt und immer wach ist; bei Hauptmann, diesem Dichter, der unvorbereitet, schöpferisch spricht, tritt dieses Un- torbewußte am deutlichsten zutage. Sauptmann ist der Mei- nung, daß das gesprochene Wort reicher ist gis das geschriebe­ne, da es von Gebärden, Stimme und sonstigen Ausdrucksmit- teln unterstützt und betont wird. Beim Schreiben aber mtjß all dies ersetzt werden, und deshalb ist das gesprochene Wprt allein auf dem Papier nicht mehr maßgebend. Bei Happt- mann noch viel weniger als bei anderen. Och mußte also für die Gespräche Hauptmanns einen Stil fachen, der dieser Absicht entspräche; er ist nicht roprt-, aber gebacken- und Jtimmungs» treu, also ganz im Sinne des Dichters.

Unb nun eine Probe aus diesen Sprächen, eine sehr in­teressante Probe, weil darin gezeigt wird, was Gerhart Hagpf- mann tun würde, wenn er Politiker wäre.

Politik ist ein Reich, in dem sich Gerhart Happtmagn nicht ganz zu Hause fühlt. Trotzdem wird er manchmal von einem politischen Gefühl so stark gepackt, daß er nichts da­gegen hätte, in diesem Reiche zu herrschen und dqß alles bart feinem Gebote, bgs er sich noch nicht formulieren könnte, ge­horche. Unser Dichter ist kein Politiker im üblichen, ober wm er sagen würde, im üblen Kinn des Wortes. Es fehlt ihm da­zu das Witterungsgefühl der Staatsmänner, ep übersteht die Einzelheiten, die in der Politik eine Jo große ja oft so ka­tastrophale Rolle spielen, er besitzt auch nicht dje Weisheit des Zweckmäßigen und, was noch viel wichtiger und geradezu entscheidend ist; er glaubt nicht an die höhere, göttliche Sendung der Politik. Wie stellt er sich also im persönlichen.Handeln die staatsmännische Kunst vor? Unb wann fühlt er in sich b.as Bedürfnis, sich daran zu beteiligen?

Bricht der Krieg aus, so sieht er die Hleberschwemmung sei­nes Landes durch die Feinde vor sich, die Gefahr, die die deut-