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Der sentrumsbeWO für n.

D.V.Verliu, 8 .Sun. (Sig. Meldg.) Zur bie Neubildung der Regierung in Preußen, ist durch einen Zentrumsbeschluß am Mittwoch nachmittag weitgehende Klarheit geschaffen worden. Die Zentrumsfraktion des Landtags hat gegen 6 Uhr abends ihre Aussprache über die politische Lage mit der An­nahme einer Entschließung abgeschlosten, die folgenden Wort­laut hat:

Die Zentrumsfraktion des perußischen Landtages Halt die verfassungsrechtliche Auslegung des Art. 45 der preußischen Perfassung durch die Deutsche Volkspartei, wonach die Neu­wahl des Landtags die Demissionierung des Kabinetts ?ur Fol- ge haben müsse, für unberechtigt. Sie schließt sich der Auf­fassung, die ihre Kabinettsmitglieder Dr. am Zehnhoff und Hirtsiefer in der Kabinettssitzung am 6. «Januar vertreten haben, vollinhaltlich an.

«Jn der Zraktionssitzung der Deutschen Volkspartei am Mittwoch nachmittag sprach der Vorsitzende von Lampe den aus dem Kabinett ausgeschiedenen Mitgliedern Dr. v. Rich­ter und Boehlitz den Dank für ihre verdienstvolle Tätigkeit für das Wohl des preußischen Staates aus. 5n der weiteren Aussprache kam erneut ?um Ausdruck, daß die gesamte Frak­tion ohne Ausnahme gewillt ist, den eingeschlagenen Weg fort­zusetzen und an der dargelegten politischen Grundlinie festzu­halten.

Der Zentrumsbeschluß ist den führenden Mitgliedern der Landtagsfraktion der Deutschen Volkspartei am frühen Abend mitgeteilt worden. ön der anschließenden Aussprache ergab sich, daß das Zentrum auch für das Rumpfkabinett keinen An­laß zur Demission steht, vielmehr vor weiteren Verhandlungen in Preußen die Entwickelung im Reich abwarten will. Die volksparteilichen Vertreter haben gegenüber den Zentrumsun­terhändlern keinen Zweifel darüber gelassen, daß das Rumpf- kabinett im Landtag von der deutschen Volkspartei mit allen parlamentarischen Mitteln bekämpft werde. Aus maßgeben­den volksparteilichen Kreisen wird dazu weiter erklärt, daß für die Fraktion kein Anlaß bestehe, ihre einmal eingenommene Haltung zu ändern. Die Haltung des Zentrums berge aber die Gefahr in sich, daß durch die Austragung der Gegensätze im Plenum des Landtags eine starke Verstimmung zwischen den Parteien eintritt, die für dis Bildung einer bürgerlichen Regierung in Frage kämen.

W Musste.

Landtag.

wtb. Berlin, S. 2a». telef. Der Aeltestenrat des preußi­schen Landtages beriet vor der Pleuarsttzung die Geschäftslage. Am Freitag soll die Plenarsitzung um 11 Uhr mit einer Re­gierungserklärung zur Aichträumung der Kölner Zone begin­nen. Es wurde eine Redezeit von 10 Minuten bestimmt, die aber voraussichtlich nur von den kommunistischen Rednern ausgenutzt wird, während die übrigen Parteien das Wort nicht nehmen wollen. Die nächste Sitzung soll am Mittwoch statt- fludeu. Man erwartet, daß an diesem Tage das Rumpska- binett mit einer Regierungserklärung vor den Landtag tritt.

Die Wahl des Landtagspräsidenten.

wtb. Berlin, 8. 2a». telef. 2» der heutigen Sitzung des preußischen Landtages wurde der Sozialdemokrat Bartel mit 201 Stimmen zum Landtagsprasideut gewählt. Der Ge­genkandidat v. Kries (Dtu.) erhielt 178 Stimmen. Bartel nahm die Wahl an. Zum ersten Vizepräsidenten ist Abg. v. Kries (Dtu.) zum 2. Vizep. Abg. Porsch (Zentrum), zum 3. Vizep. Abg. Garuich (DVP.) gewählt.

Regierungsbildung.

wtb. Berlin, 8. San. telef. Wie die Blätter melden, hofft der Reichskanzler, daß es ihm möglich sein werde, schon heute abeud dem Reichspräsidenten die Namen der neuen Leiter der Reichsministerieu vorzulegen, um mit der neuen Regierung morgen vor den Reichstag zu treten und eine Regierungser­klärung abzugeben. Die Zusammensetzung des Aeichskabruetts dürfte etwa den Angaben der heutigen WorgsnblStter eut- lpreche». Die Leitung des Reichsministeriums des Aeußeren dürfte Dr. Marx selbst übernehmen. Die Vizekauzlerschaft und das AeichsministeciuM des 2nusrn soll dem Führer der demokratischen Partei, Dr. Koch übertragen werden. Das Reichswehrministerium werde in den Händen Dr. Geßlers verbleiben. Das Aeichsfinanzministerium soll v. Dr. Luther, der kein Parlamentarier ist, weiter verwaltet werden, desgl. das Reichsarbeitsministerium von Braun, das Reichswirt- fchaftsmiuisterium und das Reichspostministerium dürfte von dem Staatssekretär Treude leuburg u. Sautter besetzt werden. Au die Spitze des 2usti;miuistsriums wird Staatsse­kretär 2 o e l und au dis Spitze des Reichsverkehrsminists- riums Staatssekretär Krone treten.

wtb. Köln, 8. 2an. telef. Eine aus Vertretern der be­setzte» Gebiete beestheude Abordnung begibt sich morgen nach Berlin, um der Reichsregierung die Auffassung des besetzten Gebietes über die Richträumung der Aordzone zum Ausdruck zu bringen.

Kindesmörder.

wtb. Gießen, 8. 2an. telef. 2» Hattenrod tofitte die Wit­we Albach ihr neugeborenes Kind mit Hilfe ihres Geliebten, dem Landwirt Stumpf dadurch, daß sie es in einen Sack steck­ten und ertränkten. Die Täter wurden verhaftet.

Die Barmataffäre.

wtb. Berlin, 8. 2au. telef. Zu dem Rücktritt und der Mandatsniederlegung des Reichspostmiuisters Höfle erfährt derTag" (Aachtausgabe), daß Höfle den Gebrüder Barmat 4» den letzten Monaten des verflossenen 2ahres die Überschüsse der Reichspostverwaltung in Höhe von 45 Millionen Mark rur Verfügung gestellt haben soll, die durch die Girostelle der

Reichsbauk in München ausgezahlt worden seien, ohne daß die­se Anordnung durch die notwendige Gegenzeichnung des Mini­sterialdirektors gedeckt war.

wtb. Rom, 8. 2an. telef. Der Pavst hat Kardinal Zrüh- wirth zum Oberpönitentiat ernannt.

wtb. Rom, 8. 2an. telef. Mfgr. Pacelli ist hier einge- troffen.

Schnee im Riesengebirge.

wtb. Hirschberg, 8. 2au. telef. Wie derBote" aus dem Rieseugebirge meldet ist am Dienstag und in der Aacht zum Mittwoch im Gebirge ein neuer Schneefall eingetreten. Auch im Tale schneite cs am Mittwoch Vormittag. Vom Kamm werden 2030 Zentimeter Schnee gemeldet.

2uterpellation wegen der ALumungsnote.

D.B.Berli«, 8. San. (Lig. Meldg.) Die Deutsche Volks­partei hat im Reichstage folgende «Jnterpellation eingebracl)t: Aach der der Deutschen Regierung überreichten Noto wer­den die Alliierten den im Versailler Vertrag für die Räumung der nördlichen Rheinlandzone vorgesehenen Termin nicht inne halten. Sie begründen die Hinausschiebung der Räumung mit dem Stande der deutschen Abrüstung. Wir fragen an, was die Reichsregierung zu tun gedenkt, um diesem vertragswidri­gen Vorgehen der Alliierten entgegenzutreten.

Erdbeben.

wb. Frankfurt a. M., 8. 2an. Am 8. «Januar 3 Uhr 46 Minuten vormittags wurde von den 2nstrumenten der v. Rei- nachschen Erdbebenwarte auf dem kleinen Feldberg ein Nahbe­ben verzeichnet, dessen Mittelpunkt in etwa 150 Kilometer Entfernung gelegen hat. Das ErschUtterungsgebiet liegt wahrscheinlich im oberen Rheintal.

wb. Freiburg i. Br., 8. «Jan. Hier und in ganz Oberba­den sowie in der Schweiz wurden heute vormittag von 3 Uhr 50 bis 4 Uhr heftige Erdstöße wahrgenommen, die von einem unterirdischen schwachen Donner bekleidet waren. Die Erd­bewegung war wellenförmig und verlief in nördlicher Rich­tung. Sachschäden sind nicht verursacht worden.

wb. Neuenburg, 8. San. Das Observatorium verzeichnete heute früh 3 Uhr 44 Minuten 50 Sekunden ein Erdbeben. Es wurden drei Stöße verspürt. Die Bewohner des Ortes Zleu- rier wurdesi von einer Panik ergriffen. Auch in Neuenburg zitterten die Mauern stark. 2n den meisten Ortschaften des Kantons Basel-Land wurde das Erdbeben mit zwei deutlich fühlbaren Stößen, deutlich begleitet von unterirdischem Ge­räusch, wahrgenommen. Auch im Kanton Aargau wurde ein starker schlagartiger Erdstoß von zwei Sekunden Dauer in vertikaler Richtung verspürt. Aus Luzern und Soloturn wird ebenfalls ein Edbeben gemeldet.

wb. Lausanne 8. «Jan. Ein Erdbeben, das in drei sich fol­genden Stößen von abnehmender Heftigkeit bestand, wurde heu­te früh von 3 Uhr 45 Minuten bis 4 Uhr im ganzen Kanton Waadt, speziell am Fuße des 2ura, verspürt. 2n einer Ort­schaft verließen die Bewohner panikartig die Zimmer. Alle Einwohner des Ortes waren erwacht. 2n den Mauern der Häuser traten Riffe auf.

Hochwasser an der holländischen Grenze.

wb. Amsterdam, 8. San. Nach Meldungen aus Oldenzaal ist eine ganze Reihe von Ortschaften im östlichen Teil der Provinz Oberyffel, nahe an der deutschen Grenze, durch Hoch­wasser, das zum Teil auf deutschem, zum Teil auf holländi­schem Boden steht, beiderseits des kleinen Flusses Dinkel stark bedroht. Der Zlutenmesser weist dort einen um 12 Zentimeter höheren Stand auf als dies seit Menschengedenken beobach­tet werden konnte. Die Bevölkerung des angrenzenden Ge­bietes ist Tag und Nacht damit beschäftigt, durch Aufwerfen von Wällen die Wassermassen einzudämmen, trotz weite Strek- ken Landes überschwemmt sind. Viele Gebäude stehen bis zu 1 einhalb Meter im Wasser. Mehrere Brücken wurden vom Wasser zerstört. Die Verbindung zwischen verschiedenen Ort­schaften ist gänzlich unterbrochen. Viele Schulkinder können die Schule nicht mehr erreichen. Das HotelDinkelcord" bei Denekamp steht ungefähr ein Meter tief im Wasser. Sollte das Wasser noch weiter steigen oder auch nur auf dieser Höhe bleiben, so ist damit zu rechnen, daß der Eisenbahnverkehr zwischen Oldenzaal und Denekamp eingestellt wird. Auch das den anderen östlichen Gegenden kommen Meldungen über Ue- berschwemmungen.

Baldige Vertagung des Reichstages?

D.B.Berlin, 7. 2an. (Lig. Meldg.) Wie wir aus parla­mentarischen Kreisen hören, rechnet man mit einer unmittelbar bevorstehenden Vertagung des Reichstages. Ein entsprechen­der Antrag wird vielleicht noch heute, spätestens am Don­nerstag gestellt werden. Vorher soll noch ein Ueberwachungs- ausschuß eingesetzt werden, der die Rechte des Reichstages in der Zeit, in der keine Vollsitzungen stattfinden, wahrt.

Ein angenehmes Stadtoberhaupt.

Sine kleine Anfrage der Zentrumspartei im Landtag be­schäftigt sich mit dem BrUgermeister Will, der die Gemeinde Brachelen, wie es in der Anfrage heißt, alsNero" tyranni» fiert, betrunken in der Gosse liegend, die Redeweise des Rit­ters Götz nachahmt, den Belgiern die Gemeindejagd zu einem Spottpreise zuschanzt, wegen seiner eigenen Herkunftspapiere der Urkundenfälschung beschuldigt wird, bei Vergebung von Aufträgen in feine Tasche wirtschaftet und was solcher Dinge mehr sind. Da die Anfrage die Parteibezeichnung des Bie­dermannes verschweigt, dürfte es sich um einen sogenannten Revolutionsbürgermeister handeln.

wb. London, 8. 2an. Reuter meldet aus Melbourne, daß der australische Premierminister Bruce mitteilte, daß das be­schlagnahmte deutsche Eigentum in Neuguinea demnächst zum Verkauf angeboten werden wird.

wb. London, 8. «Jan. DieDailg Mail" führt in einem Leitartikel aus, die Pariser Verhandlungen könnten kein prak- tifcbes Ergebnis haben, wenn man sich nicht klar mache, daß

das, was Frankreich zahlen könne, von dem abhLnge, was von Deutschland erhalte. Es sei aussichtslos, vorher irgend | etwas von Frankreich zu erwarten. '

wb. London, 8. 2an. Wie dieTimes" aus Tokio meldet organisiert die japanische ZeitungAsahi" einen Flug von Tv- « kio nach London über Sibirien, der am 1. Mai beginnen und von zwei Doppeldockorn ausgeführt werden soll. Man hege die Erwartung, daß die Flugzeuge am 16. Mai in London ein­treffen werden.

wb. London, 8. San. Der Verband der britischen Handels- , - Kammern hat beschlossen, dem Präsidenten des Handelsamtes ' zum Zustandekommen des deutsch-englischen Handelsvertrags seine Glückwünsche auszusprechen.

Aus Stadt und Land.

General v. d. Goltz spricht in Fulda.

Der Geist von Potsdam. Am 16. «Januar Abends 8 Hr wird Generalmajor Graf von der Goltz im großen Saale der Bürgervereins sprechen über das Thema:Der Geist W Potsdam". Graf von der Goltz ist in weiten Kreisen ziH als Führer der Zinnlandexpedition bekannt geworden. 911$ Finnen zu Beginn des «Jahres 1918 von den Bolschewisten^- drängt wurden, sandte die deutsche Oberste Heeresleitung ihM eine Division zu Hülfe, die Graf o. der Goltz in Danzig zusa«- ? " menstellte, am 28. Februar auf 17 Schiffen einschifste und untir dem Geleit eines Panzergeschwaders gen Helsingfors in Be- W ivegung setzte. Am 12. April wurde die finnische Hauptstadl H eingenommen; nach schwerem Straßenkampf streckten di, Garden Trotzkis die Waffen. 2m Verein mit den finnische Truppen unter General Mannerheim gelang es Goltz dann noh : in den letzten Tagen des April 1918 die rote Armee nach ec- t bitterten Kämpfen bei Lathi gefangen zu nehmen. Dams 1 rückte er nach Wgborg und pflanzte hier nur 130 Kilometa von Petersburg entfernt das deutsche Banner auf. Aach Be- M enbigung des Krieges war es ihm, als letztem deutschen Ge­nera!, vergönnt, im Baltikum den alten Waffenruhm hochzu­halten. Graf v. d. Goltz hat in seiner verantwortungsreichen Tätigkeit einen tiefen Einblick in die Verhältnisse in den Randstaaten des ehemaligen Rußland gewonnen, so daß sein L Urteil allgemeine Beachtung verdient. Seine Erinnerungen W undErfahrungen sind in einem Buche:Meine Sendung in Finnland und Baltikum" niedergelegt, über das der bekannte,

kürzlich verstorbene Militärschriftsteller General der 2nf. Dr. H. c. Zehr. v. Fregtag-Loringhoven schreibt: Wer die/e anziehende Persönlichkeit, diesen begabten, frischen und lieöens würdigen, dabei charakteristischen Soldaten von lauterster Ge­sinnung kennt, der findet ihn ganz in seiner temperamentvolle Darstellung wieder. Der Graf fah sich in Finnland und M Baltikum Aufgaben gegenüber gestellt, die einen ganzen Mann viel Wagemut und Verantwortungsfreudigkeit und dazu ein hohes Maß von Takt erforderten. Er ist ihnen durchaus ge­recht worden. Man kann ihm nachfühlen, daß er sich über den^ ihm von amtlicher Stelle gemachten Vorwurf entr»Mi^MMQ _ ein politischer General. Er müßte es in seiner Lage sein. | Der Vortragsabend wird durch die Ortsgruppe Zulda des deutschen Offiziersbundes veranstaltet. Der Preis der nur an der Abendkasse erhältlichen Einlaßkarten ist niedrig sc­halten, so daß auch weniger Bemittelten Gelegenheit ge!* wird, dem Vortrag beizuwohnen.

Rhönklub. Seinen diesjährigen Reigen der Vergnügungen eröffnet der hiesige Rhönklub am Sonnabend, den 10. d. Mir. mit dem Dekorierungsfest im Stadtsaal. Etwa 40 verdienst­volle Mitglieder werden ausgezeichnet werden. Nach allem, was uns über die geplante Veranstaltung bekannt geworden ist, ? verspricht diese recht glanzvoll zu werden. Bei dem geringen ; Eintrittspreis von 1 Mark ist allen Rhönfreunden der Besuch W des Festes warm zu empfehlen.

Der Streit um die Kölner Zone hat diese wunderschöne deutsche Stadt mit ihrem Dom wieder in den Vordergrund der 2nteresses gerückt. 2n unserer nächsten illustrierten Beilage- veröffentlichen wir einen Artikel über diese umstrittene Stabs,-^ dem interessante Bilder aus der Geschichte Kölns bei gegeben sind. 2n einem anderen Artikel wird über die Entwicklung der , deutschen Flugverkehrs im vergangenen Fahre 1924 berichtet. Die Feier des heiligen Sabres in Rom und die moderne Gold­gewinnung in Kalifornien werden in weiteren Bilderreichen be­handelt. Eine Novelle sowie ein Mode- und Rätselteil er­gänzen den abwechslungsvollen 2nhalt der Beilage.

Konzert. Gäcilla-Mujeum.

Mittwoch, den 7. Sanuar fand das 4. Künstlerkonzert/ Vereinigung Läcilia-Museum statt. Als Solist war der f schätzte Geiger Max Strub, 1. Konzertmeister der Staab- Kapelle in Dresden, gewonnen worden.

Die Vortragsfolge konnte leider nicht programmäßig gehalten werden, da die Begleiterin, Zrl. Käthe Lonra > Loheland, durch Krankheit verhindert war. Dies war bep11' ders bedauerlich, weil gerade einReger" unter den Tisch w' den die Mehrzahl des Publikums ganz besonders gern hätte. Statt dessen wurde der Abend mit Mozarts oft ter E-Dur Sonate für Violine und Klavier eröffnet. 2n . Folge dab dann die B a ch sche P a r t i ta in E für Via i s allein Herrn Strub Gelegenheit sein virtuoses Können 9°' besonders zu zeigen .

2n dem für Frl. Eonrad liebenswürdigerweise eingeb^ genen Pianisten Herrn Z u ck mager, Mainz, lernten ' einen hervorragenden Solisten und ebensolchen Begleiter nen. Sowohl die Barkarole wie auch das cis Scherzo von Echopin spielte er in geschmackvoller fassung, mit glänzender Technik und ansprechendem^ Vor Besonders angenehm wirkte es, daß sich der KUnst o diesen Solovorträgen freichielt von der tempoübersturze Nervosität mancher Feitgenoston. M

Den Abschluß des Abends bildete die Sonate Es ^ Violine und Klavier von Richard Strauß. 5iß in jeder Beziehung höchste Anforderungen in ^wchnck musikalischer Auffassung an die Künstler. Daß beide ben gerecht wurden, bewies der freudig und reichlich ge)PL