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misaft und Gold (wohl in Blättchen geschlagen und zerrieben) lecken zu lassen. Sm alten Mexiko wurden Gold und Silber zur Herstellung einesUnsterblichkeitstrankes" verwendet. Plinius kennt das Gold als kräftig wirkendes Arzneimittel. Durch Erhitzen von Gold mit Salz undMisg", wird zuletzt eine Asche erhalten, die als äußeres Mittel gegen Flechten im Gesicht, gifteln und hämorrhoiden angewendet wird. Mit Birnstein zusammen sollte es Geschwüre heilen.

Auch weiterhin wird das Gold in allen mittelalterlichen Arzneibüchern erwähnt. Um 1600 war Ullstadt Professor der Medizin in Freiburg. Er beschreibt ein Präparat, das aus Soldchlorid, Enzian, andern Kräutern und Alkohol hergestellt wird, als Fusatz zu Speise und Trank dient; es soll gegen eine Reihe von Krankheiten helfen, auch ein gutes Gedächtnis ver­ursachen. Viele Vorschriften laufen darauf hinaus, die wirk­same Essenz des Goldes auszuziehen.

Paracelsus unterscheidet drei Arten von Soldarzneien, das Trinkgold, das Soldöl uüd die Soldessen?. ön der Soldessenz soll dem Sold, dessen Körper zurückbleibt, die wirksame Sub­stanz entzogen werden; es ist dieRöte des Goldes , uub ste stellt die höchste Medizin für den Menschen dar. Besonderen Wert legt Paracelsus auf die Herstellung und Verwendung von Soldbalsam zur Behandlung offener Schäden. Die Prä­parate des Paracelsus enthielten wahrscheinlich wirklich kollo­idales Sold und konnten demgemäß desinfizierende Wirkung haben, namentlich bei äußerer Anwendung.

ön der heutigen Feit ist die Anwendung von Sold- und L>ü- berpräparaten auf Grund der Beobachtung, bub. ^ Fäulnis verhindern, nichts Seltenes mehr. Kolloidales Silber ist das Collargol, das selbst und in ähnlicher Gestalt bei Bakteriener­krankungen Verwendung findet. Neuerdings wurde auco kolloidales Sold untersucht; es übte beispielsweise auf Spiro­chäten stärkere Wirkung aus als andere kolloidale Metalle. Auch die Wirkung von Metallen in gediegener Form, in fe­stem Zustande, wurde untersucht: es ließ sich eine bakterien- schädigende Wirkung feststellen, die wohl darauf beruht, daß ganz kleine Mengen der betreffenden Metalle in Lösung geben. Auch die Sold- und Silbermünzen sind bekanntlich meist bak­terienfrei, und das in der Fahnheilkunde verwendete Sold wirkt antiseptisch, fäulnishindernd.

Darmstädter erinnert auch an die vielen mehr oder weniger schwindelhaften Präparate, mit denen im 18. und 19. Sahr- Hundert ein schwunghafter Handel betrieben wurde. Der rus­sische Feldmarschall Bestuschef ließ dieBestuschefsche Nerven­tinktur", dasElixier bOr herstellen; sie enthielt aber kein Sold, sondern Lisen. Als letzte Erinnerung an die alten Mit­tel und Elxiere ist vielleicht dasDanziger Goldwasser zu betrachten.

Das Geheimnis des Winterschlafes. Den rätselhaften und merkwürdigen Vorgang des Winterschlafes der Eiere hat man in neuester Feit auf Vorgänge in den Drüsen zurückgeführt. Die Untersuchung von Schilddrüsen der Fledermäuse und 2gel im Winterschlafe zeigte eine Rückbildung, während zur Zeit des Erwachens im Frühjahr ein Wiederaufleben der Drüsenpro- zejse festgestellt wurde. Man suchte also schlafende Tiere durch Zuführung von Lchilddrüsenstoffen aufzuwecken, und dies ge­lang auch bei 2geln. 3 ft diese Erweckung aus dem Winter­schlaf aber eine spezifische Wirkung des Schilddrüsenextrak­tes? So fragt Dr. Bernhard Fondeck in der Klinischen Wochenschrift und teilt die Ergebnisse seiner Versuche mit, die zu überraschenden Schlüssen führen. Er konnte auch mit einer ganzen Reihe anderer Organextrakte die gleiche Wirkung erzielen, wie durch den Schilddrüsenextrakt. Weitere Untersuchungen zeigten, daß es garnicht auf den Extrakt an= kommt, den man dem ögel einspritzt, sondern nur auf die Temperatur der dabei verwendeten Flüssigkeit. Injiziert man dem ögel eine Flüssigkeit, die drei bis acht Grad höher ist als seine Bluttemperatur, so wacht der ögel nicht auf. 2st aber die Flüssigkeit mehr als acht Grad wärmer, dann wacht der ögel auf. Es handelt sich danach lediglich um Wärmeein- flüsse. Das Wärmezentrum des schlafenden ögels ist so fein eingestellt, daß diese Reize genügen, um bei ihm die ungeheure Wirkung zu entfalten, die aus einem Kaltblüter einen Warm­blüter macht. Es ist also nur Fuführung von Wärme not­wendig, um den ögel aus dem Winterschlaf zu erwecken, und damit fällt die ganze Theorie von der Einwirkung der DrUsen- vorgänge in sich zusammen.

Der Aeujahrstag der Hexen und Teufel. Die hexen und die Teufel der verschiedensten Art wollten sich menschlichen Satzungen und religiösen Vorschriften noch nie beugen. Aus diesem Grunde wollen sie auch weder von unserem bürgerlichen 2ahr noch vom Kirchenjahr etwas wissen. Sie haben sich ihre eigene öabreseinteilung gemacht. Das hexen oder Leufels- jahr beginnt mit dem ersten Sonntag nach der Walpurgisnacht und endet mit Walpurgis. ön der Walpurgisnacht kommen alle Teufel und hexen zusammen, um über die begangenen Bosheiten, die sie im vergangenen Hexenjahre begangen haben vor dem Obersten der Teufel Rechenschaft abzulegen. Wer die größten begangen hat, wird gelobt, wer aber weniger boshaft gewesen ist, der erhält die Ermahnung mit auf den Weg, im nächsten Hexenjahre viel mehr böses zu tun. Der bekannteste Hexenversammlungsplatz in Deutschland in der Walpurgis­nacht ist der Brocken. Aber manchen ist der Weg dorthin doch zu weit, mamhe schämen sich vielleicht auch, wegen ihrer ge­ringen Leistimgen dort zu erscheinen, und so versammeln sich Teufel und Hexen auch noch an anderen Stellen. Wir haben im deutschen Sprachgebiet eine ganze Anzahl Berge, die als Hexenberge bekannt sind, weil sich dort die Hexen treffen sollen. ön Schwaben zum Beispiel gilt der Heuberg bei Roten­burg als Versammlungsort der Hexen, in Holstein kommen diese auf dem Blumenberg zusammen, auf der Önjel Sylt tref­fen sie sich auf dem Oewenhügel, im Böhmerwald auf einigen bekannten Waldwiesen, bei Innsbruck auf dem Axelkopf und bei Meran auf den Marlinger Wiesen. Mögen die Teufel und hexen aber noch so bösartig sein, einmal im Sahre müssen sie doch in eine Kirche, dann werden sie gewissermaßen durch eine ifinere Gewalt dorthin getrieben. Sie treiben aber in den heiligen Räumen nur Unfug. Freilich, für gewöhnliche Augen find sie nicht zu erkennen, nur wer das Li einer frischge­schlachteten Henne mit in die Kirche nimmt und durch den Griff eines alten Schlüssels sieht, soll die Teufel und hexen in der Kirche beobachten können.

Zum Tode Karl Sviltelers.

Kurz vor Vollendung seines achtzigsten Lebensjahres ist Karl Spitteler, der große schweizer Dichter, in Luzern ge­storben. Lr ist immer ein Abseitiger gewesen, der mit echt schweizer Ligenwilligkeit nur seinen Wog ging, ein Weg, der wenig Gemeinsames hatte mit den literarischen Strömungen unserer Feit. Deshalb auch ist er, der große Denker und Former, nur einer verhältnismäßig kleinen Gemeinde von lei­denschaftlichen Bewunderern bekannt geworden. Die große Masse wußte mit seiner sehr spröden Kunst nicht viel anzu- fqngen. Unb er hat auch nie um die Anerkennung des Pub- likums gebuhlt, im Gegenteil, er hat es oft genug abgestoßen. Die Eigenarten seiner lieben Landsleute» ihren Kantönlisgeist, ihre allzu große Behäbigkeit, hat er mehr als einmal recht berb gegeißelt. Und dann kam der Krieg, der die kleine Schweiz, die zwischen die beiden feindlichen Lager eingezwLngt war, in zwei Parteien spaltete. Und es ist traurig, daß selbst ein so kerndeutscher Dichter, wie Spitteler es war, sich von den Verleimdungen und von dem Phrasenschwall so einfangen ließ, daß er im Dezember 1914 in Zürich eine Rede hielt, in der er deutliche Lgmphatien für die Entente zum Ausdruck brachte und feinem Lande eine kühle Neutralität gegenüber dem deutschen Kaiserreiche empfahl. Er hat zwar später mehr als einmal und aufrichtig von dieser seiner unglücklichen Rede abgerückt. Und wir wollen hier auch nicht des Politikers, der er wohl nie war, sondern des Dichters Spitteler gedenken.

Spitteler begann mit einer schwerwiegenden Prosadich­tungPrometheus und Epimetheus", die oft als von Nietz­schesZarathustra" beeinflußt bezeichnet wird, aber vor die­sem Werke erschien. Danach folgten dieExtramunda", und eine Sammlung zarter und formfeiner GedichteSchmetter­linge". Alle -biefe Werke erschienen zunächst unter dem Deck­namen Karl Felix Tandem. Sein nächstes Buch, das er dann unter eigenem Namen veröffentlicht hat, war:Zriedli, der Kolderi". Die geistvollenLiteraischen Gleichnisse", das öbyll Gustav", dieBalladen", der RomanKonrad, der Leut­nant", die viel Ernstes und Tiefes enthaltendenLachenden Wahrheiten" folgten. 19001905 erschien sein Hauptwerk, das EposOlympischer Frühling", das trotz mancher Einwän­de von der Mehrzahl der deutschen Kritiker als eines der mächtigsten Werke der modernen Literatur anerkannt wird. Danach folgte noch eine zweite lyrische Samlung:Glockenlie­der",Die Mädchenfeinde", eine Kindergeschichte und der ,-ömago. Sein letztes Werk ist eine vollständige Umarbeitung seiner Hauptdichtung, des MeisterwerkesOlympischer Früh­ling", die 1910 in öena zweibändig neu erschien.

Spitteler ist als der gedankenreichste Dichter der Gegen­wart bezeichnet worden, öbn zeichnet besonders seine Freude an Stoffen aus, die der Alltäglichkeit fern liegen. Selbstver­ständlich gehen die Urteile über den Dichter weit auseinander. F. Avenarius hat sich im Kunstwort ganz energisch für ihn ein­gesetzt, und ihm verdankt Spitteler auch sein Bekanntwerden in Deutschland, nachdem er lange Zeit so gut wie ungelesen war.

Man MW M!

(dt.)Sst es schon oeit zum Abendbrot, Mutti?

^Nein, Kind, erst Dann muß mein

in einer Stunde!" Magen Vorgehen!'

E r :Wenn wir einen Kuß geben.

nicht im Kanu säßen, würde ich 2hnen

Sie:Wir können ja an Land fahren.

Die Rache.

(dt.) Herr Braun wurde sehr oft von seinem Freunde Weiß geneckt und beschloß, sich zu rächen. Um Mitternacht ging er an Weiß' Hause vorbei und klingelte Sturm. Endlich öffnete sich im oberen Stock ein Fenster, ein Kopf kam zum Vorschein und eine Stimme fragte, was er wolle.

Wissen Lie, daß bei 2hnen ein Fenster offen ist?

Nein, welches?" fragte Weiß.

Das, wo Sie heraussehen, mein Bester!" erwiderte ' Gute Nacht!"

«

*

Lin schlechtes Mittel.

(dt.) Ein junger, netter Mann, der zu faul war, arbeiten, und zu ehrlich um zu stehlen, beschloß irgend

Braun

um zu ein an-

genehmeres Verbrechen zu begehen, das ihm freie Kost und Wohnung verschaffte. Er ging deshalb aus und versuchte alle hübschen Mädchen zu küssen, die ihm begegneten. Aber er ist Hungers gestorben, denn keine zeigte i h n bei der Polizei a n.

Schwacher Trost.

(dt.) Pastor:öa, mein lieber öakob Schlichtegroll, wenn ich jetzt fortgehe, so ist es mein einziger Trost, daß mein Nach­folger ein Geistlicher ist, der mich in allen Dingen übertrifft.

Schlichtegroll:Nein, das dürfen Herr Pastor nicht sagen! Sch habe schon sechs Pastoren hier erlebt, und jedesmal war der Neue viel schlechter als sein Vorgänger!"

Mißverständnis.

(dt.) ön einem Büro teilt ein junger Mann seinem Ehef mit, daß er einen kleinen Sohn bekommen hat und deshalb am Nachmittag gern zu Hause bleiben möchte. Der Ehef, der nur an die Arbeit denkt, wirft einen Blick auf den Kalender unb sagt nachdenklich:hm ... es ist doch der siebzehnte?"

Der junge Mann erschrocken:Nein erst der zweitel"

Aus der Sugendzeit . . .

(dt.)Vater", sagte ein junger Mann begeistert von einer berühmten Schauspielerin, "sie ist ein Engel, und ich liebe siel Nein, sage Mhts dagegen, ich uebe sie und werde sie immer lieben ... Jie ist ein Engel . . . ich bete sie an, und ich dulde nicht, daß du auch nur ein Wort gegen sie sagst!"

öcb denke gar nicht daran", lächelte der Vater,ich habe sie ja selber angebetet, als ich in deinem Alter war!"

(dt.) Moderne Märchen. Es war einmal ein Mann, der überzeugt war, so viel Gehalt zu bekommen, wie er es verdiente.

Es war einmal eine F r a u, die n i e m a l s ein Wort über ihre Nachbarn sagte.

Ls war einmal eine K ö ch i n, die ein ganzes Sahr mei­ner Familie war.

Es war einmal ein Laufjunge, der keine Grob, mutter hatte.

Es war einmal ein Schauspieler, der n i ch t H g m 1 e t spielen wollte.

Es war einmal ein P o l i t i k e r, der seine v o r der ^qu gemachten Versprechungen hielt.

Es war einmal ein M ä d ch e ii, das nie eifersüchtig > war. 9 H

Aber das alles ist sehr, sehr lange her, und überhaupt M | Märchen ja nur sehr selten wahr!

KtrchiW Nachrichten.

Katholischer Gottesdienst.

Sontag, 4. öan. Fest des hl. Namens öuju. Dom. (A^, nerapostolat). Kollekte für die St. Fosephskirche). Einhch | 6, 6, einhalb 7 und 7 Uhr hl. Messen mit hl. Kommunion, ejn, t halb 7 Uhr Messe mit Ansprache und Komm, für die MstM- | der des Männerapostolats, 8 Uhr Pfarramt mit Predigt M x Kommunion, einhalb 10 Uhr Kathedralamt mit Predigt, brei= Uhr letzte hl. Messe mit Predigt, einhalb 2 Uhr Andacht I viertel 11 Uhr Christenlehre für die öünglinge, einviertel | Ehren des hls Namens öeju, 2 Uhr Christenlehre für die öungfrauen, 4 Uhr Predigt mit Andacht und Segen, 6 H - Andacht in der Marienkapelle. Stadtpfarrkirche. BH- Samstag 37, einhalb 8 einhalb 9 Uhr; Sonntag früh» halb 6 einhalb 8 Uhr. (Kollekte für die St. Sturmiuskh^ [ 5 einhalb Uhr Kommunion, 5 dreiviertel hl. Messe, 6 dreiviei- t tel hl. Messe und Kommunion des Männerapostolat, 8 Uhr | erster Schulgottesdienst, Predigt und Kommunion des achte« ? Schuljahres, 9 einhalb Pfarramt und Predigt, 11 zweiter [ Scbulgb. und Predigt, 9 einviertel Uhr Christenlehre für die öünglinge in der Severikirche, 1 einhalb Uhr für die öungfrauen, 2 einhalb Bruderschaft vom- hl. RosenkrHt Pfarrkirche zum heiligen Geist. 7 Uhr Frühmesse, 8 Uhr ^ Hochamt mit Predigt, 5 Uhr Andacht. Severikirche.

7 Uhr Messe. Zriedhofkapelle am Franzosenwäldchen. Sonn- 1 tag 6 einhalb Uhr hl. Messe mit Kommunionausteilung und 1 Ansprache. Abteikirche der Benediktinerinnen. Sonntags I 6 Uhr Conventamt, wochentags dreiviertel 6 Uhr stille Messe, I einhalb 9 Uhr Eonventamt, täglich 3 Uhr Vesper. Herz- | Sesu-Heim. Sonntag 8 Uhr Predigt und Amt, 2 Uhr 5e- gensandacht. Mittwoch abends 8 einviertel Segens-Andacht.

Bekanntmachung.

Zur Aufklärung bestehender Mißverständnisse wird nach I Anhörung und Zustimmung der Vermieter- und Mieterorga­nisationen auf § 2 der Verordn., betr. die Mietzinsbildung in Preußen, vorn 17. April 1924, aufmerksam gemacht. A>/- selbe lautet:

Bei der Berechnung der gesetzlichen Miete ist von dm Mietzins auszugehen, der für die mit dem 1. öuli 1914 beginnende Zeit vereinbart war. (Friedensmiete).

Hatte der Vermieter oder Mieter ihm nach dem Bür­gerlichen Gesetzbuch nicht obliegende Nebonleistmigen und Verpflichtungen vor dem 1. Öuli 1914 n ortsüblich übernommen, und war dieses aus die Festsetz­ung der Höhe des Mietzinses von Einfluß, so sind diese Nebenleistungen und Verpflichtungen in Geld zu veran- ; schlagen und bei der Bemessung der Friedensmiete zu be­rücksichtigen. öm Streitfälle entscheidet das Miete nigängsamt.

Wo also ;. B. Wassergeld, SchornsteinfegergebUhren, Klei- | ne Reparaturen und dergl. in der Zeit vor dem 1. öuli 1914 besonders vom Mieter neben der Barmiete getragen wurden, sind die Auslagen hierfür nach der oben angeführten Verord­nung auch jetzt noch vom Mieter zu tragen, ön diesen Fällen ist ein Abzug von Hundertsätzen für diese Nobonleistungen (z. B. für Wassergeld zur Zeit 3 Prozent) unzulässig.

. Fulda, den 31. Dezember 1924.

Der Magistrat, ö. V^ Eberlein.

Mmmtilwchimg.

Der Landwirt Anton F i r l e von R ll ck e r s ist als Ort- schätzer für den Gemeindebezirk N ü ck e r s auf Widerruf be­stellt und vereidigt worden.

Fulda, den 20. Dezember 1924.

Der Landrat. ö. V.: S ch u st e r.

Bekanntmachung.

Mein Ausschreiben vom 8. ds. Mts. Fuldaer Zeitung Nr. 289 betreffend Nachforschungen nach dem vermißte« Dienstknecht Hermann S ch ü ß l e r aus Rudlos, ist ^' ledigt.

Fulda, den 27. Dezember 1924.

Der Landrat. 2. V.: Polster.

Bekanntmachung.

Der Katholischen Kirchengemeinde Künzell ist die g laubnis erteilt worden, bei den katholischen Einwohnern der Kreises während des Monats öanuar 1925 eine Haussamui^ lung zum Besten des Kirchenneubaues in Bachrain zu vev , anstalten.

Fulda, den 29. Dezember 1924.

Der Landrat. Frhr. v. G a g e r n.