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Nr. 24

Mittwoch, den ZI. Dezember 1924.

Mische Mergenzeitung.

Beiblatt.

Verlag : Fulda, Kanalstrafte 44.

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AebersanggSüser.

Von Friedrich Huth.

L Das Ueberfangglas wird in der Weise hergestellt, daß der Glasbläser am Ende seines Rohres durch mehrfaches Lin- inuchen desselben in den Glashafen zunächst Glas einer Far- bl, sammelt, dieses in. geschmolzenes Glas anderer Färbung taucht, wodurch sich eine zweite Slasschicht bildet, und dann das Blasen in der üblichen Weise fortsetzt. Line dritte und vierte Schicht kann in derselben Weise hergestellt werden. Durch Aetzen oder Ausschleifen bestimmter Schichten ver­mag man mehrfarbige Muster zu erzeugen, deren Farbenreiz von dem Entwurf, wie der Geschicklichkeit und Erfahrung des Slaskünstlers abhängt. Vielfach hat man auch, von der inneren oder äußeren Oberfläche oder auch von beiden Sei­ten ausgehend, die Glasgegenstände (Fensterscheiben, Lam- xenglocken, Lichtschirme, Vasen, Trinkgefäße etc.) durch teil­weises Fortnehmen einer Schicht mit erhabenen oder vertief­ten Mustern versehen. Man verdünnt auch häufig durch Aetzen oder Schleifen eine Oberschicht, läßt die darunter lie­gende Hindurchschimmern und erzeugt so in künstlerischer Wei­se allmählich ineinander verlaufende Farbentöne.

Die Herstellung des Ueberfangglases ist auf gewisse Tech­niken der Glasmalerei zurUckzuführen. Heut werden die Ue- berfangglä/er in der Kunst der Glasmalerei namentlich im Öujammenbange mit der Aetztechnik verwendet, die eine sehr feine Avancierung der Farbentöne gestattet, aber ursprüng­lich hatte die Anwendung der Ueberfanggläser eine ganz an­dere Ursache. Sn der musivischen Glasmalerei, die schon in der Frühzeit dieser Kunst üblich war, wurden zu den Glasfen­stern in der Masse gefärbte Gläser verwendet, die durch Blei- fassungen miteinander verbunden wurden. Der Erfolg hing also im wesentlichen von der Gestaltung der Linzelstücke, ihrer geschickten Zusammenfügung und der Wirkung der farbigen Gläser im durchscheinenden Lichte ab. Das Detail wurde in aufgebrannter schwarzer Farbe, dem sogenannten Schwarzloth, ausgeführt, später trat noch das Kunstgelb hinzu. Aber der Effekt hing doch hauptsächlich von der Farbenwirkung der ge­färbten Gläser ab. Für dunkle Töne waren die in der gan­zen Masse gefärbten Gläser vortrefflich geeignet, und es ist ja bekannt, daß es der Technik in unserer Zeit geglückt ist, sogar tiefschwarze Gläser herzustellen, ohne schwarze Zu­schläge zu verwenden. Man vermag schwarz erscheinende Glä­ser nur durch starke Zusätze von grün-, braun- oder blaufär­benden Materialien zu erzeugen. Die Farbentöne werden hierbei so tief, daß sie alles Licht verschlucken und uns das Glas als schwarz erscheint. Helle o/öne lassen sich dagegen bei vielen Farben nicyt Hervorrufen, wenn die Scheiben in der ganzen Masse gefärbt werden. Es war daher ein kluger Ge­danke, in solchen Fällen nur eine dünne Schicht farbiger Glä­ser herzustellen und mit einer weißen Glasscheibe zu verbin­den, die das Licht frei durchströmen läßt. So sind die Ueber« fanggläser entstanden, und hellfarbige, zarte Töne werden des­halb auch heute in der musivischen Glasmalerei auf diesem Wege erzeugt.

Unsere technisch sehr vollkommenen Ueberfanggläser wer­den aber nicht nur in der Glasmalerei verwendet, sondern zur Herstellung der mannigfachsten kunstgewerblichen Erzeugnisse namentlich unter Anwendung der Technik des Schleifens und Aetzens. Man stellt Ueberfanggläser mit verschieden gefärb­ten Schichten her und erzeugt nun im Sinne des Entwurfes durch Ausschleifen oder Wegätzen bestimmter Teile der Zarb­schichten ein farbiges Muster auf farbigem Grunde oder auch Helle Zeichnungen in farbigem Glase. Die Hellen Stollen kann man dann wieder durch Uebermalen mit öchmelzfar- Kon in beliebigen Tönen belassen, so daß sehr reiche, vielfar­bige Muster entstehen. Selbstverständlich hängt der Wert die­ser Erzeugnisse im wesentlichen von der Vollkommenheit der Ausführung nach einem künstlerischen Entwurf ab, der wie­der in vortrefflicher Weise der besonderen Technik angepaßt werden muß.

Derartige Kunstgläser sind sehr kostspielig, doch hat man sich bemüht, reizvolle Gegenstände aus Ueberfangglas mit künstlerisch wirkenden Mustern und Farbenmischungen auf rein mechanischem Wege herzustellen, um sie wohlfeil zu er­zeugen. Ein derartiges Verfahren wurde ;. B. dem Ameri­kaner Otis Angelo Mggati patentiert. Das Ueberfangglas wird hierbei in derselben Weise geblasen, wie ich es oben aus- geführt habe, doch wechselt die Stärke der einzelnen Schichten im Sinne des Entwurfs. Wenn nämlich das mehrschichtige Hlas in einer mit vertieften Stellen versehenen Form ge- Wojen wird, so wird sich das Glas beim Einblafen in die Vertiefungen im höheren Grade ausdehnen, als an anderen Htßllen, weil die Glasbirne oder Glaskugel an diesem Punkte erweitert ist. Die Farbschichten werden also in den Ver­tiefungen der Form dünner sein als in den übrigen Teilen. Sie werden auch nicht gleichmäßig, sondern in ihren Teilen verschieden stark sein. <5ebe Vertiefung der Form entspricht nun einem erhabenen Teile des fertigen Glasgegenstandes; die 5orm ist durch den Entwurf bestimmt. Nun werden die so gefertigten Nohgläser im ganzen oder teilweise an der äu­ßeren oder inneren Oberfläche oder auch beiderseitig einer möglichst gleichmäßigen Zersetzung in einem Säurebads aus- âesetz oder auch mit einem Sandstrahlgebläse behandelt. Es mird hierbei der Farbenton der darunter liegenden Glas- Ichicht in verschiedenem Grade sichtbar, je nach der wechseln- öen Stärke der ursprünglichen Oberflächenschicht. Die so er« lugten Muster zeigen keine scharf abgegrenzten Farben- Pertien, sondern eine eigenartig weiche Farbenmischung. Die- se wird namentlich auch dadurch erreicht, daß die darunter "egende Farbenschicht nicht völlig freigefegt wird, sondern eurrf) Verdünnen der Deckschicht in höherem oder geringe« rem Grade zum Durchscheinen gebracht wird. Es ist bei die- Jem Verfahren auch nicht erforderlich, daß einzelne Partien zum Schutz gegen die Säure oder den Sandstrahl des Gebläses

Materie und Energie

mit Schablonen bedeckt werden, um auf diese Weise das Muster zu erzeugen; denn^ dieses wird nun eben durch das Blasen in Formen, durch die Bildung ungleich starker Farb­schichten in Verbindung mit dem mechanischen oder ätzenden Verfahren hervorgerufen. Es erfordert deshalb auch keine besonders geschickten Arbeiter, sondern nur die Fertigkeit rein handwerksmäßig geschulter Glasbläser.

Sehr eigenartige Effekte werden namentlich erzeugt, wenn die äußere Schicht aus einem sehr dünnen Opalglas herge- stcllt und die farbigen Schichten nach innen verlegt werden. Durch das gleichmäßig wirkende Zersetzungsverfahren wird die äußere Oberfläche teilweise zerstört, wayrend die darunter liegenden Schichten mehr oder minder kräftig hindurchschei­nen. Auf diese Weise werden ;. B. sehr schöne Lampen­schirme, Reflektoren für künstliches Tageslicht und derglei­chen hergestellt.

Dieses Beispiel zeigt, welch reizvolle Kombinationen das Ueberfangglas gestattet, und daß es keineswegs nur zur Herstellung kostspieliger Erzeugnisse dient, welche die Mit­wirkung eines hervorragenden Künstlers auf diesem Fachge­biete voraussetzt. Auch durch Anwendung rein mechanischer Verfahren, wie z. B. des Sandstrahlengebläses, lassen sich sehr Jumne Wirkungen Hervorrufen, wenn man die Teile, die nicht vom Sande angegriffen werden sollen, mit einer Schablone bedeckt, und dann wieder andere Schablonen an« wendet, um das Muster durch einen weiteren Farbenton oder eine Farbenmischung zu bereichern. Denn es lassen sich nat« türlich nicht nur die den einzelnen Schichten eigentümlichen Farben, sondern auch alle möglichen Nuancen Hervorrufen und zwar dadurch, daß man eine Farbschicht durch eine darüber­liegende, bis zu einer gewissen Tiefe bereits ausgeschliffene Schicht Hindurchschimmern läßt, wobei aber natürlich von vornherein auf eine schöne Harmonie der Farben Bedacht ge­nommen werden muß.

Unsere Kochseeschlepper und Nersunssdampfer.

Von Dipl.-Sng. Hans Harms.

Der hohe Stand deutscher Schiffs- und Schiffsmaschinen- bautechnik zeigt sich nicht nur im Bau vorbildlicher großer Leedampfer, sondern gleichfalls in der Konstruktion bahn­brechend wirkender kleiner Fahrzeuge, zu denen vor allem auch unsere Hochseeschlepper und Bergungsdampfer gehören, die uns in diesem Aufsatze beschäftigen sollen.

Beim Besuche unserer Seehäfen finden die großen Lee­dampfer und unter diesen wieder besonders die eleganten Passagierschiffe, das Hauptinteresse. Kleine Fahrzeuge wer­den wenig beachtet. Ab und zu jedoch fallen besonders kräf« tig und gedungen gebaute Schiffe selbst dem Laien auf. Die Bauart verrät nicht nur Kraft und'Sicherheit sondern auch höchste Seetüchtigkeit. Wir haben einen der großen See« schlepper und Bergungsdampfer vor uns. An allen wichtigen KUstenplähen sind diese Fahrzeuge stationiert, stets bereit, in Seenot befindlichen Schiffen schnellste Hilfe zu bringen und sie in den rettenden Hafen zu schleppen. Es erhellt daraus ohne weiteres, daß sie jedem Sturm und Seegang gewachsen sein müssen. Die neuesten Bergungsmittel sind an Bord die­ser Rettungsfahrzeuge vorhanden. Ausgerüstet mit Zunken- telegraphie fangen sie jeden Hilferuf auf und dampfen sofort zur Unfallftelle. Auch unter sich und mit ihrer Zentrale ste­hen sie dauernd in Verbindung, wodurch beste Ausnutzung des Lchiffsparks gewährleistet ijt. Pumpen größter Leistungs­fähigkeit mit Dampf-, Motor- und elektrischem Antrieb be­finden sich an Bord, daneben viele Deckanschlüsse, Schläuche, Anker, Lchleppgeschirre, Ketten, Tauchergeräte und anderes Material. Die Arbeit bei Nacht wird durch Scheinwerfer unterstützt, und Motorrettungsboote vervollkommnen die Ausrüstung. Nicht an Bord vorhandene Rettungsmittel für besondere Fälle können jederzeit drahtlos aus den Depots angefordert werden.

Die größte deutsche Gesellschaft, welche sich seit langen Fahren mit der Hilfeleistung von in Seenot befindlichen Schif­fen, sowie mit sämtlichen Bergungsarbeiten befaßt, ist die Bugsier-Reederei- und Bergungs-A.-G., die den Nordi­schen Bergungsverein in sich ausgenommen hat. Ein riesiger Park stärkster aufs modernste ausgeftatteter Schlepper, sowie Hebefahrzeuge jeder Art, dazu große Depots stehen der Ge­sellschaft zur Verfügung. Auch einige andere Reedereien sind im Besitze starker Seeschlepper, doch steht vorgenannte Ge­sellschaft an erster Stelle.

Die Schlepptätigkeit der Hochseeschlepper beschränkt sich nämlich nicht nur auf das Linschleppen havarierter Schiffe: Transporte von Docks, Baggern und Schiffen nach allen überseeischen Häfen werden übernommen, wobei unter Um- ständen bis zu vier oder noch mehr Schlepper an mehreren hundert Meter langen Trossen das betreffende Fahrzeug hin­ter sich herschleppen. Große Segler ohne Hilfsmotor müssen sich die Flüsse hinauf in die Häfen schleppen lassen. Bei un­günstigem Winde nehmen sie Lchlepperhilfe sogar durch den ganzen Kanal in Anspruch und entfalten erst im freien Ozean ihre gewaltige Segelfläche, um ohne fremde Hilfe ihr Ziel zu erreichen. Die Tätigkeit der Seeschlepper ist also sehr viel­seitig und interessant.

Lins der neuesten und interessantesten dieser für die Schiff­ahrt unendlich wichtigen Fahrzeuge ist der SchlepperHer­mes" der vorgenannten Gesellschaft, ein Schiff von 40 Me­tern Länge, 6,9 Metern Breite und 4,8 Metern Höhe. Zwei Dieselmotoren von je 700 PL., die ehemals für den Antrieb von U-Booten bestimmt waren, treiben die beiden Propeller und geben dem Schiff eine Geschwindigkeit von 13 Seemeilen, selbst bei rauher See, eine Geschwindigkeit, die bisher von keinem Schlepper erreicht worden ist. Es ist somit die Mög­lichkeit aegeben, daßHermes" als erstes Schiff an der Un­

fallstelle eintrifft. Die Form des Schiffskörpers sowie der Propeller sind durch umfangreiche Versuche in der Hambur­ger Lchleppversuchsanstalt ermittelt worden, so daß die Lei­stung der Motore aufs wirtschaftlichste ausgenutzt wird. Der Motorantrieb ist gewählt worden, weil der Motor während der Liegezeit im Hafen das Vetriebsmaterialkonto nicht be­lastet und das Schiff doch jederzeit bereit ist, mit voller Kraft auszufahren. An Bergungsmaterial ist natürlich alles oor- handen, was die Technik Neues auf diesem Gebiete aufzuwei­sen hat.

Der SchlepperHermes" hat das öntereffe der gesamten Fachwelt des ön« und Auslandes auf sich gelenkt und hat den Beweis erbracht, daß sich unsere Technik durch kein Ver­sailler Diktat untbrkriegen läßt, sondern weiterhin gewillt ist, an der Spitze zu marschieren.

Geschwindigkeitsmesser für Leichtkrafträder und Fahrräder.

Die bisherigen Konstruktionen von Geschwindigkeitsmes­sern waren wegen ihrer nicht unbeträchtlichen Größe, wie vor allem aber wegen ihres erheblichen Preises für die Ver­wendung in Leichtkrafträdern und Fahrrädern mit oder auch ohne Einbaumotor nicht recht geeignet, denn der Preis eines solchen Instrumentes stand in keinem Verhältnis zu dem des ganzen Fahrzeuges. So mußten denn diese in den allermeisten Fällen der Annehmlichkeit und Vorteile der ständigen Anzeige der augenblicklichen Geschwindigkeit entbehren, und durch die Schaffung eines leichten und billigen, dabei aber genau und zuverlässig anzeigenden Instrumentes konnte eine unangenehm empfundene Lücke geschlossen werden. Dies ist durch das von V e i g e l Stuttgart, gebaute Kleintachometer, verbunden mit Kilometerzähler, erreicht worden, das alle diese Bedingungen erfüllt. Dadurch wird zugleich die ebenso wirtschaftlich wie technisch interessante und wichtige Kontrolle über den Brenn­stoffverbrauch und die Haltbarkeit der Bereifung ermöglicht.

Der kennzeichnende Unterschied des neuen Kleintachome- ters gegenüber den bekannten Apparaten liegt zunächst darin, daß der Antrieb nicht mittels einer biegsamen Welle erfolgt, die immerhin einer gewissen Wartung zum einwandfreien Ar­beiten bedarf, sondern durch einen Drahtschlauch, der mit leich­ter Spannung über die beiden Treibscheiben gelegt wird. Zu diesem Zweck wird eine Antriebsscheibe zentrisch am Vor­derrade an den Speichen befestigt, während sich eine zweite an dem Geschwindigkeitsmesser selbst befindet, der mittels ei­ner Rohrschelle an der rechten Vorderradgabel angebracht wird. Die Uebersetzung muß durch die Größenbsmessung der Letzteren dem Raddurchmesser angepaßt werden, damit das Tachometer die richtige Geschwindigkeit anzeigt. Fe nach dem Verwendungszweck werden zwei verschiedene Ausführ­ungen geliefert, die eine für Fahrräder mit und ohne Einbau­motor mit einem Meßbereich bis zu 60 Kilometer, und eine zweite für Leichtkrafträder mit einem Meßbereich bis zu 80 Kilometer. Die Anzeige erfolgt nicht, wie bei den großen Tachometern, durch einen Zeiger über einer feststehenden Ska­la, sondern umgekehrt durch eine rotierende Trommel, die auf ihrem Umfange eine Skala frägt und eine feste Marke. Die Anzeige ist außerordentlich ruhig und folgt allen Veränder­ungen der Geschwindigkeiten mit großer Genauigkeit; auch der Rückgang in die Nullage erfolgt rasch. Der angebaute Kilometerzähler, ein Erzeugnis der Firma Ludwig Löwe, Berlin, wird durch eine kleine Schnecke angetrieben, zeigt Hunderte Meter an und zählt bis 10 000 Kilometer, worauf die Anzeige selbständig wieder auf Null zurückgeht. Die An­bringung des sehr sauber gearbeiteten kleinen Apparates ist außerordentlich einfach: die Antriebsscheibe wird an den Speichen des Vorderrades festgeklemmt, die Rohrschelle über die Vorderradgabel geschoben und in einer solchen Höhe fest­gezogen daß der Antriebsschlauch leicht gespannt ist. Der Kraftoerbrauch für den Antrieb beider önftrumente ist voll­kommen unmerklich. Der Antriebsschlauch besteht aus einem in Schraubenwindungen gewundenen Draht, und ist an dem einen Ende konisch gehalten. Die Verbindung der beiden Enden erfolgt dadurch, daß der Schlauch entgegen dem Win- dungssinn des Drahtes einige Male gedreht und dadurch ge­spannt wird, worauf man das konische Ende in das zylindrische wie eine Schraube hineinlaufen läßt. Die so erzielte Verbin­dung zeichnet sich dadurch aus, daß sie fest ist, sich durch Stöße nicht lösen kann, und anderseits sich doch leicht durch Drehen des Schleuches entgegen dem Windungssinn lösen läß. Durch die vereinfachte Konstruktion des ganzen Instrumentes ist es möglich geworden, es trotz bis ins Einzelne sehr sauberer Ausführung zu einem so niedrigen Preise herzustellen, daß sein Preis keine Rolle mehr gegenüber dem des Fahrzeuges selbst spielt. Nach der Montage bedarf das Instrument keiner Wartung mehr: die Achse läuft in Kugellagern mit Fett­schmierung, und nur der Antriebsschlauch bedarf einer Säube­rung von grobem Schmutz. O. Gr.

Unwiderruflich zum letzten Mal.

(dt) Schwiegersohn (der auf eine größere Mitgift ge­rechnet hat, zum Schwiegervater):Was, mehr als 5000 M. wollen Sie Amalie nicht mitgeben? Dann muß ich öhnen doch sagen, daß dies das erste und letzte Mal ist, daß ich mich mit Öhm Tochter oerheirateti"

Gerecht.

(dt) Ein Arbeiter entfernte sich eines Tages auf beträcht­liche Zeit aus der Fabrik, um sich das Haar schneiden zu lassen. Als er wieder kam, fragte der Vorarbeiter streng:

Was denken Sie sich dabei, sich das Haar in der Ar­beitszeit schneiden zu lassen?"

Run, es ist doch auch in der Arbeitszeit gewachsen," war die rasche Antwort.