Aas Neueste.
Reichstag und Landtag zum 5. einberufen.
wbt. Berlin, 30. Dez. telf. Der Präsident des Reichstages, Wallraff teilt mit: Aufgrund des Artikels 23 und 27 der Reichsverfassung wird der neugewählte Reichstag berufen am Montag, den 5. öanuar 1925 nachmittags 3 Uhr zusammenzutreten.
wtb. Berlin, 30. Dez. telef. Laut Lokalanzeiger hat das Preußische Staatsminifterium den Landtag auf den 5. öanuar einberufen. Nach einer Meldung des „Vorwärts" aus
Homburg sind die Tarifverhandlungen gescheitert. Zur Vermittlung wurde nisterium angerufen.
Vor der Rückkehr des
in der Hochseefischerei ' das Neichsarbeitsmi-
Kanzlers.
D.B.Berlin, 29. Dez. (Eig Weldg.) Reichskanzler Dr. Marx wird am Mittwoch wieder in Berlin eintreffen und an dem offiziellen Aeujayrsbesuch teilnehmen. Bis dahin hofft man auch in der Räumungsfrage so klar zu sehen, daß die beutslye Regierung von sich aus die ersten geeigneten Schritte beschließen kann.
Krisengesahr im Ruhrgebiet.
D.B. Bochum, 29. Dez. (Sig. Meldg.) Die wochenlange Lohnbewegung im Nuhrbergbau ist zwar durch die Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruches, den beide Parteien abgelehnt hatten, zum Stillstand gekommen, eine Beruhigung hat dieser Schiedsspruch aber nicht gebracht. Dazu kommt, daß die Gefahr weiterer Stillegungen in die Nähe gerückt ist. Sür die augenblickliche Lage ist es auch schwerwiegend, daß die Arbeitszeitfrage nicht geklärt wurde. Es ist mit einer erneuten Kündigung des Ueberarbeftszeitabkommens in kurzer Frist zu rechnen. Da Ende Februar auch das Ueber- arbeitsjeitabkommen in der Metallindustrie abläuft, besteht die Möglichkeit eines gemeinsamen Kampfes, der schwere Gefahren mit sich bringen müßte.
wtb. Köln, 30. Dez. telef. Dr. Adenauer hat im Auftrage des Verbandes der'Stodt- und Landkreise des besetzten Gebietes an den Reichskanzler ein Telegramm gerichtet, worin gegen die Besetzung der ersten Zone über den 10. öanuar hinaus Einspruch erhoben und die Reichsregierung dringend gebeten wird, mit allen Mitteln, den ihr vertragsmäßig zustehenden Anspruch auf rechtzeitige Räumung der ersten Zone zur Geltung zu bringen.
D.B.München, 29. Dez. (Eig. Meldg.) Zu der Meldung, daß in der bekannten Streitangelegenheit General Ludendorff dem Exkronprinzen Rupprecht ein Entschuldigungsschreiben geschickt und Rupprecht die Entschuldigung angenommen habe, meldet der „Völkische Kurier", diese Meldung eile den Tatsachen voraus, doch sei mit einer Beilegung des Kon- stiktes in Bälde zu rechnen.
wtb. München, 30. Dez. telef. Der völkische Landtagsabgeordnete Pöhner tritt nach Blättermeldungen am 1. öanuar seine Festungshaft in Landsberg an.
Das Arbeitsreitabkommen bereits gekündigt.
D.B.Esfen, 30. Dez. (Sig. Meldg.) Die Verhandlungen der vier Be-garbeiterverbände hinsichtlich der Kündigung des neuen A' b niszeitabkommenL haben zu dem Beschluß geführt, das Abkommen zum 28. Februar ;u kündigen. Verhandlungen über ein gleiches Vorgehen der Metallarbeiterverbände find noch in der Schwebe.
wtb. Saarbrücken, 30. Dez. telef. Wie der Gewerbe- verein der christlichen Bergarbeiter mitteilt, haben die Arbei
terorganisationen heute den Lohntarif im öanuar 1925 gekündigt.
Die Räumungsnote den Alliierten
D.B.Paris, 30. Dez. (Sig. Meldg.)
Bergbau zum 15.
zugegangen.
Durch das Sekre-
tariat der Botschafterkonferen; ist nunmehr der Text des Briefes, in dem die Entscheidung der Botschafterkonferen; über die Kölner Zone der deutschen Regierung mitgeteilt werden soll, ausgearbeitet worden. Er ist bereits den fünf beteiligten alliierten Regierungen ^gegangen. Diese werden dem „Temps" zufolge, ihre Instruktionen dazu den Vertretern in der Botschafterkonferen; übermitteln damit diese am nächsten Mittwoch den Text der Note endgültig feststellen kann.
Reichswehrminister Seßler hat eben noch einmal in aller Öffentlichkeit dargelegt, welche Funde die öntrealliierte Kon- | trollkommission gemacht hat und was es mit den angeblichen I Verfehlungen auf sich hat. Der Vorwand, Deutschland habe nicht abgerüstet, ist absolut unhaltbar. Es scheint, daß Amerika trotz aller Dementis des Staatsdepartements von dieser Machtpolilik der Alliierten aus Zweckmäßigkeitsgründen nicht begeistert ist und namentlich einflußreiche Zinan;kreise dürften | ihren Einfluß noch geltend machen.
Sie müssen sparen.
wb. Paris, 30. De;. Wie das Petit öournal meldet, ist im Laufe der gestrigen Besprechung zwischen Kriegsminister General Nollet, dem Oberkommandierenden der Rheinarmee General Guillaumat, dem französischen Delegierten in der Rheinlandkommission Tirard und dem Ministerpräsidenten Herriot die Frage der Herabsetzung der Besatzungskosten und der Kosten der militärischen Dienste der Rheinlandkommission erörtert worden. Diese Herabsetzung scheine deshalb opportun tu sein, weil der Dawesplan diese Kosten in die von Deutsch- land ;u ;ahlenden Annuitäten einbestehe, während sie bisher besonders bezahlt worden sind.
Verwelschung unserer Rerchslande.
mb. Paris, 30. Dez. Der elsaß-lothringische Abgeordnete Weil hat nunmehr seinen Bericht im Plenum über die Ber- waltungsreform in Elsaß-Lothringen erstattet. Er tritt für ein vollständiges Aufgehen von Elsaß-Lothringen in Zrank-
An letzter Stunde:
Abonniert für öanuar und werbt neue Bezieher für die „Hessische Morgenzeitung."
D.B.Londou, 29. Dez. (Sig. Meldg.) Wie aus Tokio gemeldet wird, explodierte in der etwa 100 000 Einwohner zählenden Hafenstadt Otaro ein Pulverschiff beim Entladen Don Sprengstoff. Alle Häuser der Umgegend wurden vollkommen vernichtet. «Infolge der Explosion brach ein riesiger Brand aus, der durch heftigen Wind noch begünstigt wurde. Nach den bisher vorliegenden Meldungen kamen 100 Personen ums Leben und über 200 wurden verletzt.
Antibolschewistischer Staatenbund.
D.B.Belgrad, 30. Dez. (Eig. Meldg.) Wie von informierter Seite berichtet wird, hat sich die südslawische Regierung mit Bulgarien in Verbindung gesetzt und ein Vorabkom- men getroffen, nach dem das Zustandekommen eines antibolschewistischen Balkanblocks als sicher erscheint. Es wird angenommen, daß sich auch Rumänien dem Bund anschließt und die Rußlandpolitik Polens und der Tschechoslowakei wesentlich beeinflußt wird.
I wtb. Sofia, 30. Dez. telef. ön maßgebenden Regierungs- Reisen wird behauptet, daß im Zusammenhang mit der Organisation einer antibolschewistischen Aktion noch eine Reise des Ministerpräsidenten Zankoff nach Paris und London be- I vorstehe.
reich ein. Die beiden Provinzen müßten immer mehr und mehr in den französischen Staat eingegliedert werden und an dem gemeinsamen Leben der Nation teilnehmen, andernfalls würden sie intellektuell und moralisch isoliert.
Neujahrsempfaug beim Papst.
D.B.Rom, 30. Dez. (Eig. Meldg.) Anläßlich der Neujahrsgratulation des diplomatischen Korps empfing der Papst gestern vormittag den deutschen Botschafter und die Mitglieder der Botschaft in einer Privataudienz. Botschafter v. Bergen übermittelte Seiner Heiligkeit die Glückwünsche des Reichspräsidenten und der Reichsregierung u. stattete im Anschluß daran dem Kardinalstaatssekretär einen Besuch ab.
1925 ein Bußjahr.
mb. Rom, 30. Dez. Die Tribune berichtet, daß infolge der Audienz der römischen Aristokratie beim Papst, der das Öu- beljahr als Bußjahr erklärt hat, die Aristokratie keine offi- stellen Bälle abhalten wird, ebenso auch nicht der Hof ynb das diplomatische Korps.
Der neue Vorstoß gegen Mussolini.
D.B. Rom, 30. Dez. (Eig. Meldg.) Die Veröffentlichung der von dem Pressechef im Innenministerium Rossi vor seiner Verhaftung hinterlassenen Denkschriften wird als Generalangriff der Opposition gegen Mussolini gewertet. Tatsächlich wird das faschistische Regime durch die Dekumente außerordentlich belastet und ein allgemeines Dementi, wie es die Regierung bisher brachte, kann den Eindruck nicht mehr verwischen. Inwieweit Mussolini sich von dem mit aller Deutlichkeit ausgesprochenen Verdacht, selbst für die Beseitigung verschiedener gegnerischer Führer eingetreten zu sein, reinigen kann, wird erst der weitere Verlauf der Dinge lehren. öm Augenblick läßt.sich auch noch keineswegs übersehen, ob Mussolini wirklich auf der Strecke bleiben wird. Unparteiische gut informierte Kreise halten das für höchst ungewiß, sind aber der Ueberzeugung, daß die Stellung des Diktators durch die fortwährenden schweren Belastungsproben des letzten Fahres ganz außerordentlich erschüttert und nicht mehr annähernd mit der absoluten MachtfUlle der ersten Zeit zu vergleichen ist.
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Abrüstung.
wb. London, 30. Dez. ön einem Leitartikel des ‘Daily Telegraph führt der bekannte Marinesachverständige Archibald Hurd aus, wichtige Zolgen könnten sich aus dem Beschluß der Vereinigten Staaten, -sechs Großkampfschiffe umzubauen, ergeben. Wenn diese Politik von den anderen Ländern für ihre Slotten befolgt werde, würden trotz des Washingtoner Vertrags im nächsten Fahre riesige Summen ausgegeben. Der Kongreß habe durch den Beschluß, auf diese Weise die Kampfkraft der Schiffe zu erhöhen, gegen den Geist des Washingtoner Vertrages gehandelt. Das damals geschaffene Zlotten- gleichgewicht werde dadurch umgestoßen.
wtb. London, 30. Dez. telef. Der Parlamentsberichter- statter der ‘Daily Expreß schreibt, man nehme an, daß, wenn Deutschland die Abrüstungsforderungen erfülle, die Räumung Kölns im März erfolgen könne.
wtb. London, 30. Dez. telef. Die Themse führt Hochwasser und steigt. Das Vieh auf den niedrig gelegenen Wiesen mußte in Sicherheit gebracht werden, ön der Nähe von Maidenhead steht ein großer Teil der Niederungen unter Wasser, auch aus anderen Teilen des Landes werden als Folgen des weit und breit niedergehenden heftigen Regens Überschwemmungen gemeldet. Eine Brücke in der irischen Grafschaft Fermanagh wurde von den Fluten fortgerissen.
Massenerschießung in Lhiua.
wb. Paris, 30. Dèz. Die Ehicago Tribune meldet aus Tientsin: Der christliche General Zeng hat am Mittwoch Abend SOO seiner Soldaten erschießen lassen. Die Soldaten, die monatelang keinen Sold erhalten hatten, hatten die Stadt Kal- gan, die etwa 100 Meilen von Peking entfernt liegt, geplündert. General Zeng verhandelte persönlich mit den Trupps und bewog sie, in ihre Kaserne zurückzukehren und ihre Wof- • fen niederzulegen. Dann wurden die Tore geschlossen. §jer= auf wurden je 12 Mann der eingeschlossenen Soldaten von der eigenen Leibwache des Generals herausgeholt und erschossen.
Ein brulfcher Gegenfloß.
Mit großer, angesichts der unverkennbar bösen Absicht dif Gegner wohl zu großer Geduld haben die deutschen Regierungskreise den Ansturm der ausländischen LUgenmeldungen über die Ergebnisse der Militärkontrolle ertragen. Man wollte wahrscheinlich nicht die Gegensätze verschärfen, solange noch die entfernte Möglichkeit einer Wiedereinkehr der Vernunft und der Wahrheitsliebe bei der Entente vorzuliegen schien. Da jetzt auch die letzte Hoffnung geschwunden ist, hat man sich ?u einem Gegenstoß entschlossen, der nun allerdings auch gleich kräftig genug ausgefallen ist. Die „Zeit", das Organ Dr. Stresemanns — das zwar nicht in jeder Zeile von dem Außenminister kontrolliert, aber in den großen Zragen doch von ihn beeinflußt wird — bringt am Montag Morgen die große Ue- berschrift: „Der Vandalismus der Kontrollkommission" und veröffentlicht darunter zahlreiche Einzelheiten, die in der Welt Beachtung finden müssen, weil sie die absichtlich provozierende Art mancher Kontrolloffiziere grell beleuchten. Die Kommission wollte dem deutschen Heere sogar die Gasschutzmittel nehmen, obwohl ringsum eifrig der Gaskrieg vorbereitet wird. Blitzableiter mußten von Gebäuden in ehemaligen Rüstungsbetrieben entfernt werden. Aormalmaschinen, die in allen Betrieben der Friedenswirtschaft zu brauchen sind, wurden zerstört. Die ö. M. K. K. beanspruchte ohne Recht das Eigentum am Schrott aus den zerstörten Kriegsgeräten, die Kontrolle der uns verbliebenen Festungen, die Dnnhsuchung vo/ Privatwohnungen. An weiteren UebergrUen persönlich« Art werden aufgeführt: Ein deutscher Begleitoffizier wurde beschimpft und bedroht, als er gegen das gewaltsame Erbrechen eines verschlossenen Raums in einem Zort Einspruch erhob — ein Kontrolloffizier verlangte die Einstellung des Verfahrens gegen einen Landesverräter — die fremden Offiziere machten unter Mißbrauch unserer Dienstautos tagelang Ausflüge mit zweifelhaften ‘Damen! Die Verbindung der Kommission mit deutschen Landesverrätern ist überhaupt ein schmachvolles Kapital für sich. ön 26 Fällen ist sie während der letzten drei Zähre festgestellt worden, in 5 Fällen liegt sogar der Verdacht einer Verleitung zum Landesverrat vor. Niemand wird es der „Zeit" verdenken, wenn sie angesichk fouyer Tatsachen von der „schamlosen französischen Heuchelei" spricht und chr die schwedischen -Pressestimmen gegenüberstelll, die den Vertragsbruch der Alliierten öffentlich 'ifeftnageln. — Mögen auch die.Herzen und die Beine unserer unverbesserlichen Pazifisten zittern: es mußte einmal mit den Heuchlern und Lügnern deutsch gesprochen werden. Unb es liegt auf der Hand, t daß bei einer solchen Zuspitzung der Gegensätze zunächst die auswärtige Politik das Feld völlig beherrscht, daß demnach auch die Frage der Neubildung des Neichskabinetts ungelöst bleiben muß, bis die Note der Alliierten vorliegt.
Preußische Staatsbank und Kulisker.
Hohe Beamte der preußischen Staatsbank verhaftet/ Wurde nicht einmal in einem Bericht dieses Institutes zum Fall KutisKer gesagt, Beamte hätten sich keinerlei strafbare Handlungen zuschulden kommen lassen . . .? Ss scheint doch etwas anders zu fein. Die bei uns Gastrechi "genießenden Ausländer geben unseren Gerichten reichlich zu tun. Selbst die Feiertage mußten zur schnellen Klärung herangezogen werden. Die Staatsanwaltschaft hat nun verschiedene Beamte der Staatsbank hinter Schloß und Riegel gebracht; Beamte in leitenden Stellungen, aber auch solche, die man vorsichtiger weise schon abgeschoben hatte. An der Spitze jener ist Geheimrat Ruhe, der Bearbeiter der Kreditgeschäfte Kutis- kers, verhaftet worden. Aufzukläron bleibt — und das ist eine dringende Forderung der Öffentlichkeit — wie derartige unglaubliche Sachen einem staatlichen önftitut passieren durften, das doch von den Geldern der Steuerzahler lebt. 8at denn die preußische Staatsbank keine Aufsichtsbehörde? Hat auch diese ihre Pflichten etwa versäumt? So zieht die Angelegenheit Kutisker-Holzmann immer weitere Kreise, und es ge- wint den Anschein, als ob noch manches dunkle Geschäft auf-' gehellt werden müsse und manche Schiebung, mit Schiebern ^ Geschobenen, vor den Richter kommen werde. Sehr zu ^' grüßen ist, daß man schnell handelt u. die gesamte Sippe. ^ tisker, mit Einschluß der beiden Söhne, verhaftet hat. Alan will den Prozeß noch im öanuar durchführen, fteberraschun- gen bleiben nach wie vor vorbehalten.
Leitende Direktoren der preußischen Staatsbank verhaftet.
D.B.Berlin, 29. Dez. (Sig. Meldg.) Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft über die Beziehungen des verhaftn Generaldirektors Swan KutisKer zur Preußischen Staatst hat zur Verhaftung von drei leitenden Beamten der §t s- bank geführt. Unter dem Verdacht der fortgesetzten Ünge- treue zu Ungunsten der Staatsbank wurde der Geheime finanzral Dr. Zritz RUHe, wegen Urkundenfälschung unb Pa| siver Bestechung der Oberbankinspektor Blodow, wegen Hilfe zum Betrug der Bankinspektor Kersten verhaftet. Ferner wurden von der Staatsanwaltschaft in der gleichen ~W färe der jüngste Sohn Kutiskers, Max KutisKer, der Ban^ direktor Dr. Michael Feld und der Direktor der Kutibker- fchen Sreibriemenfabrik, Grieger, unter dem Verdacht de Betrugs in Haft genommen. — Dem verhafteten Direkter Rühe von der Staatsbank wird zur Last gelegt, die ungeheu^ Summe von rund 15 Millionen Mark zur Verfügung gesteh zu haben. Finanzrat Hellwig, der bis vor einiger Zeit in der