.„dultrie und den übrigen zuständigen Stellen ^ vertreten, Jo- 5 bas von den einzelnen Industrien und Verbanden gewünscht wird.
Verlängerte Anmeldefrist für die Amtlichen Leipziger Meßadreßbücher.
Die Anmeldefrist für die Amtlichen Leipziger Meßadreß- hiicher der Frühjahrsmesse 1925 ist am 15. Dezember abgelau- J Qnen Ausstellern die Aufnahme in die Adreßbücher u 'ermöglichen, ist die Frist bis Ende Dezember verlängert rbmi Die Anmeldungen sind nunmehr umgehend an die El^drebbuchstelle der Verlagsanstalt des Meßamts für die SS« in Leipzig 0. m. b. H, Leipzig, Postfach 285, '» n ufenbcn, andernfalls eine Gewähr für die Aufnahme in - /Adreßbücher nicht mehr übernommen werden kann. An- mel/evordrucke werden auf Wunsch kostenfrei zugesandt.
Vorsicht bei der Bestellung von Reinigungsmitteln usw. im Ausland. Ls mehren sich die Zölle, daß Hausfrauen, kleine Geschäftsleute oder Stellunglose und andere Personen, die einen Nebenerwerb suchen, auf Grund von Zeitungsangeboten ausländischer Zirmen unter Einsendung des Geldes Waren im Ausland bestellen, ohne sich vorher zu unterrichten, ob die Lm- fuhr des bestellten Fleckenreinigungsmittels usw. auch gestattet ist Da die ausländischen „Fabriken" in der Regel verschweigen, daß die Linfuhr der angebotenen Waren nach Deutschland verboten ist, andererseits das Geld nicht zurückzahlen, haben schon viele Linsender auf diese Weise ihr Geld verloren.
Es kann deshalb nur dringend empfohlen werden, bei derartigen Angeboten äußerste Vorsicht zu üben und Geld erst bann nach dem Auslande zu schicken, wenn man sicher ist, daß die Linfuhr der gewünschten Waren frei ist oder daß die Lin fuhrbewilligung dafür erteilt werden wird.
Tagung des Rechsständebundes.
Sn einer Berliner Tagung des Sesamtvorstandes in Gemeinschaft mit dem Finanzausschuß des Reichsstädtebundes, der Spitzenorganisation von 1200 mittleren und kleineren deutschen Städten, unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. Be- lian stand im Mittelpunkt der Beratung die Neuregelung des Finanzausgleichs zwischen Reich, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden. Ls wurde beschlossen für den bewährten Grundgedanken der Miquelschen Steuerreform einzutreten: Grundsätzliche Aufteilung der Linzelsteuern unter die Steuergläubiger unter möglichst gänzlicher Beseitigung des bisherigen Dotations-Sgstems und der Beteiligung mehrerer Steuergläubiger an den Linzelsteuern, im einzelnen Uebertragung der Einkommen- und Körperschaftssteuer an Länder und Gemeinden mit Zuschlagsrecht der letzteren zur Befriedigung des verschiedenen örtlichen Zinanzbedarfs und Entlastung der vielfach durch die Gemeindefinanznot überspannten Realsteuern, bestimmende Mitwirkung der Gemeindeverwaltungen an der Veranlagung der Einkommen- und Körperschaftssteuer und Einziehung derselben durch die Gemeinden. Die Realsteuern sollen bei Aufteilung der Steuern wieder den Gemeinden ganz überlassen werden. Line Uebersicht über die Finanzlage der mittleren und kleineren deutschen Städte ergibt, daß sie trotz Beschränkung der Ausgaben auf das Notwendige und höchster Anspannung der Realsteuern zum großen Teil ihren Fehlbetrag für 1924 n i ch t decken können. Hieraus ergibt sich die Unrichtigkeit der inder öffentlichen Meinung verbreiteten Anschauung, daß die Gemeinden im allgemeinen ihre Finanz- not überwunden hätten. Ferner wurden eingehend beraten: Die Auslandskredite an Kommunen, welche lediglich für werdende Anlagen ausgenommen werden sollen, die Schwierigkeiten des Wohnungsbaues, besonders die trostlose Lage im besetzten Gebiet, für das eine Darlehnshilfe des Reichs sofort beantragt wird, die Aufwertung der kommunalen Anleihen und der Sparkaffen-Guthaben, die Landtagsbeschlüsse über die neue Gemeindeordnung für Stadt- und Landgemeinden, die Finanzierung und Gestaltung des Schulwesens und des Für- forgewefens. Dem Grundgedanken einer Reichsstädteordnung «1s Rahmengesetz wurde zugestimmt.
AMtrestende Befürchtungen bezüglich der diesjährigen
Getreide- und Kartoffelernte.
Die ungünstigen Ernteberichte vorwiegend aus den west- Wn und südlichen Teilen Deutschlands haben vielfach Veran- lassung gegeben, die diesjährige deutsche Ernte hauptsächlich
Ä^e'de ganz allgemein als überaus ungünstig hinzu- nil e 'b^ Annahme trifft keineswegs zu, wie die Ergeb- mfje der November-Ernteermittlung zeigen. Nach den hie » d-m Sfofiliilcb« %icb«cmt °âgân ı± - f r Pr-chm fehl«, n«» 20 ^M ta sTf »uns« - bhib« bi« £rträge Wr
, 5pel? Zusammen 16 v. H., an Roqaen 14 v 1923 ast berücksichtigen ist, daß die Brotgetreideernte ergibt ich X K <5rn*e .a--?usprechen war. An Kartoffeln Schäümiaen "" 9an?en "ach den endgültigen ^orJcbä^unqseraS ^'^ Verminderung gegenüber den der vorjährigen SS", ^rM-rh mit den Erträgen ungen menqemnäb??"offelernte weisen die diesjährigen Schätz- dmâ- ™ 11,8 o. S. auf; oller- toffeln durcbw^ ^^ ^er Prozentsatz der erkrankten Kar- scynitt stellten* v?05 ^er als 1923. Jm Reichsdurch- Borjahre Aber sä °U1 ^'^' D- 5- gegen 2,0 v. H. im Gesamtmön^ wenn man diesen Prozentsatz von der ertrao m bringt, ist der diesjährige Kartoffel- I •1 "oeh um 1,5 Millionen Tonnen oder 4,7 v. H. Daher als im Fähre 1923.
Zrmkfurter Bühne.
Opernhaus.
^?0""Eag, 21. Dez. Das Waldmännlein. — Zum ersten J ■ "der W Kavalier». — Montag, 22. Dez. Geschlos- 231 dez. „Pique Dame». — Mittwoch, 24. ?- beschlossen. — Donnerstag, 25. Dez. „Das Wald
männlein». „Die Frau ohne Suiatten“. — Freitag, 26. Dez. „Das Waldmännlein». „Der süße Kavalier». — Samstag, 27. Dez. „Das Waldmännlein". — „Figaros Hochzeit». — Sonntag, 28. Dez. „Das Waldmännlein". „Der süße Kavalier».
Schauspielhaus.
Sonntag, 21. Dez. „Der Tokaier". — Montag, 22. Dez. Zum ersten Mal: „Die Frau Rat". — Dienstag, 23. Dez. „Der Tokaier». — Mittwoch, 24. Dez. Geschlossen. — Donnerstag, 25. vej. „Die Frau Rat". — Freitag, 26. Dez. „Das Apostelspiel". Hierauf: „Er ist an allem schuld». „Das Ekel". — Samstag, 27. Dez. „Wilhelm Lell". — Sonntag, 28. Dez. „Minna von Barnhelm". „Die Frau Rat."
Groß-Gerau. Einbrecher im Kreisamt. Durch ein anscheinend nicht festverschlossenes Fenster drangen Diebe i.i das Kreisamt ein, erbrachen die Kreiskafse, deren Fnhalt aber am Tage vorher verausgabt worden war. Trotz allem fielen ihnen ungefähr 800 Mark n die Hände. Von den Tätern fehlt bisher noch jede Spur.
Frankfurt a. M., 21. Dez. (Wolff.) Heute vormittag erschoß in Rödelheim ein junger Ingenieur die 22jährige Tochter eines Bankbeamten in dessen Wohnung, weil sie die Beziehungen zu ihm gelöst hatte. Der Täter entleibte sich hierauf selbst.
D.B.Limburg, 20. Dez. (Lig. Meldg.) Der Massenmörder Angerstein ist in der Gießener Universitätsklinik so weit wiederhergestellt worden, daß nunmehr an seinen Abtransport nach Limburg gedacht werden kann. Der Oberstaatsanwalt wird sich in diesen Tagen nach Gießen begeben, um den Abtransport in die Wege zu leiten. — Die zahlreichen Vernehmungen durch den Untersuchungsrichter im Verlaufe des Gießener Aufenthaltes haben Aufklärung über die Motive nicht gebracht, da sich Angerstein außerordentlich verschlossen und verstockt gibt.
V. Hunzenau, 21. Dez. E in Transport von 4 WagenZigeunern wurde dieser Tage der hiesigen Gendarmerie von einem Trupp preußischer Landjäger übergeben, die aus Preußen abgeschoben wurden. Einer Familie Kraus in Rommerz waren Mark 25.— und einer anderen Familie ein größerer Posten Stoffe mit den Zigeunern verschwunden. Die braune Gesellschaft, 42 Köpfe, benahmen sich äußerst rabiat. Hier p..,i nur forsches Zupacken der Polizei und Unterstützung dieser durch die Bevölkerung.
Ertrunken.
wtb. Stuttgart, 22. Dez. abends 10 Uhr telef. Fn Hai- sterhofen sind gestern beim Schlittschuhlaufen auf der Sechta vier Knaben im Alter von 9 bis 11 Fahren auf dem Eife eingebrochen und ertrunken.
Gegenseitige Hilfe bei Ermordung der Ehefrauen.
D.B. Halle, 20. Dez. (Lig. Meldg.) Fn Goddula, wo vor kurzem der Arbeiter Meurer seine Frau ermordete, ist nun auch der Arbeiter Hin; verhaftet worden, da^er in dem Verdacht steht, im Juni d. Js. ebenfalls seine Frau ermordet zu haben. Beide dürften sich bei der Beseitigung ihrer Frauen gegenseitig unterstützt haben.
D.B.Kiel, 20. Dez. (Lig. Meldg.) Die Ostseehäfen, namentlich Kiel und Eckernförde werden feit einiger Zeit von Frankreich, England und Beltzien mit ungeheuren Mengen von Fischen beliefert. Daneben kommen noch aus Boulogne ganze Eisenbahnladungen an. Holland st durch Riesensendungen von Sprotten an der massenweisen Belieferung Deutschlands beteiligt. — Ob diese Konkurrenz dem deutschen Fischfang sehr bekömmlich ist, darf bezweifelt werden.
Geglückte Flucht.
wtb. Berlin, 22. Dez. abends 10 Ahr telef. Generaldirektor Weber, der sich wegen großer Spritschiebungen in Untersuchungshaft befand stellte vor einiger Zeit Antrag im Fn- terefse seiner Geschäfte unter Aufsicht auswärts arbeiten zu dürfen. Auf dem Wege zu feinem Geschäftslokal gelang es ihm jedoch die ihn begleitenden Beamten zu überlisten und zu entfliehen. Die Beamten, die pflichtwidrig handelten, wurden sofort ihres Dienstes enthoben.
Moderne BotiMiiWMlteamlMdmg.
Abfchlußbefichtigung an der Polizsifchule für Leibesübungen.
Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit:
Am Vormittag des 20. Dezember fand in Spandau in Gegenwart von Vertretern des Preußischen Ministeriums des Jnnern und anderer Behörden sowie der Presse eine Abschluß besichtigung der Polizeischnle für Leibesübungen statt, bei » i Lehrgang 22 Polizeioffiziere und 51 Polizeiwachtmeister als Uebungsleiter bezw. als Riegenführer umfaßte. An dem Lehrgang nahmen nicht nur preußische Polizeibeamte teil, sondern es hatten auch die Länder Sachsen, Thüringen, Hessen und der Reichswasserschutz Beamte entsandt, da in den anderen Ländern eine gleichartige Einrichtung nicht besteht. Von den zahlreichen Darbietungen, die sich auf alle Gebiete der sportlichen und körperlichen Ausbldung erstreckten, seien besonders die gymnastischen Uebungen Boxen, Geräteturnen, Schwimmen und Wosserspiel genannt. Von besonderem Jutereffe war die Vorführung von Polizeigriffen, durch die man einen Einblick in die praktische Tätigkeit des Schutzpolizeibeamten gewann, wie er sie häufig im Kampfe mit dem Verbrechen anzuwenden gezwungen ist. Diese Uebungen dienen gleichzeitig dem Zwecke, dem einzelnen Beamten ein besonderes Gefühl der Sicherheit zu geben und ihn im Falle eines unerwarteten Angriffs sofort abwehrfähig zu machen.
Der Gesichtspunkt, unter dem die Ausbildung an der Polizeischule für Leibesübungen vornehmlich steht ,ist die Erkenntnis, daß eine neuzeitliche Polizei zur Erfüllung ihrer außerordentlich vielseitigen und schwierigen Aufgaben einer nachhaltigen Ausbildung und Erziehung auf vielen Gebieten bedarf, die ihm der theoretische Unterricht allein nicht vermitteln kann. Auf der Polizeischule für Leibesübungen in Spandau werden fortlaufend in zwei- bis dreimonatigen Kursen Polizeioffiziere und Polzeiwachtmeister ausgebildet, als deren Lehrer besonders geeignete und vorgebildete Schutzpolizeibeamte tätig sind. Das Ziel der Ausbildung ist nicht darauf gerichtet, Rekordleistungen zu erreichen, an denen die Gesamtheit der auszubildenden Beamten einheitlich beteiligt ist. Die Be
sichtigung in Spandau erweckte durchaus den Eindruck, daß dieses Ziel in vollem Umfange erreicht ist, nicht zuletzt durch die restlose Hingabe der Lehrer wie der Schüler.
Zur Neuordnung des höheren Schulwesens in Preußens.
Der Amtliche Preußische Pressedienst meldet:
Nachdem im Herbst ds. Fs. die neuen Stundenpläne für die höheren Schulen bekanntgegeben worden sind, hat das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung unter Hinzuziehung einer Reihe von Fachberatern die allgemeinen Richtlinien und die methodischen Bemerkungen für die einzelnen Lehrfächer fertiggestellt. Den Vertretern der Philologen, der Philologinnen, der Städte und dem Hochschulausschuß ist Gelegenheit gegeben worden, in zweitägigen Beratungen zu den Lehrplänen eingehend Stellung zu nehmen, sodaß die Arbeiten in Kürze beendet sein werden. De fertiggestellten Lehrpläne werden dann den zuständigen Fnstan;en vorgelegt werden, sodaß mit ihrer Einführung zu Ostern 1925 sicher gerechnet werden kann.
Börsenschieber vor Gericht.
Ein ungarischer Börsenschieber, der im Gefängnis sitzt, erzählte dort einem Journalisten, der ihn auf seinem sehr gemütlichen Zimmer besuchte, wie angenehm ihm das Gefängnisleben sei. Er brauche erst um neun Uhr aufzustehen und habe sich halbzehn Uhr in der Kanzlei zu melden. Der Besuch in allen Zellen und die Spaziergänge im Hof seien jederzeit gestattet. Die Börsianer empfangen da ihre Geschäftsfreunde und wickeln ihre Geschäfte ab. Alle Tageblätter stünden zur Verfügung. Jn einer Zelle im ersten Stockwerk befindet sich der Kämmerer Desider Lenggel, der die Besuche der Tänzerin Hilda Hadsas empfange. Der Kämmerer unterhalte seine Zel- lengenojfen mit Gesang und Lautenspiel. Das Leben sei überhaupt sehr gemütlich. Die Wächter belästigen die Anwohner niemals, nur gegen Mitternacht bitten sie höflichst, man möge das elektrische Licht abdrehen. Es werden häufig Kabarett- vorstellungen veranstaltet, an denen die Zellenbewohner mitwirken. Am Weihnachtsabend des vergangenen Sahres gab es ein großes Fest, an dem sich auch der kön. Staatsanwalt und der Gefängnisdirektor beteiligten. Man habe sich bis zum frühen Morgen unterhalten. Der Aufenthalt im Gefängnis habe übrigens auch das Gute, daß man da famose Schuhe zu spottbilligen Preisen von 100 000 Kronen machen lassen könne. Er, Feldmann, habe sich von dem Schuster, der sich als Häftling im Gefängns aufhält, vier paar französische Schuhe neuester Fasson anfertigen lassen. Da dieses Snter- view angeblich Uebertreibung enthalten soll, hat die Staatsanwaltschaft jetzt sowohl gegen den gefangenen Börsenschieber wie gegen den Journalisten eine Beleidigungsklage angestrengt, die zur Zeit noch vor dem Gerichte verhandelt wird.
Gegner des Weihnachtsfestes.
Sst das Weihnachtsfest zunächst schon nicht überall mit übermäßig großer Freude ausgeführt worden, so blieb die Gegnerschaft gegen dieses Fest doch am längsten in England bestehen. Namentlich die Purtaner eiferten stark gegen dieses Fest weil sie überhaupt gegen das Feiern von Festen waren. Ein Puritaner mit dem Namen Ealderwood verfaßte sogar eine Kampfschrift gegen das Weihnachtsfest. Aber auch andere neglische Theologen waren Feinde des Weihnachtsfestes. So war im Fahre 1643 eine Versammlung der Londoner Theologen enberufen worden, in der lebhaft darüber gestritten wurde, ob die Prediger Londons am Weihnachtstage Predigten halten sollten oder nicht. Schließlich scheint sich die Mehrheit dafür ausgesprochen zu haben, daß das Weihnachtsfest gänzlich unbeachtet gelassen werden sollte. Uebrigens gab es auch anderswo Gegner des Weihnachtsfestes. So war im 17. Fahr- Hundert das Abhalten von Weihnachtsfeiern in Genf ausdrücklich verboten.
Vermischtes.
Eine Kantfeier in Amerika. Die Universität Evanfton in Chicago hat dieser Tage, wenn auch etwas verspätet, eine große Gedenkfeier zur Erinnerung an den 200. Geburtstag Kants veranstaltet. Auf der Feier, bei der alle führenden Universitäten der Vereinigten Staaten vertreten waren, wurde in mehr als einer Rede dankbar anerkannt, was die Welt dem deutschen Geiste zu verdanken habe.
Spuleuhalter mit Feinstellung für den Radioempfänger.
Die Spulenhalter für die Honigwabenspulen lassen oft dem Funkfreund keine rechte Freude an seinem Empfangsapparat aufkommen. Durch den kleinsten Anstoß verschiebt sich die Spule und eine neue langwierige Einstellung ist erforderlich. Empfängt man aber von verschiedenen Sendern, so kann man jedesmal beim Einstellen einer anderen Station mit dem Sucher beginnen. Die Dr. Erich Z. Huth G. m. b. H. stellt auf der Berliner Funkausstellung einen Spuleuhalter aus, der diese Nachteile nicht aufweist. Ein in Präzisionsarbeit ausge- führtes Schneckengetriebe macht eine absolut sichere Einstellung möglich. Auf einem Zahnrad ist eine Skala von 90 Grad angebracht, die es ermöglicht, die einmal gefundene- Wellenlänge einer fremden Station jederzeit wieder einzustel- len. Ferner wird zu diesem Spulenhalter noch ein Verlänge- rungsschlllssel geliefert, der auf die Schneckenwelle aufgesteckt werden kann. Er ist so lang, daß man die Einstellung in einer Entfernung vornehmen kann, welche die oft sehr störend empfundene Körperkapazität ausschließt.
Druck und Verlag: Rudolf Ramberger, Fulda. Verantwortlich für den textlichen Teil: Friedrich P. Partmuß, für Anreiaeu'
August Bamberger, sämtlich in Fulda. 9
Bekanntmachung.
_ die über den Waidesbach, im Zuge der Straße „Am FZaldschloßchen liegende Brücke wird wegen Baufälligkeit bis zur Neuherstellung für Lastkraftwagen und schweren Fuhr- werksverkehr gesperrt. Die Umleitung geschieht über die Leipziger- und Wörthstraße.
Fulda, den 20. Dezember 1924.
Die Polizeiverwaltung:
F. B. E b e r l e i n. « i