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Rundfunk nur für zahlende Zeilnehmer.

Beim Rundfunk kann bekanntlich jeder Besitzer eines Ap­parates, der auf die Lendeweile des Rundfunksenders abge- stimmt werden Kanu, die Rundfunkdarbietungen aufnehmen, gleichviel, ob er zu den Kosten der Lendestation durch Gebüh­ren beiträgt oder ncht. Dies ist natürlich nicht immer er­wünscht und es sind schon viele Versuche gemacht worden, durch Schaltungen, plombierte Apparate usw. die Teilnehmer zur Entrichtung der Gebühren zu zwingen. Vor kurzem ist nun in England ein Patent auf eine Schaltung erteilt worden, die die Aufnahme der Darbietungen nur denjenigen gestattet, die die besonders dafür geeigneten Lmpfangsapparate besitzen. Die Vorrichtung beruht auf folgendem:

Der Lender wird nicht nur durch bi L, rache oder die Musik, sondern auch noch durch andere Töne beeinflußt. Es können hierbei sehr tiefe Töne, z. B. mit 30 Schwingungen in der Sekunde, oder sehr hohe Ebne, deren Schwingungszahl über der gewöhnlichen Sprache liegt, oder eine Vereinigung beider Arten von Ebnen erzeugt werden. Der Schwingungs- Kreis in dem diese Töne erzeugt werden, ist induktiv mit dem Schwingungskreise, in dem sich das Mikrophon befindet, ge­koppelt. Das Gitter der Steuersenderöhre wird danach nicht nur durch die Spannungen, die der Musik oder der Sprache entsprechen, sondern auch durch solche, die dem Störtone ent­sprechen, beeinflußt. Auf der Lmpfangsseite sind die ge­wöhnlichen Lmpfangskroise vorhanden, jedoch sind Sprache und Musik, wenn die Kreise allein benutzt werden, mit Rück­sicht auf den gleichzeitig mit der Sprache oder der Musik über­mittelten starken Störton nicht hörbar. Um dies zu erreichen, ist in den Empfängern ein Filter, ein Sieb, eingeschaltet. Der Öweck dieses Filters ist der, wohl dem Störton, nicht aber der Sprache oder der Musik den Durchgang zu verhindern. Mit gewöhnlichen Lmpfangsapporaten, die über das Sieb nicht verfügen, kann man demnach die Darbietungen nicht aufneh­men.

Soweit der englische Bericht. Die Unkosten dieses Ver­fahrens dürften in keinem Verhältnis zum Effekt stehen. Den Schwarzhörern wird es nicht schwer fallen, sich selbst einen Fil­ter zu basteln.

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Wir bringen in jeder Woche sieben 3tilgen; aus dem täglichen Leben, die unseren Lesern, ob alt ob hing, manche Kurzweil, aber auch viel Stoff zum Rachdenken und zum Kopfzerbrechen geben sollen. Fragen und Rätsel, an denen man oft achtlos vor- übergeht, die zu beantworten aber für jeden wichtig und interessant sind. Die Antworten erscheinen in der folgenden Woche mit den Namen der Ein-- s e n d e r, welche uns die beften Lösungen zu- gehen ließen.

Die Redaktion.

1. Wie entsteht der Morgenreif im Herbst?

2. Wodurch entzündet sich ein Streichholz?

3. Warum fühlen wir oft bei starker Hitze vor heftigen Stürmen schwere Müdigkeit und Unbehaglichkeit in den Gliedern?

4. Wer hat die meisten Reisen um die Erde gemacht?

5. Was kostet ein Fünfpsennig-Brot, wenn der Weizen 50 Mark pro Hektoliter kostet?

6. Was ist am Manne kleiner, aber doch höher als er?

Drei aufeinander eifersüchtige Ehepaare müssen einen Fluß übersetzen, finden aber am Ufer nur ein Boot, in dem bloß zwei Personen Platz haben. Da nun, wie ge­sagt die Ehepaare eifersüchtig sind, darf weder auf den Ufern noch in Boote eine Frau in Gesellschaft eines oder zweier Männer sein, wenn nicht ihr Gatte gleich­falls anwesend i|t. Ohne Gatten darf eine Frau nicht einmal mit einem Ehepaar zusammen sein. Wie ist nun die Ueberfahrt anzustellen?

Tur »Mere Jugewd*

Der schlaue Kadi.

Eine Geschichte aus dem Morgoulande.

(dt.) Der Großvezier hatte an der Pforte seines präch­tigen Rosengartens einen Wächter aufgestellt, mit der Voll­macht, von jedem eintretenden Besucher zwei Piaster zu for­dern.Wenn aber einer eine Wahrheit sagt, dann zahlt er nur einen".

ön der Stadt lebte auch ein ebenso schlauer, wie boshafter Kadi, der seinem Großvezier einen Streich spielen und, ohne die Zahlung zu leisten, den Garten betreten wollte. Er ging also zu dem Wächter und sagte:

Lieber Freund, ich muß, um in den Garten zu kommen, zwei Piaster zahlen, wenn ich aber eine Wahrheit spreche, nur einen. Zahle ich dir nun die zwei Piaster, so habe ich eine Wahrheit gesagt und brauche folglich nur einei^ Piaster zu zahlen; zahle ich aber nur einen Piaster, so ist das kleine Wahrheit und ich muß dir zwei Piaster zahlen. Sch kann also weder einen noch zwei Piaster zahlen. Denn zahle ich zwei, habe ich eine Wahrheit gesagt und zahle nur einen; zahle ich aber nur einen, habe ich keine Wahrheit gesagt und muß des­halb zwei Piaster zahlen. Wenn ich aber weder einen noch zwei Piaster bezahlen kann, so, lieber Freund, kann ich dir überhaupt nichts zahlen".

Dem Wächter tanzte es ob dieser Erkläung vor den Au­gen und gerne ließ er den Kadi in den Rosengarten.

Der kleine Zauberkünstler.

Fetzt, liebe Kinder, legt einmal ein Buch dort auf den Tisch, daß ihr alle es sehen könnt! Und jetzt legt einen Groschen darauf. Sch wette mit euch um diesen Groschen, daß ich das Geldstück wegnehmen kann, ohne es ja berühren. Setzt deckt ein Euch über das Buch, und nun schwinge ich meinen Fau- berstab: Habakuk Humbum hurlidei . . . so, jetzt könnt ihr das Euch wegnehmen, ich aber nehme das Buch mit dem Groschen in die Hand, habe also das Geldstück weggenommen, ohne es zu berühren.

Aber ich will euch ein Rechenexempel aufgeben. Rechnet einmal aus, wieviel Aepfel in eine Schachtel gehen, die 20 Zentimeter tief und 75 Zentimeter lang und breit ist. Die Aepfel sind alle kugelrund und haben einen Durchmesser von 5 Zentimeter. Wieviele Aepfel gehen in die Schachtel? Was sagt ihr . . 900? Nein, das stimmt nicht, denn ich habe ge­fragt, wieviele Aepfel in die Schachtel gehen, und ich habe noch niemals einen Apfel gehen sehen, oder ihr etwa?"

Das artige kleine Mädchen.

(bt.> Man hat der kleinen Anna verboten, bei Tisch W fordern. Einmal vergaß man, ihr etwas aufzulegen,, und sie saß ganz still, ohne sich zu rühren, aber sie war sehr traurig. Schließlich sagt der Papa zu dem bedienenden Mädchem:Ge­ben Sie mir einen Teller, Lina!"

Ehe Lina aber etwas erwidern konnte, rief die' ileine Anna:

Willst du nicht meinen Keller nehmen, Papa, der ist ganz rein!

Kannst du raten?

Wieviele Scheiben kann man von einem ganzen Fünfzig. Pfennigbrot abschneiden?

Puvb aqam rchiu jo.i& sog ch stoq

-söuo aqid(pg auia uvm qjvqof nuag ^BUma aui$ -bunjoz)

Scherzfragen.

Welche Zeiten sind die besten?

Welche Throne sind sauer?

(uajja^D^ aiQ,)

(uauo.utO aiQ,)

Wozu die Deutschen Reparationen zahlen!

(dt.) Der Besitzer des Schlosses von Rochg-Londee, in $ der Nähe von Amiens, hatte K r i e g s s ch ä d e n im Betro- j ge von 188 000 Franken zugesprochen erhalten. Aber dar war ihm zu wenig. So kam es zu neuen Erhebungen, die ein überraschendes Ergebnis hatten. Ls wurde nämlich fejM gestellt, daß die a ii g e b l i ch e n Schäden nur ganz g e 3 rhigfügiger Natur waren und von dem schlauen Schloß­herrn ungeheuer übertrieben wurden. Unter anderem hatte er | den Ersatz eines luxuriösen Mobilars gefordert, in Wirk­lichkeit war aber das Schloß nur sehr schäbig möbliert gewe­sen, ja es gab sogar Tische, die bloß aus Seifenkisten | bestanden. Aehnlich haben es gewiß hundert andere gemacht, aber mit mehr Glück. Diesmal hatte der Ueberschlaue ent­schieden Pech. Denn der Gerichtshof von Beauvais hatte ihm nun jeglchen Anspruch auf Schadenersatz aberkannt und ihn überdies zur Rückzahlung der bereits empfangenen 50000 Franken verurteilt. So hat er zum Schaden noch den LpE Wers allzu grob anfängt .... J

Das Land ohne Gesetze.

(dt.) Nord-Grönland, das zwölf Meilen vom Nordpol gelegen ist, könnte wohl als Paradies der Kommu­nisten bezeichnet werden. Fn diesem Lande gibt es praktisch überhaupt keine Gesetze, jedenfalls keine hinsichtlich des Be­sitzes, denn alles, was die Männer besitzen, sind ihre Fagd- messer, während die Frauen nur ihre Hausgeräte haben. Die Steinhäuser, in denen die Eingeborenen leben, gehören keinem Einzelnen. Wenn eine Eskimofamilie ein leeres Hans findet, so zieht sie einfach hinein und es gehört ihr, bis sie es wieder räumt. Vielweibereiei ist erlaubt, und die Heiraten werden von den Eltern zustande gebracht. Wenn ein Paar gegensei­tig einer des anderen überdrüssig ist, sucht sich jeder einen anderen Ehegenosien. Ein besonderes Scheidungsoerfahrer gibt es nicht. Unter diesen Umständen erscheint es sonderbar, daß die Eskimos zu den zärtlichsten Litern der Welt gehören. Wenn ein Ehepaar sich trennt,, gehen die Kinder immer mit der Mutter. Daraus ergeben. Jy^ w endliche Verwicklungen, aber trotz alledem. scheint Mer wfr- kommen! glücklich ;n sein. Schaide, daß es zu k al t dort ist, um die Segnungen je genießen.

Bescheidene Anfrage.

G>nst (im Restaurant zur Kellnerin):Gestatten', Sie die Frage, ob Fhr Kollege, bei dem ich ein Schnitzel bestellt habe, noch' hier im Restaurant angestsstt ist?"

Liebe kleine Limokoa

Fred Andersens Höllenfahrt

Roman v. Otfried von Hanstein.

(10. Fortsetzung).

Drittes Kapitel.

Der alte Mohave blieb stehen und wies mit der Hand bergab.

Allein Bruder mag den Weg weiter gehen; er wird ihn zum Hause des weißen Mannes führen."

Du willst mich verlassen?"

Pa-u-nu-ha ist ein Mohave und hat nichts in der Hütte der Moqui zu suchen."

Unwillkürlich trat ein wehmütiges Lächeln um Freds Mund. Wie stolz es klang, wie der hagere, fast nackte Fndianer sprach. Als seien die Völker der Mohave und der Moqui noch mäch­tig in den Prärien des Westens und nicht eiende, dem Verder­ben geweihte Ueberbleibfel, in denen nichts mehr groß wo'. als der Stolz und die Erinnerung. Einzelne versprengte Häuflein der Mohave in wilden Schluchten, zu klein, als daß die Wei­ßen ein Silierste gehabt hätten, sie in Reservationen zu sper­ren. Einzelne, armselige Moqui in zerfallenen Pueblos in noch wilderen Schluchten die Reste der Tolteken, der Vor­gänger der Azteken in Mexiko, die einst ein Kulturvolk waren, dessen zerfallene Ruinen noch heute Bewunderung wecken.

Fred streckte dem Fndianer die Hand hin.

Fch danke Dir für Deine Hilfe."

Der Alte sagte ernst:

Mein Bruder, kehre zurück zu den Wohnungen deiner Freunde. Nicht immer ist Ta vwoats der Gott gnädig, und vermessen ist es, seine Straße zu wandeln."

Er wandte sich rückwärts.

Limokoa".

Das Fndianermädchen kam schnellfüßig näher. Es war dieselbe, die an seinem Lager gesessen, als U-n-u-pin ihm die heilenden Kräuter auf den schmerzenden Kopf legte. Fetzt hör­te er zum ersten Mal ihren Namen. Er hatte sie nicht wie­der in der Hütte gesehen, jetzt blickte er sie an. Sie war schlank und zart gebaut. Nicht wunderlich war es, daß sie ihm in sei­nen Sieberträumen mit Maud Allen zusammenfloß. Sie moch­te die gleiche Größe haben und das bunte Tuch, das sie leicht um den sonst nackten Leib drapiert hatte, konnte wohl dem Fiebernden wie das Ballkleid der kleinen Maud erschienen sein. Nur eines war anders. Fn dem schmalen, edel geform­ten Gesicht der jungen Fndianerin standen zwei große, mandel­förmige, braune Augen von seltsam traurigem, weichem, tiefen Ausdruck, und jetzt waren diese beiden großen Augen ruhig und voll auf den jungen Amerikaner gerichtet.

Der alte önbianer winkte.

Mein weißer Bruder mag fein Gewehr und seinen Ruck­sack nehmen."

Fetzt wurde es Fred erst bewußt, daß diese zarte, junge Fndianein ihm bisher den schweren Rucksack und das Gs- wehr getragen. Er nahm beides aus ihrer Hand und saß den tiefen Eindruck, den der Riemen des Ruckszackes auf ihrer i nackten Schulter gemacht hatte. Und jetzt, wo ihm unwillkür­lich wieder der Vergleich kam zwischen ihr und der kleinen Maud, schämte er sich, daß èr geduldet hatte^ daß sie seine Ha­be trug. Er faßte in seine Tasche nach einigen Münzen, dann ließ er die Hand wieder leer heraus und streckte sie ihr ent­gegen. Wieder schien es ihm wie eine Beleidigung, chr Geld zu bieten.

Fch danke Dir, kleine Limokoa."

Sie blickte ihn an und lächelte. Wie hübsch das ihrem Kindergesicht stand. Dann legte sie furchtsam und zaghaft ei­nen Augenblick ihre kleine Hand in die seine, lachte laut auf und sprang rückwärts den Bergen zu. Der alte Fndianer batte mit unbewegtem Gesicht dabeigestanden, aber auch fein Uuge war freundlich. Er hatte es wohl gefühlt, daß der Amerikaner dem Kinde etwas Gutes, etwas Ehrendes an­tun wollte.

Mein Bruder mag glücklich reisen in zwei Stunden roirb er das Haus seiner Freunde erreichen".

Auch der Alte nahm die gereichte Hand, dann schritt er, ohne sich noch einmal umzuschauen, den Weg zurück. Fred nahm Rucksack und Gewehr und stieg langsam bergab. Dann wandte er sich noch einmal um. Der Fndianer war ver- Ichwunden, aber auf einer Felszacke stand das junge Mädchen unb blickte ihm nach. Fred winkte hinüber. Warum sollte er dem netten kleinen Dinge nicht eine Freude macken. Dann Jab er wie sie erschrak und in schnellen Sprüngen davon- eilte Fetzt wandte auch Fred sich energisch dem Abstieg zu. Wild war das Bergland, und der schmale Fndianerpfad führte auch jetzt noch zwischen phantastischen Felsgebilden hindurch die wie ragende Säulen, wie gigantische Mauertrümmer, wie unwahrscheinliche Flaschen oder Kugeln aussahen, zu ihren Füßen trieb flüchtiger Dünensand im Winde. Die Bad Lands! Die üblen Landstriche, in denen der Ochsenwagen, der etwa des Weges kommt, stundenlange Umwege machen muß, um von einem Punkt zum andern zu kommen, weil plötzlich aufgerifjene Canons oder Strecken ungangbaren Landes ihn hemmen. Heiß brannte die Sonne vom Himmel; denn kein Vaum spendete hier Schatten, und nur der stachelige Kandela- berkaktus starrte trübselig und feierlich empor.

I Dann wieder kleine, glitzernde Flächen, wie lachende Was- 1 stecken, aber wenn der Durstige ihnen näher kommt, sieht er,

daß) es Boraxseen Wid Alamilsecken sind. Nah; ist die Gilah- wüste den Hochplatteaus des Eolorado, und glücklich, wer im schnellen Pullman Tar diese Gegend durchrast und- sie nicht mit den Sohlen müder Füße durchivändern muß.

Schon nach einer Stunde mußte sich Fred ausruhene Er tat es unter dem Schatten eines Felsens und trank aus der Feldflasche, die ihm der Fndio noch gefüllt hatte, das jetzt schon warme Wasser. "

Fetzt erst fand er Feit, nachWdenkem Md er war unzu­frieden und verstimmt. Erst den Anfang der Canons hatte er betreten, und schon war er gescheitert! Er sah ordentlich das spöttische Gesicht der kleinen Maud, wenn er zurückkam und sein Werk nicht vollbracht hatte! Dabei hatte er wohl gese­hen, daß an diesem Morgen schon eisiger Reif auf den Felsen gehangen hatte. Vier Wochen waren verloren. Fn zwei Mo­naten deckte ein Gürtel von Cis und Schnee das Bergland.

Er sprang auf. Ein trotziger Entschluß war in ihm. Schnell den Europäer aufsuchen nach Green River zurück und ein neues Boot gekauft. Was der Professor vollbracht, mußte auch ihm gelingen und schlimmer, als er es erlebt, kannte es nicht mehr kommen. Erfahrung macht klug, und er hatte jetzt manches gelernt.

Der Pfad bog um eine Ecke und urplötzlich war es ein an­deres Bild, das vor ihm lag. Eine weite Wasserfläche. Ein Hochplateau und an seinem Ufer Waldungen und bebautes Land. Fn schattigen Bäumen, die er in einer halben Stunde erreichen mochte, konnte er Herunlersteigen zum Ufer dieses Bergsees, und an seinem Ufer sah er ein paar weiße, freund­liche Häuser, die sicher von Europäern bewohnt wurden und eine Anzahl FndianerhUtten.

Schnell wanderte er dem Walde zu. Aber noch etwas aff' deres fesselte seinen Blick. Dicht am Ufer des Sees und iw Rücken jener Häuser erhob sich ein einsam aufragender, kah" ler Felskegel. Er sah fast aus, wie ein von Menschen un­wahrscheinlich hoch getürmter Pgramidenbau, und ganz oben war eine kleine Rauchfahne. So mußte es ausgesehen haben, wenn auf den gewaltigen Cempelpyramiben der Azteken in Tenochtitlan, dem heutigen Mexiko die Opferfeuer brannten.

Waren es die Moqui, die dort oben, unbehelligt von den Weißen, die zwischen ihnen wohnten, ihren alten Göttern dienten?

Bald war der Kegel zwischen den Bäumen verschwunden, dafür umgab Fred ein wohliger Schatten, und als er noch ei­nige tausend Schritte gewandert, ließ ein nur allzuwillkomme- nes Geräusch ihn stehen bleiben: Ein Wildbach sch brausend zu Tal.

(Fortsetzung folgt.)