zwecken benutzt. Die meisten Fahrstühle sind elektrisch, und wenn in großen Geschäftshäusern und Hotels der Fahrstuhl- betrieb stockt, bedeutet das Treppensteigen einen Zeitverlust von Tausenden von Stunden täglich. Elektricität wird in Hunderten von Werkstätten angewendet, sie ist wichtig für die Herstellung von Messing, Zink, Lhromium, Aluminium und in allen Arten von elektro-chemischen Fabriken. Der medizinische Beruf hängt mehr und mehr von Elektricität ab. Elektrische Massage und Lichtbäder kommen in jedem Krankenhaus cur Anwendung, auch Zahnärzte lassen ihre Apparate von Elektrizität treiben. Wir können fast nichts mehr tun, ohne auf die Elektrizität als die Urheberin zu stoßen. Sehr vieles wird sich neu ergeben, — in fünfzig Jahren wird die äußere Form unseres Lebens durch die Elektrizität so umgestaltet sein, daß die heutige Zeit den Menschen von 1975 als ein unglaubliches Märchen erscheinen wird.
Verändert sich der Fingerabdruck?
(bt.) Uns wird die Frage vorgelegt, die vielleicht von allseitigem Jntereffe ist: Wie kommt es, wenn unser Körper sich alle sieben Jahre verändert, daß der Fingerabdruck sich nicht verändert?
Der Grund liegt darin, daß sich zwar die Zusammensetzung unseres Körpers ändert, nicht aber die Gestalt. Das Wasser eines Wasserfalles verändert sich in jedem Augenblick, die Gestalt des Wassers aber bleibt von Jahr zu Jahr die gleiche. Jnfolge eines ähnlichen, wenn auch langsameren Prozesses bleiben auch die Fingerabdrücke unverändert.
Was ist Paris wert?
(bt). Die Frage, was Paris heute wort ist, ist eine Frage des Grundstückswertes, denn wie in allen europäischen Ländern herrscht in Frankreich und besonders in Paris eine Wohnungsnot, die nicht die geringste Aussicht hat, in Kürze beseitigt zu werden. Die rund 84 OOO Häuser, die die Stadt Paris bilden, hatten vor dem Kriege einen Wort von 16 Milliarden Franken in Gold oder 56 Milliarde» in Papier. Sie sind heute 22,3 Milliarden Papierfranken wert, was eine zahlenmäßige Steigerung von 42,5 Prozent bedeutet, in Wahrheit aber eine ganz enorme Entwertung darstellt. Jn Gold aus- gedrückt, besitzt Paris heute einen Wert von 6,5 Milliarden, will sagen, es ist gegenüber der Vorkriegszeit um 60 Prozent billiger geworden. Wenn heute Häuser mit einer leichten Steigerung gegenüber den Preisen des Jahres 1914 verkauft werden, so schätzen sich die Eigentümer schon glücklich, oft genug aber erzielen sie nur dieselben Preise, wie vor dem Kriege und zuweilen sogar geringer. Die Entwertung der französischen Währung kommt hier deutlich zum Ausdruck. Wenn die Häuser tatsächlich so gering im Worte geworden sind, so sind nicht zuletzt die enormen Steigerungen der Abgaben auf den Grundbesitz daran schuld.
Friedrich der Große und die heutige Zeit.
Von Oskar Fritsch.
Mit Erlaubnis des Verlages S. Z. Lehmann in München sind wir in der Lage, aus einem demnächst erscheinenden Buche „Friedrich der Große unser Held und Führer" von O s k a r F r i t s ch mit 31 Liefdrucktafeln und zahlreichen Lextabbil- dungen — Preis in Ganzleinen gebd. etwa 5.— Goldmark — das folgende Schlußwort zu veröffentlichen.
I Was hat denn aber alles Schaffen und Streiten dieses Preußenkönigs mit der heutigen Zeit zu tun - Was hilft es, von einem Führer zu deutscher Größe zu reden in einem Augenblick, wo deutsche Größe für immer versunken scheint?
Nun: jedes Wort in diesem Buche ist für die heutige Zeit geschrieben, gerade weil sie so elend ist. U n ) e i Deut f ch - land braucht den Glauben an sich selbst, an seine Lebensfähigkeit, seine Zukunft, seine Aufgabe unter den Völkern. Ein Volk, das den Glauben an seine Weltaufgabe verloren hat, ist kein Volk mehr. Wie jedes Volk seinen Lag in der Geschichte ha, — sagt S epilier —, so wird auch der Lag des Deutschen kommen und zwar als die Lrnte der ganzen Zeit. Diesen Lag hat Deutschland noa) nicht erlebt, er steht also noch bevor. ' Wie zur Zeit Friedrichs Preußen sich als Vormacht zur Einigung und Verteidigung Deutschlands herauszustellen begann, so wird im kommenden Zeitalter das Abendland einer Vormacht zur Verteidigung seiner vom Untergang bedrohten Kultur bedürfen. Frankreich, von der Welle der Geschichte noch einmal in die Höhe geworfen, hat sich — wie schon zur Zeit Napoleons — durch seine Politik verbrecherischer Vergewaltigung als unwürdig und unfähig zur Stellung solcher Vormacht erwiesen. Wenn überhaupt ein Volk auf diesen Posten berufen ist, so wird es das deutsche sein, schon ehedem das Her? Luropas genannt, die einzige Macht, die ihrer Sinnesart nach die Vorherrschaft über die andere» nicht zu Raub und Unterdrückung ausnützen würde, sondern zur Vermittlung unter den Wesensarten der Völker, zur Wacht über den Frieden und zur Verteidigung der alten Kulturgüter, die unter dem Andrang westlicher Zivilisation und östlicher Barbarei bei ihr den letzten Hort gefunden haben „Das Größte, was dem Menschen begegnen kann, ist es wohl, in der eigenen Sache die allgemeine zu verteidigen; dann erweitert sich das persönliche Dasein zu einem welthistorischen Moment." Diese Worte Rankes sind auf Friedrich den Großen angewendet worden. Aber auch das deutsche Volk kann und soll sich bewußt sein, daß es in der eigenen Sache die allgemeine zu verteidigen berufen ist. Zu dieser Aufgabe muß es zunächst wieder an sich glauben lernen. Und daß deutscher Boden die Kraft hatte, einen königlichen Helden wie Friedrich — einen Helden des Geistes und des Willens nicht minder als des Schwertes — hervorzubringen : diese Tatsache allein schon kann den Deutschen solchen Glauben wieder gewinnen helfen.
Jn allen bedeutsamen Augenblicken der späteren deutschen Geschichte hat unser Volk den Blick auf die Gestalt des großen Königs gerichtet. Sie wird ihre herzerhebende und anfeuernde Wirkung auch an uns ausüben, wenn wir verstehen wollen, was sie uns zu sagen hat.
Für den Begriff des Staates, der im deutschen Zusammenbruch wankend geworden ist, lehrt uns Friedrich, daß der Staat nur durch Macht bestehen kann, daß es die Verpflichtung, ja Lebensbedingung des Staates ist, feine Macht zu wahren, sie nach außen und innen durchzusetzen und zu behaupten, — Macht nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel für Wohlstand und Gesittung. Erfüllen aber kann der Staat diese Aufgab nur, wenn der Linzelne sich ihm und der Sache der Gemeinschaft, des Vaterlandes, unbedingt einordnet und hingibt, — wenn das Volk, der lebendige Träger des Staates nicht in Parteiströmungen auseinanderfließt, sondern von der Macht des Staatsgedankens, wie er auch immer verkörpert sein mag, beherrscht und zu einem einheitlichen Ganzen zusammengeschweißt wird. Wie ein kleines Volk, in dem der Vaterlandsgeist lebt, durch zähes Zusammenhalten und Ausnützen aller Hilfsmittel einer Welt von Feinden Widerpart leisten kann, — das haben unter ihrem großen König die Preußen des Siebenjährigen Krieges, als Vorgänger derer von 1813, den späteren Geschlechtern gezeigt. Damals hat
sich der naturkräftige nationale Wille eines Volkes allen feindlichen Gewalten zum Lrotz erhalten.
Aber auch das deutsche Volk von heute ist gerade unter den Gewalttätigkeiten verbrecherischer Unterdrücker im Begriff, aus fieberndem Srrwahn wieder zum starken nationalen Daseins- und Zreiheitswilleii zu gesunden. Auch wenn uns Waffen und Wehr zerschlagen sind, — dieser Wille, sobald er das ganze Volk in seines Herzens Liefen erfaßt hat, wird zur Macht, die das Schicksal zwingt, wie der große Friedrich es gezwungen hat, — er wird zur Waffe, er schafft Waffen. Soll aber das Volk, die Gesamtheit reif werden zu suchen Wollen, so muß zuerst jeder Einzelne sich selber dazu reif machen. Friedrichs pfüchtgeweihtes Menschen- und Königtum ist ein erhabenes Vorbild, wie der Einzelne sich bewußt sein soll, um der Gemeinschaft willen zu leben, ihr als Glied und Werkzeug zu dienen. Dazu gehört in Zeiten, wie der unseren, nicht nur, daß die an sich selbstverständliche Pflichterfüllung als eine Schuld gegenüber der Gemeinschaft, als eine vaterländische Obliegenheit betrachtet wird. Es gehört dazu auch die unbedingte Selbstzucht, die den Pflichtgedanken allen persönlichen Bestrebungen und Neigungen voransetzt, — die insbesondere auch weder durch Schlagworte, noch durch Gefühle, wie Zorn, Haß, Begeisterung oder Wagemut, sich davon abbringen läßt, zielbewußt zu warten, bis die Zeit reif ist. Es gehört dazu die Fähigkeit zu persönlicher Hingabe an den Zweck des großen Ganzen, jene Hingabe, die durch das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer heiligen Gemeinschaft belohnt wird.
Ls gehört zu solcher völkischen Reife vor allem die Lossagung von dem verfluchten Lanz ums goldene Kalb, den das fiebernde Volk fortsetzt, obwohl ihm der Boden unter den Füßen wankt und die Peitsche seiner Peiniger um die Ohren knallt. Wiederkehren muß statt des Krämergeistes der ritter- j liche, heldische Geist, wie ihn seit Jahrhunderten das deutsche Volk sich selbst nachrühmt, jener Geist, der nicht ein irdisches Paradies mühelosen Genießens sich träumt, sondern Lhre und Freiheit höher achtet als Gut und Leben.
So wie König Friedrich auf jenem Bilde — vor sich den Feind und hinter sich den Abgrund ^ steht das deutsche Volk heute an seiner Schicksalswende, — nur daß dem Kämp Stahl zerbrochen ist und an Stelle des Abgri der Knechtschaft und Schwachheit, des Elends und völkischen Zerfalles liegt, in den ihn die Feinde nun mit heuchlerischen Lügen hineindrängen wollen. Hinter uns droht Schmach und Verderben für immr. Eisernes Ausharren, zähe Geduld, unbeugsamer, zielbewußter, nationaler Wille: diese Kräfte, aber auch nur sie bedeuten das Morgenrot, aus dem uns dereinst die Sonne von Rettung, Sieg, Freiheit aufgehen wird. Das Geheimnis dieses Sieges aber ist: Der Glaube an den Sieg I
Lin neues Neisetagebuch von Arthur Landsberger. Arthur Landsberger veröffentlicht soeben sein Reisetagebuch über seine Orientreise unter dem Litel „Lachendes Asien" bei Georg Müller, Müncyen. Das Bucy enthält zahlreiche photographische Aufnahmen des Verfassers.
Man erzählt sich . . .
Furchtbare Strafe. ater gewesen, Robert, und verdienst Strafe. Setze dich jetzt zu
mir und rechne aus, wieviele Mikroben sich auf diesem Stecknadelkopf befinden."
Gemütliches Abkommen.
(bt.) Sie: „Wenn du absolut willst, daß wir uns scheiden lassen, so wollen wir uns einigen. Du behälft das Kind, und ich nehme das Auto".
AM kleine Amokoa
Fred Andersens Höllenfahrt
Roman v. Otfried von Hanstein.
(9. Fortsetzung.)
Tr brauchte nicht lange zu suchen. Unweit hingen an den Ufern einzelne losgerissene Splitter, jenseits an einer Klippe festgeklemmt, sogar das Mittelstück mit der kleinen Kajüte, natürlich zerborsten und zerspalten. Auch ein Fetzen des Zel- tes flatterte hoch in der Luft. Eine furchtbare Erkenntnis! Das Schiff war verloren und er allein hilflos in der furchtbaren Wildnis. Lr starrte zu dem Katarakt empor. An keiner Seite ein Weg, der einen Aufstieg erlaubt hätte. W i e
war
es dem Professor möglich gewesen, hier mit vier Schiffen herunterzukommen?
Dnd trotz der Verzweiflung seiner Lage verspürte er brennenden^ Hunger. Lr zwang sich aufzustehen und umherzugehen. Zuerst mußte er sehen, wieweit seine Glieder gebrauchsfähig waren. Lin Glück, daß er nichts gebrochen hatte. Dann sah er zu dem öcpiffsteü hinüber, der dort zwischen den Felsen hing. Vielleicht war ihm dort irgeno etwas Brauchbares erhalten. Lr suchte hinüberzuwaten und verlor den Grund unter den Füßen. Lief und reißend war auch hier noch der Strom, und die Schwimmstöße, die den Erschöpften mit Aufbietung aller Kraft über den Strom brachten, ließen ihn drüben vollkommen zusammenbrechen. Mit von Frost klappernden Zähnen wankte er bis zu den geretteten Schifftstrümmern. Sr atmete auf. Lin Rucksack war darin, mit einer Anzahl kleiner Konserven gefüllt, eine wollene Decke, ein Büchs- chen mit Kaffee und zum Glück auch der Spirituskocher mit Hartspiritus. Sonst war alles verloren. Auch die Gewehre und Revolver und die Laschenlampe waren zerbrochen.
Lr warf die Kleider von sich und hüllte sich in die trockene Decke, dann entzündete er mit zitternden Händen den Kocher und machte sich starken Kaffee.
Lr saß auf einem, mit weichem Moos bedeckten Stein. Um ihn blühten die Blumen, große Schmetterlinge gaukelten um ihre Kelche. 3n herrlicher Pracht stiegen in leuchtenden Farben um ihn die Felszacken zu schwindelnder Höhe. 5e mehr durch den heißen Trunk sein klares Bewußtsein und seine Kraft zurückkehrte, umso mehr erkannte er dos Trostlose seiner Lage. Und er schämte sich. Recht hatte der alte Trapper gehabt. Wie ein törichter Knabe hatte er sich in ein wahnsinniges Wagnis gestürzt.
Das Schiff war verloren. War es möglich, daß er zu Fuß den Weg vollendete? Schon der geringe Vorrat an Lebensmitteln und die Unmöglichkeit, nach dem Verlust der Waf-
fen auch inur einen Vogel zu schießen, verbot es. Zudem — hatte er auch in der Schnelligkeit seiner wilden Fahrt ein gutes Stück bereits zurückgelegt — es war unmöglich zu bestimmen, wieviel es war, und höchstens der zehnte Teil mochte es sein.
Aber er konnte nicht denken. Eine furchtbare Müdigkeit überfiel ihn noch während des Essens. Lr streckte sich hin,
wo er war. Richt einmal an die Schlangen, Grün lauern konnten, dachte er. Lr schlief sofort wachte erst, als der Lag anbrach.
Ls war hell und trocken. Auch sein Anzug
hier im und er=
die ein
trocken
lag
neben ihm. Die Nacht hatte er nackt in der Decke verbracht. Lr versuchte aufzustehen, aber jetzt waren ihm Hände, Arme und Beine geschwollen. Lr war außerstande, sich stehend zu halten, und brauchte lange Zeit, bis es ihm gelang, den Anzug wieder anzuziehen. Die Schuhe mußte er fortlassen, weil sie nicht über die gedunsenen ouße wollten.
Traurig hockte er auf dem Stein und entzündete wieder den Kocher. Starken Kaffee wollte er genießen, damit er wieder zu Kräften komme.
Lin elender Lagl Lr verbrachte ihn in traumhaftem Dämniern und unruhigem Schlaf. Dann kam wieder die Rächt.
Auch der nächste Morgen war klar, und er fühlte sich Wähler. Setzt konnte er wenigstens denken, wenn auch Kopf und Glieder schmerzten. Lr aß und sah mit Schrecken, wie die Vorräte zusammenschmolzen, und doch durfte er damit nicyt sparen; denn er mußte ja Kräfte haben, um gehen zu können. Dann zwang er sich auf. Auch die Stiefel vermochte er an- zuziehen. Dann nahm er den leider so leichten Rucksack, der ihm geblieben, und ging stromabwärts. Nach einer Stunde die er langsam gewankt, aber voller Freude feststellend, daß seine Glieder wieder geschmeidiger wurden, hatte er eine Freude. An einer Zacke hing das Gewehr und ein Lasso. Freilich auch diese Freude war kurz; denn das Gewehr war naß, und er hatte keine Munition.
immerhin hing er es über die Schulter. Noch eine Stun= be, dann unterbrach wieder ein schäumender Katarakt das Tal, das sich abermals zu einer engen Gasse verschmälerte, ^in Weitergehen war hier unmöglich. Verzweifelt sah er em* por. Da schien es ihm, als sei es möglich, durch die Zelsen- wirrnis nach oben zu steigen. Lr beschloß hier nochmals zu nächtigen und am nächsten Morgen den Au),ueg zu wagen. Seme stolze Reise war elend gescheitert. An Maud dachte er mept und wenn es der Fall war, nur mit Troll, aber der bo1^!^61®5^ ^ roar mächtig geworden. Ls war
? e affee und fast das letzte an Nahrungsmitteln, was
er noch in seinem Besitz hatte, das er am Morgen zu sich nahm, um stark zu werden für das furchtbare Klettern. Fast senkrecht stiegen die Wände und über zwei Kilometer mußte es in der Luftlinie sein bis nach oben. Stunden stieg er, um zu erfahren, daß eine neue Kluft zwischen ihm und dem Rande lag, und er wieder hinunter mußte. Seine Knie zitterten, seine Singer bluteten und das Herz drohte auszusetzen. Dabei ballten sich wieder Wolken am Himmel zusammen und drohA ein neues Gewitter. Lr sah nicht in den Abgrund, d»,- immer schwindelnder hinter ihm gähnte. Lr krallte sich an das Gestein, schob die wankende Knie empor, hing sich an den Lasso und zog sich von Klippe zu Klippe. Lr fühlte, wie seine Kräfte abnahmen, wie er fror unter dem wieder rieselnden Regen. Sein Bewußtsein wich einem traumhaften Dämmerzustand, aber sein Lebenswille ließ die Hand festhalten, und Gott La vwoats war gnädig.
Lr stand am Rande des Abgrunds. Bor ihm dehnte sich die kahle Lbene. Wo war er? Wieviel Meilen von menschlichen Wohnungen entfernt?
Dunkel war es geworden, und das Gewitter brach los. Da sah er im Leuchten des ersten Blitzes, nicht weit vor sich ein Seuer und ein paar Zelte.
Waren es Indianer? Lr dachte nicht nach, er konnte nicht denken. Wie ein Trunkener, auf sein Gewehr gestützt, taumelte er worwärts, während die Donner grollten, die Blitze zuckten und der Regen herniederfloß. Wankte bis zum ersten der Zelte und brach laut stöhnend zusammen.
Line seltsame Zeit kam, aus der ihm nur wenig bewußt war. Line indianische Blätterhütte — ein altes Weib, das
ihn cu pflegen schien — und an seinem Lager sah und fieberndes Gesicht blickte. Allen, genau gekleidet wie
dann wieder — Maud Allen, die mit angstvollen Blicken in sein Wie seltsam das war. Maul | damals im Ehiffhouse, mit de I
nackten, glänzenden Armen und Schultern und — nein — das war doch nicht Maud Allen?
Sie war es auch nicht, sondern ein kleines, schlankgliedrig ges, rötlichbrauües Sndianermädchen, das von der Alten, die ihre Großmutter war, Limokoa gerufen wurde.
Als Fred wieder klarer wurde, erkannte er es. Aber dann dachte er auch nur ungern an Maud, und das Sndianermäd- chen erhielt nur selten noch einen Blick.
Aber Wochen dauerte es, die Fred Andersen in der schmutzigen Hütte des alten Mohaveindianers verbringt mußte, ehe er zu reden vermochte und zu sagen, von wo er Kain
Und dann wieder Wochen, bis er soweit war, daß der alte Indianer ihn dorthin führen konnte, wo weiße Männer wohnten, um ihm zurUrkzuhelfen nach San Franzisko.
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