Zungen mit Rußland größere Schwierigkeiten und werden in Liclem Sakre nicht mehr zum Abschluß kommen. Anfang Sn- nuar kehrt die deutsche Delegation nach Moskau zurück, um die endgültige Fassung festzustellen. Das russische Außenhandelsmonopol wurde von Deutschland anerkannt, wahrend die Zrago eines Konventionalzolltarifs Schwierigkeiten bereitet. Rußland legt Wert auf ein möglichst langes Wirtschaftsabkommen und wäre gegen finanzielle Hilfe zu weitgehenden Kompensationen an die deutsche Industrie bereit.
Helsa. Großfeuer. Am Nachmittag brach in einem Maschinenraum der Hweigfabrik Helsa der Firma Salzmann u. Lo. Großfeuer aus, das anscheinend durch ein Heißlaufen der Lager entstanden ist. Sämtliche Holzteile der Maschinen brannten aus. Die Maschinen selbst schmolzen teilweise unter dem Linfluß der fürchterlichen Hitze ein und wurden vollständig unbrauchbar. 3um Glück sind Menschenleben dem Feuer nicht zum Opfer gefallen. Leider sind durch diesen Brand etwa 70 Arbeiterinnen beschäftigungslos geworden. Der Materialschaden ist — sehr groß, dürfte aber durch Versicherung gedeckt sein.
Frielendorf. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf der hiesigen Kohlenzeche. Der Aufseher Hucke aus Wernswig wurde beim Ueberschreiten des Anschlußgleises von einem
rollenden Waggon erfaßt, wobei ihm beide Beine vom Rumpf getrennt wurden. Der Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus gebracht und ist an den Solgen gestorben.
P. H. Sie haben recht. Bückau ist eine Vorstadt von Magdeburg, abseits vom westlichen Glbufer und bekannt durch ihre schwerindustriellen Lisenwerke. Auf einem Flusse, ganz besonders in der Nähe von Magdeburg wird sich die Verwendung des Flettnerschen Windrolors wohl kaum ermöglichen lassen. Das Versuchsschiff Stettners ist ein Hochseefahrzeug, das seine Uebungsfahrten auf der Ostsee vornimmt und das lediglich den Namen „Buckau" führt. Su der Ostsee wird wohl auch die Besichtigung durch die Sachverständigen Der Reedereien Schiffbautechnischen Hochschulen und Vertreter der Industrie und des Handels erfolgt sein.
Bekanntmuchung.
3n unser Handelsregister, Abt. B. ist heute unter Nr. 152 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Firma „Kunststeinindustrie, Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit dem Sitz in Fulda eingetragen worden. Der Gesellschaftsvertrag ist am 14. Oktober 1924 abgeschlossen worden. Gegenstand des Unternehmens ist dieHerstellung und der Vertrieb von Kunststeinen und Baumaterialen sowie der Handel mit diesem Artikeln.
Das Stammkapital beträgt 5000 Goldmark.
Hur Deckung seiner Stammeinlage bringt der Gesellschafter Josef Scheer, in Nüst Maschinen im Werte von 1500 Goldmark in die Gesellschaft ein und zwar: eine Steinschlagmaschine S. B. 2, einem fahrbaren Motor und einen Ambi- Normalsteinschläger.
Geschäftsführer ist der Kaufmann Emil Hohmann, in Fulda.
Fulda, den 1. Dezember 1924.
Amtsgericht Abteilung 5.
Druck und Verlag: RudolfBamberger, Fulda. Verantwortlich für den textlichen Geil: Friedrich P. Partmuß, für Anzeigen und Jnferate: August Bamberger, sämtlich in Fulda.
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Zur Aufklärung!
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In No. 28{ der „Fuldaer Zeitung" wird der Haus- und Grundbesitzer-verein Fulda in unerhörter Weise angegriffen. In boshafter Absicht werden darin Dinge angeführt, die der Wahrheit widersprechen und die Absicht des Artikelschreibers erkennen lassen.
Für die Kosten und für die Wühlarbeiten ist lediglich die Wirtschaftspartei „Ortsgruppe Fulda" Trägerin und verantwortlich.
Wie wir vernommen haben, wird der Haus- und Grundbesitzerverein Fulda auf die maßlohen Anwürfe nicht eingehen, er wird es feinen Mitgliedern überlassen, was sie für Antwort bei der Wahl zu geben haben.
Die Ortsgruppe Fulda freut sich ob des vornehmen Wahlkampfes, nach der Parole „Marx, Hirtsiefer, Stegerwald, Tremmel." Dieser unfaire Wahlkampf ist die beste Reklame für die wirtschaftsxartei. wir ersehen daraus, daß wir auf dem besten Wege zur „Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit" sind!
Drum auf! Deutscher Mittelstandl wähle Wirtschaftspartei!
WaMicetiei No. s Wirtschaftspaket des deutschen Mittelstandes, Ortsgruppe Hulda.