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Nachrichten" eine Anzeige erschien, die Kurse für Zwei- bis sechsjährige Kinder anpries. . _ n

Wir waren erfreut, bei den Leipzigern keinSystem vor- jufinben! Grohs Schule ist ein Ver uch soll Jagern was sich als gutherausstellt, wird feftgebdten, ist also wandelbar und kann dauernd verbessert und vervollkommnet werden Grohstutzt sich nicht auf diezentrale" fordert auch ke.ne besondere <>ak- kenbaltuna Aus dem bisherigen eckigen, ?. 5. toten Schul- L ] s^afft er und seine Schülerinnen (Arbeitsprinzip!) Die üaiaen und fliehenden Sreiübungen. Wie dies geschieht zeigten die Peiniger wiederholt, indem sie erst die Uebungen eckig, dann E.sam, dann Itraff und zuletzt fliehend gevunden ausführten. ^Poß dem Schönheilsprinzip, der Beherrschung der Formen, be­sondere Beachtung zugewandt wird, zeigten die Keulen- und

Vtabübungen.

Den Aestheten erfreuten besonders die Lanze, Einzel- und Truppenbewegungen, in denen die Schülerinnen dasErlernte" selbständig verwerteten. Das Eigene jeder Schülerin trat hier­bei sehr wirkungsvoll zutage. Die Gesellschaftstänze, die nun mal jede Fugend anzieht", verbannt Direktor Groh durch­aus nicht aus feinen Lurnavenden:öeber Lanz ist schön, es kommt nur darauf an, wie man ihn tanzt. Wir übernehmen die Lanze, um sie umzuwandeln, zu veredeln". Rheinländer-, so­gar Lhimmgtakt entzückten uns in dieser Abwandlung.

Ohne besondere Weltanschauung, wie sie hie und da Systeme verlangen sollen(l) ohne besond.Entspannung", ohne den be­rühmtenKnieschwung", zeigte uns Direktor Groh Wertvol­les, daß jedes sterbliche weibliche Wesen, besonders auch das Mädchen des Volkes, für sich zu eigenem Nutz und Srommen erlernen", üben und anwenden kann. M. A. G.

Steuerkarte beim Lahnsteuerabzug.

Nach den bestehenden Vorschriften hat der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Steuer vom Arbeitslohn einzubehalten. Grundlage für die Berechnung der Steuer ist die Steuerkarte. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, sein Steuerbuch beim An­tritt des Arbeilsverhältnisses dem Arbeitgeber auszuhändigen. Unterbleibt die Aushändigung des Steuerbuches, gleichviel aus welchem Grunde, so hat der Arbeitgeber den Steuerabzug von Arbeitslohn ohne Berücksichtigung des steuerfreien Lohubetra- ges und der Ermäßigung nach dem Familienstände vorzunehmen, d. h. er hat 10 Prozent vom Arbeitslohn ohne jeden Steuerab­zug solange abzuführen, bis der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber das Steuerbuch ausgehändigt hat. Der Arbeitgeber ist ver­pflichtet, das Steuerbuch während der Dauer des Arbeitsver- Hältniffes aufzubewahren und dem revidierenden Steuerbeamten vorzulegen. Bei dem Steuerabzug hat sich der Arbeitgeber ge­nau nach den auf dem Steuerbuch vermerkten Ermäßigungen zu richten.

Diese wichtigen Bestimmungen werden leider von den Ar­beitgebern immer noch nicht genügend beachtet. Bekanntlich lassen die Finanzämter durch Revisionsbeamte bei den Arbeit­gebern feststellen, ob der Steuerabzug auf Grund des Steuer­buches und nach den auf dem Steuerbuch amtlich vermerkten Ermäßigungen (Frau und Kinder, mittellose Angehörige) erfolgt ist. Verstöße gegen diese Bestimmungen ziehen nicht nur die nachträgliche Einziehung der hinterzogenen Steuer, sondern auch eine besondere Strafe wegen Steuerhinterziehung nach sich. Hierfür ließen sich mehrere Beispiele der letzten Zeit anführen. Es kann daher allen Arbeitgebern in ihrem eigenen Interesse nur dringend geraten werden, beim Lohnsteuerabzug nach den oben dargestellten Borschriften zu verfahren.

Fahrplanänderung. Ab Sonntag, den 7. Dezember werden auf der Strecke HünfeldWenigentaft Sonntags und Feier­tags nachfolgende Füge versuchsweise gefahren: Personenzg. Ar. 2203 Hünfeld ab 9,08 Bm.

Wenigentaft an 10,07 Vm. Personenzg. Ar. 2204 Wenigentaft ab 1,00 Nm.

Hünfeld an 1,55 Nm.

Personenzg. Ar. 2213 Hünfeld ab 6,47 Am.

Wenigentaft an 7,43 Am.

Personenzg. Nr. 2214 Wenigentaft ab 7,57 Nm.

Hünfeld an 8,48 Nm.

Wie wird das Wahlergebnis gefunden?

Dor amtliche Preußische Pressedienst teilt mit:

Der Nachrichtendienst und die Zusammenstellung der Wahl­ergebnisse ist im § 71 der Landeswahlordnung vom 29. Oktober d 3s. geregelt. Entsprechend dem Verfahren bei der letzten Wahl werden auch dieses Mal die Ergebnisse der Wahlbezirke von den Städten und Landratsämtern zusammengestellt und summarisch den Kreiswahlleitern mitgeteilt. Es wur­de im Zusammenhang hiermit in einem Artikel des Herrn El. von Stumpf-Brentano in derFrankfurter Zeitung" vom 21. November d. ös. angeregt, eine Teilungdes Wahlvorstan­des vorzunehmen, um die Feststellung des Wahlergebnisses in dem einzelnen Wahlbezirk zu beschleunigen. Eine solche An­

M

Rhönklub

«Zweigverein Fulda.

Mittwoch, den 10. Dez.

Abends 8 Uhr in derTraube"

Zahres- Hauptversammlung.

Tagesordnung.

1. Aufnahme neuer Mitglieder.

2. Jahresberichte.

3. Kassenbericht.

4. Entlastung des Vorstandes.

5. Vorstandswahl.

6. Festsetzung des Jahresbeitrags.

7. Verschiedenes.

Ver Vorstand.

ordnung ist nach den bestehenden Vorschriften nicht angängig, erübrigt sich aber auch, da bereits Anordnung getroffen ist, daß, nachdem diesmal die Stimmzettel für die Landtags­wahl und die Reichstagswahl in denselben Wahlumschlag gesteckt werden, die Zählung des Wahlergebnisses für beide Wahlen gleichzeitig vom Wahlvorstande vorgenommen wird.

Das neue Preußische Staatshandbuch.

Nachdem in den Fahren 1923 und 24 die schwierigen wirt­schaftlichen Berhältnisse die Herausgabe des Handbuchs über den Preußischen Staat verboten, wird jetzt für das Fahr 1925 eine Neuauflage dieses Handbuchs (131. Fahrgang) im Büro des Preuß. Staatsministeriums bearbeitet, die im Frühjahr 1925 wieder in R. von Deckers Verlag (S. Schenck) Berlin SW. 19, Ferusalemerstraße 56 erscheinen wird. Das Buch wird 1040 Druckseiten umfassen, es bringt u. a. die Aufführ­ung und Gliederung der einzelnen Behörden, Korporationen und dergleichen, die Darstellung ihrer staatsrechtlichen Grundlagen, ihres Aufgabenkreises und ihrer örtlichen Zuständigkeit, den Kreis der namentlich aufzuführenden Beamten usw. Das Staatshandbuch will ein zuverlässiger Führer durch das amtliche Preußen und ein wichtiges Hilfsmittel nicht etwa nur für den inneren Dienst der Behörden, sondern auch für die weilest. Be­dürfnisse von Fndustrie, Handel, Landwirtschaft usw. sein. Vor­bestellungen von Behörden, Korporationen, Instituten, Beam- teti und andern mehr werden zu bedeutend ermäßigten Vor­zugspreisen bis spätest. zum 3. Fanuar 1925 vom Buchhandel, dem diesmal der Vertrieb der Ausgabe obliegt, entgegenge­nommen. Vorbestell-Listen sind, soweit sie nicht den Behörden usw. unmittelbar zugehen, jederzeit im Büro des Preußischen Staatsministeriums, (Schriftleitung des Preußischen Staats- Handbuchs), W. 8, Wilhelmstraße 63 erhältlich.

Kriegsschuld und Schule. Der Arbeitsausschuß Deutscher Verbände zur Bekämpfung der Kriegsschuldlüge hat an das Reichsministerium des Fnnern wie an die Landesregierungen eine Eingabe gerichtet, worin er die Behandlung der Kriegs­schuldfrage auch in den Schulen fordert. Diefe Anregung ver­dient, überall beachtet zu werden. Denn tatju^icb ist das wissenschaftliche Material über die Kriegsursachen schon so reichlich und so geklärt, daß über die politische Hauptschuld Fswolskis und Poincares keine Meinungsverschiedenheiten mehr besteht und daß die Lüge von der Alleinscyuld Deutjch- lands bei allen deutschen Parteien schärfste Zurückweisung er­fährt. Auf Einzelheiten, bei denen sich Meinungsverschieden­heiten ergeben könnten, soll natürlich in den Schulen nicht ein­gegangen werden. Aber jedes deutsche Kind muß wissen, daß der Schuldturm, in dem wir schmachten, auf dem Fundaments einer Lüge aufgebaut ist. Damit wird nicht Politik in bie,; Schule getragen, wie es die Franzosen so gerne tun, sondern nur|; der Heranwachsenden Generation die moralische Grundlage ge-, geben, um sich der Schuldknechtschaft entledigen zu können,- wenn es an der Zeit ist. i

Hersfeld, 2. Dez. Der Skukateur Helwig aus Mengshau-^ Jen fuhr in der Dunkelheit mit feinem Rade in die eineinhalb^ Meter tiefer gelegene &leisanlage der Guterumladehalle. Er erlitt so schwere Verletzungen, daß man ihn in das Landkran-, kenbaus transportieren mußte.

Heringen. Ein frecherRaubüberfall wurde hie? in der Nähe von 4 Handwerksburschen an einem Kaufmann aus' Eisenach verübt, der ihnen anstatt des verlangten Geldes Le-' bensmittel bot. Die Täter jedoch nahmen eine. Visitation vor und entwendeten dem Ueberfallenen seine gesamte Barschaft in Höhe von 40 Mark. Mit Guitarre und Rucksack schienen die Burschen den Anschein von Wandervögeln, die ja oftmals*

nicht von Landstreichern unterschieden werden können, zu er­wecken. '. -

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Rudolf Bamberger, Fulda

Akzidenzdruckerei, Buchbinderei (Amtliches Formularlager)

Vacha. Ein gutes Geschäft. Die Kriminalpolizei konnte einer festgenommenen Bande nicht weniger als 32 Ein­brüche nachweisen, die in den umliegenden Ortschaften Inner­halb eines Sabres ausgeführt wurden, als deren geistigen Führer der jugendliche Sgnab Hautzenberger aus Dipperz anzuspre­chen ist.

Eingesandt

(Ohne Verantwortung der Red.)

Bei wem liegt die Zukunft der deutschen Sozialpolitik?

Zu dieser Frage, die sich jetzt mit Recht jedem denkenden Arbeiter, Angestellten und unteren Beamten aufdrängt und im Fuldaer Kreisblatt vom 9. November in einemEingesandt" von deutschnationaler Seite aus behandelt wurde, ist folgen­des zu erwidern. Der Artikel stellt es so dar, als ob die so­zialpolitischen Errungenschaften auf die deutschnationalen Ar- beiterfreunbe und ihre Vorgänger zurückzuführen sind. Das ist das Gegenteil der Wahrheit. Gewiß, mit arbeiterfreundli- chen Redensarten waren diese Arbeiterfreunde stets bei der Hand; ganz anders aber sahen stets ihre Laien aus.

Das hat sich wieder bei der letzten Gelegenheit gezeigt, als der jetzt aufgelöste Reichstag zu der Forderung Stellung neh­men mußte, die ganz ungenügenden Renten und sozialen Lei­stungen für die Fnvaliden und deren Hinterbliebenen, für die Wöchnerinnen und Säuglinge, für die Verunglückten und deren Hinterbliebenen, für die Erwerbslosen, für die Kriegsbeschä- bigten, für die, um ihre Spargroschen gebrachten armen Leute zu erhöhen.

Die Sozialdemokraten hatten dazu gefordert, daß alle diese Renten und sonstigen Geldleistungen verdoppelt und die Gelder dazu durch eine verhältnismäßig geringe Erhöhung der Steuern der reichen Bankdirektoren und ähnlicher Kreise auf­gebracht werden sollten. Diese durchaus berechtigten und not­wendigen Anträge der Sozialdemokraten wurden aber von den bürgerlichen Parteien abgelehnt. Daraus ersieht jeder, der sich die Mühe gibt, die Wahrheit festzustellen, weshalb die Sozi­aldemokraten leider mit ihren Anträgen nicht durchdringen können: Weil noch immer die bürgerlichen Parteien im Reichs­tage die Mehrheit gehabt und nur zu oft die Anträge der So­zialdemokraten abgelehnt haben. Und wie haben sich bei dieser Gelegenheit die Deutschnationalen benommen? Bei der ersten Aussprache in der Vollversammlung des Reichstages am 26. Funi ließen sie von ihrem Abgeordneten Pfarrer Veidt eine schöne Rede über die Not der Armen halten, das kostete ih­nen ja nichts. Als es aber im Ausschuß galt, den Armen hö­here Renten zu bewilligen und den Reichen die Kosten aufzuer­legen, da sprach für die Deutschnationalen der Abgeordnete Leopold, ein Bergwerksdirektor, und schilderte die, wie er sagte, so große Not der Reichen und wollte von einer wirk­lich genügenden Unterstützung der Armen nichts wissen. So be­mühen sich die Deutschnationalen in Wahrheit darum, daß die Reichen möglichst von Lasten für die Armen verschont bleiben' und überlassen die Armen ihrem Elend. Herr Pfarrer Veidt aber und all die anderen deutschnationalen Abgeordneten, die auch jetzt wieder so schöne arbeiterfreundliche Worte machen, stimmten dann bei der zweiten Beratung in der Vollversamm­lung des Reichstages gegen den Antrag der Sozialdemokraten auf Verdoppelung der Renten.

(Folgt Unterschrift.)

(Demgegenüber steht fest, daß die Deutschn. Volkspartei 900 000 eingetragene Arbeiter-Mitglieder aufweist! Anmerk, der Red.)

Druck und Verlag : Rudolf Bamberger, Fulda. Verantwortlich für den textlichen Teil: Friedrich P. Partmuh, für Anzeigen und Fnserate: August Bamberger, sämtlich in Fulda.

Fn das Handelsregiper A. ist heute unter Nr. 490 die Fir­ma Fuldaer Mufikiudustrie u. Musikhaus Mollenhauer u. Eo. Fulda eingetragen worden.

Fnhaber sind: 1. Hoflieferant Musikinstrumentenmacher Fofef, Nikolaus Mollenhauer,

2. Fräulein Margareta Anna Mollenhauer beide in Fulda.

Fulda, den 29. November 1924.

Amtsgericht Abteilung 5.

- Fn das Handelsregister A. Nr. 92 ist heute bei der Firma I avid Greif in Zulda folgendes eingetragen:

Fnhaber ist der Kaufmann Leopold Greif in Fulda. Fulda, den 29. November 1924.

Amtsgericht Abteilung 5.

Mir isftwohl Fch kenne keine Blähung, Magendrücken, Appetit­losigkeit oderVerdauungs- schwäche mehr.

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Halurheilverein le. 0.) Fulda.

Am 1., 3., 5. und 8. Dezbr., (Montag, Mittwoch, Freitag u. Montag), abends 8 Uhr, in derStadtschule":

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Anwendungsformen der Naturheilkunde.

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Leiter: Herr L. Lucker, Fulda.

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