Nam. SV FttytagS den 17 Junii> Anno 1731.
Mlt Jdro Römisch. Kayserl. und König!. Lathol. Mat, allergnädigsten privilegio, wie Auch
Eines Hoch-Edlen und Hoch-Weisen M AGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurther
Frag' urrd Anzetgungs'Nachrtchten/ Von allerhand tn-und ausserhalb derStad zu kauffenundverkauffm/ zu vcrleyben und lehnen seyenden/ auch verlobrnen/ gestmdemn und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen /
Welch e Geld lehnen oder außleyhen wollen/Bedtenungen oder Arbeitsuchen oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuiirten / Gemufften und Gestorbenen- wie auch Ankommenden Frembden, rc-
Welch« zu Franckfurth am Mayn in der Heinscheidtischen Buchdruckerey in der Mayntztr- Gaß ohnweit der Carmeltter-Kirck bekannt gemacht/ und vernommen werden kölMM.
l. Sachen Die zu verkauften, so Beweg-als Unbeweglich find.
In der Skâdt.
As in der Bendergaßwohlgielegene Hauß zum Klrnen Steinern Schild genannt / welches verschiedene Jahre / und annow w ürcklich von dem Bender-Meister Johann Friederich Lehn / mit vergnügter Nahrung bewohnt worden / wird in kurtzer Zeit / weilen er seines Seel. Vatters Hauß übernommen / gcraumbt und ledig gemacht werden; fände sich nun jemand solches juerkauffen/ so ist sich des Preisses und ferner« guten Bescheides wegen / bey Hrn. Johann Georg Lotichio, im Ehrenberg / der Leonhards-Kirch über in# erkundigen.
Das Paulische Hauß hinter der Rooßgelegeü / so anjeho Einem von denen Erben ganh alleine zugehörig / bestehend in i a saubern Zimmern /1 Kuchen / Stallung vor Pferd« / Scheuer und Garren / über einen halben Morgen groß/ und 3 'chöa gewölbte Keller/ ist zuverkauffen / oder auch zuverleyhe»/ und Has man näheren Bericht bey Außgebern dieses/ ohne Entzeld zuvernehmen »nd emzuholen.