Num. 50. SambstagSden i r- April, Anno z Mit Ihrs Römisch. Kayserl. und Königl. Latho!. Mas. allergmidtgstm previlegio , wie auch
Ekles Hochâen und Hochâeisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung«
Wöchentliche FranckfurHer
Frag' und Anzeigungs 'Rachrichtm / Wem aüechand m-und ausserhalb derStadW kauffenundverkauWi zu verleyhen und lehnen seyenden/ auchverlohmen, gefundenen und gestMmm Sachen; So dann Versöhnen , Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen,Bedienungen oder Arbeitsuchend oder zu vergeben haben; ingleichen denen Gopuiirten , Getaufften und Gestorbenen, wie auâ) Ankommenden Frembden, -c Welche zu Franckfurtham Mayn in der Heinscheidtischen Buchdruckerey in der Mayntztt- Gaß ohnweit der Carmeliter<Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden könnm.
i. Sachen die zu Verkauffen, so Beweg- als Unbeweglich find. In der Stadt.
kKZn in Ler Rittergaß neuerbautes Hauß/einen.Außgâng in Herrn von Holtzhauffen Gäßgen Saßen- / mit schönen Losamentern>und grossen Keller versehen/ also vor lederman bequem und nützlich/ iß zuver« tauffen/ oder auch zuverleyhen/ ünd:find<t man bky Hrn. Hertzag/ in den Mey Schweitzern / deßfaUS äH» behorigen Bescheidt.
Bey Hrn. Johann Georg Hossmann/Handelsmann in der Saaigaß/ iff abermals angekomme»/ HerrNicolaSvon Göthen/Kauffmann von GeiiL in Flandern/ so eine Partbie exrra feine BrabanDische Epitzkn/fein Holländisch Tuch /c-mb^x, nebst feine Indianische Estoffs» wie auch von allerhand Sorcen Thee, unb extra fein Porcelain juvertauffen.
In der Schnurgaß neben der EinhHrn-Apotheckinkem bekannte« Barbier-Hauß/ hat ein Frembder al- ltthand schöne Sorten gedruckte Cottonen / Eitzen / Reßel-Tücher / §ouüe», und bunte Flennel â6ouvcrso. wie auch Mensche nund gebleichte Haare/ um billichen Preiß mvrrtauffcn.