Num. 34. Freytags den 10 April/ Anno 17; I. MitJbro Römisch. Kayserl. und Kömgl.Lathol.Maj. allergnädigsten privilegio, wie auch
Eines Hoch-Edlen und Hoch-Weisen MAGISTRATS Hochgunstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurther
Frag» und Anzetgungs» Nachrichten/
Von allerhandiwund ausserhalb derStadzu kauffenundverkauffen/
zu verleyhen und lehnen seyenden/ auch verlohrnen, gefundenen
und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen,
Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeitsuchen/ oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuiirtm / Getaufften und Gestorbenen, wie auch Ankommenden ^rembLen/ k.
Welche zu Franckfurth am Mayn in der Heinscheidtlschm Buchdruckerey in derMayntzer- Gaß ohnweit der CarMliter«Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden können.
' Sachen die zu verkauffen, so Beweg «als Unbeweglich find. In der Stadt.
(TSSe Behaussung zur Kleinen Güldenen Rooß / Hiner dem Römer in dem Carpen' Gâßgen f gegen dem Helden -Berg überstehend/ und wegen des Meß «Nutzens gar gelegen und sehr bequem/ wormnenr Stuben/ -Kuchen/ e Kammern/ -Böden/ - Kellern davon einer-- . der andere 7 Stückhält/ dann eine Wasser-Pompein der Knch/ r commode Höffgens/ Waschteffel/ Regenfaß/ ein Pri»« mit - Sitz als oben und unten / einen Schoppen Holtz zn legen/ auch sonst andere Cemmedittan mehr/ ist zu vertaussen/ ( und tan nach einiger Angab alles andere darauffhaffttn und stehen bleiben) oder auch zuverlehncn / und findet man bey Außgcbern dieser Nachrichten deßfalls mehrer» Belcheidt.
Eine BehaussungauffderBreitengaßstehend / ss eine Wttttstatt / SchoppM/ BrMweln«Ktffet und Bärtgen hat/ iß zuvtlkaussen / oder auch juverlehnen.