Num. 11. Dienstags den 6 Februarii, Anno 1731. Mit Mo Römisch. Kayserl. und Königl. Cathol. Mai. MMâdigsten privilegio,
Wöchentliche Franckfurther Fragend Anzetgungs» Nachrichten/ Von allerhand in-und ausserhalb derStadzu kauffen undverkauffen, zu verleyhen und lehnen seyenden/ auch verlohrnen, gefundenen und gestohlenen Dachen; So dann Persohnen /
Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeitsuchend oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuiirrm, Getaufften und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden^ re.
Welche zu Franckfutth am Mayn in der Htinschtidtischen Buchdruckerey in der Mayntztt- Gaß ohnweit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht / und vernommen werden können.
l. Sachen die zu verkauffen/ so Beweg-als Unbeweglich sind,
In der Stadt.
/^.Asbckanndtunk in derSchnurgaß wohlgelegeneGast»HaußzumGuldnenSchnabel/ fotffron<ht* s Tagen an den Meistbiethenden verkaufst werden; Wer Spedfication von den Commodiur-
<en dieses Hauffe e und Nachricht / was solches sowohl inn-als ausser der Meß / vor Nutzen bringt / verlangt/ hat sich bey Hrn. cheeus.Senfai, in der Fahrgaß neben der Sand' Uhr wohnhasstzu ttielden/ welcher nach Belieben täglich von i biß r Uhr Nachmittags sich hier/u willigst und bereit sinken und ausswarken wird.
DieDvderische wohlgclegene Behaussung in derFabrgaß zwischen Hrn. Lieutenant Bischoffunv Hrn. Breitbach / ist sowohl als auch Waagen / Gewicht/Kessel/ f^mpt allerhand Formen und völlige Gerâth- schafft vor einen Zuckerbecker entweder beysammen oder jedes aparte zuverkauffen/ und kan man deßfallS bey denen Bormündern als Hrn. Johann Caspar Claufio, hinter den Garküchen/ oder aber Hrn. Samuel Siedler/ unterder Eatharinen-Pfort wohnhafft/ außführliche Nachricht bekommen.