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Num. rot. Freytags den 15 December, Anno 1730. Mit Jbro Römisch. Kayserl. und König!. Lathol. Mai. allergnädigsten P R i v 1L E G10, wie auch

Eines Hoch-Edlen und Hoch-Weisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.

; Frag' und Anzeigungs-Nachrichten/

- .VonaüerhandiwundausserhalbderStadzukaussenundverkauffery r. ' zu verleyhen und lehnen seyenden / auch verlohrnen / gefundenen

- und gestohlenen Sachen; SodannPersohnen, Welche Geld lehnen, ed r außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeitsuchen oder zu vergeben h wen; inqleichen denen Copuiirtm / Gemufften

' und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden / ec. Welche zu Franckfurth am Mayn in der Heinschtibllschm Buchdruckerey in der Mayntz»- ( «zaß ohnweil der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden können.

I. Sachen die zu verkauffen, so Bewege als Unbeweglich sind,

s In der Stadt.

8 r?> Je Syderische wohlgelegene Behaussung in derFahrgaß Mischen Hrn. Lieutenant Bischof und Hnr. Breitbach/ ist sowohlalsauchWacgen/Gewicht/Kessel/ sampt allerhand Formen und völlige Gc- f râlhÄaffk vor einen Zuckerbewer entweder beysammen odcrjedeS aparte zuverkauffen / und tan man deß- ' falls hey denen Vormündern als Hrn. Johann Caspar ciausto hinter den Garküchen/ oder aber Hrn. Sa­muel Fiedler unter der Cattzarire i-Pfort wohnhaft/ außsührliche Nachricht bekommen.

Das in der Fischergaß wohlgelegeiie Cw-Hauß/ darinnen bißhero Zacharias Steeg/ Specerey - Krä- mergewöhnet / ist entweder um einen gar billichen Preiß zuverkauffen / oder auch um ebenmäßigen Zinß ju verleyhen; wie dann solches in zwey Strassen gehet / demnach vor einen Specerey - Händler oder Krämer sehr bequem liegt auch dienlich ist / und findet man bey Hrn. Dr. Otth deßfalls fernern Brscheidt.

Ein Hauß inder Vogelgesang'Gaß/ stehetzuveikauffcn oder auchMerleyhM/ UNdsindttMtiNbty der Frau Willib Pfarrer Dieffenbachiu deßfaüs guten Bescheidt.