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Num. 55. Dienstags den II Iulii, Anno 1750.

Mit Ibro Römisch. Kayserl. und Konigl. Lathol. Maj. allergnâdigsten privilègiu , wie auch

Eines Hoch Edlen und Hoch-Weisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.

Wöchentliche Franckfurther

Frag» und Anzeigunas »Nachrichten/ Won allerhand in-und ausserhalb dcrStad zu kauffen undverkauffen, zu vcrleybcn und lehnen seyenden/ auch vcelohrncn, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen, WâGeld lehnen, oder außleyhen wollen/ Bedienungen oder Arbeitsuchen/ oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuiirtcn , Getauffren und Gestorbenen/ wie auch Ankommenden Frembden, x Welch« zu Franckfurch am M.ayn in der Heinscheidtischen Buchdruckerey in derMayntzer- Gaß ohnweit der Carmeliler-Kirch bekannt gemacht / und vernommen werden können.

-^Hachen die zu verkauffen, so Beweg - als Unbeweglich sind / In der Stadt.

i^!XAs grosse Hauß und Garten in der Maysenqaß / vormals dem Seel. Hrn. Daut in der Engel- Apotheck SJ zuständig / iffzuverkauffen/ oder der Garten alleine nebst einer Wohnung darzu an einen Blumcn- Gâklner oder auch andern Liebhabern zuverleyhen/ und kan man dessentwegen in der Fabrgaß gegen der Mehlwaagüber bey Hrn. Johann Friederich Ochs/ Med. Dost, & Practico Ordicario. fernern Bescheid wohl wegen des Verkauffs als auch wegen des Verleybs haben und einholen.

Aust der kleinen Eschenheimer Gaß steht ein Hauß zu verkauffen neben der Frau Lossin / und findet man bey Meister Scheerer Schumacher/ wohnhafft bcyHerrnMüllcr/ Steinmetz unter den Neuen Häusern/ guten Bescheide.

Eine starcke mit Eysen beschlagene grosse Kist / 2. und einen halben Schuh hoch / auch eben so breit/ und 6, und einen halben Schuh lang / ist billigen Preises zu verkauffen.

Ein Sessel mit grün Tuch überzogen/ ist um billigen Preiß zu verkauffen» Eine neu halbgrbeekte Chaise, ist Wichen Preises zuverkauffen.