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Num. 18. Sambstags den 8 April / Anno 1750. MitNro Römisch. Kayserl. und Königl. Lathol. Ma), allergmdigsten privilegio. Wie auch

Eines Hoch-Edlenund Hoch-Weisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.

Wöchentliche Franckfurther Frag' und Anzetgungs ^ Nachrichten /

Won allerhand m^und ausserhalb derStad zu kauffen undverkauffm, zu verleyhen und lehnen seyenden/ auch verlohrnen/ gefundenen M und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen , Welche Geld lehnen/ oder außleyhen wollen/ Bedienungen oder Arbeitsuchen/ oder zu vergeben haben; ingletchen denen Copuiirten , Gemufften und Gestorbenen/ wie auch Ankommenden Frembden^ rc- Welche zu Franckfuith am Mayn in der Heinscheidtischen Buchdruckercy in der Maynßer- Gaß ohnweit der Carmelittr-Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden können.

i. Sachen die zu verkauffen/ so Beweg« als Unbeweglich sind/ In der Stadt.

/LJn Frembder so diese Meß zUm erstenmal frequentirt und anhero kommen / hat mitgebracht gantz schönt neumodische Gold - Silber - und Seydene Stoffen um civilen Preiß zu verkauffen/ es ist derselbe bey Hrn. Schneider/in der Schnurgaß gegen dcrGuldnen Arch über wohnend/ anzutreffen.

In der Schnurgaß im Gulden Mèrsel bas ein Frembder von St. Gallen / sein weiß doppelte Tücher St. Gallian Leinwand von unterschiedlichen Preissen/ wie auch allerhand Loire« von allerhand gefärbten Lein» wand / samptSchlaffhau^en fein und geringLeinwand von gedruckten Hauben/ alles um gantz raifouabien Preiß M verkauffen; auchister Willens gegen andere Tücher/ oder sonst unterschiedlichen WüllencZcuchen zu tauschen / und wird sich in allem honnec gegen die Hrn. Liebhabers finden lassen.

Am Mayn nächst dem Geist-Pförtgen/ ^at ein Nürnberger Leb-Küchler diese Meß durch gut und auff- richtige Nürnberger Leb-Kuchen aller Lsrren um billichen Preiß zu verkauffen, r *

Sechs saubere CEwwdE, sind um civikn Preiß zu verkauffen.