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Num. 19. Dienstags den 7 Mertz, Anno 1730. MitJbro Römisch. Kayserl. und Königl. Cathol. Maj. allergnädigsten privilegio , wie auch

Eines Hoch-Edlen und Hoch-Weisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.

I Wöchentliche Franckfurther

Frag»und Anzclguiigs»Nachrichten / LZon allerhand iwund ausserhalb derStad zu kauffen undverkauffw, zu verleyhen und lehnen seyenden/ auch verlohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen ,

Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeitsuchen, oder zu vergeben haben; ingletchen denen dopuUrten, Gemufften und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden / -c

Mlchr zu Franckfurth am Mayn in der Hemscheidtischen Buchdruckerey in der Mayntztr- Gaß ohnweit derCarmeliter-Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden können.

l. Sachen die zu verkauffen, so Beweg-als Unbeweglich sind,

Zn der Stadt.

MJn vordem Bockenhekmer-Thor «(Steran ter Reuther- Gaß am Eck / ohnweit ter Contrefcarpe amSBeg/ V wohlg lege» mit Obst-Bäume und Gemüß-Länder versehen pl-istrlicher Garten / worinnen ein wohlge­bautes Garten-Hauß / worunter ein kleiner Keller/ ein schön grün Garttn- Hauß/ und ein guter Brunn«» stehen/ ist in gar billichemPreißzu verkauffen/ und findet man deßwegen im Fraaß/ in der Buchgaß alpier gelegen / ferner guten Beschetdt.

Auffeinem Herrn- Gut dritthalb Stund von Francksurth sind Dier gantz frischmelckende junge Kühe / ,Merkauffen/ diewcilen das Vichmvielallda ist/ und tan man wegen der GesuudheitBerstchcrung geben? ist auch kein Stuck allda gestorben noch tranck gewesen.

30 biß 60 Wild«/ zu tillttâe dienliche Enstanien-Bäume9 biß »«Schuß hoch/ sindumbillicht» Preiß zu verkauffen.