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Num.64. Freytags den / August/ Anno 1719.

Mit Mo Römisch. Kayserl. und Königl. Cathol. Mai. allergnâdigsten privilegio, wie auch

Eines Hoch-Edlen und Hoch Weisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.

Wöchentliche Franckturther

Fragend Anzcigums» Nachrichten/

Von allerhand in- und ausserhalb derStad zu kauffen undverkauffen, zu verleyben und lehnen seyenden/ auch verlohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen / Welche Geld lehnen, oder außlerchen wollen, Bedienungen oder Arbeitsuchen, oder zu vergeben haben; mglcichm denen Copuiirtcn / Gctaufftcn und Gestorbenen, wie auch Ankommenden ^rembden^ 2c. Welche zu Franckfurth am Mayn in der Hemscheidtischen Buchdruckerey in derMayntzth Gaß ohnwcit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden können.

i. Sachen die zu verkauffen, so Beweg« als Unbeweglich sind/ ZN der Stadt.

^JeZimmermannWeBehauffrMg auff dem grossen Hirschgraben gegen dem Grünen Laub über neben

Lem Bender gelegen / ist zu verkauffen; dann in der Baarsüffcr-Kirch ein Manns-Platz auffdemun» Wen Lettner ; In der St. Cathar-nen - Kirch gegen der Cantzel über gelegenes Weiber- Bânckel ; In der St. Piters-Kirch / und in Ler Hospitals-Kirch einWeiber-sllatz sind ebenfalls zu verkauffen / und findet man bcp- «lienZimmcrmanttischcii Erben als Einwohnern dcsisalls ferner guten Bescheidt.

. Wilhelm Kartels 'feel. gewesenen Ksrnmöders Hauß hinter Len Predigern dem Closter überstehend/ iuverkastffen / und findet man bey Einwohnern dalelbstcn guten Bescheidt.

- Eine Mitten in der Stadt gelegene Dehauffung / so Gast- als auch B-gum-Gerechtigkeit hat/ ist Mer» -Mu/ oder auch zu verieyhen.