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Num. 87. Dienstags den 14 Ockober, Anno 172,7.

Mit Jhro Römisch. Kayserl. und Königl. Cathol. Mas. allcrgnadigsten privilegio, wie auch

Eines Hoch-Edlen und Hoch-Weisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.

Wöchentliche Franckfurther . - Frag * und MMMMSiachrichtm / Von allerhand in und ausserhalb derStad zu kauffen und verkauffen/ zu verleben unb lehnen seyenden/ auch verlohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen;

Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen,Bedienungen oder Arbeitsuchen/ oder zu vergeben haben; èngletchenLenemElo^uiirren. ^etaufftm und Gestorbenen, wie auch Ankommenden FremMr -c- "

Welcht zu Franckfurth am Mayn in der Heinscheidtischeu B^chvsMrcy'itfdLr Mchntzèr- Gaß ohnwrit derLarcheliter-Kirch bekannt gemacht/ und vernommen w-rden könnevi --------------- ~ ;------5-------------'-------

L Sachen die zu verkauffen, so Bewcg aw Uiweweglich sind.

In der <3taH^^

<7\3e Griesische Behaussungen am Bsckcnheinis»Thor find alle jusWme^dcr das Vordere Haustallem zuvertauffen/ und findet man bey Hrn. Jacob Mfmann / im HatznMojfferner guten Bescheidt. Ein im Köplerhöfgen neben des WemwirthS-Hauß gelegene BehrMiNg ist um blllichen Preiß i» dertauffen/ hat3 Stuben/ 2 Kuchen/ rKammern/-Bode»und Keller.

Ein Stuck blau und gelb gewircktes einen-Tuch/ju Vorhänge sonderlich jugebrauchen/ ist iU Va* kauffen.

Eine alte gar curieuse HeMn'sche Lampe von sonderbahrem Zeuch / ist zu perkauffem

Eine extta fnuberhpo^couditwajrt doppelte Harpffe/ ist ju pertauffen»