Num. 86. Freytags den io October, Anno 17172
M Jhro Rörnisch. Kayserl. und König!. Cathol. Mai. allergnâdigstm privilegio, wie auch
Eines HochEdlen und Hoch, Weisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurther
Frag»Md AnzeiMngs^ Nachrichten/
Von allerhand hbimb ausserhalb derStad zu kauffenundverkauffm/ zu verleyhen und lehnen seyenden/ auch verlohnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen, Welche Geld lehnen oder außlcyhcn wollen, Bedienungen oder Arbeitsuchen, oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuiirtcn / Gcraufften und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden, -c-
Welch; zu Franckfurth am Myn in der Heinscheit tischen Buchdruckerey in der Maynßer- Gaß ohnweit derCarmelitrr-Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden können.
i. Sachen die zu verkauffen/ so Bewege als Unbeweglich sind, In der Stadt.
/TS ist ein Hauß unter der CatharknenPfort gegen dem Graben über/ neben Herrn Surorio, zu vertauf- V fen/und finden sich folgende Gemächer darinnen: Erstens ein Keller von n. biß 14. Stück. Zwey» ttns/ in dem untersten Stockwerck ein schöner Laden/ und Hinter dem Laden eine Stube/ eine Küche/ nebst einein Wasch - Kessel; hinter der Stube ein Hof oder Gartgen / nebst einem Hinter - Hauß/ worinnen eine Stube/ Kammer und Boden. Im zweyten Stockwerck / fernen find zwey Stuben / eine Küche/ und eine Kammer. Im dritten Stockwerck drey Kammern/ im Dachstuhl aber zwey Böden/ und findet man bey IohannAdolpHLiepoldinderKannengicssergaßdeßhalben guten Bescheid.
Ein in der Roosengaß gegen Meister SchiMahn/Buchbinders BeHaussung über/ stehendes Hauß/ ist um billichen Preiß zuvertausse».