Num.2,jv Dienstags den 26 Mertz, Anno i7is.
Mit Jhro Römisch. MOrl. und KönU. Lathol Mas. aMMMgstM PRIVILEGIO-, wie auch
Eines Hoch'Edlen und HochWeisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurtèr Frag-und Anzelgungs-Rachrtchten/ Den allerhand m-und auffchuwemdablzukauffmundverkauffcn, zu verleyhenund lehnen seyenden / auch verlohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen,
Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeit suchen, oder zu vergeben haben ; mgletchen denen Copuiirten , Getaussten und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden x
Welche zu Krancksurr am Mayn bey Amon Heinscheidt, Buchdrucker in der Mayntzer-Gaß, ohnwcit der Carmetieer-Kirch bekannt gemacht, und vernommen werden können.
I Sachen du zu verkauffen/ so Beweg als Und rweglrch sind / In der Stadt.
t^As Hauß zum Schnabel »ebendem Drauhauß zur Guidnen Blrn / darinnen das SchreinerHandwerck geraume Zeitgetrieben/ und mit einem «reffen Hoff versehen / ist zuverkauffen.
Ein auf der 2l llerhei Ugengaß wohlgelegenee K râmers Hauß / ist zu verkauffen.
Eine in der Gelbhäusscraaß oben dem Gasthauß zum Gulden Engel über gelegen gar wohlgebaute Krâ- .Niers Bchaussmig/ arech sonsten zu andern Handthieriingen sehr bequeme / ist um bill'chen Preiß zu ber- kauffen/ oder auch sampt den Kram-Sachen zu verleyhen / und findet man bey Einwohnern daselbstcn/ als Raymund Klenck/ oder Außgeber» dieses ferner guten Bescheide.
Zu Sachsenhaussen das Hauß zum Affen genannt / ist zuverkauffen/ oder auch zu verleyhen / hat Gast» Gerechtigkeit / und vor einen Wirch wohl gelegen und dienlich.
Eine gar sauber und »^(condinonirK Kutsche vor versöhnen / ist um civilen Preiß zu verkauffen.