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Nurn. 5. Dienstags den 8 Januarii, Anno 172^

Mit Nro Römisch. Kayserl. und Kömgl. Latbol. Mai.

MerMädigtzen PRiviLEGlo .

wie auch

Eines Hoch-Edlen und Hoch-Weisen MAGISTRATS Hochgünftigen Bewilligung.

Wöchentliche Franckfurter

Frag und AWgungs «Nachrichten /

Von allerhand mund äussres

zu verleyhen und lehnen seyenden / auch verlohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen,

Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen, Bedienungenoder Arbeit suchen, oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuiirten , Geraufften und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden, re.

Welche zu Franckfurt am Mayn bey Anton HeinscheiLt, Buchdrucker in derMayntzer-Gaß, ohnweit der Carmelieer-Kirch bekannt gemacht, und vernommen werden können.

1 dachen die zu verkanffen/so Beweg als Unbeweglich sind /

In der Stade.

/LJn Schlitten /yrrscoiirend einen doppelten Adler / auff dem Küssen 2 liegende Türckische Sclaven / auss >^denKsvffen 5 stehende Kindlein /forn auff derKuff ein Kindlein/alles fein verguldt und versilbert/kn» wendig mit schwartzem Sammer ^rs Gelâm ist von schwartzem Sammet lm't feinem Gold gestickt/und schöne seidene Quasten daran. Ein anderer Schsikten/ prxsentiren6 ein See - Pferd / neben auff den Küssen » liegende See-Hund mit blümeranden Sammet beschlagen / sampt Kummet und Stangen / wie es dazu gehöret / sind noch schön/ alles fein verguldet und versilbert. Dann ein Schlitten / prrlènrirend einen Wallfisch mit dem Geläut / auch alles fein versilbert/ Stangen und Kummet daju. Ferners auch eine JiidianischeMulchel fein verguldt mit rochen Sammet /auch Stangen undKumnret darju/Mdäsampt Men Preisseè juvcrtauffem