I«. Cinblauüberzogendito / in eine Wiege/ und ein grüner Vorhang mit einem Teppich: wie auch soft gende Bücher i° umo. als: Beschreibung derKövig in Daullemarck / Königs in Franckreich/ der Niederlanden/ Chur-Bayern/ Chur- Mayntz/ des Elbstrohms/ Pormgall/ der Hertzogcn und Könige in Böhmen / Italiens/ Lebens-Beschreibung Caroli xn. Königs inSchweden/ Tom. 7. dasâliartc Teutfch- (Mt>/Tom. 8. nebst noch vielen andern raren Historien Büchern/ sind in der Bcckgaß zu vertauffen.
Das Gast-und Brau-Hauß inSachsenhaussen zum SchwartzenBockgenannt/ ist zu vertauffen / oderr umbillicheiiPreißzuverleyhen/ welches mitSchiffund Geschirr im Brauhauß gantz neu versehen/ mi6 findet sich dessentwegen bey JnnwohnerHrn. Matthias Frerra guter Bescheidt/ ist auch erböthig dem Kausserr oder Leyher sogleich völlig zuraumen und außzuziehen. ■
In dem so genannten Tâuben-Hoff/ sind nebst dergrossen Orangerie, Obst-Baumen und sonst anderes: Garten Gewächs/ wie auch leere Stück-Jasser undZulässr/ so theils lnEissen/ undtheils in Holtz gebunden / um billiche» Preiß zu vertarrffen.
JnderBaarfüsser-Kirchinder vonGüntherodischen Capelle/ isteinMann-Platz auffwelchemma»i tzön HerrnPrediger wohl im Gesichtehat/ zu vertauffen»
In der Eatharinen-Kirch ist unten ein wohlgelegener Manns-Platz sub Num. ic;. zu vertauffen»
Ausserhalb der Stadt.
Das Wirchshauß zum gütdnen Träubel in Speyers so nicht nur ein neugebautes mit nöthigen do« $is, Stallung/Hof/und was zur Wmhschafft gehöret / wohl versehenes Hauß; sondern arrch zur Wirth-' Masst sonderlich wohl gelegen ist/auchin guterLeooMmce und Kundschafft stehet/ist zu verpachten/ vderr auch um billigenPreiß zu vertauffen / und tan bey Ausgebern dieser Nachricht Bericht darüber gegeben werden. ■
Hi Sachen Btt man gern kauften mogte.
Ein Frey AdellchesLand-Gut/ in circa 8 biß i »Meilen von Franckfurth / undin der Wettera« gelegen// wird zu 20/ 30/ 4^/ biß 6c,tausend Gulden/ zu tauffen gesucht.
HL Sachen Die zu verleihen / verpachten und zu verzlUssen sind.
In der am Leonhards-Thor schon mehrmaltn gedachte gelegene Behauffung/ ist das mittlere Steck- werck zu verlohnen / besteht in ; Stuben / 1 Camm/ -Kammern/ wovon; Zimmer auffdem Mayn zur sehen/ wie auch ein Keller/ sampt alle Bequemlichkeit zu waschen / und süidet man guten Bescheidt bey.' Johann Ulrich Niebling/ auffder Schneidmühl.
In der Fischergaßnebcn der Stadt Nürnberg/ sind einer Stieg hoch - Stuben / Stubentammer / und Kuch / dann i Smb/ Stubentammer auffeinem Stockwerck/ wie auch Böden/ Keller/ midist dasWas> serimHauß/ und tan solches zusammen/ oder auch zertheilt verliehen /und sogleich bezogen werden/ unB findet man bey Johann Lorentz Sonnenmeyer / Metzger/alsEinwohner daselbsten / gmen Beicheidt.
In der Döngesgaß nächstder Käysttl. Post über / sind auffcinem Platz -Stuben / Stuben-Kammer//. Kuch / wobey ein schöner Dorplatz,/ dann 2 Kammern / Boden und Theil Kellers / wie auch ein Keller al-; rUiie/ zuverlehnen.
In der EatharinemKirch ist ein Manns-Platz / wenn man unter Pforte hinein gehet rechter Hand l»C- dlam, z» zuverlehnen.
iv. Sachen die vtriodrsn worden«
Sin Amaillirr Moßrcn-Kvpflcin auff einen Vorstecker von Gold / auffdem Kvpffist ein Rubin /herum' ein weisser Bund/ die Augen sind zwkyBrillante/ und basHalßband mit tleiuenDtaniantcii besitzt/ daS' Brust-Stück aber roth geamaillirt/ mit vier Diamanten herum/ ist vor wenigen Tagen Verlohren worden»- Weme es zu Handeiibommen / oder gefunden / wie auch dèßfalls eine Anzeig lhun tan / wolle bey Außgeberu: dkièr Nachrichten sich meiden-/ soll zwey Louis d’Or zur Kecompeus bekommen / und des Anzeigers Rahme/ verschwiegen bleiben».
V. Sachen die gefunden worden«
Vor einigen Tagen/ist ein Silbern Band funden worden 5 Wer solches Verlohren / hat sich teyGuW-" MNidsistö zu meldens -
Vi' Sachen dre gestohlen worden.
Nachdème in derNacht vom 2$; und 24.: dieses das Lädgen am Ereutzgaiig der Barfüsser Kirch die-' HMpMist aufgebroche»/-undullerhand farblgt Garn / Sa-et/Schnürriemen/ Flom-Band/wciß Garn/: