Nurn. 41. Freytags den i1 May/ Anno T7ty.
Mit Jbro RömiNKaylerl. und Konigl. Carbol. Mai. allerMidlgsten privileöio.
wie auch
EMs Hoch-Edlen und Hoch-Weisen MAGISTRATS Hochgünstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurter
Frag . und Anzetgungs.Nachrichten / Von allerhand in-und ausserhalb derStadtzukauffen undverkauffm/ zu verleyhenund lehnen seyenden / auch verlohrnen/ gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen,
Welche Geld lehnen/ oder außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeit suchen oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuimen, Getaufftm und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden/ x.
Welche j» Frankfurt am Mayn bey Anton Heinscheidt, Buchdrucker in derMayntzer-Gass, ohnweit der Carlneliter-Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden können.
^^achen dlr zn verkauffen/so Beweg als Unbeweglich find /
In der Stadt.
/KIne grosse Parthie extra schöne/ hoch und niederige Orange, Applicin und C'tronen-Büume/ davon die niederigsten dritthalb Schuh doch von Stamm / und die höchsten e. biß siebendhalb Schuhe/die Cron undWurtzel nicht gerechnet/ so wohl gewachsen mit Früchten/ und in neuen wobl beschlagenen ©arten» Zubern versetzet/zusammen oder theils davon / sind um billichen Preiß ju verkaussen.
Ein groß DaiilicncrWaaren-Schranck mit Thüren/ guten Banden/ und too()(condi£ionirt/ ist jw Vtrkauffen.
Ein BaUmöl-Zieher/ so annoch gar wenig gebraucht/ ist um billichen Preiß zu verkaussen.
Auffder Bockenheimergaß / ist die Strohschneiderische Behaussung / so in ; Häusser bestehet/ theilt rusanimen/ theils eins von dem andern zu verkaussen; die gantzeBehaussung aber bestehet in 9 Stuben/ «Stuben-Kammern/ Küchen/ 6 Kammern / einenHoff/ Freyheit Heu/ Stroh und Haber mhandlen/ «rundjinß frey / ledig und eigen/ und findet man bey Johanne» Freysmger/ Burger und Strohschneider dastlbfien guten Bescheid.