Num. 38. Dienstags den 1 May/ • Anno 1715.
Mit JbroRömisch.Kayserl. uK MU-MW. Mz. âWMgsten^^iVèl.LOLO, wie auch
Eines Hoch-Edlen mW Hvch-Weistn MAGISTRATS Hochgünftigm Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurter ^" und Zlnzetgungs.Nachrichten/ Von allerhand in-und ausserhalb derStadt zukauffen und verkauffen, zu verleyhenund lehnen seyenden / auch verlohrne»/ gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen, Welche Geld lehne»/ oder außleyherr wollen, Bedienungenoder Arbeit suchen oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuiirtcn , Gemufften und Gestorbenen , wie auch Ankommenden Frembden , k»
Welche j« Franckfurt am Mayn bey Anton Heinscheidt, Bttchdrrrcker in der Maytrtzer-Gah- ohnwcit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht, und vernommen werden sonne»-
i. Sachen die zu verkauffen/so Beweg alb Unbeweglich sind/ In der Stadt.
ÄsUffder Bockenbeiinergaß/ ist die Strohschneidcrische Behaussung / so in ; Häusser Hebet/ tbcittju« <4 summen/ theils eins von dem andern zuverkauffen; dieganlsiBihaussung aber bestehet in 9 Stubey, 6 Stuben-Kammern / Küchen / 6 Kammern, einen Hoss/ Freyheit Heu/ Stroh und Haberzuhl.-ndlen, Griuidzinßfrey/ ledig und eigen/ und sinket man bey Johannes Frcysmger/ Burger und Strohschneider oaselbstcn guten Bescheid.
Ein Haußauffdem GarküchemPlatz zwischen einem Kâyserl. Löbl.Dom-Stiffts Hauß/undankerseits der Hossmannllchen Garküche ist nun öffentlich feil / und wegen doppeln Eingangs, eines gewölbten K.llerj/ r eines Brunnen darinnen/ zweyen Stuben/ Küchen/ fünff Kammern/ deren eine leichtlich zur Stube ge. machtwird/ einerRauch/ Schornstein/ uns Boden-Kammer/ Boden/ gering r Grundzinß/ Hinter» . M Vorder-Plätzensthr bequem / und findet inan den ton Einwohner Wagnerkeßw gcu Bescheids.
Eine wohlcouâmomrtt Orgel / welche.gar sauber aufigeMMt / ist zuvcrk.tnssi