Lèn schon Diamanten Creutz / ein Ring/ ulldein PaarOhr Bucklen von Diamanten/ sindumbilli- Hen Preiß zu verkauffen.
Ein groß und annoch gantz neu Eschener Klrider-Schranck ckit 2 Thüren/ nach neuesteri-coa gemacht/ W zu verkauffen.
Ein sauber Eychener Tisch mit schwartzen Stollen/ und noch nie gebraucht/ ist au verkauffen.
Ein wohlcm'KlrioniicWeingrün Stuckfaß/ ist billichen Prciffe? zu Kaufs zu haben.
Eine Parthie leere Fuß von allerhand Gattung / sind zu verkauffen.
Eine annoch wohlcoügmomtttWasch-Bâtte 10 biß " Maiiien haltend/ ist gar billichen Preises zu Kauff zu haben.
In der Stadt Hanau/ ist ein Wagen/ und ein Pferdte-Stall zu verkauffen.
JnderBockgaß sind zu verkauffen/ ein gantz neu roch gefräster Bettschirm von 6 Blätter. Ein Meßinger Feuer-Schirm. Ein dito schlechter Eymer. Zwey dito kleineWaag-Schaalen. Eine Dlümichkt Flohr-Kappe/ und > 3 Staab 8!cnmeiaor«Band.
Eine in Schwein-Leder gebundene neueNürnbergische dolio Bibel/ mit Unterschiedlichen raren Kupfern« Johann Arnds Postill / über die Evangelien/ neue Edition sei. Dr. Henrich Müllers/ Himm- lischer Liebes-Kuß / oder Göttliche Liebes-Flamm mitKupsser in 4to. Ferners L vi.l.âvu , HeiligetNo- talien/ oder Sitten-Lehren gro. Dr, Hoens Evangelisches Hand-Buch wider das Papstthum. Dr. Berchelmanns Rauch Opffer / das ist: Christliches Gebeth-Buch. Diese 5 Bücher sind gleich derBibssalle «eu/ in Kälber-Pergament gebunden / und hinten mit Rothen Tuulen / um billichen Preiß zu verpuffen.
AuNrdaid ver ^radt.
Zu Völbel ohnfcrn Franckfurth/ stehet das wohlgelegene Gasthanß zur Güldenen Gerst/ sampl deine raran gebauten Brauhauß mit allem Zubehör / wie auch Der anbey liegende Garten von einem Morgen / und ein kleiner Kuchen Garten/ um billichen Preiß zu verkauffen; cs hat solches 4 Stuben/Kuch/ $ Jammern/ Böden / und 2 gewölbte Keller au so Fuder Genanck; dann einen grossen Hoss/ worinn ein Brunn / Scheuer/ Stallung zusoPferdten/ wie auchKüh-undSchwein-Ställe,
ii. Sachen dre man gern kaMen mögte sie seyen beweg
oder unbeweglich.
Ein Chadoul mit einem Schreibzeug und Zugehör / wird zu knuffen gesucht.
III. Sachen dre zu verleide?- / ve^pfachten und zu Verzrnssen sind.
Das in der Buchgaß dem Carpen über wohlgelegenes Gasthauß znrStadk Mayntz genannt/ welches sowohl in-alsaussr Meßzeiten vor einen Handelsmann/ GasthaUer oder Bierbrauer sehr nutzbar auch dienlich ist/ stehet zu verleyhen/ und findet man bey der darum wohnenden Wittib Frau Hoffstattin / als dessen Eygemhums-Besitzerin deßfalls fernern Bescheidt.
In der Fahrgaß neben dem Johannitte^Hoff/ sind r Stuben/ i Kuch und 1 Kammern sampl Theil Kellers zu verleyhen.
InderSchnurgaßneben der Einhorn-Apotheck im Barbierhauß/ ist ein fdtifcer Logiment, bestehend in 2 Stuben / Kuch und Kammer auss einem Platz mit noch einer Kammer/ oben darüber besondern Holtz- Platz zu vcrlchnen/ und findet man bey dem Einwohner daselbst fernern Beicheik t.
In einem auffderSchäffergaß stehenden Hauß sind zuverlehnen 2 Stuben/ L Kuchen/ ^ Kammern/ Boden / r Keller einer 9 Stuck haltend / und ist der Brunn im Hauß.
Die beyde nebeiihâusser am Schuchhauß aussdem Marckt so von ein oder zwey Partheyen bewohnet werden können/ doppelten Außgang auffdem Marcktund iii die Rcugaß haben / und mit nöthigen l-o§imemern/ Hoff/einem grossen Gewölb/Keller / unk kric«versehen sind/ stehen zu verleyhen.
JnderFahrgaßin desSeel. HkNâ Capitain Wentzels Hauß / sind zu verleyhen r Stuben/ 2 Kuchen/ imdr Kammern; auch kannaM Begehren nocheiiieSttib und mehrere begeben werden/ wiedann deßfalls hey Johann Georg Günther / Bierbrauer an der GuldnenSceltz wohnend/ fernerer Bescheid zu haben ist.
In der Fischergaß in einer wohlgelegenen Eckbehaussung auss dem ersten Stock sind zu verleyhen/ eine grosse Stub / Kuch / Kammern / und Keller; so auch eine Profession sich finden und gesinntt feyn solle / etwas auffden Laden außzustellen / kan darinnen willfahret werden.
In der Stadl Hanau/ ist ein Speicher/ Stallung und Keller zuverlehnen.
Ein Keller auffder groß Eschenheimergaß rr Stück Haltend/ ist zuvevlehnen.
Ein Gewölb mit zwey Thüren/ ist in der Buchgaß zu verleyhen.