Num. 9. Montag den 3 i Januarii, Anno 171^
Mit Ihrs Römisch. Kayserl. und Kömgl.Lathol.MÄ. allergncidigsten privilegio , wie auch
Eines Hocli-Edleu und Hoch-Weisen Magistrats Hoch, günstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurtet
Fragend AnzetgunBâachrichken?
Von allerhand in-und ausserhalb derStadtzukauffm undverkauffenZ zu verlcyhenund lehnen seyenden / auch verlohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen, Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeit suchen- oder zu vergeben haben ; ingleichen denen Copuurten, Getaufften und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden, rc.
Welche zu Franckfirrt am May» bey Amon Heinscheidt, Buchdrucker in der Mayntzer-Gaß ohnwekt der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht , und vernommen werden können.
i. Sachen die zu verkauften / so Beweg als Unbeweglich sind / In der Stade.
^>A6 wohlgelegene rvfttmnni^e Hauß in derFahrgaß nebe» der Gerst ist zuverkaussen/ «ud kan das Geld zu 4 pro ^euro daraufhassten und stehen bleibt»/ es hat solches ein grossen Haußehrn/welcher zu einem Laden sehr dienlich / dann 4 Stuben sampt zubehörigen Kuchen und s Kammern / wie auch einen schönen Keller und sonst Benötbi'gtem ; wer dazu Belieben hat / tan bey Einwohnerin als der OrtMannischcu Wittib sich melden / allwo fernerer Bescheid deßfalls einzuholen ist.
3 Kime weisse Vorhang/ ro Lange Hand,Tücher/1 SMkt weisser Damast jii Tassel-Lücher dritthalH Eln breit/ ist Wverkarlffen.