Nam. 102,. Montag dm i? Novembris/ Anno 171$:
Mit Jhro Römisch. Kayserl. und Königs. Catbol.Maj. allergnädigsten privilegio, wie auch
Eines Hoch-Edlen und Hoch Weisen Magistrats Hoch« günstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurter Frag und AnzetgunBâachrichten/ Von allerhand inund ausserhalb derStadt zukauffen und verkauffech zu vcrlcyhen und lehnen seyenden / auch verlohrnen/ gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen/
Welche Geld lehnen, oder abrßleyhen wollen , Bedienungen oder Arbeit suchen oder zu vergeben haben; ingleichen denen Copuiirten / Getaufften uud Gestorbenen/ wie auch Ankommenden Frembden, x.
Welche zu Francksurr am Mayn beyAmon Hcinscheidt, Buchdrucker in der Mayntzer-Gaß, ohnweit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht, und vernommen werden können.
I. Sachen die zu verkanffen/ so Beweg als Unbeweglich find/ In der Stadt.
L^NderBaarfüsser-Kirch istâ Weiber-Platz gegen der Cantzel über fub Num. s6 zu verkaufen/ oder 3 auch zuverleyhen.
In verBaarfüsser-Kirch im mittelsten Bogen fub Num. i f4. ist ein Manns-Platz zu verkaufen.
In der Peters-Kirch ist ein excr, bequem schöner Manns-Platzum denHrn. Geistlichen sowohlaufder Eantzcl als auch das Altar im Gesichte zu haben/ unten aufder Erd lub Num, 3 $-. um râikoosbiso Preiß zu verkaufen/ und findet man bey Außgebern dieses deßhalb fernern Bescheid.
Ein von schwartz geheißten Holtz wohlgemacht und sauberes clavicordium die Clavier von Elfenbein/ zu verkaufen.
Dr. Bechers cll/mischer Ofen/ ist zu verkaufen.