Num 91. Donnerstag dm rSOetobris/ Anno 171^. Mit Jbro Römisch. Kayseri. und Mnigl.Lathol.Maj. allergna-igsten privilegio, wie auch
Eines Hoch-Edlen und HochWeisen Magistrats Hoch günstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurter
Fragend Anzetgung6»Nachrtchten/
Von allerhand im und ausserhalb derStadt zukauffen und verkauffen,
zu verleyhen und lehnen seyenden / auch verlornen / gefundenen
und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen/
Welche Geld lehnem oder abrßleyhen wollen / Bedienungen oder Arbeit suchen oder zu vergebet» haben ; ingleichen denen Copuiirmi , Getaufften und Gestorbenen/ wie auch Ankommenden Frembden/ re.
Welche tu Franckfirre am May« bey Anton Hemscheidt, Buchdrucker in der Mayntzer^aß, ohnweit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht, und vernommen werden können.
i. Sachen die zu verkauften/ so Beweg als Unbeweglich sind / In der Stadt.
/VS ist eine Eck.Behaussung in der Fischergaß neben dem Guldnen Löwen zuverkauffen / darinnen ein Keller in welchem i -> Stück Wein zulegen sind ohneZulast/ ein Holl darinnen eineingemauerter Kessel/ ein steinern Regem Sarck und Urlvee, ein grosser Haußehrn auch eine Stub und Kuch darinnen; die erste Stieg hinauff ein Borplatz/ eine groß gemahlte Stub/ eure Kammer/ Kuchund?rivcr; die zweyte Stieg hinauss/ (ine (Stub/ zwey Kuchen und Kammern; die dritte Stiege hinaussr Kammer»; der vierkten Stieg hinauff eine Kammer und Boden: dieses Hanß ist in Meßzeiten gar wohl und gutzubenutzen/ auchiffes obneErb- und Grundzinß gantz frey / und tau man bey dastgen Eillwohnttin als Frau Becherin/Wittib / deßfalls f<r» yer» guten Bescheid betommm.