EN/ Stuß/ Kuch lmd Kammer «uff einem Platz / dann Boden-Holtz zu legen / Keller und ^ivrk ßaßend/ $ zuverkauffen/ und ist bey Außgebern dieses fernerer Bescheid zu haben.
In drr Fahrgaß gegreudem Bockshorn über/ stehet die Klingtingische Bchaussung zu verkauffen/ und findet man bey denen Besitzern deßwegen guten Bescheide.
Inder Weißadler-Gaß ist ein Hauß zuverkauffen/hat * Stuben /1 Kuch / Kammern / Boden und Kel» kr/ und findet man bey Wilhelm Streng / deßfalls guten Bescheid.
In der Baarfüsser-Kirch ist ein Manns-Platz unten auffderErd zur lincken Hand des Altars im Stuhl Num. 91, ju verkauffen / oder auch zu verleihen;
Es find zwey extra schöne und kostbahre Instrumenten vor vornehme Liebhaber zu verkauffen/ alsncm- «ch ein wohl außgespieltes Spineth vollkommen Clavier, ein dergleichen kostbahres Gavkordium in einem Futteral / alle beyde Stuck mit sauberem Nußbaumen Holtz außkurmrt mit fein verguldten gestammten Leisten/ und künstlicher Mahlerey außgeziert von vortreflichem Resonanz und mit iâuber Beschlag und Schloß verwahrt. Deßgleichen find auch zwey'excrâ gme Lame» auß Venedig sie am Halß nntElffnbcin sauber eingelegt in Futteralen vorhanden/ wovon die eine über hundert Jahr alt/ und doch gar schön und von unver- Klcichlichem Resonanz ist.
In circa 30 'PfunÈ Grarninet Schnupff-Toback/ find zu verkauffen.
Ei.! weiss« Canarie-Vogel / welcher ein Präludium und eine Miauet völlig außschl^gt / ist zu verkauffen»
11. dachm Ll^ MM L^n rarmm mèg«/ |K stym o^Weg oder unbeweglich.
Ein Goldschmidts Blaßbalck annoch wahlcoolliriooirt / wird zu kauffen gesucht.
in. dachen dre zu verleihen / verpachten UNO zu verzlnssen sind.1
Das so genannte Gaschauß zum Lâmmgen aÜffdem Marcktgelegen/ ist mit Gewölber und Kellern ju» verleyhen / und bey Hrn. Frantz von Barckhaussen / Kayseri. Rach Bescheid zu haben.
JuderDongesgaßdemEngelchaler-Hoffüber/ find im mittesten Stock; Stuben/1 Kuch/Vorplatz/ und K mmern zuverleyhen/ auch können nachBegehren wohl gußmeMüte Zimmer samptBe« allein und Stuckweiß verliehen werden.
Auffdem Frauenstein/ ist ein Gewölb zuverleyhen/ und findet man bey dasigen Kellern/Hru, Hager deßfalls Bescheid.
In der Baarfüsser-Kirch ist ein Manns-Platz unter der grossen Orgel Num.i4f. zuverleyhen,
In ——— ------- ist ein Weib er-Platz unter dem Lettner Num. 57. -u verlcyhen.
In-------- -------- ist ein Weiber-Platz gerät der Eantzel über zu verleyhen.
In------- ------- isteinWeiber-Bânckel nahe der Eantzel über im grossen Gang/ gegen einen Weiber-Platz inderCacharinen Kirch zu vertauschen.
In der Baarfüsser-Kirch/ ist ein wohlgelegener Weiber- Platz im zweyten Stuhl vor dem Altar der letzte Sitz zuverleyhen. „ , _
In der Cacharinen-Kirch / ist ein verschlossener Manns-Platz bey dem Zlltar Nnm.90. zu verkeyhen,
In der Cacharinen-Kirch fubNum. 82. ist ein Weiber-Platz zuverleyhen.
IV. Gachm dre man gern khnen/pfachten oder zmßen mogte*
Ein Cavalier sucht ein sauberes Logiment vor sich und seinen Diener zu leyhen.
Ein Weiber-Platz in der Rieolaus-Kirch/ wird zuleyhengesucht.
v. dachen dre gestohlen worden»
Mittwochs als den 6 dieses / find von einer Hauß-Thür 3 Schlüssel an einer Cordel und im Schloß Hangend von Loß Gesindel abgenommen worden / wer davon einige Nachricht weiß/ wolle es bey Außgcbern dieses anzeigen / soll ein gutes Tranckgeld bekommen.
VI. perscvnw die informatores > Lcribenkkn/Diener/ Knechte/ L7/eß-
Drsnèr rmd Meß--Imtgm/ auch Imrgm jo Künste Mb Hmrdwerâ
3« lernen verlangen.
Eine Frantzöfin/ wird ausserhalb der Stadt zu Ämtern begehrt.
Zwey Hautboisten und ein Bassist werden verlangt.
Ein Kutscher so wohl fahren kan/ Attestat* gethan« Dienste hat und Rom, Eatholischist/ wird gesucht»