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Num. 70. Montag den r; August! / Anno 1715.

Mit Mo Römisch. Kayserl. und Königs. Carbol. Mai. alleräitiWPRiviLEGio, wie auch

Eines Hoch-Edlen und Hoch-Weisen Magistrats Hoch­günstigen Bewilligung.

W Wöchentliche Franckfurter

Fragend Anzeigungsâachrichten/

Von allerhand in-und ausserhalb derStadtzukauffen und verkauffen/ zu verleihen und lehnen seyenden / auch verlohrnen / gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen,

Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeit suchen oder zu vergeben haben; inZleichcn denen Copuiirtcn / Getaufften und Gestorbenen, wie auch Ankommenden Frembden, rc.

Welche zu Franckfurt am Mayn bey Amon Heinscheidt, Buchdrucker in der Mayntzer-Gaß, ohnweit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht, und vernommen werden können.

i. Sachen die zu verkauffen/ so Beweg als Unbeweglich Imb /^

In der Stadt.

/KJn wofifconditionwr Holländischer Waag-Balcken von i so Pfund nebst Waag-Schaalen darauffma» über r° Ceatiier wiegen kan / ist zu verkauffen.

Ein extra sauber mit) greifet Spiegel ist zu verkauffen.

Ein Stuck nebst ein Zulast Rhingaugr l/isnrWein/ einZulast izuter^irfteintr/ undein Zulast Moßler 1719t«/ sind zu verkauffen.

JnderEatharinen-Kirch/ ist ein Weiber-Platz nahe bey derCantzelgelegen zuverkauffen/ oderauch juvnleyhen.

Ein schwartz Tucherner Mantel/ ist um bWchcn Preist zu verkauffen.

Ein in Gold gesehzer grosser Laffel-Ring/ bestehend in einemfauvernLianmnt/ ist umbillichen Preiß iu verkauffen.