Num 59. Donnerstag den 1/ Iulit' / Anno 1723, Mit Jhro Römisch. Kayserl. und Königl. Lathol.Maj. allergnädigsten privilegio, wie auch
Eines Hoch-Edlen und Hoch-Weisen Magistrats Hoch- günstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurter Freund Anzetgungs «Nachrichten / Von allerhand in-und ausserhalb derStadt zukauffen und verkauffen/ zu verleihen und lehnen seyenden / auch verlohmen ; gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Versöhnen /
Welche Geld lehnem oder außleyhen wollen. Bedienungen oder Arbeit suchen oder zu vergeben haben; ingleicken denen Copuiirten , Getaufften und Gestorbenen/ wie auch Ankommenden Frembden/ re.
Welche ju ^ranckftm am Mayn bey Amon Heinscheidt, Buchdrucker in derMayntzer-Gaß, ohnweit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht, und vernommen werden können.
i. Sachen die zu verkauffen/ ft» Beweg als Unbeweglich find / In der Stadt.
/VJne Französische Post-cb»!- vor eine Perschn / ist um billichen Preiß zuverkaauffen.
Eine auch der Reise gebrauchte Chaise, ist billichen Preissed zu Kaus zu haben.
Ein wohlcoo-Ucionirrer grüner Vorhang / ist zu verkauffen.
Ein neuerKleidcr-Schranck mit 2 Touren von sauber Dannenholtz auff Nußbaum Art außgemacht/ ist in der Fahrgast neben der Sano Uhr zu verkauffen.
Ein Stuck l7-8ter Rhingauger nebst ein Zulast/ wie auch ein Zulaff isterMoßlers/ ulw ein Fäß- leiii von anderthalb OomHirsteiuer Wein / sind um civilen Preiß zu verkauffen.
Ein Lager-Faß und ein Stuck-Faß/ erstere« in eisernen Banden / und beyde Weingrün find zu verkauffen.