Num 51. Donnerstag den 17 3ünü / Anno 1723. Nit Jhw Römisch. Kaylerl. und Königl. Cathol. Maj. allttgnâ-igstrn PRiviLEGio, wie auch
Eines Höch-Edlen und Hoch-Weisen Magistrats Hoch- günstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurter Frag» und AnzetgungsâachrtchLen /
Von allerhand in-und ausserhalb derStadtzukauffen und verkauffen/ zu verleiden und lehnen seyenden / auch verlohrucn, gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnw /
Welche Geld lehnen, oder außleyhen wollen, Bedienungen oder Arbeit suchen oder zu vergeb en haben; ingleichen denen Copuihten, Getaufften und Gewordenen/ wie auch Ankommenden Frembden, rc. Welche zu Frarrckfurt aln Maynbcy Anton Heinscheidt, Buchdrucker in derMayntzer-Gaß, ohuwcit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht, und vernommen werden können.
I. Sachen die zu verkauffett/ so Bewegâ Unbeweglich sind/ In der Stadt.
Mllff der Brcittngaß neben dem Eck / ist ein Hauß an verkauffen / und findet man bey Hrn. Christ / kin Dannenvcrg /wieauchbeyMeisterGrikc/ Schneider/ auffder Frieobergergaß wohnen-/ deßfâgu- ten Bescheid.
In der Fahrgass gegen dem Guldnen Stern über / neben dem Schiff/ ist das wohlgelegene Wagnerische Hauß ,u verkauften/ hat das Feuer-Recht und ist Grundzinß frey / dann ein steinern Stockwerck/ 4 Stuben/ r Kuchen/ 6 Kammern / Böden/ einen schönen Keller / und Priv« ; Wer dazu Belieben / hat sich beyHrn. Greuhn/ Keller auffdcrHcnen-Smben/ oder bey Hrn. Wagner / Silber-Arbeittr in der Lind- chcünergaß wohnend/ zu melden.