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iv. Sachen die man gern lehnen/ipfschtm oder Zittßett mögte.

Ein wohlgelegcner Weiber-Platz in der Nicolaus Kirch / wird zu leyhen gesucht.

Ein Wcibcr-Platz in der Nicolaus-Kirch so wohlLelegen /wird diesen Winter über/ zu leyhen/gesucht.

Zwey Stuben / Kuch / etliche Kammern und Stuck Kellers / werden der Gegend in der Schnur Zieg»l- Bock-Kornblum-Glauben-SteimGellhäusser-undLindheimergaß/ zu leyhen gesucht.

v. Sachen die vexlohren worden.

Es ist verwichenen Donnerstag und Freytag zwischen Franckfurt und Giessen aufs dem CasselischeyPost- Wagen / einverpitschirter Briessmit der Adrctse, â Monsieur, Monsieur Couvrer, &c. Worinnen Zwey grosse Bandlocken von Perlen / und Zwey von krillisoren befindlich/ Verlohren gangen/ wersolchenfunden/ oder einige Nachricht darvon bac/ beliebe es an Ausgeber dieses zu berichten/ soll ansehnlichrccoinxevsiret werden.

Vergangenen Freytag / ist zwischen der Schnur-und Mayntzer-Gaß ein Gebund Schlüssel mittelmaßl- ger Grösse Verlohren worden/ wer solche funden und angibt / soll cmRccompcns haben.

VI. Sachen dre gestohlen worden.

Den r 3 dieses / ist ein Stampft.» Büchlein mit einem silbern Krappen gestohlen worden / wer solches ge­kauft haben sötte/ odcranzugeben weiß/ solle nicht allein sein davor gegebenes Geld/ sondern auch ein Ver­ehrung haben.

Vor einigen Tagen sind em Paar neue Stieffel gestohlen worden/ wer solche kaufst/ soll das außgelegte Geld nebst einer Idecomxence haben.

vii. perfohnen ck Geld M grossen und kleinen Summen aussleyhen

tvolltn / âst beweg-und vndewcgjrchen Güker.

N. N. Sucht foo Gulden miss einen gut verstreiten Einsatz zu schiessen und außzuleyhen.

viii. versöhnen die Geld m groijerr oder kleinen Summen lehnen wdllen «rüst beweg und unvewegirche Güter.

N. N. Zu Beyernheim bey Assenheim / sucht auff r Morgen Land-Gut durch Gerichtliche Verschreibung ioo Gulden.

ix. persohmn die Mormatores, Scribenten / Diener/ knechte/ HJcß^

Wiener mrd Mcß--I«ngm/ auch junget? je Lüttste und Handwercker

zu krueu verlangen.

Ein Derwcltcr auffein Land-Gul wird begehrt.

Ein Cammerdicnca so gleiche Dienste versehen/ und gute Lcrclksrr auffzuwekssen hat/wird begehrt. (SinLaquay so Frantzösisch und Schreiben tan/ auch mit Men Abschieden versehen ist / wird gesucht.

N. N. V-rmagt (inen Laquay ^ü schon gerieuet und gute acceâscz hat/ die Auffwartung wohl verste het / und darbey auch aus den: Funda ment das Peruquen accommodlren und Schreiben erfahren ist.

x. persoyMki io Dlwjte tuchen.

Es suchen zwey clavrilcr», dereine ein Baron, der andere ein Edelmann/ welche ihre 8ruè vollbracht/ und gerne nât einem Printzen oder Graffen / als ^vff CavaHers gegen nachsirommcnde Ostern oder Früh- Jahr zu reisen gesinnct sind.

Xi. Zu Frana^urt aergekommene Frembdß hohen nnd viedkige»

Gtauds / uud bereit Einkehr.

Montags den i z Novmeber.

Bockenheimer-Thor: -------' ------ ------ ------

Friedberger-Thor: ^'err von Haxhaussen/ Capitain, logirt im Keachbein. Herr Brand /rroca-

ratorunfc Advocat von Wetzlar / lo»irt in der Reichs-Eron.

Allerheillgen-Thor: Herr Stützer/ Fähndrich vom Schraudenbachischen Regiment/ tompt von Er« furch/ lo^irt im Weydenhoff.

Affen-Thor: Herr von Henniquin, und Herr 6emtte, kommen von Straßburg/ looiren im Weyden­hoff. HerrFibsmg/ Bottenmcister/ eomptvon Darmstadt/ logirt bey Hrn.Dieffenbach.

Fahr-Thor: Herr Dominicus Yinturini, Italiänischer Geistlicher / kompt auß Holland/ logirt im