«8. Denen Herrn Buchhändler und Hrir. Buchbinder dimet zur freundlichen Nachricht / wieHrn. HenUch Wilhelm MeyerszuLemgow Seel, sämptliche Verlags-Bücher/ sowohl in-als ausser der Meß/ bey Georg ^eimch Walthers Seel. Wittib zuFranckfurt auch dem Pfarr-Msen/ um eben denselben Preiß / als wann erstere selbst zu gegen wäre/ zuhabensind/ imgleichen dieses neue Werck / Goccei Henrich deExerd- tationeCurioste, i Tom. 10410.
NB. Der vor einem Jahr durch die Zeitung bekannt gemachte voÄor Schmid/ von Basel der Jüngere undro jähriger krLâicu- macht Hiemitdemkubilco zum Besten bekannt/ daßer durch seine ffarcke in Europa und außländischen langwârigen Reisen/ alseinâllicuz alle äusserliche und innerliche Kranckheuen sie mögest Namen haben wie sie wollen durch GOttes Gnad vielfältig curiret/ welche Kranckheiten wegen Mangel des Papiers nicht zu cxMcüen sind/ yAri« jederman seine treue und aufrichtige Dienste / wovon biß dato von keinem einigen Menschen einige Klage kommen ist / qmvuk meutiri removcat edles, allzeit^u erfragen bey . Hrm Nicolaus Lühman / Beirder in der Grabengaß.
NB. Es wird hiermit Jedermânmglich zu wissen gethan daß der von vielen Jahren in Tcntschland f6t; kannte und durch seine schöne Wissen schafften berühnneZahn-Artzt von Nürnberg/ Moa fieur Faucon, (welcher in Säuberung/und Außnehmung unreiner und schadhanwr Zahnen eine ganh besondere Geschicklichkeit besitzet/ unttk meiste» Herrschaften um Franckfunzu ihrem großen Vergnügen schon bedienet hat/ wie die hierüber erhaltene rühmlicheAcleUr» bezeugen) sich wieder alhier in Srmutfurt eingesunden. Wer nun seiner Hülfe !md Bedionung nöthig hat/ kan nach Belieben entweder zu ihm schicken/ oderselbst zu ihmkommen/da er einem jeden nach Verlangen dienen und ausswarten wird. Er iogir« alhier unter dem Bogen in der Ziegelgaß be» Hrn. Finck/im Gasthauß zum Landsberg genannt/ und ist des Vormittags von 7 biß n und Nachmittags von i biß 7 Uhr zu Hauß anzutreffcn.
NB, Es werden dieHerrn Liebhaber des so lang bekannten und fe^tenomitten/ wie auch approbieren und wahren auffrichtigen edlen Hamburgischen Gesundheus-Hice , abcrnmlen erinnert und zugleich bekannt qcin-'cht / daß selbiger gautz frisch/ benebsteinem ^iriru uoiv«rlsti,welcher m-und äusserlich iinrgrossem Nutzen in vielerlei Kranckheiten zu gebrauchen/ und allezeit nirgends anders als bey Friederich Ludwig Löw/ Chirurgus äussrer Bockenheümrgaß in sc. ^-ob wohnhaft âU bekommen ist/ das Mund L; Gliche».
NB Kund und zu wissen feye hiermi j^ermanniglich/ absonderlich denen Liebhabern eines guten Glaß Meins / was gestalten in dem grossen Rothen Hauß auf der Zeil allhier eine Parthey pure und a«Mchtize 17 r^tervon Röm. Kayseri. Ma). Zeyens frey gemachte Weme / eigener Gewächs vorrärhig liegen / und man föld)c allffkünsstigen Momag den 14 Septembns lowohl im Hauß als übèkbie Gaßen Maaß und halb Maaß- Wesse/ und zwarjede hiesige Maaß vor i r Kreutzer / um alsbaldige Bezahlung zu verzapften / entschlossen. Es sind wie gemeldet/lauter aufrichtige und pure i7zotcr2&mK/ wornach sichtahero die Herrn Liebhaberc ili^i^^^ ^tit r i$£cu w 0 U cn ♦ .
NB. Denen refpedivè Herren kä^iLls dienet mrfreundlichen Nachricht) daß in dem vormals schon bekannt gewesenen Gaji-Hauß zum Guldeileii Lamm / auffdem Marcke nächst am Nürnberger-Hoff gelegen/ dieMeeßM durch wie auch sonsten/ Jedermann nach Smndes-Gcb'chr/ sowohl mit schönen meuterten Zimmern/ als auch guten TH^amcnKH benebst Stallung / kan accommod rr werden/ desgleichen sind auch m solcher Behaussung ; wohl cvnäicwmrteauffdicStraaßstosseude Laden / wie auch emGewölb mit eysem Thüren/ imgleichen auch ein sauberer Keller w circa z ° Stück Wein haltend/ und kan hiervon bey Herrn Henning/ Wirth in gedachtem Hauß von allem ferneren guten Bescheid benommen; diese Behauffung hat eine Einftbrt / wie auch einen Auß-und Eingang in die so warnte Neu-Gaß.
NB. Eswird hiermit jedermänniglich zu wissen gethan , iowohlden)enigen/ welche bißhero als Chur- Gäste/ wie auch sonsten welche Belieben tragen / das Sauer-Wasser von Sothe cineStUnde von Königstein zutrincken/ daß selbigesanjetzo und MS künftilge allezeit frisch unbauffrichtig zuhaben ist/ beyHrii.Hen- ning /Wirth zum Gulden Lamm nächst am Nürnberger-Ho» gelegen.
NB. Es wird hiermit Allen und Jeden / Hoheu-unL Niedrigen Standls-Persohncn/ zu wissen gethan/ daß alhier im Grünen Wald auffeer Allerheillgen-Gaß wird eine notabde Hatz gehalten werden / mituntcr« schiedlichen Thieren / als Montags/ Murwochs und Freytags/ dergleichen hier wird memalen gesehen wor- denseyn. Hohe StaMs-Persohnen nebst Fraueii-Zimmer können mit aller Gemächlichkeiten aufGängen stehen / prxcifè um 2 Uhr wird es jedesmal angehen.
NB. Bey Verkäufer uird Außgeber dieser Nachrichten ist zu haben : Außführlicher Bericht von einer meuep Art von Lotterien/ worinn niemand nichts verliehren kan/ sondern jeder/ auch die blinden Loose/ ein Buch'bekommen / so 3 Gulden werth / da doch die Einlage nur 2 Gulden ist / über das aber noch von f biß auf yoo Gulden MGeld Preiffen durbey zu erhalten stehen / a r Alb. mchrcrn Bescheid findet man in dem eh-nali- ZeâMen Laden in der Buchgaß/wo selbst die Sache angeschlagen zu sehen.