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Mit Bewilligung Einer Hohen Obrigkeit

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Wöchentlich- FranckfMer MiM. Ullb ®UCi(llllM5''

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Von allerhand in und ausserhalb der Stadt zu kauffen und verkauffen / zu verleyhen und lehnen seyenden / auchverlohrnen/ gefundenen und gestohlenen Sachen; So dann Persohnen, Welche Geld lehnen / oder außleyhen wollen / Bedienungen oder Arbeitsuchen, oder zu vergeben Habens.

Welche zu Franckfurt am Mayn bey Anton Heinscheidt / Buchdrucker in der MaMer-Gaß oh/iweit der Carmeliter-Kirch bekannt gemacht/ und vernommen werden kan.

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Donnerstag den 2. ^pniis , 1722. Num. XXVI.

i. Sachen die zu verkauffen/ soBeweg als Unbeweglich sind /

/LJnwohlgclegenes Hauß hinter dem Lâmmgen auffdemMnrckt/ welches fornen her 3 Laden/ bey jedem VwIaMciuContoir >und dann noch s aparte Gewölber hat; Ferners 8 Sniben / 4 Küchen /1 s Kammern/ und r Keller vor 6° Stück Wein/ dann einePompe/ ein Zieh-Brunnen und Regen-Ciffern/ wie num eine Einfahrt mit Kur«) und Pferd sampt einen schönen Hoff/ ist zu verkauffen/ oder überhaupt und Partheyen- weiß zuverlehnen.

Ein Manns-Platz in der Baarfüsser Kirch oben bey der Uhr hinter dem Creutz in den fordersten Stühlen Num. ao 3. ter oberste Sitz / aliwo man die Cantzel und auf das Zllrar wohl sehenkan/ ist zu verkaufen.

Eine Persohn von Leipzig hat verschiedener Gattung Mustcalischer Instrumenten / als per force Dörner/ Waldhörner / Posaunen / Hautbois, Ffouthe Traversiere, und extra feine Flouthen, Violins und andere nach Begehren zur Music gehörende instrumenta ,um billichen Preiß zu verkaufen.

' Ein Positiv oder Orgel von 6 Registern / welches wohl conditfonirt/ und von einem rechtschafenen Or­gelmacher ist gemacht worden / stehet um billichen Preiß zu verkaufen.

Ein sauber gantz neu vollständiges Instrument ist zuverkauffèn.