in. Sachen die zu verluden/ verpachten unb zu verzinssen sind.
Bey der Frantzösischen Kirch im Eberbacher-Hoffist eine plaisinte Stub vor eine ledige Manns-Perlohn/ wie auch i Keller vor i ° Stück Wein/ sampt einem Boden zu verleyhen/und findet man bey dem Einwohner guten Bescheid. _ , „ , „
N. N. Hat einen Manns-Platz in der Catharinen-Kirch im Stuhl Num. th, auff dem untersten Lettner/ wenn man unter der Pfort hineingehet zu verleyhen. , .
In derKandtengiesser-Gaßsind zu verleyhen / 2 Stuben/ 2 Kuchen/ 3 Kammern / i Boden und einen halben Keller. „
Rechst an dem Kleinen Römer/ ist ein Meß-Laden zuverleyhen / und findet man. deßwegen bey Herm Wilhelm Kuweydt Seel. Wittib / so anst dem Marckk alhier in dem Drachen-Eck wohnhafft guten Bescheide.
di. dl. Hat einen wohlgewölbten Keller vor c 8 Stück Wein zu verleyhen. , t
iv. Sachen Die man gern lehnen / pfachten oder zinßen mogte-^
v. Sachen die verlohren worden. , ,
Donnerstags den 2 6 Februarii Nachmittsgs/ist ein kleiner wohlgehaltener Hund (ein Wangen) von Per- sianischer Art/ LunckelerAschfarb/gantz glatt ohneHaar/jedoch auffdem Kopffeinen Busch und an denenJufiew und Schwantz etwas Haar habend/ von rauhlichtcr Haut/alhier in der Stadt verlohren worden. Derchir gefunden / kan sich bey Außgeber dieser Nachrichten anmelden/ soll ihm davor einTrinckgeld gereichet werden.
vi Sachen die gefunden worden.
Gestern sind 4 Schlüssel gefunden worden/ wer solche verlohren / hat sich bey Außgeber dieses anzumelden.
Vii. Sachen Die gejèohLen worden.
Es sindvor einiger Zeit entwendet worden 2 Silberne Bilder/ ohngefchr rs biß 17 Loch schwer/ habende in der Hand einen Schild.
Ferners ein silberner gestochener Bier- Becher von einem Halben Schoppen / wer einige Nachricht davon weiß / auch ein oder das andere Stück zu Kauffbekommen hätte/ kansich beyVerkauffer dieses melden/ solle die Bezahlung nebst einem Recompens haben.
Freytags als am 20 dieses ist ein gantz neuer rother Reiß-Hut mit güldenen Banden und oben eine güldene Quast gestohlen worden / so jemand solchen zu Kauffbekommen hätte / kan sich beyAußgeber dieser Nachrichten meßen/ so dann das davor gegebene Geld wieder erstattet / und der Bringer wohl r-comxenüwt werden soll.
Vor einigen Tagen / ist von einem Weissen Porcellan Auffsatz auffeinem Schranck ein Stuck in Form et» nes Blumen-Krugö gestohlen worden / der Bringer soll ein Recompens haben.
viiLjperfobMß Die Geld in grossen ober feinen Summen lehmtt wollen auff beweg und unbewegliche (Stirer.
Kufs ein in der Graubengaß gantz neugebautes Hauß ohnweit dem Pasteten-Becker stehend /werdenauff LenerstenInnsatzbegchrtroooGulden/undhatsölches; Stuben/ 2 Küchen / »Kammern/1 Hoff und £ Keller so noch in der Arbeit ist.
Auffeine Behaussung auffder Alten-Gaßstehend/ Hat 5 Stuben/4Küchen/12 Kammern / und 2 Keller/ 3 Böden und eine grosse Scheuer / auch Stallung vor s° Pferd und s Schwein-Ställe / sampt einer Einfahrt in Hoffund einen Garten/ werden gesucht und begehrt 1600 Gulden.
ix Persohne» Die Mormatores, Scribenten / Drmer / Knechte / Nieß-
Duner und Mch-Jungen/ auch Jungen so Lânjre und Hand wer cker zu lernest/ verlangen.
Es wird von einem Beambten auffdem Land anderthalb Stund von Franckfurt ein Scribent, so eine gute Hand zu schreiben hat/ und zugleich Kinder insofmiren kan/ verlanget.
x. per-oynen so dergleichen/ oder anderes sirche».
Ein Nahrungsmanglender Burger alhier/ suchet Meß-Dienst/ oderauff einem Contoir einen Schreiber abzugeben.
Eine ehrliche Frau sucht und begehrt eine Saliz-Amme abzugeben.
N. N. SuchtDienst alsb^u^ oder Hauß-Knecht/ und ist in der Music erfahren»