54
Handels- und Schiffahrts-Vertrag vom 31. December 1851, zwischen Preußen
qu’une partie de leur cargaison, pourront, en se conformant aux lois et reglemens des Etats respectifs, conserver ä leur bord la partie de leur cargaison qui serait destinee a un autre port, soit du meine pays, soit d’un autre, et la reexporter sans etre astreints a payer, pour cette partie de la cargaison aucun droit de douane, sauf les frais de surveillance.
Article 7.
Les navires de l’une des Hautes Parties contractantes, entrant en relache forcee dans l’un des ports de lautre, n’y paieront, soit pour le navire, soit pour son chargement, que les droits auxquels les nationaux sont assujettis dans le meme cas, pourvu que la necessite' de la relache soit le'galement con- statee, que ces navires ne fassent aucune Operation de commerce et qu’ils ne sejournent pas dans le port plus longtemps que ne l’exige le motif qui a necessite la relache. Les de- chargemens et rechargemens motives par le besoin de reparer les bätirnens, ne seront point consideres comme operations de commerce.
Article 8.
En cas d’echouement ou de naufrage d’un navire de l’une des Hautes Parties contractantes dans les Etates de Fautre, il sera prete toute aide et assistance au capitaine et a l’e'qui- page, tant pour les personnes que pour le navire* et sa cargaison.
Les operations relatives au sauvetage auront lieu conformemeut aux lois du pays, et il ne sera paye de frais de sauvetage plus forts que c^ux auxquels les nationaux seraient tenus en pareil cas.
Les marchandises sauvees ue seront soumi- ses ä aucun droit, a moins qu’elles ne soient livrees a la consommation.
Article 9.
L’intention des Hautes Parties contractantes etant de n’admettre aucune distinction entre
einen Theil ihrer Ladung löschen wollen, können, vorausgesetzt, daß sie sich nach den Gesetzen und Reglements der beiderseitigen Staaten richten, den nach einem andern Hafen desselben oder eines andern Landes bestimmten Theil der Ladung an Bord behalten und ihn wieder ausführen, ohne für diesen Theil der Ladung irgend eine Abgabe, außer den Kosten der Bewachung, zu bezahlen.
Artikel 7.
Die Schiffe des einen der hohen vertragenden Theile, welche in einen der Hafen des anderen Theiles im Nothfalle einlaufen, sollen daselbst weder für das Schiff, noch für dessen Ladung andere Abgaben bezahlen, als diejenigen, welchen die Nationalschiffe in gleichem Falle unterworfen sind, vorausgesetzt, daß die Nothwendigkeit des Einlaufens gesetzlich festgestcllt ist, daß ferner diese Schiffe keinen Handelsverkehr treiben, und daß sie sich in dem Hafen nicht langer aufhalten, als die Umstände, welche das Einlaufen nothwendig gemacht haben, erheischen. Die zum Zwecke der Ausbesserung der Schiffe erforderlichen Löschungen und Wiedereinladungen sollen nicht als Handelsverkehr betrachtet werden.
Artikel 8.
Im Falle der Strandung oder des Schiffbruchs eines Schiffes des einen der hohen vertragenden Theile in den Staaten des anderen, soll dem Capitain und der Mannschaft, sowohl für ihre Personen, als auch für das Schiff und dessen Ladung alle Hülfe und Beistand geleistet werden.
Die Maaßregeln wegen der Bergung sollen nach Maaßgabe der Landesgesetze stattfinden, und es sollen keine höheren Bergungskosten entrichtet werden, als diejenigen, welchen die Nationalen im gleichen Falle unterworfen seyn würden.
Die geborgenen Waaren sollen keiner Abgabe unterworfen seyn, es seh denn, daß sie in den Verbrauch übergehen.
Artikel 9.
Da es die Absicht der hohen vertragenden Theile ist, zwischen den Schiffen ihrer beider-