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nach Niedergründau anberaumt worden, welches unter Bezug auf die in den Wochenblättern Nr. 51 und 52 de 1851 enthaltenen Bekanntma­chungen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Gelnhausen am 30. Oktober 1852.

Kurfürstliches Justizamt.

Heuser.

vt. Geise.

6. Eschersheim. Wegen hypothekarischer For­derung in Sachen des Christian Stamminger zu Frankfurt a. M., Klägers, gegen Peter Reuter und Gertrude Reuter, verehelichte Klotzbach, zu Escheröheim, Verklagten, sollen nachfolgende, auf den Namen der Verklagten kacastrirte, in Eschers- Heim gelegene Immobilien, als:

1) Pmb. 1. 1 V. ein halbes Wohnhaus und Hofrairhe, nebst Stallung und halbem Garten in der Langenstraße, neben Adam Euler und den Miterben; 2) Pmb. 1. 1 V. ein halbes Wohn­haus und Hofraithe nebst Stallung und halbem Garten in der Laugenstraße, neben Valentin Ster« lepper und den Miterben, öffentlich versteigert werden, und ist zu deren Aus­gebot erster Termin auf

den 2 3. Dezember d. I.,

Vormittags 11 Uhr, anher, eventuell zweiter auf

den 2 4. Januar k. I., und dritter auf

den 2 1. Februar k. I., jedesmal Vormittags 1t Uhr, letztere beide nach Escheröheim, anberaumt worden. Im ersten Termine haben etwaige weitere Hy- pothekarglaubigcr ihre Forderungen, bei Meidung der Ausschließung, bzw. der Benachrichtigung auf ihre Kosten, in Person oder durch gehörig Bevoll­mächtigte anzumelden und zu begründen.

Bockenheim am 28. Oktober 1852. Kurfürstliches Justizamt. Henkel.

vt. Gerlach.

7. Hanau. Die nachgenannten Militairpflich- tigen, als:

1) Karl Häfner aus Birstein; 2) Heinrich Appel aus Wolferborn ; 3) Georg Michael Bach, 4) Karl Andreas Herig, 5) Karl Albrecht Horn, 6) Johannes Kraft, 7) Johann Philipp Mül­ler , 8) Johann Ludwig Orth, 9) Johann Ja­kob Ludwig v. de Sand, 10) Heinrich Fried­rich Schmidt, und 11) Heinrich v. Stiernberg, aus Hanau; 12) Richard Grammich von Ober« rodenbach; 13) Heinrich Jakob, 14) Johann Konrad Keutel, und 15) Kaspar Schäfer, von Bruckködel; 16) Karl Heinrich Julius Lauer von Kesselstadt; 17) Heinrich Lotz von Kilian- städten; 18) Johann Peter Knack von Seckbach; 19) Levi Ballenberg, 20) Friedrich Julius Bech-

told, 21) Karl Wilhelm Reil, 22) Jakob Phi­lipp Windecker, und 23) Johann Adam Woll, merfchied, von Bockenheim; ' 24) Konstantin Müller von Ginnheim; 25) Heinrich Düpre von Langenfelbold; 26) Peter Pitz von Neu- wiedermus; 27) Friedrich Seipel von Dorheim; 28) Georg Konrad Käuper von Schwalheim; 29) Johann Georg Mehrung, und 30) Daniel Mehrung, von Ostheim; 31) Johann Adam Kronhard, 32) Feist Münster, 33) David Schä­fer , und 34) Christian Schäfer, von Gelnhau« sen; 35) Moses Grünebaum, und 36) Jesaiaö Herzberg, von Burg Gelnhausen; 37) Martin Brand von Alrenhaßlau; 38) Aron Ballenberg, u. 39) Philipp Friedrich Wagner, von Gettenbach; 40) Johann Konrad Pa>r, 41) Johann Hein- rich Rückert, und 42) Peter Winzenried, von Lieblos; 43) Peter Scückel, und 44) Friedrich Trippel, von Lützelhausen; 45) Wolf Dietrich Faß, und 46) Peier Konrad Koch, von Nieder­gründau; 47) Andreas Amberg von Lanzingen; 48) Jakoh Feller von Roßbach; 49) Karl Ham« merschmidt von Mauswinkel; 50) Heinrich Pe­ter Dreßbach, und 51) Andreas Schneider, von Altenmittlau; 52) Johann Konrad Scharf von Gondsroch; 53) Johannes Kuhmünch von Hor» bach; 54) Adam Schepp von Wächtersbach; 55) Moses Grünewald, und 56) MoseS Schwab, von Breltenborn; 57) Johannes Werner von Spielberg; 58) Johannes Bey von Streitberg; 59) Johannes Fuchs von Weilers; 60) Johann Adam Frischkorn von Gunchelm; 6l) Johann Philipp Iahn , und 62) Heinrich Weiyel, von Schlächtern; 63) Nahban Müller von Weiperz; 64) Nikolaus Heil von Hohenzell; 65) Johann Friedrich Karl Wagner von Salmünster; 66) Karl Lauer von Ulmbach; 67) Johannes Fischer von Mittelsinn; 68) Johannes Schüßler von Neuengronau; 69) Johannes Schüßler von Oberzell; 70) Nikolaus Henning von Obersinn; 71) Johann Georg Röll von Schwarzenfels; 72) Johannes FühreS von Weichersbach, und 73) Johann Adam Harnischfezer von Salmünster, sind durch Erkenntnisse des hiesigen Kriminalge­richts, und zwar die beiden Erstgenannten unteren 23. Juli d. I., und die von Nr. 3 bis 72 einschließ­lich unter’m 27. Suli d.J., sowie der Letztere unterin 17. August d. I., nach Ansicht der §§. 68 und 69 des Rekrutirungögesetzes vom 29. September 1848, für ausgetretene Miütairpfiichcige erklärt und ein Jeder derselben in eine Geldstrafe von Einhundert Thalern, subsidiär aber in eine sechsmonatliche Gefängnißstrafe, sowie in die entstandenen Kosten verurrheilt worden.

Die Erkenntnisse können den Verurthcilten, de­ren Aufenthaltsorte unbekannt sind, weder ver­kündigt noch behändigt werden, weshalb solche in Gemäßheit des §. 128 des StrafprozeßgesetzeS vom