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Den 15- November. Bürgerlich getraut: Bei- sitzer und Teppichmacher Johann Martin Bauer mit Maria Elisabeth E in in e > ich von hier. — - Dieselben kirchlich getraut denselben Tag, in der evang. Gemeinde der Johanneökirche.

Den 15- November. Bürgerlich getraut: Bur- ger und Hutmacher Karl August Golde von hier mit Sabine Bernhardine Pabst aus Marburg. — Dieselben ki r cd ltch- g e tr a ut denselben Tag, in der evang. Gemeinde der Johanneskirche.

G c v o r n c.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den >0. Oktober. Johanna Henriette Susanna, deS Bürgers und Graveurs Johann Heinrich Sclpuck- hard, T.

Den 23. Oktober. Amöne Karoline Charlotte Pau- line, des ür. der Medizin und praktischem Ärzte Theodor Hermann Heinrich Mertz, T.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 12. Oktober. Karl Adolph, des Bürgers und Ewailleurs Konrad Christian Gauss, S.

Den 18. Oktober- Maria Karoline Johannette, deS Bürgers und Lehrers Wilhelm Klos, T.

Den 18. Oktober. Anton Adolph Rudolph, des Bei« sißers und Uhrmachers Karl Theodor Molitor, E.

Den 22. Oktober. Friedrich Wilhelm, des Bürgers und Bäckermeisters Heinrich Burbaum, S.

Den 23. Oktober. Johanna Elisabeth Susanna Luise, des Bürgers und Handelsmanns Johannes Daubert, T.

Den 29. Oktober. Johann Jakob und Friedrich, unedel. ZwiUingS-S.

Den 1. November. Anna Maria, des Bürgers und Goldarbeiters Christian Demmert, T.

In der französischen Gemeinde.

Den 6. Oktober. Frederik Gustav Adolph, des Bei­sitzers und Frachtmaklers Jean Pierre Joseph, S-

Gesrorvenc.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 7. November.^ Jungfrau Maria Luise, des Bürgers und Kaffamachers Ernst Christian Schö- nau, nachgelassene T., alt 70 I. 20 T.

^en 9- November. Frau Maria Karoline, des Bür­gers Franz Ferdinand Huber, Ehefrau, geb. Her- mann, alt 70 I. 14 T.

~e’' f0- November. Johannes, deS Bürgers und Ha>enhaarlchneiders Christian Theodor Schwarz, S., alt 1 M. 18 T-

Den 10. November. Katharine Christiane, des Bür­gers und Bäckermeisters Johann Wilhelm Voltz, T-, alt 30 I. 1 M. 22 T.

Den 12. November. Frau Johanna Gertraud, des Beisitzers und StuhlmacherS Johann Bernhard Lotz Ehefrau, geb. Euler, von hier, alt 31 J. 9 M. 29 T-

In der katholischen Gemeinde.

Den 12- November. Frau Anna Maria, des ver­lebten Bürgers und Strumpfwebers Johann Karl Ohm, nachgelassene Wittwe, geb. Thoma, aus Geifelbach, Königl. Bayerschen Landgerichts Al- zenau, alt 62 I. 2 M- 4 T.

Gemeinnützige Nachrichten.

Die Ordnung in der Landwirthschaft.

(Fortsetzung aus Nr. 45 d. Bl.)

Will man Samen ziehen, so muß die Auswahl für das künftige Jahr jetzt getroffen werden. Man wählt die schönsten Stücke von Mohren, Rettigen, Kohl, Kraut, Rüben und Petersilien und 'bewahrt sie so lange, als es die Kalte erlaubt, an einem luftigen trockenen Ort im Freien, dann bringt man sie in den Keller.

Von Meerrettig nimmt man zu Ende des Monats nur so viele, als man im Winter zu verbrauchen glaubt, schneidet die Krone tief ab und legt ihn im Keller in Sand ein.

Wenn die Beeren des Spargels korallenrolh sind, was ihre Reife anzeigt, nimmt man sie ab. Wenn die Spar­gelstengel gelb werden, schncive man sie eine Hand hoch über der Erde ab, reinigt die Beete vom Unkraut und überdeckt sie einen Fuß hoch mit kurzem, fettem Miste, der durch die' Winterfeuchte ausgelaugt wird und den Wurzeln Nahrung zuführt.

Die leeren Beete werden jetzt gestürzt, damit der Boden sich aus der Luft dünge und bekräftige. Auch das Schachten oder Rigolen des Bodens wird jetzt am zweckmäßigsten vorgenommen.

Das verzögerte Abräumen der Mistbeete muß jetzt geschehen. Die daraus befindliche Erde wird abgetragen und bis zum nächsten Frühjahr aufbewahrt, der Mist aber kann theils zur Düngung der Gemüsebeete, nament­lich auch zu .Bedeckung der Spargel- und Erdbeerbeete verwendet, theils zur Erzeugung neuer Mistbeeterde in das Dungerdmagazin gebracht werden.

«. Der Obstbau.

Jetzt ist die schicklichste Zeit, Samenschulen anzule- gen. Das Schalenobst legt man lieber im Frühjahr, aber bei Kern- und Steinobst ist es vortheilhafter, die Aussaat im Herbste zu machen. Die Lage der Sa- menschulc muß möglichst frei und luftig sein. Die Aus­saat macht man in Reihen, welche 1 — 11 Fuß von einander entfernt sein müssen. — Der Samen des Schalen­obstes wird im Sand oder Keller aufbewahrt; doch muß man sich hüten, daß er nicht zu dicht zu liegen kommt und nicht zu feucht gehalten wird.