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G. 226. — Ar. 8| R. Wohnhaus mit Scheuer daran unter einem Dache und Hofraum, im unteren Dorfe.
Garten:
K. 4. TV » 1| „ am Hirschberger Wege, zur ideellen Hälfte von | Ar. 31- R. mit Bal- thasar Föller'S rel.;
J. 4. 3x „ 1 „ Land? im Niedertorfe, „ 5. IT*6 „ 3 „ Hutej am Wege;
» 202. 1J „ — « am großen Hirschberge,
ist erster Termin auf den 2 5. Oktober d. I., Vormittags von 10 bis 11 Uhr, eventuell zweiter Termin auf den 29. November d. J., und dritter Termin auf den 27. Dezember d. I., Vormittags von 10 bis 11 Uhr, anher anberaumt worden. Hypothekar-gläubiger haben ihre Forderungen im ersten Termine, bei Meldung des gemeinrechtlichen Nachtheils, bezüglich Benachrichtigung auf ihre Kasten, anzumelden und durch Vorlage der entsprechenden Urkunden zu begründen.
SchwarzenfelS am 24. August 1852. Kurfürstliches Justizamt. Mery.
vt. Jordan.
24. Wachtersbach. Wilhelm Eschbach von Hellstein hat sich binnen 14 Tagen, bei Meldung steckbrieflicher Verfolgung, zur Vernehmung in einer gegen ihn wegen DiebstahlS anhängigen Untersuchung dahier zu sistiren.
Wächtersbach am 9. September 1852. Kurfürstliches Justizamt. Hattenbach.
vt. Flohr, k. A.
25. Marburg. — Dessen Hiebe Ladung. — Der Schuhmachergeselle Heinrich H i m m elmann aus Franken berg, welcher angeschuldigt ist, am 25. April d. J. der Verordnung vom 1. Juli 180'2 zuwider sich an einem verbotswidrigen Glücksspiele betheiligt zu haben, wird, da sein dermaliger Aufenthaltsort unbekannt ist, zur Vernehmung über die Anschuldigung auf den 1. k. M-,
Vormittags 9 Uhr, hierher vorgeladen, und ihm eröffnet, daß er im Falle des Ausbleibens nach §. 55 des Strafpro« zeßgefeyeö vom 3t. Oktober 1848, resp. §. 43 deö provisorischen Gesetzes vom 22. Juli 1851 als der ««geklagten That schuldig zu verurtheilen, daß ihm der Obergerichtöprokurator Stimm dahier von Amtswegen als Vertheidiger beigegeben worden ist, und daß alle weitere Verfügungen in
dieser Sache, mit Ausnahme des Urtheils, nur dem Vertheidiger bekannt gemacht werden.
Marburg am 2- September 1852. Kurfürstliches Justizamt I. Harcke.
vt. Kehr, k. A-
26- Somborn. Aus den Antrag eines Pfandgläubigers ist zur Zwangsversteigerung folgender, dem Handelsmann Michael Schneider in gem» born gehörigen, in dortiger Gemarkung gelegenen Immobilien:
Acker im Helgen« und Mächtigfeld:
1) Pmb. 116- 5 9t 8| S. hinter der Mühle, an dem Ortrain, das 7. Stück.
Wiesen:
2) Pmb. 160. 37 R. in der PalmeSwiese, an • Nr. 4 und den Erben; 3) Pmb. 98- 6 R. 7 S. auf der Gollert, an Hironymus Schilling.
K a rch e r - und O b e r f e l d:
4) Pmb. 201. 1 V. 8 R. 2 S. über dem Schrö- tergrund, neben Andreas Weigand'S Erben.
Krautgärten:
5) Pmb. 47. I R. 2 S. im Lehrengarten, neben Zentgraf Schneider; 6) Pmb. 44. 2 R. 9 S. daselbst, neben Georg Franz Huth; 7) Pmb. 74- 2 91. 5 S- daselbst, neben Ludwig Streb'ö Erben; 8) Pmb. IlI. 1 9L 4 S. auf den alten Weibern, neben 'Nikolaus Neis Erben.
Weinberge:
9) Pmb. 277. 4 9t 1 S. vor der Hütte, neben Joh. Georg Schreiber's Erben; 10) Pmb. 300. 1 R. im Loch, neben Johs. Müller,
erster Termin auf
den 2. November d. I., eventuell zweiter auf
den 30. November d. I., und dritter auf
den 28- D e z e m ber d. I., jedesmal Vormittags ll Uhr, vor hiesiges Justizamt angeletzt worden.
Weitere Pfandgläubiger haben ihre Forderungen, bei Vermeidung des Verlustes des Pfandrechts im Falle deS Verkaufs der Immobilien, in dem ersten Verkaufötermme gehörig begründet anzumel- den.
Meerholz am 4. September 1852. Kurfürstliches Justizamt.
(gez.) Fresenius.
vt. Menger.
27. Fulda. Nach erlangter Rechtskraft des wider Wilhelm Möller von Glaserzell, wegen boshafter Beschädigung fremden Eigenthums, ergange- nen, öffentlich bekannt gemachten Erkenntnisses vom 3- Juni d. I. wird derselbe nunmehr aufgefordert, die gegen ihn erkannte 8tägige Arreststrafe biS zum 15. Oktober d. J. im Gefängnisse