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bad), bereu gegenwärtiger Aufenthaltsort dahier unbekannt ist, werden aufgeforkert, sich binnen 14 Tagen, bei Meldung steckbrieflicher Verfolgung, zur Berbüßung der gegen sie im Monat März b. J. erkannten subsidiären Gefängnißstrafen dahier zu sistiren-

Hersfeld am 25. August 1852.

Kurfürstliches Justizamt L Gleim.

vt. Dippel.

36. Amöneburg. — Oeffentliche Ladung. — Georg Adam Dien aus Rüdigheim, dessen dermaliger Aufenrhalrsort unbekannt ist, wird an« durch öffentlich vorgeladen, sich Behufs der Voll­ziehung einer wegen Körperverletzung ihm zuer­kannten sechswöchigen Zwangöarbeitöhauöstrase bis zum 30- September b. I., bei Meidung steckbricf- licher Verfolgung, dahier zu stellen.

Amöneburg am 1. September 1852. Kurfürstliches Iustizamt.

Beschor.

vt. Dorn.

37. °Langen selbold. In Sachen des Handels­manns Mendel Strauß von Hüttengesäß, Klä­gers, wider den Georg Schwab und dessen Ehe­frau, Anna Maria, geb. Preiß, aus Langensel- bold, Verklagten, wegen Forderung, ist der Zwangs­verkauf nachstehender, auf den Namen der Ver­klagten eingetragenen, in der Gemarkung von Lan- genselbold gelegenen Grundstücke:

Becker im U n ter feld:

1) Pag. 461. 25 R. im Zehntenfrei, ein Ab- wender; 2) Pag. 218- 21| N. im Niedenthal, neben Georg Hofacker; 3) Pag. 448. 24^ R. im Lielorgut, neben Philipp Schießer; 4) Pag. 346- 104 R. Wiesen auf dem Hinserbrühl, neben An­ton Basermann; 5) Pag. 213. 9 R. in der Herr­wiese , neben Johannes Schießer; 6) Pag. 59. 1 V. 32 R. hinrepm Kloster, neben Johannes Ba­sermann ; 7) Pag. 228. 1 V- 23 R. am Rödel- berg, neben Heinrich Kniß; 8) Pag. 110. 21 N. in der Siebecke, neben stkikolauö Wacker; 9) Pag. 244. 11 R- Wiesen hinter der Mühle, neben Pe­ter Losink; 10) 12 N. Weinberge am Knuß, ne­ben Johannes Wink, erkannt, und zu dessen Vollzug erster Verkaufs- termin auf

den 2 2. Oktober b. I., eventuell zweiter und dritter auf

den 19. November und

17. Dezember b. I., jedesmal Vormittags von 1t bis 12 Uhr, in das hiesige Gerichtslokal anberaumt worden.

Pfandgläubiger haben ihre Ansprüche im ersten Derkarssstermine, bei Meidung des gemeinrecht- lichen Nachtheils, bzw. der Benachrichtigung auf

ihre Kosten, anzumelden und alsbald zu begrün­den.

Langenselbold am 24. August 1852. Kurfürstliches Justizamt.

Menz.

«vt. Fuß, k. A.

38. Seckbach. In Sachen der Katharine Burk, geb. Hausenhof aus Fechenheim, Klägerin, wider die ledige Elisabeth Braun und die Ehefrau deö Karl Wilhelm Emmel, geb.Braun, in Seck- bach, Verklagten, hypothekarische Forderung betr., sollen den Verklagten nachstehende, unter dem Na­men der Elisabeth Braun katastrirte und in der Gemarkung von Seckbach belesene Immobilien, als:

1) Pmb. 215. 15| N. auf'm Lohr, neben Kon­rad Kratz; 2) Pmb. 305. 34| R. hinter'm Sau­see , neben Lorenz Emmel; 3) Pmb. 180. 32| R- über dem Mühlweg, neben Johannes Hinkel, zwangsweise verkauft werden, und ist hierzu Ver- kausscermin auf

den 2 9. Oktober b. I., eventuell zweiter und dritter auf

> d e n 26. November und

2 4. Dezember b. I.,

Vormittags von 10 bis 11 Uhr,

an hiesige Gerichtsstelle angesetzt worden, was Kauf­liebhabern hiermit eröffnet wird.

Zugleich ergeht andurch an alle Pfandglaubiger die Aufforderung, im ersten Termine ihre Forde­rungen, bei Meidung der Ausschließung, resp. Benachrichtigung von dem Verfahren auf ihre Kosten, anzumelden und urkundlich zu begründen.

Bergen am 30. August 1852.

Kurfürstliches Justizamt.

Hille.

vt. Molter.

39- Birstein. 1) Johannes Gerhard von Unterreichenbach; 2) Matthäus Linden baum, Heinrich s Sohn, 3) Johannes Burkhardt, 4) Philipp Reif, 5) Magdalena Christe, 6) Bar­bara Geibel, Philipp's Tochter, von Eckhardroth;

7) Heinrich Bolz von derSchächtelburg; 8) Kon­rad Oestreich, und 9) Heinrich Lorey, Hein­richs sen. Sohn, von HeUstein, deren dermaliger Aufenthaltsort dahier unbekannt.ist, haben sich zur Berbüßung der wider sie wegen Forstfrevel umwandlungSweise erkannten Arreststrasen bin­nen 14 Tagen, bei Meldung steckbrieflicher Ver­folgung, im hiesigen Amtsgefängnisse zu sistiren.

Birstein am 27. August 1852.

Kurfürstliches Justizamt.

v. Rau.

vt. Beck.

40. F u l d a. Die nachgenannten Militairpflich- tigen:

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